Black Dahlia


Black Dahlia

Übersicht:

Passanten entdecken auf einem leerstehenden Grundstück in Los Angeles des Jahres 1947 eine grausam zugerichtete Frauenleiche. Ihr Rumpf ist durchtrennt, der Mund zu einem grotesken Lachen aufgeschnitten. Die Ermordete wird als Starlet Elizabeth Short, genannt "Die schwarze Dahlie", identifiziert, und die Cops Bleichert und Blanchard auf den mysteriösen Fall angesetzt. In der Stadt der (gefallenen) Engel machen sie sich auf Tätersuche, und stoßen dabei auf korrupte Kollegen, machtgeile Politiker, knallharte Gangster und intrigante Frauen.

Stimmen 296 (5,7/10)

Laufzeit: 116 Minuten

Release-Datum 05.10.2006

True

Budget: $50,000,000.00

Umsatz: $49,111,202.00

Produktionsfirma:

  • Universal Pictures
  • Davis-Films
  • Signature Pictures
  • Linson Entertainment
  • Art Linson Productions
  • Millennium Films
  • Equity Pictures Medienfonds GmbH & Co. KG III
  • Nu Image Entertainment GmbH

Produktionsland:

  • France
  • Germany
  • United States of America

Genres:

  • Drama

Weitere Informationen

Dwight 'Bucky' Bleichert
Josh Hartnett
Josh Hartnett
Kay Lake
Scarlett Johansson
Scarlett Johansson
Lee Blanchard
Aaron Eckhart
Aaron Eckhart
Madeleine Linscott
Hilary Swank
Hilary Swank
Elizabeth Short
Mia Kirshner
Mia Kirshner
Det. Russ Millard
Mike Starr
Mike Starr
Ramona Linscott
Fiona Shaw
Fiona Shaw
Deputy DA Ellis Loew
Patrick Fischler
Patrick Fischler
Dolph Bleichert
James Otis
James Otis
Emmett Linscott
John Kavanagh
John Kavanagh
Chief Ted Green
Troy Evans
Troy Evans
Morrie Friedman
Anthony Russell
Anthony Russell
Tomas Dos Santos
Pepe Serna
Pepe Serna
Capt. John Tierney
Angus MacInnes
Angus MacInnes
Martha Linscott
Rachel Miner
Rachel Miner
Lorna Mertz
Jemima Rooper
Jemima Rooper
Pete Lukins
Gregg Henry
Gregg Henry
Sheryl Saddon
Rose McGowan
Rose McGowan
Gunman #1
Noel Arthur
Noel Arthur
Casting
Johanna Ray
Johanna Ray
Screenplay
Josh Friedman
Josh Friedman
Director
Brian De Palma
Brian De Palma
Producer
Art Linson
Art Linson
Editor
Bill Pankow
Bill Pankow
Production Design
Dante Ferretti
Dante Ferretti
Original Music Composer
Mark Isham
Mark Isham
Director of Photography
Vilmos Zsigmond
Vilmos Zsigmond
Set Decoration
Elli Griff
Elli Griff
Novel
James Ellroy
James Ellroy
Casting
Lucy Boulting
Lucy Boulting
Costume Design
Jenny Beavan
Jenny Beavan
Producer
Avi Lerner
Avi Lerner
Music Editor
Ramiro Belgardt
Ramiro Belgardt
Makeup Artist
Zoltan Elek
Zoltan Elek
Producer
Moshe Diamant
Moshe Diamant
Producer
Rudy Cohen
Rudy Cohen
Stunt Coordinator
Gary Hymes
