21 Gramm


21 Gramm

Übersicht:

Ex-Sträfling Jack Jordan, verheiratet, zwei Kinder, hat sich nach der Haftentlassung zum fanatischen Laienpriester gewandelt. Doch ausgerechnet an seinem Geburtstag verschuldet er den Tod zweier kleiner Mädchen und ihres Vaters und begeht anschließend Fahrerflucht. Während Jack, von Schuldgefühlen geplagt, die Hölle auf Erden durchlebt, erhält der herzkranke Mathematiker Paul Rivers durch den Hirntod des jungen Vaters der Mädchen im letzten Moment ein Spenderorgan - und damit die Chance auf ein zweites Leben.

Stimmen 1132 (7,2/10)

Laufzeit: 124 Minuten

Release-Datum 25.02.2004

True

Budget: $20,000,000.00

Umsatz: $60,427,839.00

Webseite: Link

Tagline: Wieviel wiegt Liebe? Wieviel wiegt Schuld? Wieviel wiegt Rache?

Produktionsfirma:

  • This Is That Productions
  • Y Productions
  • Mediana Productions Filmgesellschaft

Produktionsland:

  • United States of America

Genres:

  • Drama
  • Krimi
  • Thriller

Anhänger

Weitere Informationen

Paul Rivers
Sean Penn
Sean Penn
Cristina Peck
Naomi Watts
Naomi Watts
Jack Jordan
Benicio del Toro
Benicio del Toro
Michael
Danny Huston
Danny Huston
Cathy
Carly Nahon
Carly Nahon
Laura
Claire Pakis
Claire Pakis
Reverend John
Eddie Marsan
Eddie Marsan
Marianne Jordan
Melissa Leo
Melissa Leo
Mary Rivers
Charlotte Gainsbourg
Charlotte Gainsbourg
Claudia
Clea DuVall
Clea DuVall
Gina
Teresa Delgado
Teresa Delgado
Dr. Rothberg
Denis O'Hare
Denis O'Hare
Gynecologist
John Rubinstein
John Rubinstein
Freddy
Marc Musso
Marc Musso
Al
Tony Vaughn
Tony Vaughn
Brown
Paul Calderon
Paul Calderon
Guard
Trent Dee
Trent Dee
Fat Man
Loyd Keith Salter
Loyd Keith Salter
Lucio
Carlo Alban
Carlo Alban
Trish
Annie Corley
Annie Corley
Ana
Catherine Dent
Catherine Dent
Dolores
Anastasia Herin
Anastasia Herin
Dr. Badnews
Arita Trahan
Arita Trahan
Dr. Molina
Roberto Medina
Roberto Medina
Dr. Jones
Tom Irwin
Tom Irwin
County Sheriff
Lew Temple
Lew Temple
Night Guard
Charlie B. Brown
Charlie B. Brown
Director
Alejandro González Iñárritu
Alejandro González Iñárritu
Screenplay
Guillermo Arriaga
Guillermo Arriaga
Producer
Alejandro González Iñárritu
Alejandro González Iñárritu
Producer
Robert Salerno
Robert Salerno
Original Music Composer
Gustavo Santaolalla
Gustavo Santaolalla
Producer
Guillermo Arriaga
Guillermo Arriaga
Executive Producer
Ted Hope
Ted Hope
Director of Photography
Rodrigo Prieto
Rodrigo Prieto
Editor
Stephen Mirrione
Stephen Mirrione
Casting
Francine Maisler
Francine Maisler
Production Design
Brigitte Broch
Brigitte Broch
Art Direction
Deborah Riley
Deborah Riley
Set Decoration
Meg Everist
Meg Everist
Costume Design
Marlene Stewart
Marlene Stewart

