Der Mann, der zuviel wusste


Der Mann, der zuviel wusste

Übersicht:

Dr. McKenna fährt mit seiner Frau Jo und seinem Sohn Hank nach Marokko in den Urlaub. Doch schon bald wird das Familienidyll gestört: McKenna wird Zeuge einer Messerstecherei, bei der der Franzose Louis Bernard tödlich verletzt wird. Bernards letzte Worte werden dem hilfsbereiten Amerikaner zum Verhängnis. Die Killer fackeln nicht lange: Um McKennas Schweigen zu erzwingen, entführen sie seinen Sohn. Auf der Suche nach ihrem Kind geraten die Eltern in ein Netz von Intrigen, bei dem sie niemandem trauen können. Hinter dem Mord steckt ein internationales Komplott...

Stimmen 341 (7,3/10)

Laufzeit: 120 Minuten

Release-Datum 10.10.1956

True

Budget: $2,500,000.00

Umsatz: $10,250,000.00

Tagline: Ein wenig Wissen kann eine tödliche Sache sein!

Produktionsfirma:

  • Paramount Pictures

Produktionsland:

  • United States of America

Genres:

  • Abenteuer
  • Krimi
  • Drama
  • Mystery
  • Thriller

Weitere Informationen

Dr. Ben McKenna
James Stewart
James Stewart
Jo McKenna
Doris Day
Doris Day
Lucy Drayton
Brenda De Banzie
Brenda De Banzie
Edward Drayton
Bernard Miles
Bernard Miles
Val Parnell
Alan Mowbray
Alan Mowbray
Jan Peterson
Hillary Brooke
Hillary Brooke
Hank McKenna
Christopher Olsen
Christopher Olsen
Louis Bernard
Daniel Gélin
Daniel Gélin
Assassin at Albert Hall
Reggie Nalder
Reggie Nalder
Conductor at Albert Hall
Bernard Herrmann
Bernard Herrmann
Cindy Fontaine
Carolyn Jones
Carolyn Jones
Helen Parnell
Alix Talton
Alix Talton
Assistant Manager
Richard Wattis
Richard Wattis
Buchanan
Ralph Truman
Ralph Truman
Ambassador
Mogens Wieth
Mogens Wieth
Woburn
Noel Willman
Noel Willman
Police Inspector
Yves Brainville
Yves Brainville
Handyman (uncredited)
Patrick Aherne
Patrick Aherne
Worker at the Taxidermist's (uncredited)
Frank Albertson
Frank Albertson
Taxidermist (uncredited)
Frank Atkinson
Frank Atkinson
Taxidermist (uncredited)
John Barrard
John Barrard
Taxidermist (uncredited)
Mayne Lynton
Mayne Lynton
Sir Kenneth Clarke (uncredited)
Clifford Buckton
Clifford Buckton
Church Member (uncredited)
Walter Bacon
Walter Bacon
Church Member (uncredited)
Lovyss Bradley
Lovyss Bradley
Church Member (uncredited)
Nora Bush
Nora Bush
Church Member (uncredited)
Ann Kunde
Ann Kunde
Church Member (uncredited)
Jean Ransome
Jean Ransome
French Policeman (uncredited)
Albert Carrier
Albert Carrier
French Policeman (uncredited)
Louis Mercier
Louis Mercier
French Policeman (uncredited)
Anthony Warde
Anthony Warde
Royal Albert Hall Attendee (uncredited)
Frank Baker
Frank Baker
Royal Albert Hall Attendee (uncredited)
Oliver Cross
Oliver Cross
Royal Albert Hall Attendee (uncredited)
Sam Harris
Sam Harris
Royal Albert Hall Attendee (uncredited)
Jimmie Horan
Jimmie Horan
Royal Albert Hall Attendee (uncredited)
Carl M. Leviness
Carl M. Leviness
Royal Albert Hall Attendee (uncredited)
Lee Miller
Lee Miller
Royal Albert Hall Attendee (uncredited)
Arthur Tovey
Arthur Tovey
Edington (uncredited)
