Spieglein Spieglein - Die wirklich wahre Geschichte von Schneewittchen


Spieglein Spieglein - Die wirklich wahre Geschichte von Schneewittchen

Übersicht:

Eine herrschsüchtige, griesgrämige Königin, die die Schönheit des bezaubernden, porzellangesichtigen Schneewittchen ohnehin als Bedrohung empfindet, erfährt von ihrem Zauberspiegel zu allem Übel, dass sie nun nicht mehr die Schönste im ganzen Land ist. Also verbannt sie ihre Kontrahentin in einen düsteren Wald. Diese trifft dort auf sieben hinterlistige Zwerge, die es faustdick hinter den Ohren haben. Gemeinsam schmieden sie einen Racheplan, mit dem sie der Königin eine richtige Abreibung verpassen wollen. Plötzlich kommt auch noch der smarte Prinz Andrew Alcott ins Spiel.

Stimmen 1224 (5,6/10)

Laufzeit: 106 Minuten

Release-Datum 04.04.2012

True

Budget: $85,000,000.00

Umsatz: $183,018,522.00

Tagline: Das Märchen von Schneewittchen wird wahr.

Produktionsfirma:

  • Relativity Media
  • Misher Films
  • Yucaipa Films
  • Goldmann Pictures
  • Rat Entertainment
  • Misha Films

Produktionsland:

  • United States of America

Genres:

  • Abenteuer
  • Fantasy
  • Drama
  • Komödie
  • Science Fiction
  • Familie

Anhänger

Weitere Informationen

Evil Queen
Julia Roberts
Julia Roberts
Snow White
Lily Collins
Lily Collins
Prince Andrew Alcott
Armie Hammer
Armie Hammer
Brighton
Nathan Lane
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Butcher
Martin Klebba
Martin Klebba
Napoleon
Jordan Prentice
Jordan Prentice
Half Pint
Mark Povinelli
Mark Povinelli
Grub
Joe Gnoffo
Joe Gnoffo
Grimm
Danny Woodburn
Danny Woodburn
Wolf
Sebastian Saraceno
Sebastian Saraceno
Chuckles
Ronald Lee Clark
Ronald Lee Clark
Charles Renbock
Robert Emms
Robert Emms
Baker Margaret
Mare Winningham
Mare Winningham
Baron
Michael Lerner
Michael Lerner
King
Sean Bean
Sean Bean
Caroline
Bonnie Bentley
Bonnie Bentley
Noble #1
Arthur Holden
Arthur Holden
Noble #2
Kwasi Songui
Kwasi Songui
Noble #3
Eric Davis
Eric Davis
Noble #4
Kathleen Fee
Kathleen Fee
Servant
Nadia Verrucci
Nadia Verrucci
Townswoman / Old Lady
Dawn Ford
Dawn Ford
Town Magistrate
Alex Ivanovici
Alex Ivanovici
Townsman
Richard Jutras
Richard Jutras
Child
Mélodie Simard
Mélodie Simard
Villager
Kimberly-Sue Murray
Kimberly-Sue Murray
Mirror Queen
Lisa Roberts Gillan
Lisa Roberts Gillan
Servant #2
Adam Butcher
Adam Butcher
Lord Waverly
André Lanthier
André Lanthier
Magical Cottage Queen
Lisa Noto
Lisa Noto
Door Guard #1
William Calvert
William Calvert
Door Guard #2
Nicholas Guest
Nicholas Guest
Mannequins / Beast (voice)
Frank Welker
Frank Welker
Director
Tarsem Singh
Tarsem Singh
Original Story
Jacob Grimm
Jacob Grimm
Original Story
Wilhelm Grimm
Wilhelm Grimm
Executive Producer
Jamie Marshall
Jamie Marshall
Screenplay
Jason Keller
Jason Keller
Producer
Bernie Goldmann
Bernie Goldmann
Producer
Ryan Kavanaugh
Ryan Kavanaugh
Screenstory
Melisa Wallack
Melisa Wallack
Screenplay
Marc Klein
Marc Klein
Producer
Ken Halsband
Ken Halsband
Producer
Ajit Singh
Ajit Singh
Producer
Nico Soultanakis
Nico Soultanakis
Executive Producer
Robbie Brenner
Robbie Brenner
Executive Producer
Jason Colbeck
Jason Colbeck
Executive Producer
Kevin Misher
Kevin Misher
Executive Producer
Josh Pate
Josh Pate
Executive Producer
Tucker Tooley
Tucker Tooley
Executive Producer
Tommy Turtle
Tommy Turtle
Executive Producer
Jeff G. Waxman
Jeff G. Waxman
Original Music Composer
Alan Menken
Alan Menken
Director of Photography
Brendan Galvin
Brendan Galvin
Editor
Robert Duffy
Robert Duffy
Editor
Nick Moore
Nick Moore
Production Design
Tom Foden
Tom Foden
Producer
Brett Ratner
Brett Ratner
Casting
Kerry Barden
Kerry Barden
Casting
Paul Schnee
Paul Schnee
Producer
Andy Berman
Andy Berman
Animation
Andy Hass
Andy Hass
Lighting Artist
Howard R. Campbell
Howard R. Campbell
Animation
Yuhon Ng
Yuhon Ng
Visual Effects
Sagar Patil
Sagar Patil
Executive Producer
John Cheng
John Cheng

