Wenn Träume fliegen lernen


Wenn Träume fliegen lernen

Übersicht:

London, Anfang des 19. Jahrhunderts. Auf der Suche nach Inspiration stolpert der schottische Bühnenautor J.M. Barrie im Park über eine vierköpfige Jungen-Bande, die von ihrer bezaubernden Mutter Sylvia begleitet wird. Auf Anhieb findet Barrie einen Draht zu den wilden, abenteuerlustigen Buben; Peter, der jüngste Spross, wird gar das Vorbild zu Peter Pan. Doch während beruflich alles nach Plan läuft - "Peter Pan" wird ein sensationeller Erfolg -, geht Barries Ehe in die Brüche, und Sylvia erkrankt unheilbar an Krebs.

Stimmen 1227 (7,2/10)

Laufzeit: 101 Minuten

Release-Datum 10.02.2005

True

Budget: $25,000,000.00

Umsatz: $116,766,556.00

Webseite: Link

Produktionsfirma:

  • Miramax Films
  • Film Colony

Produktionsland:

  • United Kingdom
  • United States of America

Genres:

  • Drama

Anhänger

Weitere Informationen

Sir James Matthew Barrie
Johnny Depp
Johnny Depp
Sylvia Llewelyn Davies
Kate Winslet
Kate Winslet
Mrs. Emma du Maurier
Julie Christie
Julie Christie
Charles Frohman
Dustin Hoffman
Dustin Hoffman
Peter Llewelyn Davies
Freddie Highmore
Freddie Highmore
Mary Ansell Barrie
Radha Mitchell
Radha Mitchell
Wendy
Kate Maberly
Kate Maberly
Jack Llewelyn Davies
Joe Prospero
Joe Prospero
George Llewelyn Davies
Nick Roud
Nick Roud
Michael Llewelyn Davies
Luke Spill
Luke Spill
Mrs. Snow
Eileen Essell
Eileen Essell
Sir Arthur Conan Doyle
Ian Hart
Ian Hart
Peter Pan
Kelly Macdonald
Kelly Macdonald
'Hook' / Lord Carlton
Tim Potter
Tim Potter
Smee
Toby Jones
Toby Jones
Nana/Mr. Reilly
Angus Barnett
Angus Barnett
Mr. Jaspers
Mackenzie Crook
Mackenzie Crook
Theater Patron 3
Rosie Ede
Rosie Ede
Theater Patron 5
Tobias Menzies
Tobias Menzies
Director
Marc Forster
Marc Forster
Screenplay
David Magee
David Magee
Producer
Richard N. Gladstein
Richard N. Gladstein
Producer
Nellie Bellflower
Nellie Bellflower
Director of Photography
Roberto Schaefer
Roberto Schaefer
Author
Allan Knee
Allan Knee
Editor
Matt Chesse
Matt Chesse
Production Design
Gemma Jackson
Gemma Jackson
Art Direction
Peter Russell
Peter Russell
Set Decoration
Trisha Edwards
Trisha Edwards
Costume Design
Alexandra Byrne
Alexandra Byrne
Original Music Composer
Jan A.P. Kaczmarek
Jan A.P. Kaczmarek
Screenplay
Allan Knee
Allan Knee