Kalla Malla

In "21 Gramm" kreuzen sich die Lebenswege dreier unterschiedlicher Menschen durch eine Verkettung unglücklicher Ereignisse, die das Leben aller Beteiligten für immer verändern sollen. Zum Einen wäre da Mathematikprofessor Paul Rivers (Sean Penn), der todkrank im Sterben liegt und dessen einzige Chance auf Leben in einem Spenderherzen liegt. Als er kurz darauf das Herz eines kürzlich Verstorbenen erhält, scheint es zwar wieder bergauf zu gehen, doch das Schicksal hält noch einige Überraschungen für ihn bereit.. Die zweite Erzählung handelt von Christina Peck (Naomi Watts), einer glücklich verheirateten Frau und Mutter von zwei Kindern. Früher hatte Christina Drogenprobleme, doch mittlerweile hat sie ihr Leben im Griff. Da zerstört ein Autounfall, bei dem ihr Mann und ihre Töchter überfahren werden, plötzlich alles. Christina willigt ein, dass das Herz ihres Mannes einem anderen todkranken Patienten verpflanzt wird. Einige Zeit später lernt Chrstina einen charmanten Mann kennen, der scheinbar Interesse an ihr hegt. Um über den Schmerz des Verlustes hinwegzukommen, verbringt Christina einige Zeit mit Paul, unwissend, dass er das Herz ihres toten Mannes in sich trägt.. Die dritte und letzte Geschichte ist die von Jack Jordan (Benicio Del Toro), der in seinem Leben schon viel Zeit hinter Gittern verbracht hat und nun mit dem Glauben an Gott zu einem besseren Menschen werden möchte. Durch einen von ihm verschuldeten Unfall bringt er eine Kette von Ereignissen ins Rollen, die nicht mehr aufzuhalten ist.. Alejandro González Iñárritu und Guillermo Arriaga sind definitiv ein Team, die mit Fug und Recht von sich behaupten können, ihrem Stil treu zu bleiben. Mit "Amores perros" landeten die Beiden im Jahr 2000 einen Überraschungserfolg, der insbesondere von den Kritikern und Cineasten weltweit sehr positiv aufgenommen wurde. Während Arriaga das Drehbuch zu dem Episodenfilm schrieb, setzte es Iñárritu hinter der Kamera um. Ihre Arbeit setzten sie mit "21 Gramm" fort, der genau wie "Amores perros" vom Schicksal unterschiedlicher Menschen erzählt, deren Leben durch ein bestimmtes Ereignis aus den Fugen gerät. Bereits "Amores perros" war für einen Oscar als bester, ausländischer Film nominiert, "21 Gramm" fand sich dann sogar in zwei Kategorien der Academy Awards. Mit "Babel", der letztes Jahr erschien, und wieder im selben Stil wie die beiden Vorgängerfilme gedreht wurde, brachen Alejandro González Iñárritu und Guillermo Arriaga dann aber ihren eigenen Rekord und wurden für sieben Oscars nominiert, von denen sie einen mit nach Hause nehmen konnten. Von den eben genannten Werken habe ich bislang zwar nur "21 Gramm" gesehen, doch wenn die beiden anderen Filme ebenfalls eine derartige Klasse haben, dauert es sicherlich nicht mehr lange, bis ich sie mir zulegen werde. Ich muss zugeben, dass ich zuerst nicht so recht wusste, was mich bei dem Streifen erwarten würde. Episodenfilme gibt es viele und allgemein mag ich diese Filmgattung auch sehr, solange die Verantwortlichen etwas Interessantes daraus machen können. Das ist bei dem hier vorliegenden Meisterwerk voll und ganz der Fall, da der Stil des Ganzen absolut nicht mit dem übereinstimmt, was man sonst aus dem sogenannten "Hollywoodkino" (zu dem "21 Gramm" trotz namenhafter Schauspieler nicht gehört) so kennt. Der Streifen fügt sich in keinerlei Konventionen ein, sondern präsentiert sich in einem anspruchsvollen Stil, visuell wie erzählerisch, zu dem man erst einmal einen Zugang finden muss. Die Handlung von "21 Gramm" wird nicht Stück für Stück wiedergegeben, wie es bei handelsüblichen Filmen der Fall ist. Vielmehr ist der Streifen zu Beginn ein großer, ungelöster Puzzlehaufen, der erst am Ende ein sich zusammenfügendes Bild ergibt und der auch mittendrin noch viele offene Stellen aufweist. Die Story wird chronologisch völlig durcheinander wiedergegeben, immer wieder gibt es einzelne Abschnitte aus dem Leben der drei Hauptprotagonisten zu sehen, doch ein Zusammenhang erschließt sich einem erst nach einer Weile. Wer also nicht willig ist, sein Gehirn anzustrengen und einer komplexen, wirren Handlung so lange zu folgen, bis sich alles zusammenfügt, der ist hier falsch. Allgemein muss gesagt werden, dass "21 Gramm" Gift für all jene ist, die sich sonst nur budgetlastige Actionkracher ansehen und kein Gespür für tiefsinnige Dramen haben, die vom Gefühl, vom Menschlichen leben. Alle Cineasten oder Freunde des Arthouse werden allerdings ihre wahre Freude an "21 Gramm" haben. Hier liegt endlich mal wieder ein ganz großes Drama vor, bei dem einfach alles stimmt. Die Atmosphäre des Ganzen ist überaus pessimistisch gehalten, zu großen Teilen hoffnungslos. Gedreht wurde zu großen Teilen mit einer Handkamera, nicht selten wirkt das Bild aufallend farblos, was den realistischen Charakter von "21 Gramm" perfekt unterstreicht. Der Titel steht übrigens für das Gewicht, das jeder Mensch bei seinem Tod verlieren soll. Doch was sind diese 21 Gramm? Ist es die Seele des Menschen? Alejandro González Iñárritu wirft in seinem Werk noch viele andere, ähnliche Fragen auf. Es geht um Liebe, Hass, Selbstaufgabe, Glaube, Tod und die Schuld, die wir uns im Laufe unseres Lebens auflasten. Dass das Geschehen ungemein spannend ist, liegt insbesondere am unbeschreiblichen Schauspiel der drei Hauptdarsteller Benicio Del Toro, Sean Penn und Naomi Watts. Erstgenannten kannte ich zuvor lediglich aus "Sin City" und "Die Stunde des Jägers", doch mit "21 Gramm" hat sich Benicio Del Toro nun endgültig zu meinen Lieblingsschauspielern hinzugesellt. Selten zuvor habe ich bei einem Schauspieler solch ein unbändiges Feuer gespürt, so viel Hingabe für seine Rolle. Nicht umsonst wurde Del Toro für die Darstellung des Jack Jordan für einen Oscar nominiert. Er ist das klare schauspielerische Highlight des Films, auch wenn ihm Sean Penn und Naomi Watts fast in nichts nachstehen. Penn macht genau da weiter, wo er bei "Mystic River" aufgehört hat und liefert eine beeindruckende, glaubwürdige Leistung ab. Er spielt den Kranken, der den Tod schon vor Augen hat sehr gefühlvoll und authentisch. Naomi Watts letztendlich kannte ich bisher nur aus dem Kassenschlager "The Ring", weshalb ich mir anfangs unsicher war, wie sie sich in einem Drama machen würde. Meine Zweifel waren unberechtigt. Auch sie wurde für ihre Darstellung der Christina Peck für einen Oscar nominiert. Sie zeigt sich in dem Werk sehr freizügig und spielt voller Temperament. Nachhaltig beeindruckt hat mich die Szene, in der ihr Sean Penn gesteht, dass er das Herz ihres toten Mannes in sich trägt. Der anschließende Gefühlsausbruch Naomi Watt's war so real dargestellt, dass mir spontan eine Gänsehaut kam. Ich habe bewusst nicht alle Fakten des Films durchleuchtet, da sich jeder ein eigenes Bild von diesem Meisterwerk machen muss und man im Voraus nicht zu viel wissen sollte. Die unkonventionell quer durcheinander erzählte Handlung fesselt einen vom Anfang bis zum bitteren Ende unbarmherzig, man kann sich der trostlosen und atmosphärischen Welt des Meisterregisseurs Alejandro González Iñárritu einfach nicht entziehen. "21 Gramm" ist ein Film über Menschen, über Schicksale, über Gefühle, genau so hart und unberechenbar wie das Leben selbst. Wer etwas mit Filmen fernab des Mainstreams anfangen kann, wird "21 Gramm" lieben, es ist ergreifendes Gefühlskino mit traumhaften Schauspielern, wie sie besser nicht hätten gewählt werden können. Unbedingt ansehen!

