Als sie 10 Jahre alt war, wurde Fanny Price von ihren armen Eltern zu wohlhabenden Verwandten, der Familie von Sir Thomas Bertram, gegeben, damit sie dort ein besseres Leben hätte. Gemeinsam mit den drei Kindern des Hauses wächst sie wohlbehütet auf, aber man lässt sie ständig ihren niedrigen gesellschaftlichen Stand spüren. Einzig Cousin Edmund Bertram steht immer zu ihr und unterstützt sie nach Leibeskräften. Eines Tages wird ihm klar, dass er sich in Fanny verliebt hat, doch die gesellschaftlichen Vorgaben können eine Heirat nicht erlauben. Die Bertrams sind sehr erfreut, als sich der reiche Henry Crawford für Fanny zu interessieren beginnt. Zudem verliebt sich dessen Schwester Mary in Edmund. Wird es zu einer Doppelhochzeit kommen?
Laufzeit: 120 Minuten
Release-Datum 2007-03-18
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Von der Grundgeschichte her ist „Jane Austen’s Mansfield Park“ der perfekte Frauenfilm, den man sich als Mann zu Liebe seiner Freundin mit anschaut. Blöd nur, wenn ein solcher Film total verhunzt wird und so keine wirkliche Freude beim anschauen aufkommen will. Ein ganz großes Problem des Films sind seine Dialoge. Wir haben uns den Film in der deutschen Synchronisation angesehen und hatten beide das Gefühl, dass der Film von einem Anfänger übersetzt worden ist. Teilweise wurde Wörter benutzt die absolut nicht in die Zeit des Films passen und teilweise waren die Textzeilen absolut nichts sagend. Viel schlimmer als die schwachen Dialoge, ist aber die Synchronisation selber. Mal eine Frage an die Verantwortlichen der Synchronisation: In welchen Synchronstudio für erotische Filmunterhaltung haben Sie die Sprecher gefunden? Warum dies gefragt wird? Ganz einfach! Weil die Synchronisation so klingt. Gerade bei der Sprecherin von Mary hat man das Gefühl, dass diese normalerweise Filme des horizontalen Gewerbes synchronisiert. So wartet man förmlich nur darauf, dass sich Mary die Kleider vom Leib reißt. Eine weitere Schwäche von „Jane Austen’s Mansfield Park“ ist die, dass der Film die Handlung zu sehr strafft. Dadurch haben die Charaktere kaum Raum zur Entfaltung und alles geht viel zu schnell von statten. Diese Jane Austen Verfilmung gehört in jeder Hinsicht zu den schlechteren. [Sneakfilm.de]