Gary Hymes
Art Direction
Christopher Tandon
Christopher Tandon
Location Manager
Gabriel Georgiev
Gabriel Georgiev
Sound Designer
Paula Fairfield
Paula Fairfield
Sound Effects Editor
Carla Murray
Carla Murray
Stunt Coordinator
Kaloian Vodenicharov
Kaloian Vodenicharov
Choreographer
Mia Frye
Mia Frye
Camera Operator
Larry McConkey
Larry McConkey
Camera Operator
Ross W. Clarkson
Ross W. Clarkson
Still Photographer
Merrick Morton
Merrick Morton
Construction Coordinator
David T. Cannon
David T. Cannon
Foley
Steve Baine
Steve Baine
Hairstylist
Elisabeth Fry
Elisabeth Fry
Set Costumer
Elitsa Taseva
Elitsa Taseva
Costume Supervisor
Marisa Aboitiz
Marisa Aboitiz
Makeup Artist
Morag Ross
Morag Ross
Special Effects Coordinator
Kevin Hannigan
Kevin Hannigan
Dialogue Editor
Jill Purdy
Jill Purdy
Art Department Coordinator
Anna Hadzhieva
Anna Hadzhieva
Art Department Coordinator
Sara Philpott
Sara Philpott
Stunt Coordinator
Amir Khalighi
Amir Khalighi
Makeup Artist
Heba Thorisdottir
Heba Thorisdottir
Casting
Teresa Razzauti
Teresa Razzauti
Steadicam Operator
Jaromir Sedina
Jaromir Sedina
Visual Effects Supervisor
Mark Dornfeld
Mark Dornfeld
Sound Effects Editor
Lee de Lang
Lee de Lang
Sound Effects Editor
Nathan Robitaille
Nathan Robitaille
Sound Re-Recording Mixer
Keith Elliott
Keith Elliott
Gaffer
Nimi Getter
Nimi Getter
Publicist
Guy Adan
Guy Adan
Unit Publicist
Alisa Buckley
Alisa Buckley
Sound Re-Recording Mixer
Mark Zsifkovits
Mark Zsifkovits
ADR & Dubbing
Lisa J. Levine
Lisa J. Levine
Sound Re-Recording Mixer
Todd Beckett
Todd Beckett
Gaffer
Robert Jason
Robert Jason
Makeup Artist
Dimitrina Stoyanova
Dimitrina Stoyanova
Makeup Artist
Ivon Ivanova
Ivon Ivanova
Camera Operator
Neven Mihailova
Neven Mihailova
Script Supervisor
Sue Field
Sue Field
Hairstylist
Bonnie Clevering
Bonnie Clevering
Hairstylist
Rosica Canovska
Rosica Canovska
Hairstylist
Barbara Olvera
Barbara Olvera
Hairstylist
Carol Pershing
Carol Pershing
Art Department Coordinator
Irina Hadzhieva
Irina Hadzhieva
Property Master
Melody Miller
Melody Miller
Assistant Art Director
Ray Yamagata
Ray Yamagata
Special Effects Coordinator
Anthony Simonaitis
Anthony Simonaitis
Visual Effects Producer
Michele Ferrone
Michele Ferrone
Camera Operator
Joseph D. Urbanczyk
Joseph D. Urbanczyk
Still Photographer
Rolf Konow
Rolf Konow
Set Costumer
Ed Fincher
Ed Fincher
Set Costumer
Jill Korengold
Jill Korengold
Transportation Coordinator
John W. Barbee
John W. Barbee
Location Manager
David Diamond
David Diamond
Studio Teachers
Nancy Pyne-Hapke
Nancy Pyne-Hapke

