Cocktail für eine Leiche


Cocktail für eine Leiche

Übersicht:

Es gibt ihn, den perfekten Mord. Ohne Spur oder Hinweise auf den oder die Täter ausgeführt wird er mit einem übermächtigen Gefühl der physischen und psychischen Überlegenheit und Macht belohnt. So verstehen die beiden Studenten Brandon Shaw und Phillip Morgan jedenfalls die Vorlesung ihres Professors Rupert Cadell über die "Kunst des Mordes". Von Neugierde über das Gehörte angespornt, beschließen die beiden einen Kommilitonen, den jungen David zu töten und die Leiche in einer Truhe in dem gemeinsamen Apartment zu verstauen. Nach der Tat und mit der Leiche im Wohnzimmer, wollen die Mörder ihren Triumph auskosten und laden Freunde, Mitstudenten und auch Professor Cadell zu einer Party ein. Als Brandon vehement die Machtposition eines Mörders analysiert und Philip zunehmend nervöser wird, schöpft Cadell langsam Verdacht...

Stimmen 592 (7,9/10)

Laufzeit: 80 Minuten

Release-Datum 24.07.1963

True

Budget: $1,500,000.00

Umsatz: $2,200,000.00

Tagline: Es beginnt mit einem Schrei... Es endet mit einem Schuss!

Produktionsfirma:

  • Transatlantic Pictures
  • Warner Bros.
  • Metro-Goldwyn-Mayer (MGM)

Produktionsland:

  • United States of America

Genres:

  • Krimi
  • Drama
  • Mystery
  • Thriller

Anhänger

Weitere Informationen

Rupert Cadell
James Stewart
James Stewart
Brandon Shaw
John Dall
John Dall
Phillip Morgan
Farley Granger
Farley Granger
Mrs. Anita Atwater
Constance Collier
Constance Collier
Kenneth Lawrence
Douglas Dick
Douglas Dick
Mrs. Wilson
Edith Evanson
Edith Evanson
David Kentley
Dick Hogan
Dick Hogan
Janet Walker
Joan Chandler
Joan Chandler
Mr. Henry Kentley
Cedric Hardwicke
Cedric Hardwicke
Director
Alfred Hitchcock
Alfred Hitchcock
Screenplay
Arthur Laurents
Arthur Laurents
Producer
Sidney Bernstein
Sidney Bernstein
Producer
Alfred Hitchcock
Alfred Hitchcock
Music
David Buttolph
David Buttolph
Director of Photography
William V. Skall
William V. Skall
Director of Photography
Joseph A. Valentine
Joseph A. Valentine
Editor
William H. Ziegler
William H. Ziegler
Art Direction
Perry Ferguson
Perry Ferguson
Set Decoration
Howard Bristol
Howard Bristol
Set Decoration
Emile Kuri
Emile Kuri
Makeup Artist
Perc Westmore
Perc Westmore
Makeup Artist
Ed Voight
Ed Voight
Hairstylist
Agnes Flanagan
Agnes Flanagan
Sound Designer
Al Riggs
Al Riggs
Theatre Play
Patrick Hamilton
Patrick Hamilton
Adaptation
Hume Cronyn
Hume Cronyn
Production Supervisor
Fred Ahern
Fred Ahern
Grip
Morris Rosen
Morris Rosen
Director of Photography
Richard Emmons
Richard Emmons
Director of Photography
Eddie Fitzgerald
Eddie Fitzgerald
Director of Photography
Paul Hill
Paul Hill
Still Photographer
John Miehle
John Miehle
Lighting Technician
James Potevin
James Potevin
Art Department Manager
Dorothea Holt
Dorothea Holt
Director of Photography
Morris Rosen
Morris Rosen
Music
Leo F. Forbstein
Leo F. Forbstein
Script Supervisor
Charlsie Bryant
Charlsie Bryant
Screenplay
Ben Hecht
Ben Hecht
Costume Design
Adrian
Adrian

