2001 Maniacs


2001 Maniacs

Übersicht:

Auf ihrem Weg in die Ferien landet eine Gruppe von College-Kids wegen einer Umleitung nicht wie geplant am Meer, sondern in einem abgelegenen Südstaaten-Kaff. Hier scheint die Zeit vor vielen Jahrzehnten stehen geblieben zu sein, doch als die durchaus freundlichen Einwohner zu einem großen Barbecue-Fest einladen, nehmen die Teenager gerne an. Die hübschen Töchter der Stadt erweisen sich nämlich als äußerst verlockende Versuchung und noch ahnen die Gäste nicht, was als Hauptgericht auf der Speisekarte steht.

Stimmen 76 (4,9/10)

Laufzeit: 84 Minuten

Release-Datum 06.04.2006

True

Budget: $3,000,000.00

Produktionsfirma:

  • Raw Nerve
  • Velvet Steamroller Entertainment
  • BloodWorks

Produktionsland:

  • United States of America

Genres:

  • Komödie
  • Horror

Anhänger

Weitere Informationen

Mayor Buckman
Robert Englund
Robert Englund
Nelson Elliot
Dylan Edrington
Dylan Edrington
Granny Boone
Lin Shaye
Lin Shaye
Harper Alexander
Giuseppe Andrews
Giuseppe Andrews
Anderson Lee
Jay Gillespie
Jay Gillespie
Joey
Marla Malcolm
Marla Malcolm
Cory
Matthew Carey
Matthew Carey
Professor Ackerman
Peter Stormare
Peter Stormare
Rufus
Brendan McCarthy
Brendan McCarthy
Kat
Gina Marie Heekin
Gina Marie Heekin
Ricky
Brian Gross
Brian Gross
Malcolm
Mushond Lee
Mushond Lee
Leah
Bianca Smith
Bianca Smith
Lester
Adam Robitel
Adam Robitel
Milk Maiden
Christa Campbell
Christa Campbell
Peaches
Wendy Kremer
Wendy Kremer
Glendora
Cristin Michele
Cristin Michele
Hester
Kodi Kitchen
Kodi Kitchen
Justin
Eli Roth
Eli Roth
The Blacksmith
Kevin Canady
Kevin Canady
Director
Tim Sullivan
Tim Sullivan
Author
Chris Kobin
Chris Kobin
Author
Tim Sullivan
Tim Sullivan
Executive Producer
Jonathan Bross
Jonathan Bross
Producer
Brett W. Nemeroff
Brett W. Nemeroff
Producer
Eli Roth
Eli Roth
Producer
Scott Spiegel
Scott Spiegel
Producer
Christopher Tuffin
Christopher Tuffin
Producer
Boaz Yakin
Boaz Yakin
Original Music Composer
Nathan Barr
Nathan Barr
Director of Photography
Steve Adcock
Steve Adcock
Editor
Michael Ross
Michael Ross