Magnolia
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Stimmen 1006 (7,5/10)
Release-Datum 08.12.1999

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Das süße Leben
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Stimmen 393 (7,9/10)
Release-Datum 05.02.1960

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Spiel mir das Lied vom Tod
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Stimmen 1332 (8,1/10)
Release-Datum 21.12.1968

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Million Dollar Baby
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Stimmen 3145 (7,8/10)
Release-Datum 15.12.2004

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The Sixth Sense
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Stimmen 3882 (7,7/10)
Release-Datum 06.08.1999

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Matrix Reloaded
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Stimmen 4044 (6,7/10)
Release-Datum 15.05.2003

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Das Leben ist schön
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Stimmen 4619 (8,3/10)
Release-Datum 20.12.1997

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Rocky IV - Der Kampf des Jahrhunderts
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Stimmen 1188 (6,6/10)
Release-Datum 21.11.1985

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P.S. Ich liebe Dich
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Stimmen 1241 (7/10)
Release-Datum 15.11.2007

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28 Weeks Later
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Stimmen 1409 (6,5/10)
Release-Datum 26.04.2007

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Ist das Leben nicht schön?
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Stimmen 1342 (8,1/10)
Release-Datum 20.12.1946

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Vom Winde verweht
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Stimmen 1208 (7,7/10)
Release-Datum 15.12.1939

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Wrong Turn
Wrong Turn
Stimmen 745 (6/10)
Release-Datum 30.05.2003

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Kein Sterbenswort
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Stimmen 398 (7,4/10)
Release-Datum 01.11.2006

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Harold und Maude
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Stimmen 326 (7,6/10)
Release-Datum 20.12.1971

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Ice Age
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Stimmen 4809 (7,1/10)
Release-Datum 10.03.2002

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Harry Potter und der Orden des Phönix
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Stimmen 6914 (7,4/10)
Release-Datum 28.06.2007

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Schneewittchen und die sieben Zwerge
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Stimmen 2434 (6,9/10)
Release-Datum 20.12.1937

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Top Gun
Top Gun
Stimmen 2099 (6,7/10)
Release-Datum 16.05.1986

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Die Queen
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Stimmen 435 (6,9/10)
Release-Datum 15.09.2006

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