Poltergeist


Poltergeist

Übersicht:

Immobilienmakler Steve Freeling zieht mit Gattin Diane und den Kindern Robbie, Dana und Carol Anne ins schmucke Vororthaus der Neubausiedlung Casa Verde. Die Freude weicht dem Entsetzen, als es zu spuken beginnt und Carol Anne Botschaften aus dem Fernseher empfängt. Ein Medium kann nur wenig helfen. Das Haus steht auf einem Friedhof, ist Tor zur Geisterwelt. Als Carol Anne ins Jenseits gezogen wird, holt Ma sie mit einem langen Seil zurück. Die Toten rächen sich und entfesseln einen Sturm von Katastrophen, denen die Familie knapp entkommt.

Stimmen 965 (7/10)

Laufzeit: 114 Minuten

Release-Datum 22.09.1982

True

Budget: $10,700,000.00

Umsatz: $122,200,000.00

Produktionsfirma:

  • SLM Production Group
  • Metro-Goldwyn-Mayer (MGM)

Produktionsland:

  • United States of America

Genres:

  • Horror

Weitere Informationen

Steve Freeling
Craig T. Nelson
Craig T. Nelson
Diane Freeling
JoBeth Williams
JoBeth Williams
Dr. Lesh
Beatrice Straight
Beatrice Straight
Carol Anne Freeling
Heather O'Rourke
Heather O'Rourke
Dana Freeling
Dominique Dunne
Dominique Dunne
Robbie Freeling
Oliver Robins
Oliver Robins
Tangina Barrons
Zelda Rubinstein
Zelda Rubinstein
Dr. Marty Casey
Martin Casella
Martin Casella
Mr. Teague
James Karen
James Karen
Pool Worker
Sonny Landham
Sonny Landham
Pool Worker
Robert Broyles
Robert Broyles
Ryan
Richard Lawson
Richard Lawson
Ben Tuthill
Michael McManus
Michael McManus
Mrs. Tuthill
Virginia Kiser
Virginia Kiser
Pugsley
Lou Perryman
Lou Perryman
Husband
Noel Conlon
Noel Conlon
Director
Tobe Hooper
Tobe Hooper
Screenplay
Steven Spielberg
Steven Spielberg
Screenplay
Michael Grais
Michael Grais
Screenplay
Mark Victor
Mark Victor
Producer
Frank Marshall
Frank Marshall
Producer
Steven Spielberg
Steven Spielberg
Original Music Composer
Jerry Goldsmith
Jerry Goldsmith
Director of Photography
Matthew F. Leonetti
Matthew F. Leonetti
Editor
Michael Kahn
Michael Kahn
Casting
Jane Feinberg
Jane Feinberg
Casting
Mike Fenton
Mike Fenton
Casting
Marci Liroff
Marci Liroff
Production Design
James H. Spencer
James H. Spencer
Set Decoration
Cheryal Kearney
Cheryal Kearney
Makeup Artist
Dorothy J. Pearl
Dorothy J. Pearl
Makeup Artist
Toni-Ann Walker
Toni-Ann Walker
Supervising Sound Editor
Richard L. Anderson
Richard L. Anderson
Special Effects
Jeff Jarvis
Jeff Jarvis
Stunts
Bobby Clark
Bobby Clark
Stunt Coordinator
Glenn Randall Jr.
Glenn Randall Jr.
Visual Effects
Milton Gray
Milton Gray
Associate Producer
Kathleen Kennedy
Kathleen Kennedy
Story
Steven Spielberg
Steven Spielberg
Animation
Art Vitello
Art Vitello
Animation Supervisor
John Bruno
John Bruno
Visual Effects
Paul Huston
Paul Huston
Second Assistant Director
Bob Roe
Bob Roe