Kalla Malla

Die Aufs und Abs in der Karriere des eigentlich begnadeten Filmemachers **Brian De Palma** („_Carrie_“, „_Scarface_“) haben eine lange Tradition. Auf seinen wieder besseren „_Femme Fatale_“ im europäischen Exil folgt deswegen mit „_The Black Dahlia_“ auch die völlig verkorkste Adaption des gleichnahmigen James Ellroy–Romans. Ellroys komplexe Romane in verfilmbare Drehbücher ist bekanntlich eine schwierige Aufgabe und gelang bisher nur einmal **Curtis Hanson** mit „_L.A. Confidential_“. Der Rest enttäuschte entweder oder stellte nicht mehr als einen akzeptablen Kompromiss dar. Auch „_The Black Dahlia_“ scheitert an seiner umfangreichen Vorlage, weil Drehbuchautor **Josh Friedman** („_Chainreaction_“, „_War of the Worlds_“) als er das Skript verfasste offensichtlich selbst den roten Faden verlor und ein undurchsichtiges Geflecht diverser Subplots zusammenmixt, durch das man in Unkenntnis der Vorlage kaum noch durchsteigt. Infolge mangelt es an Spannung, Nachvollziehbarkeit, Dramatik und leider auch charismatischen Figuren mit Tiefenzeichnung. Gegen Hansons Klassenprimus muss sich De Palmas enttäuschender Thriller somit in allen Instanzen deutlich geschlagen geben. „_The Black Dahlia_“ kann man noch seine beeindruckend authentische aber auch verschwenderische Ausstattung und seine soliden Darstellerleistungen zugute halten, der De Palma – Faktor fehlt hingegen. Der Regisseur filmt zwar absolut souverän mit all seinen bekannten Stärken ib absolut edler Optik, seinen Stempel kann er dem Geschehen dieses Mal aber nicht aufdrücken. Vor allem die eintönig hellbraune, sehr sterile Bildgestaltung gereicht dem Film sehr zum Nachteil. Alles irgendwie ganz nett anzusehen, aber nie richtig griffig und schmuddelig sondern viel zu gelackt und poliert. 1947 in Los Angeles: **Josh Hartnett** („_Pearl Harbor_“, „_Lucky Number Slevin_“) und **Aaron Eckhart** („_Paycheck_“, „_Thank You For Smoking_“) spielen das zentrale, boxende Cop-Duo, das nach einem politisch vorteilhaften PR-Kampf zusammen Jagd auf Kriminelle machen darf, weil sie dem Polizeiapparat einen Batzen Geld eingebracht haben. Blanchard (_Eckhart_) spielt den erfahrenen Mentor und Bleichert (_Hartnett_) schnappt begierig alles auf, stellt aber schnell fest, dass sein labiler Partner so seine Leichen im Schrank hat und sich ebenso oft merkwürdig verhält. Vor allem der bestalische Mord an der jungen Elizabeth Short (**Mia Kirshner**, „_The Crow: City o Angels_“, „_Dark Summer_“) geht ihm doch sehr zu Herzen, treibt ihn zu Panikreaktionen. Ständig verliert er die Contenance und steigert sich in einen Wahn, der mit seiner Vergangenheit verknüpft ist. Auf der Suche nach dem Mörder stolpern die beiden über die typischen Ellory-Elemente beziehungsweise traditionelle Personen des Film Noir. Die _Femme Fatale_ taucht natürlich auf, die gar nicht so glänzende Fassade der Polizei wird eingerissen, Beziehungsknatsch trübt das Urteilsvermögen und rätselhafte Figuren, die offensichtlich etwas zu verbergen haben, kreuzen die Wege der beiden Cops. Leider versandet das Geschehen dabei zusehends. Edel-Support wie **Scarlett Johansson** („_The Island_“, „_The Prestige_“) verblasst zunehmend und selbst beklemmende Momente, in denen Emotionen hochkochen, verfehlen komplett ihr Ziel. Ich muss zugeben, dass die Handlung mich irgendwann nicht mehr interessiert hat, obwohl ich mir Mühe gegeben habe am Ball zu bleiben. Aber „_The Black Dahlia_“ wirft mitunter vor allem in den Dialogen und Voice-Overs mit Erkenntnissen um sich, die man als Zuschauer nicht gleich nachvollzieht, weil man den Namen nicht sofort den dazugehörigen Gesichtern zuordnen kann. Von niedriger Identifikation sind auch die Charaktere angelegt, für deren Schicksale man innerhalb der zwei Stunden nie mehr Interesse als dringend notwenig übrig hat. Der Mangel an kernigen Typen, an deren Darstellung vor allem **Josh Hartnett**, in seiner Darstellung einfach viel zu weich und uncharismatisch, scheitert und der immer weiter sinkende Spannungspegel neutralisieren De Palmas inszenatorische Qualitäten zunehmend und führen den vermeintlichen Protagonisten letzten Endes zu einer enttäuschenden Auflösung, die sicherlich einen augenzwinkernden Seitenhieb auf die Glitzerwelt Hollywoods darstellen soll. Bis dahin hat „_The Black Dahlia_“ aber schon große Mühen um überhaupt über die Runden zu kommen. Die in den letzten 30 Minuten ausgespuckten Erkenntnisse mögen überraschend gemeint sein, entfachen angesichts der biederen Vorstellung aber kaum noch Verblüffung. Wirkung verfehlt. Fazit: Enttäuschende Verfilmung des **James Ellroy** – Romans, die allenfalls noch eine durchschnittliche Bewertung verdient hat. **Brian De Palma** inszeniert gewohnt souverän, die Ausstattung ist vom Feinsten und die zumindest von den Namen her beeindruckende Darstellerriege kann in seinen wenig Tiefe besitzenden Figuren soweit aufgehen. Das mit zunehmender Laufzeit allerdings total zerfasernde Drehbuch stellt mitunter alle Beteiligten mit heruntergelassener Hose bloß. Angesichts des Potentials, das in dieser Produktion steckte, schon ein kleines Ärgernis. Im Kino wollte den Film dann auch kein Mensch sehen – typisch Millennium Films halt.

