Frontier(s) – Kennst du deine Schmerzgrenze?


Frontier(s) – Kennst du deine Schmerzgrenze?

Übersicht:

Während der Unruhen in den Pariser Banlieues verüben ein paar Kleinkriminelle einen Banküberfall, bei dem jedoch einer von ihnen getötet wird. Die Gang, zu der auch die schwangere Yasmina gehört, muss fliehen und verabredet sich in einem schäbigen Gasthaus im Niemandsland an der belgischen Grenze. Doch was sie dort erwartet, ist die Hölle auf Erden: Sie sind in die Fänge einer degenerierten Nazi-Familie geraten, die nur auf frisches Blut für das Ausleben ihrer wahnwitzigen Machtfantasien wartet. Als Yasminas Freunde auf unbeschreiblich brutale Weise gefoltert und getötet werden, erwacht jedoch ihr Mutterinstinkt, um sich und ihr ungeborenes Kind zu retten. Ein blutiger, gnadenloser Kampf ums Überleben beginnt!

Stimmen 212 (6/10)

Laufzeit: 104 Minuten

Release-Datum 01.07.2007

True

Budget: $3,000,000.00

Produktionsfirma:

  • EuropaCorp
  • Pacific Films
  • Chemin Vert
  • Cartel Productions

Produktionsland:

  • Switzerland
  • France

Genres:

  • Drama
  • Horror
  • Action
  • Thriller

Anhänger

Weitere Informationen

Yasmine
Karina Testa
Karina Testa
Alex
Aurélien Wiik
Aurélien Wiik
Karl
Patrick Ligardes
Patrick Ligardes
Tom
David Saracino
David Saracino
Eva
Maud Forget
Maud Forget
Goetz
Samuel Le Bihan
Samuel Le Bihan
Farid
Chems Dahmani
Chems Dahmani
Klaudia
Amélie Daure
Amélie Daure
Gilberte
Estelle Lefébure
Estelle Lefébure
La mere
Rosine Favey
Rosine Favey
Sami
Adel Bencherif
Adel Bencherif
Hans
Joël Lefrançois
Joël Lefrançois
Von Geisler
Jean-Pierre Jorris
Jean-Pierre Jorris
Policeman
Stéphane Jacquot
Stéphane Jacquot
Nurse
Christine Culerier
Christine Culerier
Director
Xavier Gens
Xavier Gens
Author
Xavier Gens
Xavier Gens
Producer
Laurent Tolleron
Laurent Tolleron
Casting
Michael Laguens
Michael Laguens
Cinematography
Laurent Barès
Laurent Barès
Music
Jean-Pierre Taieb
Jean-Pierre Taieb
Costume Design
Eléonore Dominguez
Eléonore Dominguez
Production Design
Jérémy Streliski
Jérémy Streliski
Editor
Carlo Rizzo
Carlo Rizzo
Art Direction
Olivier Afonso
Olivier Afonso
Set Decoration
Vivien Balzi
Vivien Balzi
Set Decoration
Alessandro Marvelli
Alessandro Marvelli
Makeup Artist
Sabine Fevre
Sabine Fevre
Makeup Effects
Nicolas Herlin
Nicolas Herlin
Makeup Effects
Laetitia Hillion
Laetitia Hillion
Construction Coordinator
Lionel Dijoux
Lionel Dijoux
Sound Recordist
Lohengrin Braconnier
Lohengrin Braconnier
Sound Recordist
Loïc Gourbe
Loïc Gourbe
Dialogue Editor
Alexandre Hecker
Alexandre Hecker
Sound Recordist
Thomas Bernard
Thomas Bernard
Foley
Christophe Bourreau
Christophe Bourreau
Sound Editor
Jean-Noël Yven
Jean-Noël Yven
Sound Re-Recording Mixer
Jean De Sagey
Jean De Sagey
Sound Re-Recording Mixer
Florent Lavallée
Florent Lavallée
Visual Effects
Loic Flamand
Loic Flamand
Visual Effects Producer
Teddy Percherancier
Teddy Percherancier
Visual Effects Supervisor
Rodolphe Guglielmi
Rodolphe Guglielmi
Visual Effects Supervisor
Bourdonnay Judikael
Bourdonnay Judikael
Stunt Coordinator
Jean-Marc Bellu
Jean-Marc Bellu
Gaffer
Colin Wandersman
Colin Wandersman
First Assistant Sound Editor
Jean-Yves Guéril
Jean-Yves Guéril
Script Supervisor
Donatienne de Goros
Donatienne de Goros
Script Supervisor
Ludivine Doazan
Ludivine Doazan

