Lady Frankenstein


Lady Frankenstein

Übersicht:

Gemeinsam mit seinem Gehilfen Dr. Charles Marshall erschafft Baron Frankenstein in seinem Schloss aus Leichenteilen, die ihm der dubiose Tom Lynch aus frischen Gräbern besorgt, einen lebenden Menschen. Durch eine Beschädigung des Gehirns ist die geschaffene Kreatur jedoch gefühl- und gewissenlos und verfügt über übermenschliche Kräfte. Nachdem sein Werk lebt, ermordet es Baron Frankenstein und entkommt. In der Stadt sorgt es durch seine Mordgier für Angst und Schrecken. Tania, die hübsche Tochter des Barons, die gerade erst ihr Medizinstudium beendet hat, will die Experimente ihres Vaters fortsetzen. Sie will eine neue Kreatur schaffen, um das mordende Monster zu bekämpfen. Sie überzeugt Dr. Marshall, der sie seit je her begehrt, dass sie sein Gehirn in den kräftigen Körper des geistig gestörten Stallburschen Thomas transplantieren darf, doch ...

Stimmen 47 (5,021/10)

Laufzeit: 99 Minuten

Release-Datum 27.01.1972

True

Budget: $200,000.00

Umsatz: $139,683,000.00

Produktionsfirma:

  • Condor International Productions
  • New World Pictures

Produktionsland:

  • Italy

Genres:

  • Horror
  • Science Fiction

Weitere Informationen

Baron Frankenstein
Joseph Cotten
Joseph Cotten
Tania Frankenstein
Rosalba Neri
Rosalba Neri
Dr. Charles Marshall
Paul Müller
Paul Müller
Tom Lynch
Herbert Fux
Herbert Fux
Julia Black
Renate Kasché
Renate Kasché
The Creature
Peter Whiteman
Peter Whiteman
Captain Harris
Mickey Hargitay
Mickey Hargitay
Harris' assistant
Lorenzo Terzon
Lorenzo Terzon
Jim Turner
Andrea Aureli
Andrea Aureli
Sara Willis
Ada Pometti
Ada Pometti
John
Joshua Sinclair
Joshua Sinclair
Simon Burke
Richard Beardley
Richard Beardley
Jack Morgan
Petar Martinovitch
Petar Martinovitch
Hunchback
Herb Andress
Herb Andress
Stack
Marino Masé
Marino Masé
Child
Adam Welles
Adam Welles
Producer
Roger Corman
Roger Corman
Characters
Mary Shelley
Mary Shelley
Director
Mel Welles
Mel Welles
Producer
Mel Welles
Mel Welles
Director
Aureliano Luppi
Aureliano Luppi
Screenplay
Edward di Lorenzo
Edward di Lorenzo
Story
Edward di Lorenzo
Edward di Lorenzo
Original Story
Dick Randall
Dick Randall
Executive Producer
Hurbert Case
Hurbert Case
Executive Producer
Harry Cushing
Harry Cushing
Executive Producer
Jules Kenton
Jules Kenton
Original Music Composer
Alessandro Alessandroni
Alessandro Alessandroni
Director of Photography
Riccardo Pallottini
Riccardo Pallottini
Editor
Cleofe Conversi
Cleofe Conversi
Production Design
Francis Mellon
Francis Mellon
Costume Design
Maurice Nichols
Maurice Nichols
Makeup Artist
Timothy Parson
Timothy Parson
Hairstylist
Cass Whyte
Cass Whyte
Production Manager
Frank Fly
Frank Fly