Kalla Malla

Zwei College-Studenten begehen einen sinnlosen Mord aus rein ideologischem Interesse und verstecken die Leiche in einer Truhe, auf der das kalte Buffet für eine Cocktailparty serviert wird. Die meisten Gäste jener Party sind Verwandte des Mordopfers und ahnen vorerst nichts... »Cocktail für eine Leiche« (»Rope«) ist ein geniales filmisches Experiment. Die Handlung spielt sich in Echtzeit ab, verlässt nie den Schauplatz (ein Apartment) und wurde von Hitchcock in nur wenigen, sehr langen Einstellungen gedreht, so dass der Eindruck entsteht, es gäbe keinen einzigen Schnitt. Der Film wird unverständlicherweise oft als schwach bewertet, weil Hitchcocks formale Besessenheit eher belächelt wird. Mir persönlich ist der Film hundertmal sympathischer als einige seiner hochgeschätzten Meisterwerke. Die Darsteller agieren auf höchstem Niveau, wenn man bedenkt, wie schwierig ihre Arbeit gewesen sein muss (aufgrund der sich ständig verschiebenden Dekoration, die der Kamera weichen muss). John Dall und Farley Granger geben ein faszinierendes Killer-Paar ab. Ihr schwule Beziehung wird im Film zwar nie so benannt, ist aber für jeden erkennbar und wird mehrfach direkt bespielt. Nach dem Mord, mit dem der Film beginnt, findet eine lange Unterhaltung der beiden über das »Erlebnis« statt, und Drehbuchautor Arthur Laurents (der im Making Of ausführlich darüber berichtet, wie alle an einem Film über »It« gearbeitet haben, der »It« nie aussprechen darf) hat seine helle Freude daran, ihre Unterhaltung wie nach dem Sex klingen zu lassen (»Wie war es für dich?«). So spielt denn Joan Chandler auch eindeutig die typisch beste Freundin unseres männlichen Liebespaars. Über Farley Granger wurde oft gemeckert, wenn es um Hitchcock ging, weil er in »Strangers on a Train» einen schwachen Helden abgab und auch hier nur ein neurotisches Bündel spielt, das Angst vor der Enttarnung hat. Ich verteidige ihn immer noch und finde ihn gerade in »Rope« besonders überzeugend. Er ist offenbar der devotere Part in dieser Konstellation. Allein James Stewart überzeugt nicht ganz als der zynische Philosophieprofessor, den er eigentlich spielen soll und spielt stattdessen (mal wieder) den liebenswert schrulligen Sympathieträger. Auch bei ihm wird eine sehr interessante Beziehung zu seinen »Studenten«, insbesondere zu John Dall, angedeutet (sinngemäß: »Brandon saß damals stundenlang zu Ihren Füßen, er hat Sie förmlich vergöttert!«). Das geht mit einem Stewart natürlich niemals, hier hätte ein anderer Darsteller sehr viel düstere Facetten einbringen können (Warum fällt mir spontan Charles Laughton ein?). Die Dialoge, von denen der Film in erster Linie lebt, sind messerscharf pointiert, voll prickelnder Ironie und versteckter Bösartigkeit, und die Darsteller haben sichtlich Freude daran. Ich würde so weit gehen zu behaupten, dass »Rope« von allen Hitchcocks die besten Dialoge bietet. Das Studio-Set mit dem Skyline-Hintergrund, der sich während des Films fast unmerklich von Tag zu Nacht wandelt, bleibt lange im Gedächtnis. Sehr sehenswert ist übrigens der Trailer zum Film. Und es macht großen Spaß, nach dem einen Schnitt Ausschau zu halten, den Hitchcock nicht zu verbergen gesucht hat, sondern bewusst einsetzt. Fazit: Ein spannendes Filmexperiment voll schwarzem Humor und interessanter Psychologie, für mich einer der besten Hitchcocks. Ich glaube sogar, ich habe keinen Hitchcock öfter gesehen als diesen.

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Stimmen 2219 (7,3/10)
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Stimmen 1363 (6,3/10)
Release-Datum 20.08.2014

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Stimmen 1958 (7,7/10)
Release-Datum 15.12.1995

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Stimmen 552 (7,1/10)
Release-Datum 24.07.1996

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Stimmen 263 (7,6/10)
Release-Datum 23.08.1946

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Release-Datum 07.03.1973

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Stimmen 727 (6,7/10)
Release-Datum 15.04.2016

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Release-Datum 15.09.1989

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Release-Datum 14.10.2014

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Release-Datum 29.05.2008

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Release-Datum 06.10.2006

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