Kalla Malla

Cuesta Verde ist ein typisch amerikanischer Vorort, in dem es sich gut leben lässt und in dem noch alles so ist, wie es sein sollte. Genau in diese ruhige Kleinstadt verschlägt es den Immobilienmakler Steven Freeling (Craig T. Nelson) mit seiner Familie, seiner Frau Diane (JoBeth Williams) und seinen Kindern: Der jugendlichen Dana (Dominique Dunne), dem kleinen Robbie (Oliver Robins) und dem Töchterchen Carol Anne (Heather O'Rourke). Anfangs scheint alles perfekt zu sein, doch das ändert sich schnell, als sich merkwürdige und unerklärliche Geschehenisse aneinander reihen. Die kleine Carol Anne wandelt in der Nacht durchs Haus und redet mit dem Fernseher, aus dem sie glaubt, fremde Stimmen zu hören. Als kurz darauf das ganze Haus fürchterlich wackelt, hält man es zuerst für ein Erdbeben, doch seltsamerweise blieb die Nachbarschaft der Freeling's von derartigen Beben verschont. Bei Tagesanbruch mehren sich die unheimlichen Ereignisse noch. In der Küche bewegen sich Möbelstücke wie von Geisterhand, selbst die kleine Carol Anne wird ohne ersichtlichen Grund plötzlich von einem Fleck an den anderen gezogen. Anfangs machen sich die Freeling's noch einen Spaß aus dieser Kuriosität, doch das soll sich schnell ändern. In der darauf folgenden Nacht wird der große, uralte Baum vor Robbie's Kinderzimmer lebendig, greift nach dem Jungen und droht ihn zu verschlingen. Während Steven und Diane nach außen eilen, um ihren Sohn zu retten, öffnet sich im Haus derweil ein Tor in eine andere Welt und zieht die kleine Carol Anne unerbittlich in sich. Sie ist wie vom Erdboden verschwunden, ihre Stimme jedoch ist noch aus dem Fernseher zu hören. Mit der Hilfe von Parapsychologen und eines Mediums versuchen die Freeling's, Carol Anne zu retten... Horrorfilme, die von verwunschenen oder spukenden Häusern handeln, haben sich über die Jahre einige angesammelt. Aktuellere Beispiele wären da "Haunted Hill" oder "Das Geisterschloss", doch auch in den 70ern und 80ern wurde man mit derartigen Werken gut bedient. Zu nennen wären da natürlich die unzähligen "Amityville Horror" Streifen ebenso wie die "Ghosthouse" Reihe oder die nicht weniger guten "House" Teile, welche mit Steve Miner's Erstling aus dem Jahr 1986 ihren Anfang nahmen. Zu den ganz großen Klassikern des Subgenres, und auch des Horrorfilms allgemein, muss allerdings der Original "Poltergeist" gezählt werden. Der von Steven Spielberg und Tobe Hooper geschaffene Gruselschocker überzeugt auch heute noch durch fantastische Effekte und einer Handlung, die auch fernab von Mord und Totschlag sehr gut funktioniert. Zu Spielberg muss man vermutlich nicht mehr viel Worte verlieren, Tobe Hooper ist ebenfalls kein Unbekannter. 1974 drehte er den weltbekannten "Texas Chainsaw Massacre", doch konnte den dadurch erhaltenen Ruhm nie wieder erreichen. Es folgte noch eine von ihm gedrehte "TCM" Fortsetzung und einige andere Horrorfilme, doch irgendwann sprach kaum noch jemand von Hooper. Dank des Erfolges von "Poltergeist" sollten übrigens noch zwei Sequels und eine TV-Serie folgen. Erwähnenswert bei "Poltergeist" ist, dass Spielberg Gerüchten nach mit der Regiearbeit von Hooper nicht ganz zufrieden war und selbst für einigen Stellen des Films als Regisseur einsprang, während er ihn außerdem noch schrieb und produzierte. Viele Filmfans sprechen deshalb immer nur von "Spielbergs Poltergeist". Doch egal, wer die treibende Antriebskraft hinter dem Projekt war, wichtig ist nur, dass dabei eine astreine Gruselunterhaltung herausgekommen ist, an der es wahrlich nicht viel auszusetzen gibt. Im Mittelpunkt steht hier eine amerikanische Familie, wie sie typischer nicht sein könnte. Der Vater bringt das Geld nach Hause, die Mutter kümmert sich um den Haushalt, die Tochter wird langsam erwachsen und die zwei Kleinen zanken sich ständig. Desweiteren komplettiert noch der gelegentliche Streit mit dem Nachbarn und das gemeinsame Football-Schauen mit den Freunden das perfekte Bild des durchschnittlichen Mittelstands-Amerikaners. Hooper allerdings erschafft dieses Bild nur, um es im Anschluß gehörig ins Wackeln zu bringen. Nach und nach bricht das Grauen über die perfekt scheinende Familie herein und droht sie unaufweichlich zu zerstören. Zuerst schleichend, doch später mit direkter Grausamkeit offenbart sich ein dämonischer Poltergeist mit all seiner schaurigen Raffinesse