The Illusionist - Nichts ist wie es scheint


The Illusionist - Nichts ist wie es scheint

Übersicht:

Wien um 1900: Mit seinen fantastischen Vorstellungen macht sich der Illusionist Eisenheim zur lebenden Legende. Auf der Höhe seiner Kunst beschwört er den Geist der gerade ermordeten Herzogin Sophie. Doch bevor die Erscheinung den Namen ihres Mörders nennen kann, wird Eisenheim von Inspektor Uhl verhaftet. Was niemand ahnt: Die Herzogin war zwar die Verlobte von Kronprinz Leopold, aber auch die heimliche Liebe des Magiers. Wurde sie das Opfer des Machtkampfes zwischen dem Thronfolger und dem rätselhaften Meister der Täuschung? Nichts ist wie es scheint, die Grenzen zwischen Magie und Wirklichkeit verschwimmen.

Stimmen 1998 (7,1/10)

Laufzeit: 110 Minuten

Release-Datum 05.01.2009

True

Budget: $40,000,000.00

Umsatz: $86,915,017.00

Produktionsfirma:

  • Michael London Productions
  • Stillking Films
  • Bob Yari Productions
  • Bull's Eye Entertainment
  • Contagious Entertainment

Produktionsland:

  • Czech Republic
  • United States of America

Genres:

  • Fantasy
  • Drama
  • Thriller
  • Liebesfilm

Anhänger

Weitere Informationen

Eisenheim
Edward Norton
Edward Norton
Sophie
Jessica Biel
Jessica Biel
Inspector Uhl
Paul Giamatti
Paul Giamatti
Crown Prince Leopold
Rufus Sewell
Rufus Sewell
Josef Fischer
Eddie Marsan
Eddie Marsan
Jurka
Jake Wood
Jake Wood
Young Eisenheim
Aaron Taylor-Johnson
Aaron Taylor-Johnson
Young Sophie
Eleanor Tomlinson
Eleanor Tomlinson
Doctor / Old Man
Karl Johnson
Karl Johnson
Loschek
Vincent Franklin
Vincent Franklin
Herr Doebler
Nicholas Blane
Nicholas Blane
Dr. Hofzinser
Philip McGough
Philip McGough
Count Rainer
Erich Redman
Erich Redman
Von Thurnburg
Michael Carter
Michael Carter
Willigut
Tom Fisher
Tom Fisher
Eisenheim's Father
Andreas Grothusen
Andreas Grothusen
Eisenheim's Assistant
Brian Caspe
Brian Caspe
Mrs. Uhl
Ellen Savaria
Ellen Savaria
Sophie's Driver
Vitezslav Bouchner
Vitezslav Bouchner
Archduke
David O'Kelly
David O'Kelly
Archduke
Richard Rowlands
Richard Rowlands
Frankel
Reuben-Henry Biggs
Reuben-Henry Biggs
Spiritualist Leader
Robert Russell
Robert Russell
Arrested Man
Noel Le Bon
Noel Le Bon
Respectable Man
David Fellowes
David Fellowes
Senior Officer
Jan Nemejovský
Jan Nemejovský
Senior Officer
Ivo Novák
Ivo Novák
Train Conductor
Vladimir Kulhavy
Vladimir Kulhavy
Audience Member
Duke Faeger
Duke Faeger
Audience Member
Brendan Gunn
Brendan Gunn
Audience Member
Ryan James
Ryan James
Audience Member
Petr Meissel
Petr Meissel
Audience Member
Jeff Smith
Jeff Smith
Audience Member
Ivan Urbánek
Ivan Urbánek
Young Father (uncredited)
James Babson
James Babson
Director
Neil Burger
Neil Burger
Producer
Brian Koppelman
Brian Koppelman
Producer
Cathy Schulman
Cathy Schulman
Producer
Michael London
Michael London
Original Music Composer
Philip Glass
Philip Glass
Screenplay
Neil Burger
Neil Burger
Novel
Steven Millhauser
Steven Millhauser
Producer
David Levien
David Levien
Producer
Bob Yari
Bob Yari
Director of Photography
Dick Pope
Dick Pope
Editor
Naomi Geraghty
Naomi Geraghty
Production Design
Ondrej Nekvasil
Ondrej Nekvasil
Assistant Director
Jakub Dvorak
Jakub Dvorak
Casting
Deborah Aquila
Deborah Aquila
Casting
Nina Gold
Nina Gold
Casting
Tricia Wood
Tricia Wood
Art Direction
Stefan Kovacik
Stefan Kovacik
Art Direction
Vlasta Svoboda
Vlasta Svoboda
Set Decoration
Petra Hábová
Petra Hábová
Costume Design
Ngila Dickson
Ngila Dickson
Script Supervisor
Lori Wyant
Lori Wyant
Dialect Coach
Brendan Gunn
Brendan Gunn
Makeup Artist
Ivo Strangmüller
Ivo Strangmüller
Hair Designer
Jan Archibald
Jan Archibald
Wigmaker
Stephanie Hovette
Stephanie Hovette
Assistant Director
Lucie Burianová
Lucie Burianová
Special Effects Supervisor
Roman Tudzaroff
Roman Tudzaroff
Stunt Coordinator
Ladislav Lahoda
Ladislav Lahoda
Stunts
Miroslav Lhotka
Miroslav Lhotka
Animation
Gary Hebert
Gary Hebert
First Assistant Editor
Arturo Sosa
Arturo Sosa
Music Editor
Suzana Peric
Suzana Peric
Still Photographer
Glen Wilson
Glen Wilson
Co-Producer
Tom Karnowski
Tom Karnowski
Associate Producer
Luca Marco Paracels
Luca Marco Paracels
Post-Production Manager
Chris Miller
Chris Miller
Co-Producer
David Minkowski
David Minkowski
Executive Producer
Tom Nunan
Tom Nunan
Co-Producer
Matthew Stillman
Matthew Stillman
Publicist
Mira Husseini
Mira Husseini
Music Editor
Alice Wood
Alice Wood