Strange Days
Strange Days
Stimmen 335 (6,8/10)
Release-Datum 13.10.1995

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Der fremde Sohn
Der fremde Sohn
Stimmen 1149 (7,3/10)
Release-Datum 30.01.2008

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Collateral
Collateral
Stimmen 1476 (7/10)
Release-Datum 04.08.2004

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The Italian Job
The Italian Job
Stimmen 1940 (6,6/10)
Release-Datum 30.05.2003

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CHiPS
CHiPS
Stimmen 274 (6,2/10)
Release-Datum 23.03.2017

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Let's be Cops - Die Party Bullen
Let's be Cops - Die Party Bullen
Stimmen 1230 (6,4/10)
Release-Datum 13.08.2014

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Street Kings
Street Kings
Stimmen 366 (6,3/10)
Release-Datum 10.04.2008

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Zodiac - Die Spur des Killers
Zodiac - Die Spur des Killers
Stimmen 2118 (7,3/10)
Release-Datum 02.03.2007

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Fargo
Fargo
Stimmen 2066 (7,7/10)
Release-Datum 05.04.1996

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Operation: Kingdom
Operation: Kingdom
Stimmen 513 (6,5/10)
Release-Datum 22.08.2007

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American History X
American History X
Stimmen 3092 (8,2/10)
Release-Datum 30.10.1998

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Blade Runner
Blade Runner
Stimmen 3998 (7,9/10)
Release-Datum 25.06.1982

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Departed - Unter Feinden
Departed - Unter Feinden
Stimmen 4424 (7,9/10)
Release-Datum 05.10.2006

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Irreversibel
Irreversibel
Stimmen 543 (7,1/10)
Release-Datum 22.05.2002

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(500) Days of Summer
(500) Days of Summer
Stimmen 2959 (7,2/10)
Release-Datum 17.07.2009

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Jack Reacher
Jack Reacher
Stimmen 3028 (6,3/10)
Release-Datum 20.12.2012

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Inherent Vice - Natürliche Mängel
Inherent Vice - Natürliche Mängel
Stimmen 845 (6,5/10)
Release-Datum 25.12.2014

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Straight Outta Compton
Straight Outta Compton
Stimmen 1387 (7,7/10)
Release-Datum 13.08.2015

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Sleight
Sleight
Stimmen 68 (5,8/10)
Release-Datum 28.04.2017

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Roman J. Israel, Esq.
Roman J. Israel, Esq.
Stimmen 0 (0/10)
Release-Datum 03.11.2017

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