Der weiße Hai


Der weiße Hai

Übersicht:

Ein Weißer Hai terrorisiert eine Badeinsel an der amerikanischen Atlantikküste. Besonnene Einheimische unter Führung von Polizeichef Brody wollen alle Strände schließen und zur großen Jagd blasen, während die Schar der Kaufleute und Gastwirte angesichts der einträglichen Badesaison lieber zur Tagesordnung übergeht und sich damit auch durchsetzt. Als der Hai erneut zuschlägt, bildet Brody mit dem erfahrenen Haifänger Quint und dem Ozeanologen Hooper ein Jagdteam und rückt dem Gegner auf See zu Leibe.

Stimmen 2959 (7,5/10)

Laufzeit: 124 Minuten

Release-Datum 18.12.1975

True

Budget: $7,000,000.00

Umsatz: $470,654,000.00

Webseite: Link

Tagline: Mögen Sie Fisch? Nun, er mag Sie auch ...

Produktionsfirma:

  • Universal Pictures
  • Zanuck/Brown Productions

Produktionsland:

  • United States of America

Genres:

  • Horror
  • Thriller
  • Abenteuer

Weitere Informationen

Police Chief Martin Brody
Roy Scheider
Roy Scheider
Quint
Robert Shaw
Robert Shaw
Matt Hooper
Richard Dreyfuss
Richard Dreyfuss
Ellen Brody
Lorraine Gary
Lorraine Gary
Mayor Larry Vaughn
Murray Hamilton
Murray Hamilton
Ben Meadows
Carl Gottlieb
Carl Gottlieb
Deputy Leonard 'Lenny' Hendricks
Jeffrey Kramer
Jeffrey Kramer
Christine 'Chrissie' Watkins
Susan Backlinie
Susan Backlinie
Tom Cassidy
Jonathan Filley
Jonathan Filley
Michael 'Mike' Brody
Chris Rebello
Chris Rebello
Sean Brody
Jay Mello
Jay Mello
Mrs. Kintner
Lee Fierro
Lee Fierro
Alex M. Kintner
Jeffrey Voorhees
Jeffrey Voorhees
Ben Gardner
Craig Kingsbury
Craig Kingsbury
Medical Examiner
Robert Nevin
Robert Nevin
Estuary Victim
Ted Grossman
Ted Grossman
Interviewer
Peter Benchley
Peter Benchley
Girl in Music Store (uncredited)
Dorothy Fielding
Dorothy Fielding
Amity Point Lifestation Worker (voice) (uncredited)
Steven Spielberg
Steven Spielberg
Swimming Chrissie - First Victim (uncredited)
Denise Cheshire
Denise Cheshire
Mrs. Taft (uncredited)
Fritzi Jane Courtney
Fritzi Jane Courtney
Research Assistant (uncredited)
David Engelbach
David Engelbach
Mrs. Posner (uncredited)
Belle McDonald
Belle McDonald
Swimmer (uncredited)
Joseph Oliveira
Joseph Oliveira
Topless Swimmer (uncredited)
Beverly Powers
Beverly Powers
Nurse (uncredited)
Ayn Ruymen
Ayn Ruymen
Lifeguard (uncredited)
Christopher Sands
Christopher Sands
Scout Master (uncredited)
Rex Trailer
Rex Trailer
Scott (uncredited)
Philip Ettington
Philip Ettington
Director
Steven Spielberg
Steven Spielberg
Novel
Peter Benchley
Peter Benchley
Screenplay
Carl Gottlieb
Carl Gottlieb
Producer
David Brown
David Brown
Producer
Richard D. Zanuck
Richard D. Zanuck
Original Music Composer
John Williams
John Williams
Editor
Verna Fields
Verna Fields
Production Design
Joe Alves
Joe Alves
Set Decoration
John M. Dwyer
John M. Dwyer
Art Department Coordinator
Thomas J. Wright
Thomas J. Wright
Sound Designer
John R. Carter
John R. Carter
Special Effects
Robert A. Mattey
Robert A. Mattey
Stunts
Ted Grossman
Ted Grossman
Screenplay
Peter Benchley
Peter Benchley
Director of Photography
Bill Butler
Bill Butler
Casting
Shari Rhodes
Shari Rhodes
Makeup Artist
Del Armstrong
Del Armstrong
Hairstylist
Verne Caruso
Verne Caruso
Makeup Artist
Jim Gillespie
Jim Gillespie
Unit Production Manager
James Fargo
James Fargo
Assistant Director
Barbara Bass
Barbara Bass
Assistant Director
Tom Joyner
Tom Joyner
Assistant Director
L. Andrew Stone
L. Andrew Stone
Property Master
William A. Petrotta
William A. Petrotta
Production Illustrator
Thomas J. Wright
Thomas J. Wright
Assistant Editor
William C. Carruth
William C. Carruth
Assistant Editor
Jeff Gourson
Jeff Gourson
Script Supervisor
Charlsie Bryant
Charlsie Bryant