Kalla Malla

Lady Tania Frankenstein schlägt ganz nach ihrem Vater; sie hat Medizin studiert und interessiert sich für obskure Experimente. Als ihr Vater von der eigenen gerade geschaffenen Kreatur dahingemeuchelt wird, fackelt sie daher nicht lange, zusammen mit dem Assistenten Dr. Charles Marshall seine geheimen Versuche zum Erwecken künstlichen Lebens fortzusetzen. Und natürlich nimmt das Schicksal wieder seinen Lauf: Das missgestaltete Monster bricht aus und schon bald sind unter der dörflichen Bevölkerung erste Opfer zu beklagen. Während die Polizei ermittelt, hat Tania Frankenstein bereits wieder neue Pläne: Sie will den kultivierten Geist von Charles Marshall – vulgo: sein Gehirn – in den Körper des gut aussehenden, aber leider zurückgebliebenen Faktotums Thomas verpflanzen … Durch einige Ausstrahlungen in den dritten Programmen ist dieser megatrashige Ultra-Low-Budget-Horrorfilm, von dem es bis dato keine deutsche DVD-Veröffentlichung gibt, wieder ins Bewusstsein eines ebenso kleinen wie geschmäcklerischen Publikums gedrungen – eines Publikums, welches Dialogzeilen wie „Ich muss ein vollkommenes Geschöpf erschaffen. Ach egal, Hauptsache, ich erwecke es zum Leben“ in all ihrer sophistischen Schönheit zu würdigen weiß. Als Regisseur zeichnet der 2005 verstorbene Mel Welles verantwortlich, nicht zuletzt bekannt als der Blumengeschäftsbesitzer in der schwarzen Komödie »The Little Shop of Horrors« (1960) von Roger Corman. Mel Welles muss man sich als ziemlichen Tausendsassa vorstellen, er war als Klinikpsychologie, als Radio-DJ, als Schauspieler und als Regisseur tätig und sprach fünf Sprachen fließend. Letzteres wird ihm beim vorliegenden Multikulti-Exploitation-Meisterwerk sicherlich zugute gekommen sein, denn die Darstellerriege konstituierte sich quer durch alle Nationen: Zu nennen ist der Österreicher Herbert Fux, der neben Udo Kier in »Hexen bis aufs Blut gequält« und neben Christopher Lee in »Die Folterkammer des Dr. Fu Man Chu« spielte und nicht nur deshalb unter Trashfans als Ikone angesehen ist. Hier spielt er den sinistren Grabräuber Tom Lynch, und das gar nicht mal so schlecht. Baron Frankenstein wird von Joseph Cotten gespielt (»Citizen Kane«, „Der dritte Mann«), der hier schon klar auf dem absteigenden Ast seiner Karriere war. Auch Rosalba Neri, die hier die Titelrolle innehat, ist im Genre keine Unbekannte; unter anderem spielte die schöne Italienerin in Mario Bavas »Vampire gegen Herakles« die Helena. Respekt gebührt der Idee, Baron Frankensteins Nachwuchsfrage mit einer Tochter zu regeln (Jess Franco kupferte das ein Jahr später in „Eine Jungfrau in den Krallen von Frankenstein“ freudig ab); auch wenn sie natürlich hauptsächlich Sleaze-Aspekten geschuldet ist, gibt dieser Plot dem Ganzen doch einen veritablen emanzipatorischen Touch. Für die »So schlecht, dass es schon wieder gut ist«-Fraktion ist dieser Film ohnehin ein Muss, aber auch bei etwas objektiverem Hinsehen kann man der Verquickung aus britischer Hammer-Film-Atmosphäre und italienischer Exploitation-Erotik durchaus einiges abgewinnen, bei vielen Einstellungen rund um das Schloss kommt doch so etwas wie eine „gothic“ Atmosphäre auf. Zumindest gilt das für die erste Hälfte des Films, mit fortschreitendem Intrigenspiel der schönen Baroness Frankenstein wird das Gesehene dann immer wirrer und abstruser. Die Kreatur selbst ist weniger gelungen – auch wenn Mel Welles mächtig stolz auf die Maske gewesen sein soll, kommt speziell in den Monster-on-the-Loose-Szenen eigentlich nur ungewollte Heiterkeit auf, wenn dieser glubschäugige Geselle marodierend durch die Gegend zieht. Aber bei einem Plakatslogan wie »Only the Monster she made could satisfy her strange Desires« wartet man natürlich sowieso eher auf Sex als auf Crime, und hier wird einem durchaus starker Tobak für die Zeit gegeben – genug, dass der Film für Jahre auf dem Index der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien landete. So verführt Lady Frankenstein etwa den tumben Gehülfen Thomas, um ihn durch ihren Komplizen erwürgen zu lassen, und kommt auf ihm reitend just im Moment, als er seinen letzten Atemzug tut, zum Orgasmus. Allerdings liest sich eine solche Szene hier sicherlich herber als sie tatsächlich wirkt, da der Film einem quasi in jedem Moment ein Schild entgegenhält, auf dem in riesigen Lettern TRASH geschrieben steht. Fazit: Abschließend kann man aber sagen: »Lady Frankenstein« macht Spaß! Auch wenn sich große Schauspielkunst sicher ganz anders buchstabiert, hat man den Eindruck, dass alle Akteure mit Einsatz und Freude dabei gewesen sind, und auch die Story ist gar nicht so unoriginell, wenngleich man wirklich neue Elemente mit der Lupe suchen muss. Ein insgesamt eher unterschätzter Film!

Zurück in die Zukunft III
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Stimmen 9313 (7,463/10)
Release-Datum 25.05.1990

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Armee der Finsternis
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Stimmen 2647 (7,271/10)
Release-Datum 31.10.1992

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Vampyr - Der Traum des Allan Grey
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Stimmen 429 (7,316/10)
Release-Datum 06.05.1932

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Eiskalte Engel
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Stimmen 2815 (6,791/10)
Release-Datum 05.03.1999

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The Day After Tomorrow
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Stimmen 7148 (6,501/10)
Release-Datum 26.05.2004

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Mein Bruder Frankenstein
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Stimmen 7 (5,857/10)
Release-Datum 21.10.2004

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Frankensteins Haus
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Stimmen 129 (6,047/10)
Release-Datum 01.12.1944

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Frankenstein schuf ein Weib
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Stimmen 105 (6,4/10)
Release-Datum 15.03.1967

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Frankenstein: The True Story
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Stimmen 24 (7,5/10)
Release-Datum 19.09.1974

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Frankenstein und die Monster aus dem All
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Stimmen 187 (6,754/10)
Release-Datum 01.08.1968

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Der schwarze Falke
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Stimmen 1161 (7,756/10)
Release-Datum 07.05.1956

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Frankenstein und die Ungeheuer aus dem Meer
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Stimmen 144 (6,243/10)
Release-Datum 17.12.1966

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Frankensteins Höllenmonster
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Stimmen 78 (6/10)
Release-Datum 01.04.1974

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Frankenstein 90
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Stimmen 11 (5,273/10)
Release-Datum 01.08.1984

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Frankenstein & Ich
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Stimmen 7 (4/10)
Release-Datum 01.01.1996

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Frankensteins Ungeheuer
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Stimmen 83 (6,1/10)
Release-Datum 08.05.1964

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Stimmen 39 (4,7/10)
Release-Datum 20.09.1971

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Release-Datum 28.09.1999

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Release-Datum 13.06.1958

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Stimmen 55 (5,773/10)
Release-Datum 08.11.1970

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