Mike und Sheryl, Eheleute aus der großen Stadt, wollen das Wochenende in der unberührten Natur verbringen und steuern zu diesem Zweck die idyllischen Wasserfälle von Timber Falls in West Virginia an. Dort machen sie ungebetene Bekanntschaft mit streitlustigen einheimischen Schießprügeln, doch lauert die wahre Gefahr in der zunächst hilfsbereiten Gestalt von Ida und ihrem Mann Clyde, dem Parkwächter. Diese sind wahnsinnige religiöse Fanatiker, ihre Gefangenen aber sollen ihren Kinderwunsch erfüllen.
Laufzeit: 97 Minuten
Release-Datum 13.02.2008
TrueBudget: $2,600,000.00
Tagline: Aus diesen Wäldern gibt es keine Wiederkehr
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„Timber Falls“ ist einer dieser Horrorfilme, die nicht gerade zimperlich zur Sache gehen. Bereits die Eröffnungssequenz macht klar, dass der Film von Tony Giglio (Soccer Dog, U-Boat: In feindlicher Hand) wert auf blutige Splatterszenen legt. Das Blut spritzt und die nahezu perfekt erstellten Effekte lassen den Ekelfaktor steil nach oben steigen. Nach dem Opening wird es zunächst ein wenig ruhiger im Film und man nimmt sich die Zeit die wichtigsten Charaktere einzuführen, doch sobald Mike in die Bärenfalle tappt dreht der Film wieder richtig auf. Ida und Clyde haben in ihrem Haus einige fiese Foltermethoden für das Paar vorbereitet und so kommt es mit Sicherheit nicht nur einmal vor, dass zarte Gemüter angewidert wegschauen. Doch genau diese Szenen sind es, nach denen sich die Horrorfans sehnen. Blut in Massen und fiese Gemeinheiten für die Helden des Films. Natürlich kann man jetzt eine Diskussion darüber führen, ob solch explizite Gewalt in Filme gehört, aber mit dem FSK Prüfsiegel „keine Jugendfreigabe“ ist eigentlich klar, dass dieser Film nicht in Kinderhände gehört. Und Erwachsenen kann man die Gewaltdarstellung von „Timber Falls“ ohne Probleme zumuten. Auch über die Darsteller möchte ich noch ein, zwei Worte verlieren. Für die Schauspieler gilt, wie so oft in diesem Genre, dass diese nicht unbedingt die allerbesten Mimen sind. Allerdings kann man festhalten, dass man es bei „Timber Falls“ mit einer Besetzung zu tun hat, die durchaus Talent hat und mit Darstellern, die in ihren Rollen aufgehen. [Sneakfilm.de]