Petey Greene ist zu allem entschlossen, als er aus dem Gefängnis entlassen wird. Er träumt davon, Radio DJ zu werden und nichts und niemand kann ihn dabei aufhalten. Petey redet aus seinem kleinen Studio zu den Menschen über Rassismus und Bürgerrechte, über Drogen und Politik, über Gerechtigkeit und Sex. Seine Unverfrorenheit, die Dinge beim Namen zu nennen und sein beißender Humor lassen die Quoten schon bald nach oben schnellen. Sein endgültiger Durchbruch als Stimme des Volkes wird ausgerechnet am Tag der Ermordung von Martin Luther King besiegelt, wo er durch seine legendär gewordene Moderation wie kein zweiter die Stimmung der Bevölkerung trifft. Aus dem Kleinkriminellen ohne Zukunft wird schließlich eine der bekanntesten Persönlichkeiten dieser Ära mit eigener Fernsehshow und einer wachsenden Anhängerschaft. Doch Peteys innere Dämonen lassen sich nicht so einfach abschütteln und drohen, seinen Traum zu zerstören.
Laufzeit: 119 Minuten
Release-Datum 07.02.2008
TrueUmsatz: $4,778,376.00
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„Talk to me“ ist einer dieser Filme, die auf einer wahren Begebenheit beruhen. Vornehmlich in einem langsamen Tempo und sehr dialoglastig inszeniert Kasi Lemmons (Eve’s Bayou, Dr. Hugo) hier ein fesselndes Biopic, dass nicht nur diejenigen begeistern wird, die die Zeit in der der Film spielt aktiv miterlebt haben. Getragen von den drei Hauptdarstellern Chiwetel Ejiofor, Don Cheadle und Martin Sheen (Der Feuerteufel, Wall Street) will man als Zuschauer genau wissen wie sich die Karriere und die Persönlichkeit von Petey Greene entwickelt und welche Auswirkungen seine Radiomoderationen auf das schwarze Amerika der 60er Jahre hatte. Dabei wirkt die Darstellung von Don Cheadle teilweise pathetisch, was einige Szenen nicht ganz glaubwürdig erscheinen lässt. Gerade eine der Schlüsselszenen, in der bekannt wird, dass Martin Luther King ermordet wurde, wirkt dadurch nicht so überzeugend wie es für einen Film mit biographischen Anspruch nötig wäre. Diese Szene und die weiteren Momente in denen die Darstellung etwas aufgesetzt wirken, ändern allerdings nichts daran, dass „Talk to me“ mehr als nur ein solider Film ist. Aus meiner Sicht ist der Film ein Werk, das gerade für geschichtlich interessierte und Freunden von ruhig erzählten Biopics eine gute Wahl ist. [Sneakfilm.de]