[REC]


[REC]

Übersicht:

Die Fernsehreporterin Ángela Vidal und ihr Kameramann begleiten für ihre Sendung "Wenn sie schlafen" einen nächtlichen Feuerwehreinsatz. Eine Frau soll sich in ihrer Wohnung eingesperrt haben, die Hausbewohner haben Schreie vernommen - reine Routine. Doch kaum haben sie sich Zutritt zu der betreffenden Wohnung verschafft, werden sie von der ungewöhnlich aggressiven Frau attackiert. Doch damit nicht genug – die Umweltbehörde hat das Haus unter Quarantäne gestellt, für die Eingesperrten gibt es kein Entrinnen…

Stimmen 939 (7,1/10)

Laufzeit: 78 Minuten

Release-Datum 07.05.2008

True

Budget: $1,500,000.00

Umsatz: $30,448,000.00

Tagline: Ein Zeuge. Eine Kamera

Produktionsfirma:

  • Filmax

Produktionsland:

  • Spain

Genres:

  • Horror
  • Mystery

Anhänger

Weitere Informationen

Ángela Vidal
Manuela Velasco
Manuela Velasco
Manu
Ferran Terraza
Ferran Terraza
Conchita Izquierdo
Martha Carbonell
Martha Carbonell
Alex
David Vert
David Vert
César
Carlos Lasarte
Carlos Lasarte
Marcos
Pablo Rosso
Pablo Rosso
Polizist
Vicente Gil
Vicente Gil
Guillem
Carlos Vicente
Carlos Vicente
Sergio
Jorge Yamam
Jorge Yamam
Abuela
María Teresa Ortega
María Teresa Ortega
Abuelo
Manuel Bronchud
Manuel Bronchud
Madre histérica
Maria Lanau
Maria Lanau
Jennifer
Claudia Silva
Claudia Silva
Niña Medeiros
Javier Botet
Javier Botet
Médico
Ben Temple
Ben Temple
Japonesa
Akemi Goto
Akemi Goto
Japonés
Kao Chen-Min
Kao Chen-Min
Chica colombiana
Ana Isabel Velásquez
Ana Isabel Velásquez
Pablo (voice)
Javier Coromina
Javier Coromina
(voice) (uncredited)
Pep Sais
Pep Sais
Director
Jaume Balagueró
Jaume Balagueró
Director
Paco Plaza
Paco Plaza
Screenplay
Jaume Balagueró
Jaume Balagueró
Screenplay
Paco Plaza
Paco Plaza
Screenplay
Luis Berdejo
Luis Berdejo
Producer
Julio Fernández
Julio Fernández
Executive Producer
Carlos Fernández
Carlos Fernández
Producer
Alberto Marini
Alberto Marini
Director of Photography
Pablo Rosso
Pablo Rosso
Set Designer
Gemma Fauria
Gemma Fauria
Editor
David Gallart
David Gallart
Sound Designer
Xavier Mas
Xavier Mas
Costume Design
Glòria Viguer
Glòria Viguer
Casting
Cristina Campos
Cristina Campos
Production Manager
Alberto Álvarez
Alberto Álvarez
Line Producer
Teresa Gefaell
Teresa Gefaell
Line Producer
Oriol Maymó
Oriol Maymó
Makeup Effects
David Ambit
David Ambit
Post-Production Manager
Jesús L. Pérez Villar
Jesús L. Pérez Villar
Production Manager
Albert Roca
Albert Roca
Property Master
Nuria Muni
Nuria Muni
Visual Effects Supervisor
Álex Villagrasa
Álex Villagrasa
Electrician
Marc Vives
Marc Vives
Assistant Costume Designer
Fran Cruz
Fran Cruz
Color Timer
Quique Cañadas
Quique Cañadas
Editor
Martí Roca
Martí Roca
Digital Intermediate
Marga Villalonga
Marga Villalonga
Color Timer
Gérard Estival
Gérard Estival
Script Supervisor
Anna Vilà
Anna Vilà
Sound Re-Recording Mixer
Marc Orts
Marc Orts
Supervising Sound Editor
Oriol Tarragó
Oriol Tarragó