Kalla Malla

Anstatt für ihre bevorstehende Semesterarbeit zu büffeln, zieht es drei College Studenten zum alljährlichen Spring Break, wo der Unterricht natürlich schnell vergessen ist. Blöd nur, dass Cory (Matthew Carey), Anderson (Jay Gilespie) und Nelson (Dylan Edrington) bei ihrem Trip durch die Südstaaten auf einer einsamen Landstrasse unerwartet umgeleitet werden und so in dem kleinen Örtchen Pleasentville landen. Wie es der Zufall so will, findet dort am nächsten Tag ein großes Barbecue statt, zu dem die neu eingetroffenen Gäste von der Gemeinde, rund um ihren Bürgermeister (Robert Englund), freundlich eingeladen werden. Kurz darauf treffen noch einige andere Leute in dem Kaff ein, die ebenso freundlich begrüßt und zum bald anstehenden Festessen eingeladen werden. Anfangs fühlen sich die Ehrengäste aufgrund der aufreizenden Dorfschönheiten noch pudelwohl, doch das soll sich schon bald ändern, als sie feststellen, dass hier irgend etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Erst als einige von ihnen plötzlich verschwinden, bemerken die "Yankees", dass sie selbst als Hauptgericht für das Barbecue vorgesehen sind.. Im Zuge des aktuellen Horrortrends ist es keine Seltenheit, dass alte Streifen neu aufgelegt werden. Auch "2001 Maniacs" sichert sich einen Platz in der Remake-Ecke, handelt es sich dabei doch um eine Neuauflage von Herschell Gordon Lewis´ Klassiker "Two Thousand Maniacs" aus dem Jahre 1964. Lewis, bekannt durch seine schmuddeligen B-Movies, deren Hauptbestandteile stets Sex und Gore waren, gehört zu den festen Größen des Horrorgenres und zählt zu den Pionieren des heutigen Splatterfilms. Tim Sullivan, zuvor noch durch keine herausragenden Arbeiten aufgefallen, nahm sich Lewis´ zweiten Horrorflick vor und sicherte sich dazu Unterstützung von Eli Roth (Hostel) und Scott Spiegel (Intruder), die jedem Horrorfan ein Begriff sein sollten. Heraus kam ein Streifen, der sich vor dem über 40 Jahre alten Original zwar nicht zu verstecken braucht, im großen und ganzen aber nur durchschnittliche Horrorkost bietet. Sind es zur Zeit meist die brutalen Machwerke à la "The Hills Have Eyes" und "Hostel", die das Publikum ins Kino ziehen, schlägt "2001 Manics" da einen anderen Weg ein und präsentiert sich als typischer Funsplatter. Sullivan geht dabei wirklich jeden nur erdenklichen Kompromiss ein, um seine Zuschauer auf Trab zu halten, was leider dafür verantwortlich ist, dass man "2001 Maniacs" nicht einmal im Ansatz ernst nehmen kann. Das nur drei Millionen Dollar teure Filmchen will anspruchslos unterhalten, nicht mehr und nicht weniger. Das Problem an einem solchen Vorhaben ist, dass man es damit nicht jedem recht machen kann. Ich persönlich weiß nicht so genau, was ich von dieser Splatterkomödie halten soll. Auf der einen Seite bietet sie tolle Ansätze, anderserseits kommt sie allerdings einfach eine Spur ZU lächerlich rüber, so dass so etwas wie Atmosphäre und Horrorstimmung nicht im Ansatz vorhanden ist. Das fängt bei den Charakteren an, die total überspitzt dargestellt sind, und geht bis zu der Aufmachung des Films, die mit ihrer farbenfrohen, fröhlichen Aufmachung fast schon an einen schrillen Comic erinnert. Den ganzen Streifen unterstreicht eine sehr humoristische Grundnote, so dass teilweise sogar aus den äußerst brutalen Morden ein Slapstick-Akt wird. Wo wir aber schon bei den Morden sind, muss ich sagen, dass mir diese am ganzen Film noch am Besten gefallen haben. Es geht hier wirklich sehr brutal zur Sache, blutige Vierteilungen und aus den Höhlen gepresste Augen werden ohne Scheu gezeigt, auch wenn man sagen muss, dass die Splatterszenen ab und an recht schnell geschnitten sind. Das jedoch ist nicht weiter schlimm, da man immer noch sehr viel sieht. Jeder Gorehound, der mit anspruchslosem Gemetzel etwas anfangen kann, kommt hier also durchaus auf seine Kosten. Wer 80 Minuten locker unterhalten werden will, macht mit dem Film nicht viel falsch, doch für mehr taugt er definitiv nicht. Zu den lieblosen 08/15 Charakteren kann man keinerlei Beziehung herstellen, so dass es einen auch nicht kümmert, wenn diese grausam ihr Leben lassen müssen. Da kann auch das Schauspiel nicht mehr viel herausreissen, das ab und an sehr zu überraschen weiß. Insbesondere Robert "Freddy Krüger" Englund hatte anscheinend einen Heidenspaß an den Dreharbeiten, was man ihm sofort ansieht. Seine gute Laune überträgt sich auf viele andere der Darsteller und sorgt dafür, dass es unter diesem Punkt nicht viel zu meckern gibt. Dass einige von ihnen auf dem Niveau von Pornodarstellern agieren, ist vermutlich beabsichtigt und unterstreicht die trashige Gesamtnote des Films. Fazit: "2001 Maniacs" ist ein hirnloser Funsplatter, der sich selbst in keinster Weise ernst nimmt. Wer Unterhaltung dieser Art sucht, wird hier also fündig werden, wer jedoch auf der Suche nach ernsthaftem Horror ist, sollte sich nach einem anderen Streifen umsehen. Tim Sullivan inszeniert "2001 Maniacs" zwar sehr blutrünstig, gleichzeitig aber auch ins Lächerliche gezogen, so dass letzten Endes ein etwas fader Beigeschmack übrig bleibt. Aus den vorhandenen Ideen hätte man sehr viel machen können, so bleibt aber nur ein durchschnittlicher Splatterfilm, dem etwas mehr Ernsthaftigkeit sicherlich nicht geschadet hätte.

Michael

“2001 Maniacs” ist ein Fest für Horrorfreunde. Gewürzt mit einer Priese Humor serviert Regisseur Tim Sullivan (A Christmas Treat, Driftwood) serviert eine wirklich amüsante Schlachtplatte, die selten die Grenzen des guten Geschmacks überschreitet und die meiste Zeit das liefert was Genrekenner erwarten: gelungene Schockeffekte, ein wenig Splatter und Blut. Die Überraschung des Films ist dabei mit Sicherheit Robert Englund (A Nightmare on Elm Street, Düstere Legenden). Er hat Abseits der “Freddy Krueger”-Filme zwar schon einige Male gezeigt, dass er auch ohne Krallenhand und verbranntes Gesicht überzeugen kann, aber seine Rolle im “2001 Maniacs” gehört meiner Meinung nach zu seinen absoluten Glanzleistungen. Dieses Lob soll natürlich nicht das Schaffen der weiteren Besetzung schmälern. Die gesamte Crew liefert solide Leistungen ab bewegen sich dabei oftmals über dem Leistungsdurchschnitt des Genres. Für mich ist “2001 Maniacs” in jedem Fall einer der besseren Horrorfilme der jüngeren Vergangenheit. Er trifft die wichtigsten Punkte des Genres auf den Punkt, überzeugt mit einer brauchbaren Geschichte und bietet gute Schauspieler. [Sneakfilm.de]

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