Kalla Malla

Amity ist eines jener Bade-Örtchen, das vorwiegend vom Fremdenverkehr lebt. Als eines Tages die Leiche einer jungen Frau an den Strand gespült wird, ist sich Polizeichef Martin Brody (Roy Scheider) sicher: Dies ist das Werk eines Hais, eines weißen Hais. Aber mit seiner Forderung, die Badestrände sofort zu sperren, stößt er auf taube Ohren. Die anderen im Ort fürchten das Versiegen des Touristenstroms mehr als das Raubtier draußen auf dem Meer. Nachdem es aber noch zu mehreren Hai-Opfern gekommen ist, können einige der Zweifler überzeugt werden: Da draußen lauert eine mordlüsterne Bestie und sie kommt dem Strand immer näher. Um das schlimmste noch zu verhindern macht sich Brody zusammen mit dem Meeresbiologen Matt Hooper (Richard Dreyfuss) und dem Hai-Jäger Captain Quint (Robert Shaw) auf die Jagd. Sie ahnen noch nicht, in welche Gefahr sie sich begeben. Was soll man über Spielbergs "Der weisse Hai" (Jaws) noch sagen, außer, dass man ihn alle Jahre wieder genießen kann? Gerade ist er auf Blu-Ray veröffentlicht worden und sah nie besser aus, die Scheibe enthält sogar die alte Kinosynchronisation, die zwecks Tonoptimierung in früheren Veröffentlichungen einer grauenvollen Neusynchro weichen musste. fast 40 Jahre sind ins Land gegangen, in denen der Film praktisch nicht gealtert ist und haushoch über allen Nachahmern steht, die immer noch über die Leinwand und den DVD-Vertrieb schwimmen. Und jeder Trash wie "Dinoshark" (2010) lässt einen nur wehmütig an das Original denken. "Der Weisse Hai" ist für den Badeurlaub das, was Hitchcocks "Psycho" (1960) fürs Duschen war. Überhaupt steckt viel Hitchcock in Spielbergs Film. Neben den offensichtlichen Reminiszenzen (wie die berühmte Kombination aus Zoom und Kamerafahrt aus "Vertigo", 1958 an einer dramaturgisch wichtigen Stelle) gehören dazu auch der lakonische Humor ("Wir brauchen ein größeres Boot"), die inhaltliche Bedrohung einer Küstengemeinde durch das Tierreich ("Die Vögel", 1964, der das Genre des Tierhorrors erfunden hat) und das Trauma der männlichen Hauptfigur (Roy Scheider ist als Polizeichef einer Insel wasserscheu), der im Laufe der Story seine Ängste überwinden muss. Der junge Spielberg ist ein Filmbegeisterter, der seine Vorbilder gut studiert hat und - ebenfalls im Hitchcockschen Sinne - das Publikum unentwegt gekonnt manipuliert. Wir schreien, wenn der augenlose Kopf aus dem Schiffswrack ploppt, wir trauern um den Hund, der beim Stückchenholen plötzlich verschwindet, und wir schämen uns, wenn die Witwe eines getöteten Jungen (dessen blutige, zerfetzte Luftmatratze am Strand völlig ausreicht, um seinen Tod zu erzählen) Roy Scheider vor allen Leuten ein paar runterhaut, weil er die Strände nicht gesperrt hat. Und wir wenden uns mit Entsetzen ab, wenn Robert Shaw bis zur Hälfte im Rachen des Hais steckt und Blut spuckt. Weil der Tod da etwas Banales und Entwürdigendes bekommt. Das ist furchteinflößend. Dass "Der weisse Hai" aus den 70ern stammt, erkennt man unzweifelhaft an der Figur des Bürgermeisters, der ein paar Tote in Kauf nehmen würde, um sich nicht die Sommereinnahmen versauen zu lassen. Die Ablehnung des Establishments ist symptomatisch für das Kino der 70er, und mit dieser Figur hat Spielberg (bzw. Peter Benchley, Schöpfer der Romanvorlage) einen Prototyp geschaffen, der sich bis heute im Kino hält. - Dass er in der Fortsetzung die gleiche Schiene fährt und erneut jede Vernunft ausschaltet, nachdem er das Ganze im ersten Teil schon mal durchexerziert hat, ist übrigens komplett idiotisch. Spielberg, dessen erster großer Film "Der weisse Hai" war, macht hier einfach alles richtig, wenn auch manchmal nicht ganz freiwillig. So verursachte der mechanische Hai bei den Dreharbeiten dermaßen viele Probleme, dass Spielberg ihn so lange wie möglich vor dem Zuschauer verbergen musste, was die alte Regel beweist, dass das Grauen vor dem Unbekannten sehr viel effektiver ist als der Schrecken des Sichtbaren. So bekommt das Publikum den Hai in der ersten Filmstunde praktisch nie zu Gesicht. Die mittlerweile berühmte Musik von John Williams wird extrem sparsam eingesetzt und sorgt für absolutes Unbehagen. Wenn man den Film einmal ganz gesehen hat, weiß man übrigens, dass der Hai immer nur anwesend ist, wenn auch Williams' Musik erklingt. In Szenen, in denen Spielberg nur suggeriert, der Hai sei da, bleibt der Soundtrack stumm. Konsequent einfach, einfach genial. Daneben spielt der Film mit einer ganzen Reihe von Urängsten, von Kastrationsfantasien (das abgerissene Bein des Seglers) bis zur Angst vor dem, was unter der (Wasser-)Oberfläche lauert, er baut auch kaum verhüllte Vietnam-Allegorien ein (das Männerteam in feindlichen Gewässern, gegen einen übermächtigen Gegner). Die schaurigste Sequenz aber gehört nicht dem Hai, sondern Robert Shaw, dessen Erzählung über das Schicksal der 'USS Indianapolis', die die Bombe nach Hiroshima lieferte, zu den unvergesslichsten Monologen der Filmgeschichte gehört. "Der weisse Hai" hat das Kino für immer verändert. Gemeinsam mit dem Erfolg von George Lucas' "Star Wars" (1977) entstand das 'Blockbuster'-Phänomen. Natürlich gab es zuvor schon erfolgreiche Kassenhits, aber Spielbergs Rekordeinnahmen wurden erstmals auch dokumentiert. Plötzlich erkannte man in der Filmindustrie, dass man mit Filmen reich werden konnte. Aus der Unterhaltungsmaschinerie wurde ein Millionengeschäft, das heute von Konzernen geführt und kontrolliert wird. Unabhängige Filmemacher, die Anfang der 70er Hollywood erneuerten und wie Heilsbringer gefeiert wurden, wurden plötzlich an den Rand gedrängt, um den Abräumern Platz zu machen. Formeln wurden entwickelt, die maximalen Gewinn versprachen. Inhaltliche Strukturen, die sich als erfolgreich erwiesen, wurden kopiert und wieder kopiert. Sequels, Prequels und Franchises entstanden. Natürlich erhielt auch Spielbergs Film die erwarteten Fortsetzungen, die dem Original aber nicht das Wasser reichen können, wobei der 2. Teil auch dank Roy Scheiders Mitwirkung noch ganz ordentlich geraten ist. Der Erfolg vom "Weissen Hai" war Segen und Fluch zugleich. Fazit: "Der weisse Hai" ist einer dieser Filme, an denen man (bzw. ich) einfach nichts aussetzen kann. Er ist grandios konzipiert und überzeugend umgesetzt, dazu ist er fantastisch gespielt (ist es nicht wohltuend, wie erwachsen die Charaktere sich verhalten, selbst wenn sie sich kindisch benehmen?) und macht umgehend Lust, ihn sich gleich nochmal anzusehen, wenn er vorbei ist. Der perfekte Sommer-Unterhaltungsfilm und noch viel mehr.

