Bonnie und Clyde


Bonnie und Clyde

Übersicht:

Im Amerika der Zwanziger Jahre reist das Gangsterpärchen Clyde Barrow und Bonnie Parker samt Familienanhang durch den depressionsgebeutelten Süden. Die beiden halten mit Vorliebe die überforderten lokalen Ordnungskräfte mit spektakulären Banküberfällen auf Trab. Doch während sie für die kleinen Bürger zu modernen Robin Hoods avancieren, setzt Verrat aus den eigenen Reihen dem Siegeszug der Underdogs schließlich ein blutiges Ende.

Stimmen 381 (7,6/10)

Laufzeit: 111 Minuten

Release-Datum 19.12.1967

True

Budget: $2,500,000.00

Umsatz: $50,700,000.00

Tagline: Sie sind jung ... sie sind verliebt ... und sie betreiben Bankraub

Produktionsfirma:

  • Tatira-Hiller Productions
  • Warner Brothers/Seven Arts

Produktionsland:

  • United States of America

Genres:

  • Krimi
  • Drama

Weitere Informationen

Clyde Barrow
Warren Beatty
Warren Beatty
Bonnie Parker
Faye Dunaway
Faye Dunaway
C.W. Moss
Michael J. Pollard
Michael J. Pollard
Eugene Grizzard
Gene Wilder
Gene Wilder
Buck Barrow
Gene Hackman
Gene Hackman
Blanche
Estelle Parsons
Estelle Parsons
Frank Hamer
Denver Pyle
Denver Pyle
Ivan Moss
Dub Taylor
Dub Taylor
Velma Davis
Evans Evans
Evans Evans
Bonnie's mother
Mabel Cavitt
Mabel Cavitt
Bank Teller (uncredited)
Patrick Cranshaw
Patrick Cranshaw
Policeman (uncredited)
Owen Bush
Owen Bush
Deputy (uncredited)
Clyde Howdy
Clyde Howdy
Bank Guard (uncredited)
Russ Marker
Russ Marker
Bonnie's Sister (uncredited)
Ann Palmer
Ann Palmer
Sheriff Smoot (uncredited)
Ken Mayer
Ken Mayer
Director
Arthur Penn
Arthur Penn
Producer
Warren Beatty
Warren Beatty
Director of Photography
Burnett Guffey
Burnett Guffey
Editor
Dede Allen
Dede Allen
Art Direction
Dean Tavoularis
Dean Tavoularis
Set Decoration
Raymond Paul
Raymond Paul
Costume Design
Theadora Van Runkle
Theadora Van Runkle
Original Music Composer
Charles Strouse
Charles Strouse
Screenplay
David Newman
David Newman
Screenplay
Robert Benton
Robert Benton
Writer
Robert Towne
Robert Towne
Stunts
Roydon Clark
Roydon Clark
Stunts
Bennie E. Dobbins
Bennie E. Dobbins
Stunts
Bob Harris
Bob Harris
Makeup Artist
Robert Jiras
Robert Jiras
Production Manager
Russell Saunders
Russell Saunders
Assistant Director
Jack N. Reddish
Jack N. Reddish
Sound
Francis E. Stahl
Francis E. Stahl
Sound Re-Recording Mixer
Dan Wallin
Dan Wallin
Special Effects
Danny Lee
Danny Lee
Scoring Mixer
Dan Wallin
Dan Wallin
Driver
Donald P. Desmond
Donald P. Desmond
Title Graphics
Wayne Fitzgerald
Wayne Fitzgerald
Script Supervisor
Crayton Smith
Crayton Smith
Stand In
Morgan Fairchild
Morgan Fairchild
Stunts
Eddie Hice
Eddie Hice
Stunts
Clyde Howdy
Clyde Howdy
Stunts
Lucky Mosley
Lucky Mosley
Stunts
Harvey Parry
Harvey Parry
Stand In
George Sawaya
George Sawaya
Stunts
Dale Van Sickel
Dale Van Sickel

