Pendelton College, New England. Der Jahrestag des brutalen Serienkiller-Massakers in der Stanley Hall der Traditions-Uni soll mit einer makabren Party gefeiert werden. Doch die düstere Legende, die vor 25 Jahren mit der Klinge eines irren Mörders geschaffen wurde, streckt ihre Krallen in die Gegenwart. Ein Psychopath geht um und mordet scheinbar wahllos. Schulleitung und Studenten sind hilflos und entsetzt. Doch Natalie und ihre Freunde Parker, Brenda, Sasha, Damon und Paul wollen nicht wie die Kaninchen vor der Schlange erstarren. Viel können sie gegen das Morden nicht ausrichten. Und sie können sich gegenseitig nicht trauen.
Laufzeit: 99 Minuten
Release-Datum 04.02.1999
TrueBudget: $14,000,000.00
Umsatz: $72,527,595.00
Produktionsfirma:
Produktionsland:
Genres:
„Düstere Legenden“ darf ohne Zweifel zu den besseren Horrorfilmen gezählt werden und kann auch zehn Jahre nach seiner Veröffentlichung punkten. Der Film hält für den Erstseher so manche Überraschung bereit und wenn man das Ende noch nicht kennt, kann man dies so nicht vorhersehen. Der Film kann vor allem auf gelungene Slashersequenzen zurückgreifen. Regisseur Jamie Blanks (Silent Number, Storm Warning) schafft es einige der bekanntesten und interessantesten düsteren Legenden in den Film einzubauen und lässt den Zuschauer dabei einige Male schlucken. Wenn in einer der düsteren Legenden ein Hund in der Mikrowelle explodiert oder eine junge Dame ihren Freund ausversehen erhängt, ist eine Delikatesse für Genrefreunde und ein echter weggucker für zartere Gemüter. Überraschenderweise hat „Düstere Legenden“ auch einige gute schauspielerische Leistungen zu bieten. Jared Leto (Lord of War, Lonely Hearts Killers), Alicia Witt (88 Minutes, Ein Chef zum verlieben), Rebecca Gayheart (Nix zu verlieren, From Dusk Till Dawn 3) und Tara Reid (Fear Factory, Partyalarm) sind allesamt Namen, die man auch aus Genrefremden Produktionen kennt. Zudem spielen sie alle solide und glaubhaft. Für mich ist „Düstere Legenden“ ein wirklich sehenswerter Vertreter des Genres, der mit einigen Überraschungen und fiesen Effekten punkten kann. [Sneakfilm.de]