Kalla Malla

Klassische Musik ertönt, ein roten Samtvorhang, ein Spiegel durchbricht den Vorhang J.M. Barry, gespielt von **Johnny Depp**, tritt vor und betrachtet angespannt das Publikum das aufgeregt auf sein neustes Theaterstück wartet. Das Stück wird ein totaler Flop und Barry versucht diese negativen Kritiken zu vergessen indem er sich bei schönem Wetter in den Park setzt und Inspirationen für ein neues Werk sucht. Dort lernt er die Familie Davis kennen und zeigt den Kindern und ihrer Mutter (**Kate Winslet**) wie sie alleine durch ihre Vorstellungskraft die Welt verändern können. J.M Barry trifft sich jeden Tag mit den Kindern um mit ihnen zu spielen und sie in fremde Welten mit eintauchen zu lassen. Er verbringt schon bald mehr Zeit mit der Familie Davis als mit seiner Frau. Die Kinder und Sylvia Davies fühlen sich immer mehr zum verspielten Barry hingezogen, nur die alte Mrs. Emma du Maurier (im Film Kate Winslets Mutter) kann es nicht verstehen dass ein erwachsener Mann seine ganze Zeit nur damit verbringt um mit kleinen Kindern zu spielen. Der zuerst skeptische Peter (**Freddie Highmore**) lässt sich nur langsam in die Welt von J.M Barry entführen, da er nach dem Tod seines Vaters nicht daran glaubt dass er mit seiner Vorstellungskraft irgendetwas verändern kann! Doch nach und nach lässt er sich von Barry verzaubern und schreibt schließlich ein eigenes Stück um es Barry und seiner Mutter vorzuspielen. Doch als Sylvia schwer krank wird droht die Idyllische Atmosphäre zu zerbrechen... »Finding Neverland« ist seit langer Zeit wieder ein Film der mich sehr stark berührt hat! Das abschließende Gespräch mit Johnny Depp und dem kleinen Peter auf der Parkbank zählt mitunter zu den traurigsten Szenen die ich je sehen durfte! Der Film beginnt sehr charmant und aufregend mit teilweise sehr witzigen Szenen. »Finding Neverland« weiß zu überzeugen und überhäuft den Zuschauer förmlich mit sehr guten und einfach liebenswerten Szenen! Es ist einfach toll wenn man Johnny Depp beobachtet wie er den kleinen Peter dazu bringen will seine Fantasie zu benutzen! Gegen Ende hin wird »Finding Neverland« wirklich sehr traurig und der Höhepunkt ist dann das abschließende Gespräch zwischen Barry und Peter. Einfach rührend! »Finding Neverland« weiß auch auf der technischen Ebene zu gefallen, so ist die Kameraarbeit zum Beispiel schier überwältigend! Die Kamera fährt einmal unter einen Türspalt durch und fliegt durch einen riesigen Theatersaal! Einfach beeindruckende Bilder. Die Musik ist fantastisch und wurde nicht umsonst mit einem Oscar belohnt! Die Schauspieler wissen bis in die kleinste Nebenrolle zu überzeugen. Kate Winselt spielt ausgezeichnet und auch die kleinen Jungs machen ihre Arbeit hervorragend. Und nun zum Star des Films: Johnny Depp! In jedem Film den ich mit ihm sehe überzeugt er mich voll und ganz und gibt jeder Rolle einen individuellen Hauch! In »Finding Neverland« sind sehr viele Großaufnahmen seines Gesichtes zu sehen und seien Mimik überzeugt auf ganzer Linie. Er hat eine sehr gute Ausdruckskraft und es ist einfach ein Genuss ihm zuzusehen! Jeder Film mit ihm ist sehenswert und ganz besonders »Finding Neverland«. »Finding Neverland« war ursprünglich als Biographie gedacht, doch als solche ist sie in meinen Augen auf keinen Fall zu betrachten. J.M. Barry hatte viele sehr dunkle Seiten an sich, die seinen Weg nicht in den Film fanden. Er soll ein sehr exzentrischer und vor allem pädofiler Mensch gewesen sein, doch es ist ganz gut dass diese Seiten von ihm nicht gezeigt werden, vor allem da sie ihm nie voll und ganz nachgewiesen worden sind und somit vielleicht zu unrecht den Nachruf eines Menschen zerstört hätten. »Finding Neverland« ist also meiner Meinung nach keinesfalls als Biopic, sondern viel mehr als modernes Märchen für die ganze Familie zu betrachten. Fazit: »Finding Neverland« ist sicher kein Film für Jedermann, aber er ist eine traumhafte, einzigartige und wunderschön gefühlvolle Filmperle die mich absolut gefesselt hat.

Michael

Auch wenn die eigentliche Entstehungsgeschichte des Klassikers Peter Pan nicht im Mittelpunkt von „Wenn Träume fliegen lernen“ steht, sondern eher die zwischenmenschliche Beziehungen zwischen James, Sylvia und den Kindern, ist der Film wirklich sehenswert. Marc Forster (Monster’s Ball, Schräger als Fiktion) liefert hier eine ruhige Produktion ab, in der er jedem Charakter die richtigen Eigenschaften verpasst hat und vor allem auch jede Figur mit dem richtigen Schauspieler besetzt hat. Über Johnny Depp braucht man dabei gar keine großen Worte verlieren, denn er ist wieder einmal brillant. Und vielmehr braucht man über Kate Winslet (Titanic, Vergiss mein nicht) auch nicht zu schreiben, denn sie steht mit ihrer Leistung Depp in nichts nach. Über wen mal allerdings reden muss, sind die vier Kinder. Man könnte jetzt meinen, dass dies negativ ist, doch ist das Gegenteil der Fall. Mich haben die vier Jungs überzeugt. Nick Roud, Joe Prospero, Freddie Highmore (Charlie und die Schokoladenfabrik, Der goldene Kompass) und Luke Spill spielen ihre Rollen wirklich überzeugend und man merkt ihnen nicht an, dass sie noch keine alten Hasen im Filmgeschäft ist. Ich freue mich jedenfalls schon jetzt weitere Filme mit ihnen zu sehen. [Sneakfilm.de]

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Stimmen 280 (7/10)
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Release-Datum 20.12.1996

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Release-Datum 25.12.1987

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Release-Datum 05.03.1988

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Release-Datum 23.09.1992

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Release-Datum 13.10.2000

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Release-Datum 10.10.1967

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Release-Datum 23.08.1968

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