Kalla Malla

Für einen spanischen Lokalsender soll die engagierte Reporterin Angela (Manuela Velasco) gemeinsam mit dem Kameramann Pablo (Pablo Rosso) eine kleine Dokumentation über die Arbeit in der örtlichen Feuerwache in den Kasten bringen, Feuerwehrleute interviewen und den Beruf portraitieren. Die Beiden werden von den Feuerwehrleuten zwar herzlich begrüßt und wohlwollend bei ihrer Dokumentation unterstützt, doch wirklich spannende Aufnahmen scheinen nicht in Aussicht zu stehen. Plötzlich geht unverhofft doch noch ein Notruf in der Zentrale ein, in einem alten Mietshaus sind scheinbar beunruhigende Schreie aus der verschlossenen Wohnung einer alten Frau zu hören. Für die Feuerwehrmänner Manu (Ferran Terraza) und Álex (David Vert) klingt dies nach einem harmlosen Routine-Einsatz, weshalb sie Angela und Pablo kurzerhand zum Ort des Geschehens mitnehmen. Kaum angekommen, öffnen die Einsatzkräfte die Tür der betreffenden Wohnung und finden dort eine blutverschmierte, offenbar geistig verwirrte Frau vor. Wie aus heiterem Himmel fällt diese plötzlich einen der anwesenden Polizisten an und fügt ihm eine lebensgefährliche Halsverletzung zu, an der er zu verbluten droht, wenn nicht schnell ärztliche Hilfe geleistet werden kann. Dies erweist sich jedoch schnell als das geringste Problem aller Anwesenden, denn das Gebäude wurde inzwischen von einer Umweltbehörde zur Sperrzone erklärt und von bewaffneten Truppen umstellt, die ein Verlassen des unter Quarantäne gestellten Hauses strikt untersagen. Inzwischen verängstigt und beunruhigt, finden sich die restlichen Bewohner derweil bei den ebenfalls eingeschlossenen Polizisten und Feuerwehrmännern ein, doch eine Erklärung hat keiner der Anwesenden parat. Als klar wird, dass ein höchst gefährlicher Virus in dem Mehrfamilienhaus ausgebrochen ist, der die Inifizierten in aggressive und kannibalistische Bestien verwandelt, entbrennt ein blutiger Kampf ums Überleben... Auf dem Horrorfilm-Sektor erweisen sich die Europäer derzeit als so überzeugend wie nie zuvor. Beinahe ausnahmslos jedes Highlight, dem die Genre-Fans in der letzten Zeit entgegen fieberten wies ein Herkunftsland auf, dem man noch vor ein paar Jahren keinerlei Stellenwert innerhalb des internationalen Horrorfilm-Marktes zugesprochen hätte. Damit verweisen die europäischen Produktionen die Amerikaner auf die hinteren Plätze, denen derweil nichts anderes übrig bleibt, als weiterhin fleißig Ideenklau zu betreiben und selbst die neuesten ausländischen Filme für den eigenen Markt in Form eines Remakes neu aufzulegen. Dieses Schicksal ereilte auch den spanischen Horrorthriller "[Rec]", der, kaum dass er überhaupt erschienen war, in den USA bereits als "Quarantine" neu verfilmt wurde. Storytechnisch erzählt "[Rec]" die Geschichte einer Zombie-Epidemie, die in einem Mehrfamilienhaus um sich greift und sich unerbittlich ihre Opfer sucht. Damit bewiesen die Drehbuchautoren zwar keine sonderliche Kreativität, doch die braucht dieses Werk im Grunde überhaupt nicht, ist es doch vielmehr die Art und Weise der visuellen Aufbereitung, die hier im Zentrum steht. Wie bereits "Blair Witch Project" oder "Cloverfield" kommt dieser Film im Reality-Stil daher und gibt das gesamte Geschehen aus der subjektiven Sicht einer möglichst authentischen und verwackelten Handkamera wieder. Dieser Dokumentationscharakter ist Kern- und Angelpunkt von "[Rec]" und versetzt den Zuschauer mitten in das Geschehen hinein, lässt ihn einen Zombie-Ausbruch einmal aus einer ganz anderen Perspektive miterleben. Eine Grundvoraussetzung, die der Film an sein Publikum stellt, ist natürlich die Toleranz gegenüber dieses Aufnahmestils. Wer mit wackeligen Handkamera-Bildern also nichts anfangen kann und bereits bei "Blair Witch Project" und "Cloverfield" einem Schwindelanfall gegenüberstand, der ist auch hier im falschen Film. Für diesen ungewöhnlichen Zombiefilm verantwortlich zeichnete sich das Regie-Doppel Jaume Balagueró und Paco Plaza, die beide längst keine unbeschriebenen Blätter mehr sind. Balagueró machte bereits mit Werken wie "The Nameless" oder "Darkness" von sich reden, während Plaza vor wenigen Jahren "Romasanta - Im Schatten des Werwolfs" inszenierte. Bei all diesen Titeln handelt es sich zweifellos um sehenswerte Genrefilme, doch stellt "[Rec]" für die beiden Regisseure sicherlich die bislang bedeutsamste Arbeit dar. Egal, ob man nun persönlich etwas mit dem Werk anfangen kann oder nicht, ein regelrechter Hype und zahlreiche begeisterte Kritiker sprechen schon eine eigene Sprache. "[Rec]" gilt unlängst als eines der Horror-Highlights der letzten Jahre, was den Minimalismus der Story plötzlich in einem ganz anderen Licht dastehen lässt. Dieses Werk beweist, dass ein wenig inszenatorische Kreativität genügt, um aus einer altbekannten Story noch viel herauszuholen. Horror-Kenner werden hier zwar nichts Neues geboten bekommen, dennoch dürfte so manche, spannende Szene auch den gestandenen Genre-Liebhaber noch zusammenzucken lassen. Ein Vorteil des Films ist seine kurze Laufzeit von nur 75 Minuten, in denen absolut nichts deplatziert oder unnötig in die Länge gezogen wirkt. Zu Beginn lernt der Zuschauer die dynamische und aufgeweckte Ángela kennen, die als omnipräsenter Hauptcharakter eine gute Figur abgibt, auch wenn sie im späteren Filmverlauf mit gutem Recht als etwas hysterisch bezeichnet werden darf. Auch das dient jedoch dem Realitätsgehalt, schließlich begegnet eine junge Reporterin nicht gerade täglich einer Horde menschenfressender Infizierter. Neben Ángela liegt der Fokus noch in ausreichendem Maße auf den restlichen Figuren, ein jeder Nebencharakter bekommt eine kurze Screentime, so dass es keine komplett unbekannten Gesichter sind, die durch die klaustrophobischen Gänge des mehrstöckigen Hauses gejagt werden. Dessen enges Treppenhaus und kleine Wohnungen sind indessen, neben den ersten Minuten in der Feuerwehrwache, die einzigen Kulissen, die man innerhalb des Films zu sehen bekommt, dennoch nutzen sie sich nicht ab. Gore-technisch bekommt der Zuschauer soliden Durchschnitt für einen Zombiefilm geboten, die Effekte sind allesamt handmade und entbehren in ihrer oftmals plötzlichen Präsentation keinesfalls einer gewissen Härte, auch wenn "[Rec]" sicherlich nicht zu den nennenswert blutrünstigen Vertretern seiner Zunft gezählt werden darf. Handwerklich ist der Film superb in Szene gesetzt. Eine gruselige Atmosphäre entsteht hier nicht nur durch bloße Schauwerte, vielmehr ist es gerade das, was im Verborgenen bleibt, was die letztendliche Gänsehaut verursacht. Ein leises Scharren von der Seite, ein plötzlicher Aufschrei im Hintergrund, gefolgt von heftigem Flimmern der Handkamera - diese audiovisuellen Tricks alleine sorgen für mehr Unbehagen als so manch teurer Effekt in ähnlich angelegten Hollywood-Produktionen, dafür gebührt den Verantwortlichen durchaus ein Lob. Gerade hier werden dann auch die Horror-Kenner ihre Freude am Geschehen haben, denn auch wenn die Handlung, zugegeben, noch so vorhersehbar sein mag, so verfehlen die Spannungsmomente ihre Wirkung ebenso wenig wie die zahlreich vorhandenen Schocks, die allesamt unerwartet auftauchen und einen nicht selten im Sessel aufspringen lassen. Fazit: "[Rec]" ist ein durchaus interessanter Beitrag zum Zombie-Film, der auf den Spuren von "Blair Witch Project" und "Cloverfield" wandelt und einen Zombieangriff einmal aus einer möglichst realistisch gehaltenen Doku-Perspektive darstellt. Freunde gepflegter Schocks und ordentlicher Spannung kommen hier durchaus auf ihre Kosten und werden 75 unterhaltsame Minuten erleben, eine gewisse Einfallslosigkeit in Sachen Story lässt sich dennoch nicht von der Hand weisen. Dies muss allerdings nicht zwingend abwertend aufgefasst werden, "[Rec]" wird von jedem unterschiedlich aufgefasst werden und kann so in jeder Hinsicht nur empfohlen werden. Ob man dabei letztendlich den gängigen Lobtiraden auf dieses Werk beistimmen kann oder nicht ist tatsächlich eher nebensächlich, ein einmaliges Ansehen rechtfertigt dieses Werk absolut.

