Nightmare on Elm Street 5 - Das Trauma


Nightmare on Elm Street 5 - Das Trauma

Übersicht:

Feddy Krueger ist wieder da, feiert das teuflischste und perverseste Horrorfest aller Zeiten und setzt eine ganz neue Schreckensbrut und die Welt. Freddy ist nicht in der Lage, die Traumherrscherin zu überwinden, die ihn in Nightmare on Elm Street 4 vernichtet hat. Deshalb dringt er jetzt in die unschuldigen Träume ihres ungeborenen Kindes ein und wütet grausig unter ihren Freunden. Wer soll Freddy davon abhalten, das Kind als entsetzliche Waffe einzusetzten?

Stimmen 275 (5,4/10)

Laufzeit: 89 Minuten

Release-Datum 08.02.1990

True

Budget: $8,000,000.00

Umsatz: $22,168,359.00

Tagline: Die neue Generation des Bösen...

Produktionsfirma:

  • New Line Cinema

Produktionsland:

  • United States of America

Genres:

  • Horror
  • Thriller

Weitere Informationen

Freddy Krueger
Robert Englund
Robert Englund
Alice Johnson
Lisa Wilcox
Lisa Wilcox
Greta Gibson
Erika Anderson
Erika Anderson
Mrs. Jordan
Valorie Armstrong
Valorie Armstrong
Gurney Orderly
Michael Ashton
Michael Ashton
Yvonne
Kelly Jo Minter
Kelly Jo Minter
Dan Jordan
Danny Hassel
Danny Hassel
Dennis Johnson
Nicholas Mele
Nicholas Mele
Mark Gray
Joe Seely
Joe Seely
Mr. Jordan
Burr DeBenning
Burr DeBenning
Mr. Gray
Clarence Felder
Clarence Felder
Amanda Krueger
Beatrice Boepple
Beatrice Boepple
Jock
Matt Borlenghi
Matt Borlenghi
Merging Freddy
Noble Craig
Noble Craig
Delivery Doctor
E.R. Davies
E.R. Davies
Anne
Beth DePatie
Beth DePatie
Semi-Truck Driver
Will Egan
Will Egan
Girl in Locker
Stacey Elliott
Stacey Elliott
Dr. Moore
Steven Grives
Steven Grives
Jacob
Whit Hertford
Whit Hertford
Asylum Girl
Jennifer Honneus
Jennifer Honneus
Trendy Guest
Jake Jacobs
Jake Jacobs
Elm Street Kid
Annie Lamaje
Annie Lamaje
Orderly #1
Gerry Loew
Gerry Loew
Baby Jacob
Kara Marie
Kara Marie
Delivery Nurse
Roxanne Mayweather
Roxanne Mayweather
Coach Ostrow
Don Maxwell
Don Maxwell
Customer
John R. Murray
John R. Murray
Little Girl
Marnette Patterson
Marnette Patterson
Guest
Cameron Perry
Cameron Perry
Thirty-Something
Marc Siegler
Marc Siegler
Super Freddy
Michael Bailey Smith
Michael Bailey Smith
Racine Gibson
Pat Sturges
Pat Sturges
Cop
Cesar Anthony Torres
Cesar Anthony Torres
Trendy
Peter Trencher
Peter Trencher
Himself
Wally George
Wally George
Hot Seat Band Member
Ron Armstrong
Ron Armstrong
Hot Seat Band Member
Ted Nugent
Ted Nugent
Hot Seat Band Member
Rudy Sarzo
Rudy Sarzo
Dinner Guest (uncredited)
Jill Adler
Jill Adler
Asylum Inmate (uncredited)
Victor A. Haddox
Victor A. Haddox
Paramedic (uncredited)
James Vallo
James Vallo
Hot Seat Band Member
Eric Singer
Eric Singer
Director
Stephen Hopkins
Stephen Hopkins
Characters
Wes Craven
Wes Craven
Screenplay
Leslie Bohem
Leslie Bohem
Producer
Rupert Harvey
Rupert Harvey
Producer
Robert Shaye
Robert Shaye
Executive Producer
Sara Risher
Sara Risher
Executive Producer
Jon Turtle
Jon Turtle
Original Music Composer
Jay Ferguson
Jay Ferguson
Director of Photography
Peter Levy
Peter Levy
Editor
Brent A. Schoenfeld
Brent A. Schoenfeld
Editor
Chuck Weiss
Chuck Weiss

