Der Kriegsphotograph Paul kehrt nach langen Jahren anlässlich der Beerdigung seines Vaters in seine Heimat Neuseeland zurück. Gezeichnet von Einsamkeit und traumatisiert durch den Kriegsgräuel freundet er sich mit der 15jährigen Celia, der Tochter seiner Jugendfreundin, an, die ihn schließlich dazu bringt, seinen Aufenthalt auf unbestimmte Zeit zu verlängern. Als Celia spurlos verschwindet und Paul als Hauptverdächtiger gilt, ist er gezwungen, der Vergangenheit ins Auge zu blicken, vor der er vor langer Zeit zu fliehen versuchte.
Laufzeit: 126 Minuten
Release-Datum 30.11.2006
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“Als das Meer verschwand” ist ein ruhiger Film, der einen auch lange nach dem Abspann nicht loslässt. Ohne zuviel zu verraten, ein wirkliches Happy End sieht anders aus. Doch auch schon während der Film läuft überrascht er durch einige Geschehnisse, die man so nicht erwartet hätte. Und genau das macht den Film so sehenswert. Allerdings sollte man über diesen Umstand informiert sein. Als ich “Als das Meer verschwand” auf meine Videobuster Wunschliste gesetzt hatte, war ich der Meinung, dass der Film ein gradlinig erzähltes Drama ist und somit perfekt für einen schönen Abend mit der Freundin geeignet, doch der Film ist alles andere als geradeaus erzählt. Das es dann trotzdem ein toller gemeinsamer Abend geworden ist, liegt daran, dass Regisseur Brad McGann (Komm wie du bist, Possum) seine Geschichte extrem fesselnd und nie langweilig erzählt. Dabei kann er sich allerdings auch auf seine Darsteller verlassen. Die sind durch die Bank weg spitze und vor allem glaubwürdig. Neben Matthew McFayden (Stolz & Vorurteil, Sterben für Anfänger) hat mich vor allem die junge Emily Barclay (Schrei so lange du kannst, Cockle) überzeugt. Von ihr würde ich gerne mehr sehen. [Sneakfilm.de]