Der weiße Hai 2
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Stimmen 457 (5,9/10)
Release-Datum 16.06.1978

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Der weiße Hai IV - Die Abrechnung
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Stimmen 249 (3,5/10)
Release-Datum 17.07.1987

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The Shallows: Gefahr aus der Tiefe
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Stimmen 1781 (6,2/10)
Release-Datum 24.06.2016

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The Beach
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Stimmen 1412 (6,4/10)
Release-Datum 11.02.2000

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47 Meters Down
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Stimmen 694 (5,3/10)
Release-Datum 15.06.2017

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Sharknado 5: Global Swarming
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Stimmen 40 (5/10)
Release-Datum 06.08.2017

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Der weiße Hai 3
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Stimmen 301 (4,2/10)
Release-Datum 16.03.1983

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Poseidon
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Stimmen 671 (5,5/10)
Release-Datum 12.05.2006

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American Werewolf
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Stimmen 633 (7,2/10)
Release-Datum 21.08.1981

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Batman hält die Welt in Atem
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Stimmen 238 (6,1/10)
Release-Datum 30.07.1966

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Deep Blue Sea
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Stimmen 670 (5,6/10)
Release-Datum 28.07.1999

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Shark Night - Das Grauen lauert in der Tiefe
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Stimmen 145 (4,9/10)
Release-Datum 02.09.2011

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Godzilla
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Stimmen 214 (6,9/10)
Release-Datum 03.11.1954

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Bait - Haie im Supermarkt
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Stimmen 211 (5,3/10)
Release-Datum 05.09.2012

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The Reef - Schwimm um dein Leben
The Reef - Schwimm um dein Leben
Stimmen 145 (5,4/10)
Release-Datum 15.05.2010

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Die Tiefe
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Stimmen 73 (5,8/10)
Release-Datum 17.06.1977

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Space Sharks
Space Sharks
Stimmen 10 (3,4/10)
Release-Datum 01.02.2005

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Sharktopus
Sharktopus
Stimmen 51 (4,5/10)
Release-Datum 25.09.2010

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The Last Shark - Der weiße Killer
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Stimmen 27 (5,8/10)
Release-Datum 02.04.1981

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Swamp Shark
Swamp Shark
Stimmen 30 (4,2/10)
Release-Datum 25.06.2011

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