Haruka kommt aus dem Amerikaurlaub zurück und hat zwei gebrochene Beine mitgebracht. Nun sitzt sie daheim in der Obhut ihres neunzehnjährigen Bruders Koichi und würde sich beinahe langweilen, wären da nicht diese seltsamen Vorkommnisse, die praktisch mit ihrer Ankunft eingesetzt haben. Koichi dokumentiert das unheimliche Geschehen mit Videokamera und Überwachungselektronik: Dinge verändern ohne Zutun ihre Position, Spuren deuten auf Anwesenheit dritter, wo keiner ist, und des Nachts im Bettchen fühlt Haruka, dass sie nicht allein ist.
Laufzeit: 90 Minuten
Release-Datum 2010-11-20
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Auf den ersten Blick wirkt “Paranormal Activity – Tokyo Night” wie der billige Versuch auf neuem Terrain das große Geld zu machen, doch während die Geschichte immer weiter auf das große Finale hinsteuert, stellt man fest, dass die Geschehnisse rund um Katie aus dem ersten Teil in direkten Zusammenhang mit diesem Ableger stehen. So vermeidet “Paranormal Activity – Tokyo Night” eben der befürchtete billige Abklatsch zu werden, sondern fügt sich auf seine eigene Art und Weise in das “Paranormal Activity”-Universum ein. Zumal bietet der Film mit seiner japanischen Geisterwelt eine neue Facette und beleuchtet das nun bereits zweimal gezeigte Szenario des videoüberwachten Spukhauses aus einer etwas anderen Sichtweise. Auch die Hilflosigkeit der Hauptdarstellerin, die durch die beiden gebrochenen Beine stark eingeschränkt ist trägt dazu bei, dass “Paranormal Activity – Tokyo Night” ein durchaus sehenswerter Film ist, dem man einen gewissen Gruselfaktor nicht absprechen kann. Im Vergleich zu “Paranormal Activity” und “Paranormal Activity 2″ ist “Paranormal Activity – Tokyo Night” für mich allerdings der schwächste Teil. Wo es den beiden Vorgängern gelingt mit einigen Schockeffekten doch zu überraschen, bleiben die Scares bei diesem Spin-Off leider vorhersehbar. Hier wurde leider etwas Potenzial verschenkt. [Sneakfilm.de]