Schwarzer Engel


Schwarzer Engel

Übersicht:

Die attraktive Sängerin Mavis Malowe wird tot in ihrem Appartement aufgefunden. Sofort wird ihr Liebhaber Kirk Benett der Tat verdächtigt, da dieser von dem Opfer erpresst wurde. Benett wird festgenommen und in einem Gerichtsverfahren zum Tode verurteilt. Doch ausgerechnet Benetts betrogene Ehefrau Catherine ist von der Unschuld ihres Mannes überzeugt. So tut sie sich mit Martin Blair dem alkoholkranken Ex-Mann der Toten, zusammen, um den wahren Täter zu finden und somit ihren Mann vor der Vollstreckung des Todesurteils zu bewahren. Bereits nach kurzer Zeit führt ihr Weg sie in den Nachtclub des zwielichtigen Marko , wo sie gemeinsam als Musikerduo anheuern, um dem wahren Täter auf die Spur zu kommen ...

Stimmen 17 (6,1/10)

Laufzeit: 81 Minuten

Release-Datum 1946-08-02

Produktionsfirma:

  • Universal Pictures

Produktionsland:

  • United States of America

Genres:

  • Krimi
  • Drama
  • Mystery
  • Thriller

Weitere Informationen

Martin Blair
Dan Duryea
Dan Duryea
Catherine Bennett
June Vincent
June Vincent
Marko
Peter Lorre
Peter Lorre
Captain Flood
Broderick Crawford
Broderick Crawford
Mavis Marlowe
Constance Dowling
Constance Dowling
Joe
Wallace Ford
Wallace Ford
Jake, janitor
Hobart Cavanaugh
Hobart Cavanaugh
Lucky, manager of Rio's
Freddie Steele
Freddie Steele
Bartender
Ben Bard
Ben Bard
Dr. Courtney
Junius Matthews
Junius Matthews
Millie
Marion Martin
Marion Martin
Kirk Bennett
John Phillips
John Phillips
Director
Roy William Neill
Roy William Neill
Novel
Cornell Woolrich
Cornell Woolrich
Screenplay
Roy Chanslor
Roy Chanslor

Kalla Malla

»Schwarzer Engel« (»The Black Angel«) aus dem Jahr 1946 ist ein völlig zu Unrecht fast in Vergessenheit geratenes Werk aus Hollywoods »Schwarzer Serie«. Für Freunde des »Film Noir« ist er aber jederzeit eine Neuentdeckung Wert. Eine ermordete Erpresserin, ein unschuldig zum Tode Verurteilter und ein Paar (die Ehefrau des Verurteilten und der Ehemann der Ermordeten, eine wirklich originelle Paarung) auf der Suche nach dem wahren Mörder sind die Zutaten dieses Krimi-Dramas, das den Zuschauer bis zum Schluss rätseln lässt, wer besagten Mord wirklich begangen hat. Die Auflösung dürfte sehr überraschen, sie geht einher mit einer fantastischen Alptraum/Rückblenden-Montage. Regisseur Roy William Neill (bekannt als Regisseur einiger Sherlock-Holmes-Filme wie »Haus des Schreckens« und »Frau in Grün«) inszeniert nach einem Roman vom stilprägenden »hard-boiled«-Autor Cornell Woolrich mit viel Noir-Atmosphäre und interessanter Bildkomposition. Die Darsteller agieren hervorragend, insbesondere Dan Duryea als schwächlicher, leicht alkoholisierter Musiker und June Vincent als hingebungsvolle Ehefrau und Antriebskraft der Mördersuche. Ein anderer großer mit diesem Film verknüpfter Name ist der des gebürtigen Österreichers Peter Lorre. Der durch seine geniale Verkörperung des Kindermörders in Fritz Langs »M - Eine Stadt sucht einen Mörder« (1931) weltberühmt gewordene Charismatiker liefert auch hier als Nachtclubbesitzer Marko eine äußerst beeindruckende Performance, - Auf der anderen Seite tragen die in seinem Club spielenden Gesangsnummern der beiden Hauptdarsteller aber nicht gerade zur Spannungs- und Temposteigerung bei. Doch ich empfand sie als eine charmante Auflockerung inmitten des doch eher tragischen Geschehens. Von den rein filmischen Mitteln her bietet »The Black Angel« nicht wirklich viel. Zwar gibt eine wirklich fulminate Eröffnung und eine fast experimentell wirkende Traumszene. Aber dazwischen versinkt der Film über weite Strecken in einem zum Teil wie zufällig gefilmt wirkenden Grau in Grau. Aber das hat mich persönlich wenig gestört, denn »Schwarzer Engel« ist zugleich über weite Strecken äußerst atmosphärisch geraten. Und auch wenn ich gar nicht klar benennen kann, warum der Film so besonders stimmungsvoll ist, so liegt gerade hierin seine für mich allergrößte Stärke. Fazit: »Schwarzer Engel« ist zwar kein Meilenstein des »Film Noir«, aber beste altmodische Unterhaltung mit ausgezeichneten Darstellern. Und bei seinen knapp 80 Minuten Lauflänge kommt keine Langeweile auf.