Harry Fine
Harry Fine
Man (uncredited)
Alex Frazer
Alex Frazer
Aide to Prime Minister (uncredited)
Wolf Frees
Wolf Frees
Aide to Prime Minister (uncredited)
Richard Marner
Richard Marner
Guard (uncredited)
Milton Frome
Milton Frome
Guard (uncredited)
Walter Gotell
Walter Gotell
Chauffeur (uncredited)
Leo Gordon
Leo Gordon
Conductor / Himself (uncredited)
Bernard Herrmann
Bernard Herrmann
Man in Morocco Marketplace (uncredited)
Alfred Hitchcock
Alfred Hitchcock
Bernard's Date at Restaurant (uncredited)
Gladys Holland
Gladys Holland
Ambrose Chappell Sr (uncredited)
George Howe
George Howe
Ambrose Chappell Jr (uncredited)
Richard Wordsworth
Richard Wordsworth
Arab (uncredited)
Eumenio Blanco
Eumenio Blanco
Arab (uncredited)
Allen Jaffe
Allen Jaffe
Arab (uncredited)
Lou Krugman
Lou Krugman
Butler (uncredited)
Harold Kasket
Harold Kasket
Patterson (uncredited)
Barry Keegan
Barry Keegan
General Manager of Albert Hall (uncredited)
Lloyd Lamble
Lloyd Lamble
Detective (uncredited)
Lewis Martin
Lewis Martin
Henchman (uncredited)
Ralph Neff
Ralph Neff
Uniformed Attendant (uncredited)
John O'Malley
John O'Malley
Special Branch Officer (uncredited)
Eric Snowden
Eric Snowden
Special Branch Officer (uncredited)
Patrick Whyte
Patrick Whyte
Box Office Woman (uncredited)
Alma Taylor
Alma Taylor
Footman (uncredited)
Guy Verney
Guy Verney
Police Sergeant (uncredited)
Peter Williams
Peter Williams
Butler (uncredited)
John Marshall
John Marshall
Director
Alfred Hitchcock
Alfred Hitchcock
Author
Charles Bennett
Charles Bennett
Screenplay
John Michael Hayes
John Michael Hayes
Producer
Herbert Coleman
Herbert Coleman
Producer
Alfred Hitchcock
Alfred Hitchcock
Original Music Composer
Bernard Herrmann
Bernard Herrmann
Director of Photography
Robert Burks
Robert Burks
Editor
George Tomasini
George Tomasini
Art Direction
Henry Bumstead
Henry Bumstead
Art Direction
Hal Pereira
Hal Pereira
Set Decoration
Sam Comer
Sam Comer
Set Decoration
Arthur Krams
Arthur Krams
Stunts
Ted Mapes
Ted Mapes
Story
D.B. Wyndham-Lewis
D.B. Wyndham-Lewis
Additional Writing
Angus MacPhail
Angus MacPhail
Casting
Edward R. Morse
Edward R. Morse
Casting
Tony Regan
Tony Regan
Costume Design
Edith Head
Edith Head
Makeup Department Head
Wally Westmore
Wally Westmore
Hairstylist
Virginia Darcy
Virginia Darcy
Makeup Artist
Dan Greenway
Dan Greenway
Production Manager
Hugh Brown
Hugh Brown
Production Manager
Frank Caffey
Frank Caffey
Unit Production Manager
C.O. Erickson
C.O. Erickson
Assistant Director
Howard Joslin
Howard Joslin
Second Unit
Herbert Coleman
Herbert Coleman
Assistant Director
Basil Keys
Basil Keys
Other
Dorothea Holt
Dorothea Holt
Property Master
Neil Wheeler
Neil Wheeler
Set Costumer
Phyllis Dalton
Phyllis Dalton
Assistant Editor
Sam Vitale
Sam Vitale
Music Editor
John C. Hammell
John C. Hammell
First Assistant Camera
Neil Binney
Neil Binney
Visual Effects
Farciot Edouart
Farciot Edouart
Visual Effects
John P. Fulton
John P. Fulton
Gaffer
Vic Jones
Vic Jones
Sound Recordist
Gene Garvin
Gene Garvin