Kalla Malla

Die Wirtschaftskrise hat in den amerikanischen Südstaaten der Zwanzigerjahre tiefe Wunden gerissen. Das Bankensystem bricht mehr und mehr zusammen und die missratene Ernte hat große Not unter der Bevölkerung hervorgerufen. Die Menschen haben keine Hoffnung mehr und allerorten herrscht Chaos. Hier nun begegnen sich Bonnie Parker, eine Kellnerin mit dem Traum von der großen Filmkarriere und Clyde Barrow, ein soeben aus dem Gefängnis entlassener Kleinganove. Die beiden haben eines gemeinsam: Sie wollen sich keinesfalls unterkriegen lassen und sich ein großes Stück vom Kuchen abschneiden. Bonnie und Clyde verlieben sich sofort ineinander und halten von nun an die amerikanische Welt mit spektakulären Banküberfällen in Atem. Von der Bevölkerung als Helden gefeiert, hat das Paar aber doch kaum Chancen gegen das Establishment und bald wird klar, dass diese schicksalhafte Verbindung nur ein Ende nehmen kann... »Bonnie und Clyde« läutete eine neue Ära im amerikanischen Film ein, und bis heute hat der Film nichts von seiner rohen, emotionalen und künstlerischen Kraft verloren. Die Geschichte des berühmten Gangsterpärchens, das raubend und mordend durch das Amerika der Depressionszeit zieht und ein brutales Ende findet, entzieht sich jeder moralischen Haltung, jeder Verurteilung seiner Antihelden und ist aufgeladen mit deutlich sexuellen Motiven und drastischen Gewaltdarstellungen. Arthur Penns filmischer Stil ist ungeschminkt, roh und intensiv, die Darsteller liefern Meisterleitungen ab. Allein die erste Sequenz, in der die junge - damals unbekannte - Faye Dunaway als Bonnie nackt und bis zum Zerreißen nervös in ihrem Zimmer darauf wartet, dass irgend etwas in ihrem tristen Leben passiert, ist ein Paradebeispiel für Penns Inszenierung. Er befindet sich immer hautnah an den Charakteren und schert sich nicht darum, sie für das Publikum sympathischer oder gefälliger zu machen. Hauptdarsteller Warren Beatty war als Produzent mitverantwortlich, dass der Film überhaupt entstehen konnte, nachdem das Drehbuch von jedem Hollywood-Studio abgelehnt worden war. Als das fertige Werk das Licht der Leinwand erblickte, tobten die Kritiker vor Entrüstung, und das Publikum blieb scharenweise aus. Als der Film etwas später durch Warren Beattys Betreiben wieder aufgeführt wurde, wurde er unerwartet zu einem Massenphänomen und ein überwältigender Erfolg, der sämtliche Kritiker zwang, ihre ursprüngliche Meinung zu revidieren und ihn als das zu feiern, was er war und noch ist - die Geburtsstunde eines neuen, jungen und wilden Hollywood. Der Film basiert auf den wahren Begebenheiten des Gangsterpärchens Bonnie Parker und Clyde Barrow, welches mit seiner Bande in den frühen 1930er Jahren zur Zeit der Weltwirtschaftskrise brutale Raubüberfälle auf Banken und Tankstellen verübte. Dem Gedicht »The Story of Bonnie and Clyde« der künstlerisch begabten Bonnie Parker verdankt man einen großen Teil des Wissens über die persönliche Beziehung zwischen den beiden Personen. Jedoch hält sich die Verfilmung nur grob an die wahre Geschichte. Zu Gunsten einer starken Romantisierung und der Erhöhung des Actiongehaltes wurde das Geschehen stark gestrafft und es wurde mit der Figur von C. W. Moss auch eine neue Figur mit humoristischen Aspekten eingeführt, welche jedoch auf der realen Person W. D. Jones, einem Mitglied der Barrow-Gang, basiert. Neben der Romantik zwischen der freizügigen Bonnie und dem sexuell gehemmten Clyde steht die Action im Mittelpunkt der Handlung. Diese wird sehr hart und direkt gezeigt, mit blutigen Kopfschüssen sowie mehrminütigen Schusswechseln. Die beiden Anti-Helden werden als eine Art Robin Hood präsentiert, welche Zivilisten verschonen, aber mit Polizisten und Bankangestellten kein Mitleid zeigen – ein dezenter Hinweis auf die rebellische Generation der späten 1960er Jahre. Entsprechend feige erscheint dann auch der unausweichliche Hinterhalt der Gesetzeshüter, um die beiden zur Strecke zu bringen. Die vier Hauptdarsteller Warren Beatty (Clyde), Faye Dunaway (Bonnie), Gene Hackman (Buck Barrow) und Estelle Parsons (Blanche Barrow) spielen allesamt großartig auf und wurden nicht umsonst 1968 jeweils für den Oscar nominiert. Jedoch hat letztendlich nur Parsons eine Statuette für die beste Nebendarstellerin erhalten, wenngleich genau ihre Figur der weinerlichen Blanche Barrow die am wenigsten authentische darstellt. Fazit: Guter und zeitloser Gangsterfilm-Klassiker, der leider unter einem etwas schwachem Drehbuch zu leiden hat.

