Wir schreiben das 23. Jahrhundert. Der junge James Tiberius Kirk ist ein Draufgänger, der keiner Kneipenschlägerei aus den Weg geht und bevorzugt mit dem Kopf durch die Wand marschiert. Der Heißsporn bewirbt sich auf Rat eines alten Freundes seines verstorbenen Vaters bei der Sternenflotten-Akademie der Föderation und findet in dem kauzigen Arzt Dr. Leonard "Pille" McCoy sogar gleich einen neuen Kumpel. Ansonsten macht sich der Frauenheld auf der Akademie eher Feinde. So wie den Halb-Vulkanier Spock, dem auffällt, dass Tiberius bei einer Prüfung gemogelt hat. Die beiden entwickeln sich zu erbitterten Rivalen, müssen ihre Feindseligkeiten jedoch aufgeben, als die U.S.S. Enterprise vom Stapel läuft und Captain Pike bei einer Mission von dem romulanischen Outlaw Nero gefangen genommen wird, der nur von einem Gedanken beseelt ist: Rache!
Laufzeit: 127 Minuten
Release-Datum 07.05.2009
TrueBudget: $150,000,000.00
Umsatz: $385,680,446.00
Tagline: Die Zukunft hat begonnen
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Der Relaunch der „Star Trek“-Franchise ist aus meiner Sicht mehr als gelungen. Die eingefleischten Trekkies werden meiner Meinung nach zwar mit Sicherheit einiges zu meckern finden, doch mir als Gelegenheits-„Star Trek“-Seher hat der neueste Film sehr viel Spaß bereitet. Ein Kritikpunkt der mit Sicherheit angebracht wird, wird der sein, dass die neuen Darsteller zu jung wären. Klar, Chris Pine (Carriers, Just My Luck) und Zachary Quinto (Boutonniere, Heroes), sind beide in der Tat noch sehr jung, aber vergleicht man Bilder der beiden „Neuen“ mit Bildern des jungen Kirks und des jungen Spocks aus der Ur-Enterprise Serie, stellt man fest, dass sich die Gesichter doch sehr ähneln. Auch wird das Thema Humor mit Sicherheit ein Thema sein. Im neuen „Star Trek“-Teil gibt es sehr viel zu Lachen und oftmals Szenen, die eher aus einer Komödie als aus einem ernsten Science-Fiction Film zu stammen scheinen. Doch diese Szenen wirken zum Glück nie aufgesetzt. Der Witz ergibt sich aus der Geschichte heraus und so passt die Komik wunderbar in das Gesamtbild des Films. Doch wollen wir auch mal über den Film im Detail reden. Aus meiner Sicht ist „Star Trek“ nämlich ein richtig guter Science-Fiction und dazu noch ein wirklich gelungener „Star Trek“-Film. Bereits die Eröffnungssequenz zieht den Zuschauer in das „Star Trek“-Universum hinein. Direkter als mit dem Aufeinandertreffen des romulanischen Schiffes und dem Schiff der Sternenflotte und der Raumschlacht die daraufhin entfacht, kann man keinen Film starten. Und wenn so nebenbei auch noch der Vater von James T. Kirk vorgestellt wird und der zukünftige Captain der Enterprise auf die Welt kommt ist dies nahezu dramaturgisch perfekt. Auch wie die Jugend von Kirk und Spock dargestellt wird ist genial. Obwohl diese Segmente stark gestrafft sind, hat man als Zuschauer ein gutes Bild über die Charaktereigenschaften der beiden. Da sieht man auch darüber hinweg, dass die Vergangenheit der anderen Charaktere eher untergeht, fokussiert J.J. Abrams seinen Film schließlich auf den Konflikt zwischen Kirk und Spock und wie aus Rivalen schließlich Freunde werden. Ohne zuviel zu verraten hält der neue „Star Trek“-Film einige Überraschungen für den Zuschauer bereit. So zum Beispiel den Auftritt des alten Spocks Leonard Nimoy oder ungeahnte Liebesgeschichten. [Sneakfilm.de]