Justin Cobb lutscht im Alter von 17 Jahren immer noch den Daumen. Mutter Audrey selbst verliebt in einen Fernsehkasper findet's halb so wild, Vater Mike dagegen kontaktiert einen Experten nach dem anderen. So dürfen sich unter anderem Zahnarzt Lyman und Debattierclub-Leiter Mr. Geary als Therapeuten an Justin versuchen. Vielleicht führt die Lösung des Problems aber auch über den guten, alten Sex. Und sogar Cannabis soll in Fällen wie dem von Justin schon Wunder gewirkt haben. Mike Mills, bekannt geworden mit Musikvideos unter anderem für die französischen Elektropopper Air, adaptiert einen Bestseller von Walter Kirn in diesem stimmungsvoll schrägen Drama über das Erwachsenwerden.
Laufzeit: 96 Minuten
Release-Datum 2005-01-23
Umsatz: $1,919,197.00
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„Thumbsucker“ ist ein ruhiges Drama mit kleineren komödiantischen Untertönen. Die Figur des Justin ist ein wirklich interessanter Charakter und mit Lou Taylor Pucci (Fifty Pills, Southland Tales) gut besetzt. Die Rolle in „Thumbsucker“ war eine seiner ersten Rollen und schon in diesem Auftritt zeigt er sein Talent. Doch „Thumbsucker“ hat mehr zu bieten als nur einen gut aufgelegten Lou Taylor Pucci. So zum Beispiel die Schauspielerin Tilda Swinton (Adaption, Michael Clayton). Oder die beiden Schauspieler Keanu Reeves (Matrix, Außer Kontrolle) und Vince Vaughn (Voll auf die Nüsse, Trennung mit Hindernissen). Doch der Film bietet immer noch mehr. So zum Beispiel eine nahezu perfekt getimte Inszenierung. Mike Mills (Deformer, Paperboys) versteht es wirklich in den richtigen Momenten zu menscheln und an den richtigen Stellen Witze zu platzieren. Wie man merkt, ist „Thumbsucker“ ein gelungener Film, den ich wirklich nur empfehlen kann. [Sneakfilm.de]