Der Fluch der Mumie


Der Fluch der Mumie

Übersicht:

Während einer von dem Geschäftsmann Stanley Preston finanzierten Ausgrabung, entdeckt der Archäologe Sir Basil Walden im Jahr 1920 das Grab des Pharaoh Kah-to-Bey. Die Grabstätte wird jedoch von dem Wächter Hasmid bewacht, der die Mumie des Prem, eines Dieners Kah-to-Beys, zurück ins Leben ruft, um die Mitglieder der Expedition zu töten. Alle sterben durch die Hände der Mumie, bis nur noch Paul Preston and Claire de Sangre am Leben sind......

Stimmen 13 (4,9/10)

Laufzeit: 90 Minuten

Release-Datum 1967-03-15

Produktionsfirma:

  • Hammer Film Productions

Produktionsland:

  • United Kingdom

Genres:

  • Horror

Weitere Informationen

Sir Basil Walden
André Morell
André Morell
Stanley Preston
John Phillips
John Phillips
Paul Preston
David Buck
David Buck
Barbara Preston
Elizabeth Sellars
Elizabeth Sellars
Claire de Sangre
Maggie Kimberly
Maggie Kimberly
Longbarrow
Michael Ripper
Michael Ripper
Harry Newton
Tim Barrett
Tim Barrett
Inspector Barrani
Richard Warner
Richard Warner
Hasmid
Roger Delgado
Roger Delgado
Haiti
Catherine Lacey
Catherine Lacey
Prem
Dickie Owen
Dickie Owen
Pharaoh
Bruno Barnabe
Bruno Barnabe
Pharaoh's Wife
Toni Gilpin
Toni Gilpin
Kah-to-Bey
Toolsie Persaud
Toolsie Persaud
The Mummy
Eddie Powell
Eddie Powell
Story
Anthony Hinds
Anthony Hinds
Director
John Gilling
John Gilling
Writer
John Gilling
John Gilling
Editor
Chris Barnes
Chris Barnes
Producer
Anthony Nelson Keys
Anthony Nelson Keys
Original Music Composer
Don Banks
Don Banks
Director of Photography
Arthur Grant
Arthur Grant
Casting
Irene Lamb
Irene Lamb
Production Design
Bernard Robinson
Bernard Robinson
Art Direction
Don Mingaye
Don Mingaye
Makeup Artist
George Partleton
George Partleton

Kalla Malla

Im Jahre 1920 spürt der Forscher Sir Basil Warden das Grab von Kah-To Bey auf, einem Pharaonenkind, das einst zusammen mit seinem Leibwächter in der Wüste umkam, nachdem sein Vater einem Attentat zum Opfer gefallen war. Die mumifizierte Leiche des Kindes wird zusammen mit der Mumie des Leibwächters ins Museum transportiert, doch schon bald verschwindet ein Leichentuch mit Zauberformeln, und anschließend fehlt auch von der Leibwächtermumie jede Spur. Ein alter Rachefluch scheint sich zu bewahrheiten, denn nach und nach kommen die Expeditionsteilnehmer ums Leben. Ungeachtet der Tatsache, dass das Thema Mumie an Variationsarmut kaum zu überbieten ist, machten sich die Hammer Studios 1967 unverzagt ein drittes Mal ans Werk, das Filmpublikum mit dem bandagierten Wiedergänger das Gruseln zu lehren. Diesmal schickte man als Regisseur John Gilling ins Rennen, der ein Jahr zuvor mit den parallel produzierten Schockern »Nächte des Grauens« und »Das schwarze Reptil« zwei der besten Hammer-Filme überhaupt abgeliefert hatte. Doch sei es, dass Gilling zu dieser Zeit schon zu sehr dem Alkohol zusprach, oder sei es, dass ihn das mehr als augenscheinlich kommerziellen Erwägungen geschuldete Schema-F-Werk nur mäßig inspirierte: Das Ergebnis ist weit entfernt von der Qualität seiner besseren Arbeiten und wirkt trotz einiger interessanter Ansätze etwas lieblos heruntergekurbelt, wenn auch dank actionreichem Drehbuch nicht ganz ununterhaltend. Schon die Vorgeschichte ist an Dilettantismus nicht zu überbieten. Sie wird (im Original von niemand anderem als von Peter Cushing) aus dem Off erzählt und die Schauspieler agieren dabei auf Schülertheaterniveau, warten allzu offensichtlich auf die Stichworte des Textes – Mord am Pharao, Flucht seines Leibwächters zusammen mit seinem kleinen Sohn etc. –, die dann linkisch vor plumpen Kulissen umgesetzt werden. Immerhin, der Trashfaktor ist hoch. Die Rahmengeschichte mit dem Leibwächter und dem Pharaonenkind sorgt dann auch für die memorabelste Einstellung des Films, der hoch aufragende Mumienschrein vor einem Tisch, auf dem die vertrocknete Kindesleiche gar gruselig anzusehen wie eine Altaropfergabe abgelegt ist. Ein Bild, das haften bleibt – auch wenn man sich über den doch etwas unwissenschaftlichen Umgang mit jahrtausendealten ägyptischen Leichen im Jahre 1920 wundert. Beim Design der Mumie ging man diesmal etwas andere Wege, inspiriert durch Ausstellungsstücke im Britischen Museum, das Resultat ist mit seinem leicht aztekischen Einschlag gewöhnungsbedürftig. Immerhin fackelt diese Mumie nicht lange und macht sich schon früh ans Morden, und das auf sehr unterhaltsame, da fantasievolle Art – auch wenn man an expliziten Einstellungen dann doch spart. Wer »Im Banne des Dr. Monserrat« von Michael Reeves kennt, wird sich über das Auftreten von Catherine Lacey freuen, die schon dort eine recht sinistre Rolle innehatte und hier eine böse Wahrsagerin spielt. Schauspielerisch herauszuheben sind ansonsten vor allem André Morell, der allerdings früh das Zeitliche segnet, und Michael Ripper, der hier endlich mal mehr als nur den Schankwirt spielen darf und in seiner Rolle des Mr. Longbarrow zeigt, welch großartiger Schauspieler er doch tatsächlich war. Für die Hammer Studios war »Der Fluch der Mumie« der Abschluss einer Ära, denn es war die letzte in den legendären Bray-Studios gedrehte Produktion. In England und in den USA wurde der Film als Double Feature zusammen mit »Frankenstein schuf ein Weib« gezeigt, was wohl als Indiz dafür zu sehen ist, dass man dem Streifen nicht allzu viel Zugkraft zutraute. Und tatsächlich ist man vom Gruseln hier weit entfernt, über »Horror« brauchen wir erst gar nicht zu reden – immerhin war dies der einzige Hammer-Horror-Film, der es in das Nachmittagsprogramm des deutschen Fernsehens geschafft hat. Und dennoch, trotz aller Kritik: Irgendwie sieht man sie doch gerne, diese schlichten Geschichten aus der Blütezeit der Hammer Studios, da macht auch dieser Film keine Ausnahme.

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Stimmen 5546 (7,8/10)
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Stimmen 179 (6,9/10)
Release-Datum 22.12.1932

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Stimmen 3696 (5,4/10)
Release-Datum 06.06.2017

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Stimmen 2923 (6,5/10)
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