Michael

“Bonnie und Clyde” ist ein echter Filmklassiker und ein Film, den man einfach gesehen haben muss. Obwohl die beiden Hauptfiguren keine ehrenhaften Bürger sind, sympathisiert man als Zuschauer mit Bonnie und Clyde. Klar, dies bringt den Film von Arthur Penn (Mickey One, Target) in eine moralische Zwickmühle, denn welche Gesellschaft sieht es schon gerne, dass man mit Bösewichten mit fiebert. Auf Grund dieser Tatsache kann ich mir übrigens auch gut vorstellen, dass der Film bei seiner Erstveröffentlichung 1967 für einiges Aufsehen gesorgt hat. Der Film lebt aber nicht nur von seiner kontroversen Ausgangssituation. Auch die Story im ganzen überzeugt. Im Grunde genommen ist diese zwar nicht wirklich komplex, doch wird durch das Zusammenspiel der einzelnen Charaktere ein spannendes Gesamtbild erschaffen. Zudem ist “Bonnie und Clyde” gut gespielt. Faye Dunaway (Network, Little Big Man) ist wie in fast allen ihren Filmen bezaubernd, sympathisch und es macht einfach Spaß ihr zuschauen. Auch Warren Beatty (Dick Tracy, Bugsy) beweist ebenfalls, warum er unter Filmkennern ein bekannter Name ist. Bei seiner Art zu spielen, kann man verstehen, warum Bonnie der Filmrolle des Clyde Barrow verfallen ist, denn so glaubwürdig wie Beatty den Kriminellen spielt, könnte es vermutlich kein anderer Schauspieler. Nicht vergessen darf man die Actionszenen. In “Bonnie und Clyde” werden schließlich Banken überfallen. Diese Sequenzen darf man natürlich nicht an heutigen Maßstäben messen, waren die technischen und finanziellen Mittel Ende der 60er Jahre doch völlig andere als heute. Und dennoch, selbst gegenüber Actionszenen der heutigen Zeit macht “Bonnie und Clyde” eine gute Figur. Die Banküberfälle, Polizeiverfolgungen und Schießereien des Film sind stimmig inszeniert und fangen die jeweilige Stimmung gut ein. [Sneakfilm.de]

Last Man Standing
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Stimmen 261 (6,2/10)
Release-Datum 20.09.1996

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From Dusk Till Dawn
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Stimmen 1635 (6,9/10)
Release-Datum 19.01.1996

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Hell or High Water
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Stimmen 1285 (7,2/10)
Release-Datum 12.08.2016

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Dämonisch
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Stimmen 337 (7/10)
Release-Datum 17.11.2001

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Lone Ranger
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Stimmen 2341 (5,9/10)
Release-Datum 03.07.2013

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In einem Sattel mit dem Tod
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Stimmen 30 (6,3/10)
Release-Datum 08.11.1971

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Sugarland Express
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Stimmen 70 (6,4/10)
Release-Datum 05.04.1974

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McQuade - Der Wolf
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Stimmen 67 (5,5/10)
Release-Datum 14.04.1983

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Ausgelöscht
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Stimmen 20 (5,7/10)
Release-Datum 24.04.1987

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Rio Lobo
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Stimmen 47 (6,2/10)
Release-Datum 18.12.1970

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Perdita Durango
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Stimmen 39 (6,2/10)
Release-Datum 31.10.1997

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Das Stumme Ungeheuer
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Stimmen 22 (5/10)
Release-Datum 02.04.1982

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Die Zeit, die bleibt
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Stimmen 30 (7,1/10)
Release-Datum 16.05.2005

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The Neanderthal Man
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Stimmen 6 (4,3/10)
Release-Datum 19.06.1953

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Rebellen der Steppe
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Stimmen 2 (4,8/10)
Release-Datum 04.07.1949

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Dead Man’s Walk – Der tödliche Weg nach Westen
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Stimmen 3 (6,3/10)
Release-Datum 12.05.1996

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A Small Town in Texas
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Stimmen 3 (5,7/10)
Release-Datum 09.07.1976

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Die Ashley-Bande
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Stimmen 0 (0/10)
Release-Datum 03.05.1973

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Heiße Grenze
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Stimmen 7 (5,6/10)
Release-Datum 21.10.1959

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Dirt
Dirt
Stimmen 1 (6/10)
Release-Datum 21.04.2001

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