Kalla Malla

»Der Mann, der zuviel wusste« wurde von Alfred Hitchcock bereits 1934 in England verfilmt, dies ist sein eigenes Remake aus dem Jahr 1956 und dem Original an Aufwand deutlich überlegen. Die Story: Die amerikanische Familie McKenna macht Urlaub in Marokko. Dort lernen sie den Franzosen Louis Bernard (Daniel Gélin) kennen, der sie zum Essen einlädt, im letzten Moment jedoch absagt. Am nächsten Tag auf dem Markt in Marrakesch wird Familie McKenna Zeuge eines brutalen Mordes. Bei dem verhüllten Opfer handelt es sich um Louis Bernard, der Vater Ben McKenna im Sterben zuflüstert, dass in London ein Attentat auf einen Politiker geplant sei. Die Familie ist schockiert und will sofort die Polizei rufen, sieht jedoch von diesem Vorhaben ab, als die Eltern Ben (James Stewart) und Jo (Doris Day) einen Anruf erhalten, bei dem ihnen mitgeteilt wird, dass ihr Sohn Hank (Christopher Olsen) entführt wurde. Die Entführer drohen, Hank umzubringen, wenn seine Eltern zur Polizei gehen. Wild entschlossen, ihren Sohn zu befreien, fliegen Jo und Ben nach London, um Hank zu suchen, doch ihr Vorhaben gestaltet sich schwieriger als gedacht. »Der Mann, der zuviel wusste« besticht durch seine außergewöhnlichen Schauplätze und einige unglaublich spannende Passagen. Die Charaktere sind komplexer als in vergleichbaren Thrillern (die Ehe von Stewart und Day ist keinesfalls so heil, wie sie den anderen Figuren vorgespielt wird, was zur Zeit seiner Entstehung sehr ungewöhnlich war und auch heute noch fesselt), und neben Bernard Herrmanns gewohnt genialem Score singt Doris Day hier erstmals ihren Klassiker »Que Sera, Sera«, der nicht nur Dekoration bleibt, sondern entscheidend zur Handlung beiträgt. Der Song bekam einen Oscar und wurde ursprünglich von Doris Day als »albernes Kinderlied« bezeichnet. Er wurde ihr Markenzeichen und ist inzwischen unsterblich. Der Film kommt vielleicht ein bisschen gemächlicher daher, aber die Spannung hat darunter nicht zu leiden - im Gegenteil: Der Film verfügt über eine gute und sich stetig steigernde Spannungskurve die in einem unvergesslichen Showdown in der Royal Albert Hall in London ihren atemlosen Höhepunkt findet. Eine Sequenz, die nicht nur aufgrund ihres pompösen Schauplatzes und ihrer vielen Statisten, zu denen u.a. Hitchcocks Hof-Komponist Bernard Herrmann gehört der das riesige Orchester gleich selbst dirigiert, überaus beeindruckend ist, sondern komplett auf Dialoge verzichtet - und zwar während ihrer gesamten Dauer von sage und schreibe 12 Minuten. Auch sonst hat der Film seine musikalischen Qualitäten und lässt Doris Day in einer der Schlüsselszenen »Whatever Will Be« zum Besten geben - was den Weg zum Jahrzehnte überdauernden Welt-Hit ebnete. Es ist dann auch Doris Day, die sich mit »Der Mann, der zuviel wusste« profilieren konnte und mit ihrer Rolle als besorgte Mutter von ihrem Image als Musical- und Comedy-Schätzchen ein bisschen loslösen konnte. Ihr Zusammenspiel mit James Stewart könnte dabei kaum besser sein und so fiebert man mit dem zunächst überforderten Ehepaar umso mehr mit. Alfred Hitchcock war von der Idee, einen seiner eigenen Filme erneut zu inszenieren anfangs nicht besonders angetan, konnte sich im Vergleich zur '30er Jahre-Erstfassung aber in nahezu jeder Hinsicht steigern. Schlussendlich mag »Der Mann, der zuviel wusste« vielleicht nicht den gleich guten Ruf geniessen wie andere Hitchcock-Meisterwerke, aber er gehört ganz klar zu den besten Filmen der Regie-Legende.

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Release-Datum 18.05.2003

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