Eine US-Stadt wird über Nacht von nordkoreanischen Invasoren besetzt und die Bevölkerung interniert. Wie die Bewohner feststellen müssen, ist ihre Heimatstadt das Hauptziel der Nordkoreaner. Die Einwohner werden gefangengehalten und weggesperrt. Nur eine Gruppe von jungen Patrioten kann entkommen und beginnt sich zu wehren. Die Jugendlichen verschanzen sich in den umliegenden Wäldern und starten Guerilla-Aktionen, um die Freiheit der Amerikaner zu verteidigen. Inspiriert von ihrem Highschool-Maskottchen nennen sie sich die "Wolverines". Zusammen versuchen sie zu überleben, ihre Stadt zu retten und ihre Freiheit zurückzuerobern.
Laufzeit: 93 Minuten
Release-Datum 26.12.2012
TrueBudget: $65,000,000.00
Umsatz: $44,806,783.00
Tagline: Der Kampf Beginnt Im Morgengrauen
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Eines muss man Regiedebütant Dan Bradley lassen, sein Film schildert ein Szenario, dass im aktuellen Weltgeschehen durchaus denkbar wäre. Wer die Nachrichten verfolgt hat, wird sicher von Nordkoreas Drohungen in Richtung USA mitbekommen haben und auch schon vor diesen Drohungen kann man das Verhältnis zwischen den USA und Nordkorea durchaus als angespannt bezeichnen. Russische Invasoren wären nach dem Ende des kalten Krieges zudem keine gute Wahl gewesen, da der Film dadurch einiges an Glaubwürdigkeit verloren hätte. Doch so gut die Wahl der Invasoren ist, insgesamt gesehen ist “Red Dawn” ein eher durchschnittlicher Film. Selbst mit Hinblick auf die aktuelle Weltlage, weiß die Story nicht so recht zu überzeugen und für meinen Geschmack werden aus den eher ängstlichen Jugendlichen einen tick zu schnell unerschrockene Kampfmaschinen. Bis auf Chris Hemsworth (Thor, The Avengers) bleibt der Cast auch ziemlich blass. Die durchweg unbekannten Schauspieler schaffen es nur bedingt die Ängste und Sorgen ihrer Charaktere zu transportieren und so fällt es leider schwer mit den Figuren mitzufiebern. Betrachtet man die Action von “Red Dawn” muss man sagen, dass sich der Film in diesem Bereich durchaus gut verkauft. Zwar können die CGI-Effekte die bei der großen Invasion zum Einsatz kommen nicht vollends überzeugen, doch dafür überrascht der Film mit einigen guten Feuergefechten und spannend inszenierten Verfolgungsjagden. Mit einer etwas idealeren Besetzung hätte so “Red Dawn” ein wirklich sehenswerter Film werden können, so ist er leider nur ein mittelmäßiger Actionstreifen geworden. [Sneakfilm.de]