Die Insel


Die Insel

Übersicht:

Im 21. Jahrhundert gibt es nur noch einen sicheren Platz auf der Erde, da der Rest der Welt verseucht wurde: die Insel. Auch Lincoln Six-Echo wünscht sich nichts mehr als dort hinzukommen und den Rest seines Lebens glücklich zu verbringen. Doch stattdessen lebt er ein tristes Leben in einer kontrollierten Einrichtung, in der alle Bewohner diesen Wunsch hegen. Aber mit der Zeit schwindet die Hoffnung auf Besserung. Als Lincoln dann auch noch herausfindet, dass er und seine Mitbewohner Menschenklone sind, die den richtigen Menschen Ersatzkörperteile liefern sollen, hält ihn nichts mehr dort und er startet zusammen mit der hübschen Jordan Two-Delta einen Fluchtversuch. Beide kennen nur noch eins: Rache - Rache an den Menschen, die ihnen das alles angetan haben.

Stimmen 1813 (6,5/10)

Laufzeit: 136 Minuten

Release-Datum 03.08.2005

True

Budget: $126,000,000.00

Umsatz: $162,949,164.00

Webseite: Link

Produktionsfirma:

  • DreamWorks SKG
  • Warner Bros.
  • Parkes/MacDonald Productions

Produktionsland:

  • United States of America

Genres:

  • Action
  • Thriller
  • Science Fiction
  • Abenteuer

Anhänger

Weitere Informationen

Lincoln Six Echo / Tom Lincoln
Ewan McGregor
Ewan McGregor
Jordan Two Delta / Sarah Jordan
Scarlett Johansson
Scarlett Johansson
Albert Laurent
Djimon Hounsou
Djimon Hounsou
Dr. Bernard Merrick
Sean Bean
Sean Bean
James 'Mac' McCord
Steve Buscemi
Steve Buscemi
Starkweather Two Delta / Jamal Starkweather
Michael Clarke Duncan
Michael Clarke Duncan
Jones Three Echo
Ethan Phillips
Ethan Phillips
Gandu Three Echo
Brian Stepanek
Brian Stepanek
Community Announcer
Noa Tishby
Noa Tishby
Lima One Alpha
Siobhan Flynn
Siobhan Flynn
Laurent Team Member
Troy Blendell
Troy Blendell
Laurent Team Member
Jamie McBride
Jamie McBride
Laurent Team Member
Kevin McCorkle
Kevin McCorkle
Laurent Team Member
Gary Nickens
Gary Nickens
Laurent Team Member
Kathleen Rose Perkins
Kathleen Rose Perkins
Harvest Surgeon
Katy Boyer
Katy Boyer
Harvest Nurse
Wendy Haines
Wendy Haines
Medical Courier
Glenn Morshower
Glenn Morshower
Suzie
Shawnee Smith
Shawnee Smith
Chief of Incubation
Max Baker
Max Baker
Obgyn
Phil Abrams
Phil Abrams
Midwife
Svetlana Efremova
Svetlana Efremova
Harvest Surgeon
Randy Oglesby
Randy Oglesby
Harvest Nurse
Yvette Nicole Brown
Yvette Nicole Brown
Harvest Nurse
Taylor Gilbert
Taylor Gilbert
Institute Coroner
Tim Halligan
Tim Halligan
Extraction Room Doctor
Michael Canavan
Michael Canavan
Extraction Room Technician
Jimmy Smagula
Jimmy Smagula
Extraction Room Technician
Ben Tolpin
Ben Tolpin
Dept. of Operations Supervisor
Rich Hutchman
Rich Hutchman
Dept. of Operations Technician
Gonzalo Menendez
Gonzalo Menendez
Dept. of Operations Agnate
Olivia Tracey
Olivia Tracey
Elevator Agnate
Ray Xifo
Ray Xifo
Nutrition Clerk
Mary Pat Gleason
Mary Pat Gleason