Kalla Malla

Alice (Lisa Wilcox) kann das Leben nach ihrem Sieg über Freddy Krueger (Robert Englund) endlich wieder genießen, was sie gemeinsam mit ihrem Freund Dan (Danny Hassel) auch glücklich und zufrieden tut. Dass das wahre Böse aber nie totzukriegen ist, muss Alice schon bald feststellen, als sie wieder von unheimlichen Albträumen geplagt wird. In ihren Träumen sieht sie die Nonne Amanda Kreuger (Beatrice Boepple) die einst versehentlich zusammen mit 100 Irren in einen Turm gesperrt und von den Geisteskranken tagelang vergewaltigt wurde. Das Resultat davon war Freddy. Dieser hat in der Zwischenzeit wieder deutlich an Macht gewonnen, da er Alice immer öfter in seine Traumwelt zieht und auch ihre Freunde nicht verschont. Dan ist der Erste, der zum Opfer von Freddy's abscheulichem Mordtrieb wird, was Alice so sehr trifft, dass sie ins Krankenhaus eingeliefert werdn muss. Dort wird ihr von den Ärzten mitgeteilt, dass sie schwanger ist. Alice kommt ein entsetzlicher Verdacht: Scheinbar versucht sich Freddy über die Träume ihres unbeborenen Kindes einen Weg zurück in diese Welt zu bahnen, was ihm allem Anschein nach auch gelingt. Die einzige Hoffnung der Teenager ist nun Freddy's Mutter Amanda Krueger, deren ruheloser Geist sich nach Frieden sehnt und die, sollte sie erlöst werden, dem Treiben ihres Sohnes Einhalt gebieten könnte... Da "Nightmare on Elm Street 4" seinerzeit der kommerziell erfolgreichste Teil überhaupt war, war eine weitere Fortsetzung derart sicher wie das Amen in der Kirche. Wieder einmal sollte es nur ein Jahr dauern, bis diese in den Kinos anlief. Regie führte dieses Mal Stephen Hopkins, der zuvor nicht gerade mit seinem Bekanntheitsgrad prahlen konnte, der aber nur ein Jahr nach "Nightmare 5" den Actionstreifen "Predator 2" inszenierte und sich im weiteren Verlauf seiner Karriere noch durch Filme wie "Der Geist und die Dunkelheit" oder "Lost in Space" auszeichnete. Hopkins bescherte der "Nightmare" Reihe, zumindest sehe ich das so, andere Meinungen bewegen sich auch in ganz andere Richtungen, wieder einen geraden Schub nach oben, den Freddy nach dem vergleichsweise schlechten vierten Teil auch bitter nötig hatte. Während man dort nämlich nicht selten das Gefühl hatte, dass Renny Harlin mehr einen Action, als einen Horrorfilm inszenieren wollte, bewegt sich der fünte Teil der Serie wieder viel näher am Grundprinzip. Schon die Introsequenz ist visuell eben so schön wie unheimlich und mit einer Musik untermalen, die einem eine Gänsehaut bescheren kann. Überhaupt hatte ich auch im Verlauf des Films oft das Gefühl, dass Stephen Hopkins viel Wert auf eine brauchbare Optik legte, denn zumindest in dieser Hinsicht ist "Nightmare 5" fast all seinen Vorgängern einen Schritt voraus. Wenn Alice zum Beispiel durch eine Traumlandschaft schreitet und dort ein riesiges, inmitten einer düsteren Landschaft stehendes Schloss erblickt, dann sieht ist dies nicht nur stimmungserzeugend, sondern auch gleichermaßen imposant. Zwar wird der Streifen nicht komplett von derartigen Szenen durchzogen, doch es ist klar zu erkennen, dass Stephen Hopkins angenehm viel Gefühl fürs Optische hat. Was mich hingegen etwas gestört hat, war die Story. Diese ist wieder einmal im höchsten Maße abgefahren, doch das kennt man so ja schon aus dem vierten und bedingt auch dem dritten Teil. Die Macher strebten damals nach Abwechslung und ließen Freddy nicht einfach nur simpel Teenager in deren Träume töten, sondern spinnten noch eine dicke Außengeschichte um das Ganze herum. So ist es zu aller erst oberste Priorität, die vorangegangen Teile gesehen zu haben, ansonsten wird man mit Part 5 kaum glücklich werden. Alles baut auf einem Grundwissen auf, dass man eben nur dann haben kann, wenn man mindestens "Nightmare 3" und 4 gesehen hat. Desweiteren