und terrorisiert die Familie gnadenlos. Dabei ist es schon interessant zu beobachten, wie das Geschehen vonstatten geht, entspricht es doch ganz und garnicht den Klischees, die man sonst vom Horrorgenre erwartet. So versuchen die Freeling's erst gar nicht zu fliehen, als sich erstmals übernatürliche Ereignisse ankündigen, sondern machen sich sogar einen Spaß daraus, wenn sich die kleine Carol Anne mit einem Sturzhelm auf dem Kopf, auf dem Fußboden der Küche sitzend plötzlich wie von Geisterhand von einem Fleck zum anderen gezogen wird. Auch ist es hier nicht so, dass die Familie alleine den Schrecken erleiden muss, es werden auch andere Personen involviert, die zu helfen versuchen. Mit einer Laufzeit von mehr als 100 Minuten scheint "Poltergeist" für einen Horrorfilm durchaus überlange Ausmaße zu haben. Hooper konzentrierte sich aber nicht nur auf Horror und Spannung, sondern versuchte auch, den ganzen Aspekt um den Poltergeist möglichst plausibel einzubauen. So gibt es von den Parapsychologen und dem Medium, die dabei helfen sollen, Carol Anne wieder ins Diesseits zu holen, einige Erklärungen, es werden oftmals lange Dialoge eingebaut, die den Spannungsverlauf zwar bremsen, dem Gesamtbild aber nicht schaden, ganz im Gegenteil. So wirkt "Poltergeist" nicht nie wie ein stumpfes Effektszenario, sondern kann zusätzlich durch Handlung punkten, die einem die Charaktere zusätzlich noch näher bringt. Man leidet mit der Familie zu jedem Zeiptunkt mit und hofft darauf, dass es den Eltern gelingen wird, ihre Tochter aus dem Reich der Geister zurückzuholen. Die symphatischen Figuren und der langsame und konstante Storyaufbau machen es einem dabei nicht schwer, sich in die Handlung einzufinden und bis zum Ende gespannt mitzufiebern. So manch hartgesottene Genrefans könnten dabei durchaus bemängeln, dass "Poltergeist" kaum wirklichen Horror bietet, da im gesamten Film niemand sterben muss, doch es ist eben eine andere Form von Schauer, die hier aufgebaut wird. Wer sich auf den Film einlässt, wird sich jedenfalls sehr gut unterhalten fühlen und nicht viel zu beanstanden haben. Für die damalige Zeit gibt es anhand der Inszenierung nämlich nicht viel zu meckern. Die Effekte sehen absolut erstklassig aus. Egal, ob nun Möbel durch die Luft fliegen, Diane plötzlich die Wand hochkriecht oder sich ein imposantes Dimensionstor öffnet, die Jungs von ILM haben erstklassige Arbeit abgeliefert, die sich auch heute noch sehen lassen kann. Blutig wird es im Film übrigens nur in einer kleinen Traumsequenz, in der sich jemand die eigene Gesichtshaut wegreißt. Obwohl es sich dabei nur um eine Vision handelt, hat es auch diese Sequenz durchaus in sich. Die Schauspieler passen ausnahmslos in die Rollen der vorgeschriebenen Charaktere. Craig T. Nelson mimt den Familienvater glaubhaft und auch die Kinderschauspieler Heather O'Rourke und Oliver Robins agieren so, als ob sie schon ihr ganzes Leben lang vor der Kamera gestanden hätten. Viel interessanter als die Schauspielleistungen selbst ist im Fall von "Poltergeist" aber die Legende eines Fluchs, der um die Reihe kursieren soll. So sind vier der Schauspieler, die an den drei Streifen beteiligt waren, allesamt kurz nach Veröffentlichung eines "Poltergeist" Films gestorben. Besonders tragisch war dabei der Tod von Dominique Dunne, die von ihrem Freund so lange gewürgt wurde, bis der Hirntot eintrat. Ebenfalls traurig war der Tod von Heather O'Rourke, die im Film die kleine Carol Anne spielte und im Alter von nur 12 Jahren an einem, von einer bakteriellen Infektion hervorgerufenen, Herzinfarkt starb. So wurde irgendwann behauptet, es kursiere ein Fluch um die "Poltergeist" Reihe. Der für 3 Oscars (Beste Filmmusik, beste Special Effects, beste Sound-Effects) nominierte Horrorklassiker "Poltergeist" kann auch heute, nach 25 Jahren, noch absolut überzeugen und wirkt frisch und spannend wie eh und je. Steven Spielberg und Tobe Hooper haben ganze Arbeit geleistet und einen der besten, wenn nicht sogar den besten "Geisterhaus" Horrorfilm aller Zeiten abgeliefert, der neben erstklassigen Effekten auch mit einer tollen Handlung, glaubhaften Charakteren und intelligent wirkenden Dialogen aufwarten kann. Hier entsteht Horror noch nicht durch Blut und Innereien, sondern durch wohl durchdachte Schockmomente. Wer Horrorfilme mag, kommt an "Poltergeist" jedenfalls nicht vorbei.

