Eine gewaltige außerirdische Armee bedroht die Existenz der Erde. Die Invasion beginnt mit dem Auftauchen gigantischer Raumschiffe, die sich über den wichtigsten Zentren der Welt positionieren. Die bedrohliche Faszination schlägt schnell in unvorstellbare Panik um, als die Raumschiffe angreifen und bedingungslos zerstören. Nun liegt das Schicksal der Menschheit in den Händen der wenigen Überlebenden, die sich für den alles entscheidenden Kampf gegen die Invasoren bereit machen…
Laufzeit: 145 Minuten
Release-Datum 18.09.1996
TrueBudget: $75,000,000.00
Umsatz: $816,969,268.00
Tagline: Jetzt wissen wir, dass wir nicht allein sind.
Produktionsfirma:
Produktionsland:
Genres:
Schon 1996 im Kino hat mir „Independence Day“, kurz „ID4“ gefallen und auch zehn Jahre später auf DVD unterhält der Film bestens. Die Spezial-Effekte haben nichts von ihrer Wirkung verloren und wirken einfach bombastisch und wenn das erste Mal die riesigen fliegenden Untertassen auf dem Bildschirm auftauchen kann einem auch heute noch der Atem stocken. Natürlich sind die Hauptcharaktere Steven Hiller (Will Smith), President Thomas J. Whitmore (Bill Pullman) und David Levenson (Jeff Goldblum) in einem Science-Fiction-Reißer wie „ID4“ wenig ausgeformt und natürlich sind die Amerikaner die Weltenretter, doch was soll es. „ID4“ will kein ernster Film sein, er will unterhalten. Als mehr als gelungenes Popcornkino darf man den Film einfach nicht sehen. Hier nach einer versteckten Message zu suche wäre falsch und das braucht man auch gar nicht, denn die Aussage die der Film macht liegt auf der Hand. Völker aller Länder vereinigt euch! Betrachten wir einfach mal die einzelnen Schauspieler. So war „ID4“ für Will Smith (Men in Black, Hitch) der Start zu einer großen Hollywoodkarriere, auch wenn er vorher schon in „Bad Boys“ mitgewirkt hat und mit Bill Pullmann (Scary Movie 4, Lake Placid) und Jeff Goldblum (Threshold, Jurassic Park) hat man zwei Mimen verpflichtet die durchaus alleine durch ihren Namen Zuschauer anziehen. Hinzu kommt, dass die drei Hauptdarsteller, trotz der schwachen Charakterzeichnung im Drehbuch, das beste aus ihren Rollen herausholen und Will Smith Kampf mit dem gestrandeten Alien oder Pullmanns flammende Rede zum Unabhängigkeitstag werden nicht nur mir noch lange in Erinnerung bleiben. Auch der von David Arnold (Zoolander, Vier Brüder) komponierte Soundtrack brennt sich in den Gehirnen der Zuschauer ein. Zu jedem Zeitpunkt passt die orchestrale Musik perfekt zu den Bildern und jeder der einmal das „ID4“-Thema gehört hat, erkennt dieses ohne die dazugehörigen Bilder sofort wieder. Alleine die ersten Takte reichen dabei aus um die Musik dem Film zuzuordnen. Der Soundtrack zu „ID4“ ist aus diesem Grund auch ein der wenigen orchestralen Soundtrack-CDs die sich in meinem Besitz befinden. [Sneakfilm.de]