sollte man dem überaus Fantastischen nicht gänzlich abgeneigt sein, da die Story, die hier aufgefahren wird, schon ein starkes Stück an Kuriositäten und verrückten Ideen bietet. Trotzdem schlägt "Nightmare 5" den vorangegangenen Teil eindeutig, was aus vielen Faktoren hervorgeht. Mir hat die Charakterpräsentation hier wesentlich besser gefallen, denn während Alice und ihre Freunde damals noch eher wie leblose Zielscheiben für Freddy wirkten, bekamen sie hier wieder etwas mehr Tiefe. Dies gilt insbesondere für Lisa Wilcox in der Hauptrolle, die plötzlich wesentlich besser als im Vorgänger spielt. Die Gründe hierfür kann ich nicht genau benennen, ich vermute aber, dass Wilcox in "Nightmare 4" einfach mit Drehbuchlöchern zu kämpfen hatte, die das beste Schauspiel nicht mehr hätten stopfen können. Wo wir schon bei den Darstellern sind, möchte ich anführen, dass es hier mal außnahmsweise nichts zu meckern gibt. Lange in Erinnerung bleibt einem fast kein Akteur, doch wenigstens Lisa Wilcox, Robert Englund und Nicholas Mele als Alice's Vater machen ihre Sache hier absolut überzeugend. Der gesamte Film ist auf den Erlebnissen seiner Hauptdarstellerin aufgebaut und so treten auch die Morde etwas in den Hintergrund. Dafür geht es aber um so mehr ans Eingemachte, wenn man dann mal was zu sehen bekommt. Trotz des R-Ratings sind die Ausführungen hier immer noch brutal, wenn sie auch manchmal nicht einer dicken Prise Humor entbehren. So reißt sich Freddy zum Beispiel während einer rasanten Autofahrt selbst den Arm aus, um sich damit anzuschnallen. Ebenfalls sehr schön anzusehen ist es, wenn Freddy sein Opfer in eine Comicwelt zieht, um ihn dort als bösartiger Superheld "Super Freddy" zu bekämpfen. Nun wissen wir auch, woher die Inspirationen zu "Sin City" stammen :-). Stichwort Freddy: Mittlerweile ist der Übergang vom unheimlichen Traummörder zum kultigen Antihelden natürlich längst unumkehrbar vollzogen, aber dennoch ist die Unernstigkeit Freddy's hier nicht ganz so ausufernd wie in Teil 4. Er darf sich durchaus Mal von seiner Bösen Seite zeigen und wird nicht ausschließlich als spaßiger Entertainer präsentiert. Was mir zudem sehr gefallen hat, war die Schilderung, wie es zur Zeugung Freddy's kam. In Rückblenden sehen wir wie die Nonne und Krankenschwester Amanda Krueger versehentlich in einem Turm eingesperrt wird, in dem hunderte von Geisteskranken und Mördern eingesperrt sind. Die junge Frau wird in den nachfolgenden Tagen unablässig vergewaltigt und als Resultat kommt eben Freddy zur Welt. Dies bekamen wir zwar schon in Teil Drei erklärt, doch hier zeigt uns Stephen Hopkins die dazugehörigen Bilder und das ist ihm super gelungen, da sehr düster und unheimlich in Szene gesetzt. "Nightmare 5" spart allgemein onehin nicht an Atmosphäre, was ihn wieder wesentlich schauriger als seinen Vorgänger wirken lässt. Fazit: Vom grundlegenden Aufbau her ist "Nightmare 5" seinem Vorgänger schon recht ähnlich, dennoch ist klar festzustellen, dass wir es hier mit dem besseren der beiden Teile zu tun haben. Nicht nur eine ernstere Stimmung, sondern auch eine bessere Charakteristik tragen ausschlaggebend dazu bei. Stephen Hopkins beweist ein gutes Gespür für Optik und Stimmung, auch wenn sich die Handlung nicht selten im totalen Nonsens verliert. Das Ganze ist nicht selten ziemlich abgefahren, doch das kennt man als Fan der Reihe ja bereits. Mordstechnisch betrachtet bietet "Nightmare 5" wieder überdurchschnittliches, und das, obwohl mir die R-Rated Fassung vorlag. Alles in allem wieder ein steiler Daumen nach oben für diesen Film!

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Release-Datum 13.10.1994

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Release-Datum 01.11.2002

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