Ice Age
Ice Age
Stimmen 4809 (7,1/10)
Release-Datum 10.03.2002

Details »

Magnolia
Magnolia
Stimmen 1006 (7,5/10)
Release-Datum 08.12.1999

Details »

The Sixth Sense
The Sixth Sense
Stimmen 3950 (7,7/10)
Release-Datum 06.08.1999

Details »

28 Weeks Later
28 Weeks Later
Stimmen 1409 (6,5/10)
Release-Datum 26.04.2007

Details »

1922
1922
Stimmen 432 (6,1/10)
Release-Datum 20.10.2017

Details »

Poltergeist
Poltergeist
Stimmen 1036 (5/10)
Release-Datum 20.05.2015

Details »

Das Leben ist schön
Das Leben ist schön
Stimmen 4619 (8,3/10)
Release-Datum 20.12.1997

Details »

Hautnah
Hautnah
Stimmen 1048 (6,7/10)
Release-Datum 01.12.2004

Details »

Forrest Gump
Forrest Gump
Stimmen 9858 (8,3/10)
Release-Datum 06.07.1994

Details »

Spider-Man
Spider-Man
Stimmen 6480 (6,9/10)
Release-Datum 01.05.2002

Details »

Spiel mir das Lied vom Tod
Spiel mir das Lied vom Tod
Stimmen 1395 (8,1/10)
Release-Datum 21.12.1968

Details »

True Romance
True Romance
Stimmen 906 (7,5/10)
Release-Datum 09.09.1993

Details »

Rocky IV - Der Kampf des Jahrhunderts
Rocky IV - Der Kampf des Jahrhunderts
Stimmen 1188 (6,6/10)
Release-Datum 21.11.1985

Details »

Todeszug nach Yuma
Todeszug nach Yuma
Stimmen 1362 (7/10)
Release-Datum 06.09.2007

Details »

P.S. Ich liebe Dich
P.S. Ich liebe Dich
Stimmen 1241 (7/10)
Release-Datum 15.11.2007

Details »

Ich - Einfach unverbesserlich 2
Ich - Einfach unverbesserlich 2
Stimmen 5421 (6,9/10)
Release-Datum 25.06.2013

Details »

Frankreich Privat - Die sexuellen Geheimnisse einer Familie
Frankreich Privat - Die sexuellen Geheimnisse einer Familie
Stimmen 110 (4,2/10)
Release-Datum 09.05.2012

Details »

Harry Potter und der Orden des Phönix
Harry Potter und der Orden des Phönix
Stimmen 6914 (7,4/10)
Release-Datum 28.06.2007

Details »

Top Gun
Top Gun
Stimmen 2099 (6,7/10)
Release-Datum 16.05.1986

Details »

American Werewolf
American Werewolf
Stimmen 665 (7,2/10)
Release-Datum 21.08.1981

Details »