Kalla Malla

In den Vororten Frankreichs herrscht der Ausnahmezustand: Nach den Präsidentschaftsvorwahlen lassen zahlreiche Randalierende ihrem Frust freien Lauf und verwandeln die Straßen in Schlachtfelder, die Polizei scheint der Lage kaum noch Herr zu werden. Eine fünfköpfige Gruppe Kleinkrimineller, darunter auch die schwangere Yasmine (Karina Testa), weiß die Situation jedoch zu ihrem Zweck zu nutzen und flüchtet mit der Beute aus einem Überfall in Richtung Holland. Dabei kommt es jedoch zu einem schrecklichen Zwischenfall: Yasmine's Bruder Sami (Adel Bencherif) wird in den Krawallen von einer Kugel getroffen und muss daraufhin von seiner Schwester und deren Ex-Freund Alex (Aurélien Wiik) in ein Krankenhaus gebracht werden, während Tom (David Saracino) und Farid (Chems Dahmani) die Fahrt fortsetzen, um in der Nähe der Grenze nach einer Pension für die Nacht zu suchen. Diese ist dann auch bald gefunden, allerdings machen die dort ansässigen Rednecks, trotz aufgesetzter Gastfreundschaft, keinen allzu vertrauenserweckenden Eindruck. Entgegen jeder Vernunft verweilen Tom und Farid jedoch in der Herberge und müssen bald erkennen, dass sie in einem Nest geisteskranker Nazi-Kannibalen gelandet sind, die dort die Erschaffung einer neuen Rasse anstreben. Schnell und grausam rückt die Nazi-Sippschaft ihren Gästen zu Leibe, doch für die kurz darauf eintreffende Yasmine fassen die Hinterwäldler einen anderen Plan: Sie soll ihr Kind zur Welt und somit reines Blut in die Kannibalenfamilie bringen... Die eigene Erwartungshaltung spielt eine essentielle Rolle über das spätere Ge- oder Missfallen eines Films, was manchen Werken zum Vorteil gereicht, für viele andere jedoch vielmehr ein Fluch darstellt. Ein Liedchen von dieser Tatsache dürfte auch der kürzlich erschienene, französische Horrorfilm "Frontier(s)" singen können, der aus mehreren Gründen schon lange vor seinem Erscheinen zu einem der sehnlichst erwarteten Genre-Vertreter des Jahres 2008 wurde. Zum Einen machten vorab vielerorts Gerüchte über die angebliche Brutalität des Films die Runde, die, wenn man den Behauptungen Glauben schenkt, jeden Rahmen sprengen soll. Kurz darauf erhielt "Frontier(s)" in den USA dann das berühmte NC-17 Rating, das seit jeher nur den schockierendsten und extremsten Filmen vorbehalten ist. Der wohl wichtigste Grund für die Vorfreude der Fangemeinde war aber das Herkunftsland des Werkes, sorgten die Franzosen doch mit Titeln wie "High Tension"oder "Inside" schon für Furore und haben mit "Martyrs" schon das nächste grenzüberschreitende Werk in den Startlöchern stehen. "Frontier(s)" hatte sich also gegenüber einer ungemeinen Vorfreude und Erwartungshaltung zu beweisen, weshalb es beinahe garnicht wundert, dass hiermit nicht der erwartete Überflieger vorgelegt wurde. Regisseur Xavier Gens, der sich schon mit der Spieleverfilmung "Hitman" einen Namen machen konnte, lieferte mit seinem französischen Beitrag zum Backwood-Horror à la "Texas Chainsaw Massacre", "Wrong Turn" oder "Timber Falls" einen Film der Gegensätzlichkeiten ab. Ganz in der Tradition amerikanischer Vorbilder fokussiert sich das Geschehen auf eine Gruppe junger Leute, die unversehens in die Fänge geisteskranker Hinterwäldler geraten und dort auf unterschiedlich grausame Art und Weise zu Tode kommen. So weit, so gut - dieser Inhalt ist mittlerweile selbst denen geläufig, die sich nur gelegentlich mit Horrorfilmen befassen, so dass hier zu Recht von einer etwas einfallslosen Story die Rede sein darf. Gegensätzlichkeit entsteht in Gens' Folterstreifen aber vor allem durch die Verknüpfung realitsch-aktueller Gesellschaftsthemen mit überaus trashig-überzeichneten Charakteren. Dadurch, dass "Frontier(s)" zu Beginn nämlich noch ein durchaus ernstes und zeitgemäßes Thema aufgreift, lässt er sein Publikum in dem Glauben, im Folgenden in diesem Realismus fortzufahren, was jedoch nicht der Fall ist. Dass dem Publikum hier wahnsinnige Nazi-Kannibalen vorgesetzt werden, mag in Relation zum sonstigen Genre zwar annehmbar und akzeptabel erscheinen, lässt einen gewollt-ernsten Beitrag jedoch schnell ins Unglaubwürdige abdriften. Inwiefern eine absichtlich trashige Stimmung von den Verantwortlichen beabsichtigt war, lässt sich wohl nicht