In einer unterirdischen Höhle erwacht Tolbiac nackt und vollkommen orientierungslos. Er weiß weder wer, noch wo er ist. Als er nach und nach zu Kräften kommt, beginnt er die Suche nach dem Ausgang und folgt dabei einer Route von einer Lichtquelle zur nächsten. Nachdem er zunächst lediglich auf Leichen und nicht sehr aussagekräftige Videoinstallationen trifft, begegnet er einem Menschen, der mit einer Art Wurzel verwachsen zu sein scheint, jedoch noch am Leben ist und ihm mitteilt, er sei der Architekt dieses Labyrinths und dass alles jetzt zu Ende sei. Als der Protagonist furchteinflößende Laute hört, wendet er sich ab und sucht weiter nach dem Ausgang. Dabei stößt er auf diverse Videoinstallationen, Laboratorien, mutierte Menschen und eine Botanikerin.
Laufzeit: 98 Minuten
Release-Datum 29.03.2008
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Ich war zwar auf einen Horrorfilm eingestellt, wurde aber vom Science-Fiction Film „Eden Log“ positiv überrascht. Der Film bricht mit einigen Konventionen des Genres und fesselt mit seinem düsteren, fast verstörenden Setting. Regisseur Franck Vestiel gelingt mit seinem Regiedebüt der Beweis, dass Frankreich abseits von Komödien Filme drehen kann, die den internationalen Geschmack treffen. Vestiel inszeniert den Film so, dass es kaum möglich ist die Entwicklung der Geschichte vorauszuahnen. Viele Ereignisse erschließen sich erst nach und nach und fügen sich erst zum Ende hin zu einem Gesamtbild. Auch bei den Effekten überzeugt der Film. Große offensichtliche Spezialeffekte sucht man in „Eden Log“ zwar vergebens, doch sind die Effekte mehr im Detail versteckt. Wenn Tolbiac in einigen Räumen Videoaufzeichnungen findet und diese auf verschiedene Glasscherben projiziert werden ist dies ein sehr gelungener Spezialeffekt. Weiterhin muss man der Maske ein Lob aussprechen. Hier wurde dem Film ein düsterer Look verpasst. Tolbiac läuft so zu Beginn recht schmutzig durch die Gegend, was man aber erst auf den zweiten Blick erkennt. Ein weiteres Lob muss man Clovis Cornillac (Sky Fighters, Die Skrupellosen) aussprechen. Weite Teile des Films agiert er völlig alleine auf der Leinwand und muss seinem Charakter eine Vielzahl an Gefühlen mitgeben. Dies gelingt ihm wirklich gut und man wundert sich fast, dass man von Cornillac noch nicht so viel gehört hat. [Sneakfilm.de]