„Bitte, bitte, erzähl mir eine Geschichte...“ Mit diesem eigenartigen Wunsch undeiner merkwürdig piepsigen Kinderstimme lockt die Anruferin Irm wildfremde Menschen in eine böse Falle. Diese Rolle, in die sie gerne schlüpft,wenn sie sich bedroht fühlt, bietet ihr Schutz vor der Realität, die von der kranken Mutter und der Erinnerung an die tote Schwester dominiert wird.Als Irm ihr neues Opfer Sina Lehmann kennen lernt, gerät allesaußer Kontrolle. Die unfreiwillige Freundschaft bedroht das routiniert bizarre Spielmit geliehenen Identitäten – und bietet Flucht aus dem falschen und Chance aufein neues Leben.
Laufzeit: 84 Minuten
Release-Datum 24.06.2007
TrueRelease-Datum 2008-03-20
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„Die Anruferin“ ist ein bewegender, wenn auch nicht perfekter Film. Valerie Koch (This is love, Sie haben Knut) und Esther Schweins (Maria an Callas, Feuer) funktionieren prima zusammen und Krischkas anrufe mit verstellter Stimme sorgen auch beim Zuschauer für ein flaues Gefühl im Magen, doch leider klappen die anderen Rolle nicht so perfekt wie die beiden erwähnten Figuren. Ich habe vor allem ein Problem mit Franziska Ponitz (Die Eroberung der Mitte, Die Bubi Scholz Story) in der Rolle der kranken Mutter. Klar ist es schwer solch eine Rolle zu spielen, doch leider konnte Ponitz die Figur nicht so verkörpern, dass ich ihr die Rolle abkaufe. Insgesamt konnte mich „Die Anruferin“ aber überzeugen. Die Geschichte ist unverbraucht und wird packend vermittelt und da die Hauptdarstellerinnen überzeugen, kann ich auch über die nicht ganz so guten Nebendarsteller hinwegsehen. „Die Anruferin“ ist für mich eines der Beispiele wie man sich den deutschen Film ansehen kann. [Sneakfilm.de]