eindeutig sagen, Fakt ist aber, dass "Frontier(s)" munter zwischen ernstem Folter-Horror und überzeichnetem Splattermovie hin- und herschwankt. Im Grunde ist Xavier Gens und seinem Team dafür jedoch kein Vorwurf zu machen, waren es doch gerade die immensen Erwartungen der Fans, die letztendlich einfach nicht mit dem Resultat konform gingen. Betrachtet man "Frontier(s)" jedoch fernab aller aktuellen Hypes, aller Erwartungen und Vergleiche, dann ist das, was dem Zuschauer hier geboten wird, durchaus zufriedenstellende Horrorfilm-Kost. Innerhalb der Gesamtlaufzeit von über 100 Minuten kommt nur selten so etwas wie Langeweile auf, denn wie viele seiner Kollegen, weiß auch dieser Film sehr geschickt mit den Nerven des Zuschauers zu spielen. Eine rohe und dreckige Atmosphäre ist permanent spürbar und bereits nach einer halben Stunde beginnt das eigentliche Schlachtfest, wo sich der Streifen dann alle Ehre macht. "Frontier(s)" folgt dem Trend der sich immer weiter steigernden Folterfilme und liefert eine blutdurchtränkte Gewaltorgie ab, die Vergleiche mit Titeln wie "Saw" und "Hostel" weit hinter sich lässt. Zwar hätte aufgrund des berüchtigten NC-17 Ratings durchaus mit etwas mehr gerechnet werden dürfen, das darf fairerweise nicht verschwiegen werden, dennoch werden Gorehounds ihre Freude an "Frontier(s)" haben. Im Großen und Ganzen funktioniert die Gewalt hier jedoch unerwartet selten als Stilmittel zur Unterstreichung einer destruktiven und verstörenden Atmosphäre. Bis auf eine Szene, in der eines der Opfer in einer Hitzekammer langsam bei lebendigem Leib gekocht wird, ist die Gewalt zwar sehr graphisch, aber nicht sonderlich beunruhigend dargestellt. All zu ernst kann das Geschehen ab einem gewissen Zeitpunkt onehin nicht mehr genommen werden, einfach zu lachhaft erscheinen da die Charaktere der Nazis, die mit Namen wie Hans, Götz oder Eva sehr stereotyp daherkommen und des öfteren sogar mit Parolen aus Zeiten des dritten Reiches um sich werfen, dass die Glaubwürdigkeit immens darunter leiden muss. Im Gegenzug dazu hat man bei den Kulissen und der Inszenierung ganze Arbeit geleistet. Der Überlebenskampf findet vor dem dreckigen Schauplatz einer alten Farm statt und verlegt sich stellenweise sogar in einen dunklen Minenschacht, wo degenerierte und monströse Menschenfresser Jagd auf Yasmine und ihre Freunde machen. Der Begriff Horrorfilm ist hier also insofern zutreffender als beispielsweise noch bei "Inside", da jener Film eher noch als blutiger Thriller anzusehen war und bei "Frontier(s)" auch einige unheimliche Elemente Einzug halten. Was letztendlich noch als Schwäche des Streifens aufgeführt werden muss, ist die fehlende Identifizierung mit den Opfern, die stets unerlässlich ist, um das Publikum bei dem Gezeigten mitfiebern, oder in diesem Fall mitleiden zu lassen. Bis auf die schwangere Yasmine bringt allerdings keine der restlichen Hauptfiguren auch nur annähernd so etwas wie Sympathie mit, was "Frontier(s)" wieder ein Stück aus der Terrorfilm-Ecke herausdrängt und ihn wieder etwas mehr als handelsüblicher Horrorfilm der blutigen Art dastehen lässt. Dafür überzeugen zumindest die Schauspieler im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Der bekannteste von ihnen, Samuel Le Bihan, ist einem internationelen Publikum unter anderem durch "Pakt der Wölfe" bekannt geworden und agiert auch hier wieder überzeugend, genau so wie Hauptdarstellerin Karina Testa und den meisten der restlichen Akteure. Fazit: "Frontier(s)" fair zu bewerten, ist letzten Endes eine schwierigere Angelegenheit als bei vielen ähnlich gestrickten Filmen, da der Zuschauer in diesem Fall mit einer deutlich höheren Erwartung als gewöhnlich an das Werk herangeht. Und genau in dieser Hinsicht enttäuscht der Film dann letztendlich auch, da er mit seiner leicht trashigen Art einfach nicht den erwarteten Ton eines knallharten und ernsten Terrorfilms treffen will. Lässt man all diese Erwartungen beiseite, hat man hier aber noch immer einen überdurchschnittlich brutalen und schonungslosen Horrorfilm, der in der Tradition von "Texas Chainsaw Massacre" oder "Haus der 1000 Leichen" zwar nichts Neues zu bieten hat, jeden Horror- und Splatterfan aber zumindest sehr gut unterhalten wird.