Client Services Operator
Whitney Dylan
Whitney Dylan
Atrium Tour Guide
Mitzi Martin
Mitzi Martin
Tour Group Woman
Shelby Leverington
Shelby Leverington
God-Like Man
Don Creech
Don Creech
Board Member
Richard V. Licata
Richard V. Licata
Aces & Spades Barman
Chris Ellis
Chris Ellis
Ed the Trucker
Eric Stonestreet
Eric Stonestreet
Director
Michael Bay
Michael Bay
Screenplay
Caspian Tredwell-Owen
Caspian Tredwell-Owen
Screenplay
Alex Kurtzman
Alex Kurtzman
Screenplay
Roberto Orci
Roberto Orci
Producer
Michael Bay
Michael Bay
Producer
Ian Bryce
Ian Bryce
Producer
Walter F. Parkes
Walter F. Parkes
Original Music Composer
Steve Jablonsky
Steve Jablonsky
Director of Photography
Mauro Fiore
Mauro Fiore
Editor
Paul Rubell
Paul Rubell
Editor
Christian Wagner
Christian Wagner
Casting
Denise Chamian
Denise Chamian
Production Design
Nigel Phelps
Nigel Phelps
Set Decoration
Rosemary Brandenburg
Rosemary Brandenburg
Costume Design
Deborah Lynn Scott
Deborah Lynn Scott
Hairstylist
Yolanda Toussieng
Yolanda Toussieng
Hairstylist
Kathe Swanson
Kathe Swanson
Makeup Department Head
Edouard F. Henriques
Edouard F. Henriques
Makeup Artist
Greg Funk
Greg Funk
Script Supervisor
Karen Golden
Karen Golden
CGI Supervisor
Dottie Starling
Dottie Starling
Story
Caspian Tredwell-Owen
Caspian Tredwell-Owen
Casting
Christine Globke Saric
Christine Globke Saric
Art Direction
Jon Billington
Jon Billington
Art Direction
Sean Haworth
Sean Haworth
Supervising Art Director
David Sandefur
David Sandefur
Art Direction
Martin Whist
Martin Whist
Set Designer
Aric Cheng
Aric Cheng
Sound Effects Editor
Christopher Assells
Christopher Assells
Supervising Sound Editor
Karen Baker Landers
Karen Baker Landers
Sound Effects Editor
Dino Dimuro
Dino Dimuro
Dialogue Editor
Patrick J. Foley
Patrick J. Foley
Sound Effects Editor
Dan Hegeman
Dan Hegeman
Sound Effects Editor
Chris Hogan
Chris Hogan
Dialogue Editor
Kimaree Long
Kimaree Long
Sound Effects Editor
Dave McMoyler
Dave McMoyler
Dialogue Editor
Nancy Nugent
Nancy Nugent
Sound Effects Editor
Michael Payne
Michael Payne
Dialogue Editor
Frederick H. Stahly
Frederick H. Stahly
Sound Effects Editor
Peter Staubli
Peter Staubli
Sound Effects Editor
Karen Vassar Triest
Karen Vassar Triest
Sound Editor
David Werntz
David Werntz
Dialogue Editor
David A. Whittaker
David A. Whittaker
Special Effects Coordinator
John Frazier
John Frazier
Special Effects Supervisor
Michael Deak
Michael Deak
Special Effects Coordinator
Jim Schwalm
Jim Schwalm
Visual Effects Supervisor
Eric Brevig
Eric Brevig
Stunt Coordinator
Kenny Bates
Kenny Bates
Stunt Coordinator
Kurt Bryant
Kurt Bryant
Key Costumer
Jeanie Baker
Jeanie Baker
Key Costumer
Nancy Collini
Nancy Collini
Key Costumer
Kim M. Holly
Kim M. Holly
Costume Supervisor
Daniel J. Lester
Daniel J. Lester
Music Editor
Stephen Lotwis
Stephen Lotwis
Music Editor
Del Spiva
Del Spiva