Rächer der Unterwelt
Rächer der Unterwelt
Stimmen 111 (7,6/10)
Release-Datum 28.08.1946

Details »

Die Bourne Verschwörung
Die Bourne Verschwörung
Stimmen 3613 (7,3/10)
Release-Datum 23.07.2004

Details »

Die Unfassbaren 2
Die Unfassbaren 2
Stimmen 5074 (6,7/10)
Release-Datum 02.06.2016

Details »

96 Hours - Taken 3
96 Hours - Taken 3
Stimmen 2855 (6,1/10)
Release-Datum 16.12.2014

Details »

Maze Runner - Die Auserwählten in der Brandwüste
Maze Runner - Die Auserwählten in der Brandwüste
Stimmen 4980 (6,5/10)
Release-Datum 09.09.2015

Details »

Killer's Bodyguard
Killer's Bodyguard
Stimmen 2160 (6,7/10)
Release-Datum 16.08.2017

Details »

Mad Max: Fury Road
Mad Max: Fury Road
Stimmen 12034 (7,4/10)
Release-Datum 13.05.2015

Details »

Der unglaubliche Hulk
Der unglaubliche Hulk
Stimmen 4603 (6,1/10)
Release-Datum 12.06.2008

Details »

Tanz der Teufel
Tanz der Teufel
Stimmen 1324 (7,3/10)
Release-Datum 15.10.1981

Details »

Blackhat
Blackhat
Stimmen 1014 (5,2/10)
Release-Datum 13.01.2015

Details »

James Bond 007 - GoldenEye
James Bond 007 - GoldenEye
Stimmen 1614 (6,8/10)
Release-Datum 16.11.1995

Details »

In Time - Deine Zeit läuft ab
In Time - Deine Zeit läuft ab
Stimmen 4924 (6,8/10)
Release-Datum 27.10.2011

Details »

Run All Night
Run All Night
Stimmen 1425 (6,4/10)
Release-Datum 11.03.2015

Details »

Asphalt-Dschungel
Asphalt-Dschungel
Stimmen 145 (7,5/10)
Release-Datum 22.05.1950

Details »

Frau ohne Gewissen
Frau ohne Gewissen
Stimmen 580 (8,1/10)
Release-Datum 24.04.1944

Details »

Species
Species
Stimmen 584 (5,7/10)
Release-Datum 07.07.1995

Details »

Der Staatsfeind Nr. 1
Der Staatsfeind Nr. 1
Stimmen 1612 (6,8/10)
Release-Datum 20.11.1998

Details »

Salt
Salt
Stimmen 2714 (6,2/10)
Release-Datum 21.07.2010

Details »

28 Weeks Later
28 Weeks Later
Stimmen 1671 (6,5/10)
Release-Datum 26.04.2007

Details »

Rambo
Rambo
Stimmen 2134 (7,3/10)
Release-Datum 22.10.1982

Details »