Michael

Bringen wir es direkt auf den Punkt. „Spieglein, Spieglein“ ist ganz großer Mist. Startet der Film wirklich nett mit einer Eröffnungssequenz in der die Vorgeschichte mit Puppen erzählt wird, ist alles was danach kommt einfach nur noch schlecht. Zumindest in der deutschen Synchronfassung kommt es einem so vor als wären die Dialoge stellenweise mit einem Zufallsgenerator erzeugt worden. Dümmliche Weisheiten, verhunzte Witze und eine Vorhersehbarkeit der nächsten Sätze machen den Film in diesem Bereich schon unerträglich doch dass ist ja leider nicht der einzige Schwachpunkt des Films. Das Lily Collins (Blind Side, Priest) schauspielern kann, darf sie leider so gut wie gar nicht unter Beweis stellen, da ihre Szenen ständig durch die schlechten Dialoge und oftmals durch ihre Filmpartner kaputt gemacht werden. Und warum spielt Julia Roberts (Pretty Woman, Notting Hill) in diesem Streifen mit? Nun gut, ihre letzten Filme habe nicht wirklich bei den Kritikern abräumen können, aber ist die Gute schon zu verzweifelt, dass sie in „Spieglein, Spieglein“ nun allen Beweisen muss, dass sie noch schlechter kann? Und dann ist da noch Armie Hammer (Blackout, The Social Network). Hat er in „J. Edgar“ gerade erst unter Beweis gestellt, welch großes Potenzial er hat, tut Hammer einem in „Spieglein, Spieglein“ spätestens dann leid, wenn er von den Zwergen so verprügelt wird, wie man es sonst nur in den schlechtesten „Adam Sandler“-Komödien sieht. Das Verhör des Prinzen in der letzten halben Stunde des Film, dass wie eine Hommage an klassische Slapstickkomödien wirken soll, ist dabei leider wirklich der peinlichste Moment des Films und schon jetzt ein Tiefpunkt in Hammers Karriere. Und auch die Zwerge können nicht überzeugen. Zugegeben, die Idee die sieben Zwerge mal nicht als Minenarbeiter, sondern als Banditen auftreten zu lassen ist nett, geht nur leider gründlich in die Hose. Auf den ersten Blick, sieht man, dass die Zwerge, die bei ihren Raubzügen auf Stelzen laufen dann von „Normalgroßen“ Schauspielern gedoubelt werden und die Sympathien der Zuschauer können die Sieben auch nicht auf ihre Seite ziehen. Dafür sind die einzelnen Charaktere der Zwerge einfach viel zu schwach gezeichnet. Hier wurde auf jeden Fall ganz viel Potenzial verschenkt. Es ist schon traurig, wenn ein Schauspieler mit vielleicht fünf bis zehn Minuten Screentime die beste Leistung abliefert. Die Rede ist von Sean Bean (Kaltes Land, Die Insel), der in „Spieglein, Spieglein“ die Rolle des Königs, also von Schneewittchens verstorbenem Vater übernommen hat. Auch er liefert in diesem Film bestimmt nicht seine beste Leistung ab, doch er versprüht auf jeden Fall Leinwandpräsenz. Wenn der Film dann wenigsten nett anzusehen gewesen wäre, doch selbst da scheitert der Film. Ja, es gibt im Schloss einige wirklich schöne Szenen, die mit viel Farbe spielen und auch von den Kostümen toll gelungen sind, doch schon die erste Szene im Wald zeigt, dass es scheinbar kein Geld gab für ein vernünftiges Set Design. Warum sehen die Bäume nicht aus wie Bäume, sondern wie angemalte Zaunpfähle? Und die großen Steine erst, die im Wald rumliegen! Da sieht selbst das ungeschulteste Auge, dass hier billigster Bühnenbau am Werk war! Peinliche Nummer. Nun könnte man meinen dies wäre eine Kleinigkeit, doch dies zieht sich durch den ganze Film. Im Schloss flackern selbst in kältesten Winter in offenen Räumen Kerzenflammen nicht im Wind. Julia Roberts stöhnt beim schnüren eines Korsetts schon gequält rum, als sowohl vorne und hinten noch zwei Zentimeter Luft zwischen Korsett und Körper sind und die Kelche aus denen der Prinz und die Königin einen Liebestrank trinken, sehen alles andere als nach Kelchen aus, die man in einem Königshaus findet. Und wo wir schon beim Liebestrank sind. Warum man dem Prinzen nach dessen Konsum schlecht animierte CGI-Herzen um den Kopf fliegen lässt weiß auch keiner. Wahrscheinlich, damit auch der letzte Depp im Saal versteht, dass der Prinz nun auch wirklich verliebt ist. Ja, es gibt auch gute Szenen im Film. Die Schönheitsbehandlung der Königin, in der ihr die Lippen durch Bienenstiche aufgespritzt werden zum Beispiel. Oder auch „das Biest“, das den Wald unsicher macht. Für dessen Animation ist scheinbar auch ein Großteil des Special Effect Budgets draufgegangen, anders kann man die schlechten anderen Effekte wohl kaum erklären. Ohne den zweiten Schneewittchen-Film, „Snow White and the huntsman“, der Ende Mai in die deutschen Kinos kommt gesehen zu haben, bin ich mir sicher, dass dies der bessere Schneewittchen-Film wird. „Spieglein, Spieglein“ ist auf jeden Fall ein Totalausfall in allen Bereichen. [Sneakfilm.de]

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Stimmen 8 (6,3/10)
Release-Datum 18.12.1959

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