Kalla Malla

Mitte des 21. Jahrhunderts werden in einer Anlage menschliche Klone, die nur dazu dienen, »Ersatzteile« für ihre menschlichen Originale zu liefern, gezüchtet. Die Klone wissen nichts davon, sie glauben, dass sie nach einer Katastrophe die einzigen überlebenden wären. Aber Lincoln Six-Echo entdeckt das düstere Geheimnis. Sein gesamtes Leben ist eine einzige Lüge und die letzte Überlebenschance ist die Flucht. Deshalb wagt er mit seiner Mitbewohnerin Jordan Two-Delta den Ausbruch… Initialzünder für das Filmprojekt »Die Insel« war Mastermind Steven Spielberg höchstpersönlich. Michael Bay erklärt die Entstehungsgeschichte: »Steven rief mich eines Abends an und sagte: '‚Ich schicke dir ein Drehbuch, das du noch heute Abend lesen musst.’ Es traf erst gegen 23 Uhr ein und war 140 Seiten lang, aber ich habe es nicht aus der Hand gelegt und beendete es gegen 3 Uhr morgens. Es gefiel mir sehr, also rief ich morgens an und sagte: '‚Ich mach’s!'« Mit einem flotten Budget von 122 Millionen Dollar ausgestattet, durfte sich Bay an die Arbeit machen. Ein Projekt ganz nach seinem Geschmack. Ein riesiges Budget, monumentale Sets, Heerscharen von Statisten, jede Menge digitale Effekte und reichlich Action. Doch zu den üblichen Bay-Zutaten gesellte sich diesmal noch etwas anderes: eine intelligente Story, die Caspian Tredwell-Owen (»Jenseits aller Grenzen«) entwickelt hat und die er mit Alex Kurtzman (»Mission: Impossible III«, »Die Legende des Zorro«) und Roberto Orci (»Mission: Impossible III«, »Die Legende des Zorro«) zu einem packenden Drehbuch verarbeitete. Michael Bay scheint also seinen schlechten Ruf als purer Action-Regisseur mit aller Gewalt loswerden zu wollen. Doch der kritische Hintergrund des Films wirkt als hätte der Regisseur in nur eingeschoben um den Kritikern die Möglichkeit zu geben seinen Film zu loben. In Wahrheit scheint ihn der sozialkritische Aspekt der Geschichte nicht besonders zu interessieren und er missbraucht ihn nur um seinem Action-Showdown einen Rahmen zu geben. Im wesentlichen besteht »Die Insel« aus zwei vollkommen unterschiedlichen Teilen. Im ersten Teil wird das Leben im unterirdischen Gefängnis gezeigt und hier wollte Michael Bay offensichtlich die anspruchsvollen Geister befriedigen, was ihm aber nicht wirklich gelingt. Man kennt es dem Film leider an dass der Regisseur früher Werbefilme gemacht hat. Denn die Einführung in das Leben der Klone wirkt genau wie eine Produktwerbung: Satte Farben und schnelle Schnitte kombiniert mit Hochglanzoptik entspricht der Popgeneration mit ihrer Videoclipmentalität und Oberflächlichkeit, ist jedoch absolut ungeeignet einen kritischen Inhalt zu transportieren. Der zweite Teil, der dann an der Oberfläche spielt trägt wieder ganz deutlcih die Handschrift seiner älteren Filme. Mit Zeitlupeneffekten und bombastische Actionsequenzen, untermalt mit aufdringlicher Musik lässt er den vorher gesäten Ansatz von Sozialkritik im Keim ersticken und offenbart Bays wahre Absichten: Ein Actionfeuerwerk, das die Kritiker akzeptieren. Doch so einfach ist das nicht. Denn er macht es einem nicht leicht diesen Film wirklich gut zu finden. Jeder der den ersten Teil des Films sehr gut fand wird wohl den zweiten Teil ablehnen, und umgekehrt verhällt es sich genauso. Das Problem ist dass Bay keinen Vollblut Actionfilm abgeliefert hat, der den Zuseher einfach nur unterhält, wie es bei seinen Vorgänger der Fall war, Die Insel kann aber auch nicht als anspruchsvoller Film durchgehen, da die Oberflächlichkeit und Actionlastigkeit dem ganzen doch sehr im Weg stehen. Somit ergibt sich eine Diskrepanz von der sich der Film nicht erholen kann: Der Film hat nicht den selben Unterhaltungswert wie seine älteren Filme, kann sich aber auch nicht mit anspruchsvollen Filmen messen. Die Actionszenen sind wie man es von Michael Bay gewohnt ist auf sehr hohem Niveau, auch wenn man die Highwayszene bereits aus »Bad Boys 2« kennt. Dennoch passen diese Szenen einfach nicht zum Setting des Films. Den Vergleich mit dem ähnlich angelegten »Blade Runner« hält der Film in keiner Sekunde statt. Zwar ermöglicht die glatte und satte Optik des Films einen leichten Zugang, jedoch wären kühlere und distanziertere Bilder an mancher Stelle einfach geeigneter gewesen. Besonders macht sich dies am Anfang bemerkbar, als Michael Bay den Kontrast zwischen seinen weiss gekleideten Klonen und den schwarz gekleideten Wächtern zeigt. Für seinen Standpunkt wählt Bay die einzige Möglichkeit die ihm sein Konstrukt überlässt. Er zeigt alles aus der Sicht der Klone und lenkt die Sympathien verständlicherweise in ihre Richtung. Das Negative daran ist das dadurch alle »Nicht-Klone« böse wirken und die Klone als bessere Menschen erscheinen. Dies benötigt die Geschichte allerdings um zu verdeutlichen das es aus ethischer Sicht untragbar ist Klone zu erzeugen die den menschlichen Vorbildern bis ins Detail ähneln, um sie dann einzusperren und ihre Individualität abzutöten. Michael Bays Glück sind die fabelhaften Darsteller die er für seinen Film gewonnen hat. An erster Stelle sind die beiden Hauptdarsteller Ewan McGregor und Scarlett Johansson zu erwähnen, die ihre Rolle mit kindlicher Naivität beginnen und sich im Laufe des Filmes so entwickeln als würde man ihnen in 135 Minuten beim erwachsenwerden zusehen. Djimon Hounsou liefert als Gegenspieler eine überzeugende Darstellung ab und kann in seinen kurzen Auftritten sehr gut Präsenz entwickeln und seiner Figur Tiefe verleihen. Sean Bean wirkt etwas klischeehaft als Leiter der Anstalt und Steve Buscemi spielt zwar wie üblich sehr gut, hat aber nicht genügene Zeit um sich zu profilieren. Die Klonthematik ist ausserordentlich interessant und ein wichtiges Thema, jedoch lässt sich der Gedanke nicht verdrängen dass ein anderer Regisseur weitaus mehr aus diesem Denkansatz gemacht hätte. Man möge sich nur vorstellen was aus »Die Insel« geworden wäre wenn es ein Stanley Kubrick mit seiner kalten Sicht der Dinge gemacht hätte. Dann hätte der Film natürlich keine zweite Hälfte die nur aus Actionszenen besteht, allerdings würde er ein weitaus zusammenhängenderes Bild abgeben. So stellt »Die Insel« zwar interessante Fragen, die jedoch von Michael Bay so formuliert werden als würde er sich nach dem Fernsehprogramm fürs Wochenende informieren. Fazit: »Die Insel« ist bestes Sommerkino: spektakulär, spannend, spaßig! The Island rocks... - Damit hat es sich aber auch dann schon wieder. Punkt.