Michael

„Frontier(s)“ versucht sich auf einer Ebene mit brutalen Genrevertretern wie „Hostel“ und „Inside“ zu platzieren. Doch genau wie „Hostel“ hat „Frontier(s)“ nicht mehr zu bieten als unnötige Gewaltdarstellung. Dabei geht es in „Frontier(s)“ noch einmal eine Sache härter zu, wie in „Hostel“ und sogar brutaler als bei „Inside“. Und „Inside“ war schon schwer zu ertragen. Wo „Inside“ es allerdings schafft eine für das Genre packende Geschichte zu erzählen, ist „Frontier(s)“ nicht mehr, als eine sinnlose Folterorgie. Die Story des Films ist nicht weiter von belang, die schauspielerischen Leistungen kaum erwähnenswert. Ich gehöre ja durchaus zu den Konsumenten, die sich gerne mal einen Horrorfilm anschauen. Auch einen, in dem es etwas blutiger zur Sache geht. Dennoch sollte ein Film etwas mehr bieten als einfach nur pure Lust am töten und sinnloses Foltern. Mir drängt sich die Frage auf, was Regisseur Xavier Gens (BTK – Born to Kast, Au petit matin) mit seinem brutalen Werk bewirken will. Vielleicht hat er einfach nur eine Nische gesucht, in der man schnell ein paar Euros verdienen kann und da biete sich momentan diese Tortureporn-Ecke nun mal perfekt an. Für mich ist „Frontier(s)“ einer der Genreverteter die das Genre eher in Verrufung bringen und die die DVD-Welt nicht braucht. [Sneakfilm.de]

The Human Centipede 2 (Full Sequence)
The Human Centipede 2 (Full Sequence)
Stimmen 387 (4,5/10)
Release-Datum 06.10.2011

Details »

Scanners - Ihre Gedanken können töten
Scanners - Ihre Gedanken können töten
Stimmen 295 (6,6/10)
Release-Datum 14.01.1981

Details »

Saw VIII - Jigsaw
Saw VIII - Jigsaw
Stimmen 797 (6/10)
Release-Datum 25.10.2017

Details »

Rache - Bound To Vengeance
Rache - Bound To Vengeance
Stimmen 123 (5,7/10)
Release-Datum 26.06.2015

Details »

Das Belko Experiment
Das Belko Experiment
Stimmen 449 (6,1/10)
Release-Datum 17.03.2016

Details »

WAZ - Welche Qualen erträgst du?
WAZ - Welche Qualen erträgst du?
Stimmen 48 (5,5/10)
Release-Datum 19.05.2007

Details »

Black Moon
Black Moon
Stimmen 33 (5,9/10)
Release-Datum 10.01.1986

Details »

Quarries
Quarries
Stimmen 11 (5,3/10)
Release-Datum 26.10.2016

Details »

22 Bullets
22 Bullets
Stimmen 344 (6,4/10)
Release-Datum 23.03.2010

Details »

Halloween - Die Nacht des Grauens
Halloween - Die Nacht des Grauens
Stimmen 1299 (7,5/10)
Release-Datum 24.10.1978

Details »

Saw IV
Saw IV
Stimmen 1157 (5,9/10)
Release-Datum 25.10.2007

Details »

Pandemic
Pandemic
Stimmen 111 (4,4/10)
Release-Datum 26.02.2016

Details »

The Purge: Anarchy
The Purge: Anarchy
Stimmen 2319 (6,6/10)
Release-Datum 17.07.2014

Details »

Brawl in Cell Block 99
Brawl in Cell Block 99
Stimmen 174 (6,7/10)
Release-Datum 23.09.2017

Details »

I Spit on Your Grave 3
I Spit on Your Grave 3
Stimmen 254 (5,2/10)
Release-Datum 09.10.2015

Details »

Split
Split
Stimmen 5722 (7/10)
Release-Datum 19.01.2017

Details »

Mad Max II - Der Vollstrecker
Mad Max II - Der Vollstrecker
Stimmen 1163 (7,3/10)
Release-Datum 24.12.1981

Details »

The Texas Chainsaw Massacre: The Beginning
The Texas Chainsaw Massacre: The Beginning
Stimmen 508 (5,9/10)
Release-Datum 06.10.2006

Details »

Silent Hill
Silent Hill
Stimmen 1334 (6,3/10)
Release-Datum 21.04.2006

Details »

Cottage Country
Cottage Country
Stimmen 54 (5,1/10)
Release-Datum 13.03.2013

Details »