Grave Encounters
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Stimmen 381 (6,1/10)
Release-Datum 09.09.2011

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[REC]²
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Stimmen 489 (6,4/10)
Release-Datum 15.09.2009

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Cloverfield
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Stimmen 2251 (6,4/10)
Release-Datum 15.01.2008

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8 Blickwinkel
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Stimmen 717 (6,2/10)
Release-Datum 01.02.2008

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World Trade Center
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Stimmen 449 (5,9/10)
Release-Datum 09.08.2006

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Paranormal Activity: Ghost Dimension
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Stimmen 425 (5/10)
Release-Datum 21.10.2015

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Pornorama
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Stimmen 11 (6,3/10)
Release-Datum 11.10.2007

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11. September – Die letzten Stunden im World Trade Center
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Stimmen 21 (7,6/10)
Release-Datum 10.03.2002

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My Date with Drew
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Stimmen 16 (6,3/10)
Release-Datum 05.08.2005

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Be My Cat: A Film for Anne
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Stimmen 7 (6,9/10)
Release-Datum 01.03.2015

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Alone in the Ghost House
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Stimmen 1 (8/10)
Release-Datum 05.06.2015

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A Guidebook to Killing Your Ex
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Stimmen 0 (0/10)
Release-Datum 30.11.2016

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Tontine Massacre
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Stimmen 1 (0,5/10)
Release-Datum 17.04.2011

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#STARVECROW
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Stimmen 0 (0/10)
Release-Datum 22.01.2016

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