Michael

[CAST] Die Besetzung von „Die Insel“ ist äußerst ansprechend. Mit Ewan McGregor (Trainspotting, Star Wars Episode I) und Scarlett Johansson (Arac Attack, Lost in Translation) hat Michael Bay (Armageddon, Bad Boys) nicht nur zwei hübsche Schauspieler verpflichtet, sondern gleichzeitig auch zwei durchaus talentierte. Die beiden Hauptdarsteller spielen ihre Rolle als Klone gut und sind zudem noch als Ihre „Originale“ Tom Lincoln und Sarah Jordan zu sehen. Auch in den Nebenrollen schafft es Michael Bay einige bekannte Gesichter zu verpflichten, die ihre Sache ebenfalls ordentlich machen. Der bekannteste Schauspieler unter den Nebendarsteller dürfte mit Sicherheit Steve Buscemi (Reservoir Dogs, Fargo, Con Air) sein, aber auch die Namen Sean Bean (Der Herr der Ringe) und Djimon Hounsou (Biker Boyz, Constantine) hat man schon einmal gehört. Neben den bekannten Namen gibt es noch eine Menge unbekannte Schauspieler in „Die Insel“ in den diversen Nebenrollen zu sehen. Von ihnen sticht allerdings keiner besonders heraus oder fällt besonders Negativ auf. [MEINE MEINUNG] „Die Insel“ war mir persönlich mit seinen 136 Minuten ein wenig zu lang und von Beginn an zu leicht zu durchschauen. Viel zu schnell ist dem Zuschauer klar, das die so hoch gelobte Insel gar nicht existiert und zu schnell wird klar wie sich die Story entwickelt. Die Grundidee des Film hat mir zwar ganz gut gefallen, allerdings hätte Michael Bay einfach mehr Überraschungen in seinen Film einbauen müssen um einen guten Film zu schaffen. So wartet man die erste halbe Stunde darauf, dass überhaupt etwas spannendes passiert, denn „Die Insel“ beginnt für Michael Bay untypisch relativ ruhig. Sobald es der Regisseur dann aber krachen lässt ist richtig was los auf der Leinwand. Dann nämlich wird, wie man es aus „Armageddon“ oder „Bad Boys“ kennt, eine Menge Altmetall produziert und der ein oder andere Bösewicht ins Jenseits befördert. Meist wirken die Actionszenen gut platziert, doch leider übertreibt es Bay etwas in der Umsetzung. So gibt es zum Beispiel eine Verfolgungsjagd zwischen Lincoln Six Echo, Jordan Two Delta und den Wachen der Ersatzteilfabrik in der eine halbe Stadt auseinander genommen wird und nicht nur einmal habe ich mich während dieser Sequenz gefragt wie viele Schüsse noch an den beiden Helden vorbei fliegen sollen und wie viele Explosionen die beiden Hauptdarsteller noch überleben sollen. Natürlich darf man in einem Film wie „Die Insel“ nicht mit absolut realistischen Actionsequenzen rechnen, denn immerhin handelt es sich um eine Genremischung aus Action und Science-Ficton, doch gerade um den Science-Fiction Anteil etwas besser zur Geltung zu bringen, wäre an manchen stellen weniger Action doch mehr gewesen. [Sneakfilm.de]

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