Kalla Malla

Im Wien zur Zeit der Jahrhundertwende 1900 lernen sich die Jugendlichen Sophie (Eleanor Tomlinson) und Eisenheim (Aaron Johnson) kennen und verlieben sich irgendwann ineinander. Ihre Liebe wird allerdings nicht geduldet, da Sophie die Tochter einer Herzogin ist, während Eisenheim als mittelloser Junge aus der Unterschicht mit Vorliebe zur Zauberei nicht den elterlich gewünschten Umgang für Sophie darstellt. Entzwei gerissen, begibt sich Eisenheim auf eine jahrelange Weltreise um sich weiter mit der Kunst der Magie zu befassen, während Sophie ihrgendwann dem Kronprinzen Leopold (Rufus Sewell) versprochen wird. Nach Jahren der Abwesenheit kehrt Eisenheim (Edward Norton) in seine Heimat zurück und sorgt schnell für ausverkaufte Vorstellungen. Seine Zauber-Vorführungen sind eine Sensation und bringen den Magier in aller Munde. So entschließt sich irgendwann auch der Kronprinz dazu, in Begleitung von Sophie (Jessica Biel) eine Vorführung Eisenheim's zu besuchen. Als Eisenheim seine Jugendliebe wiedersieht, kehren die alten Gefühle schnell wieder zurück. Schnell entsteht zwischen ihm und Leopold eine Feindschaft, die sich immer mehr zuspitzt und in einer Katastrophe endet.. Heutzutage erfordert es von einem Regisseur schon ein Quäntchen Mut, einen im Grunde genommen der breiten Masse zugedachten Film so sehr den eigenen Vorstellungen anzupassen, dass daraus etwas eigenes, überraschendes wird. In einer Zeit, in der Hollywood beinahe nur noch auf kostspielige Effekte und leicht verdauliches Entertainment setzt, um möglichst viel Geld in die Kassen zu spülen, schuf Neil Burger mit "The Illusionist" einen Film, der nicht mit der Masse mitschwimmen möchte und der einem alles andere als actionreiche Unterhaltung präsentiert. Vielmehr erweist sich der Konkurrent von "The Prestige" als bedachtes Erzählkino, dem es nicht darum geht, große Töne zu spucken, sondern vielmehr eine Geschichte so zu transportieren, wie es vor der Zeit der siebenstelligen Budgets der Fall war. Von Regisseur Neil Burger hat man bis vor "The Illusionist" noch nicht viel gehört. Zwar zeichnete er sich bereits für das Drama "Interview with the Assassin" verantwortlich, welches 2002 erschien, doch einen enormen Bekanntsheitsgrad konnte Burger dieser Film nicht einbringen. Im Grunde genommen handelt es sich bei "The Illusionist" um eine klassische Lovestory, bei der sich der titelgebende, mystische Aspekt sogar an zweiter Stelle einreihen muss. Der Streifen erzählt von der schicksalhaften Begegnung zweier Menschen, die wie füreinander geschaffen zu sein scheinen, deren Liebe aufgrund sozialer Unterschiede jedoch nicht gestattet wird. Nachdem sie jahrelang voneinander getrennt waren, treffen und verlieben sie sich wieder, doch erneut stellt sich das Schicksal gegen sie. Hinzu kommen Merkmale eines Krimis, denn "The Illusionist" nimmt im Verlauf seiner Handlung stets unerwartete Wendungen und hat im Mittelteil gar einen Mord, sowie die anschließenden Ermittlungen zu bieten. Spätestens, wenn "The Illusionist" in einem gänzlich überraschendem Plot-Twist endet, dürften die ersten Zuschauer vor Begeisterung Luftsprünge machen, doch für jedermann ist Neil Burger's Film dennoch nicht geeignet. Ich persönlich habe eine Vorliebe für Dramen jeglicher Art, doch als solches habe ich "The Illusionist" leider nicht erlebt und war deshalb etwas enttäuscht. Das liegt insbesondere daran, dass der Streifen zwar mit dem eher gemächlichen Tempo eines Dramas arbeitet, dieses Ziel inhaltlich aber nicht ganz trifft und so eine im Grunde genommen spannende Handlung in oftmals langatmige Szenerien kleidet. So hätte man die 106 Minuten Laufzeit sicherlich auch um gute 16 Minuten verringern können, ohne dass wichtige Teile in der Handlung gefehlt hätten. Lobenswert ist die Präsentation Wien's um 1900. Zwar sind die Bilder nicht gerade von opulenter Größe, doch zumindest hat man keinen Zweifel daran, eine Reise zurück in der Zeit gemacht zu haben. Die Settings sind glaubhaft, das Verhalten und die Kostüme der Darsteller ebenso. Was ich hingegen als etwas enttäuschend empfand, war, dass sich der Film nicht so sehr auf den magischen Aspekt konzentriert, wie es sein Titel zuerst vorgibt. Natürlich gibt es ab und an mal eine Zaubervorstellung zu sehen, und in diesem Fall sehen diese sogar allesamt super aus, doch im direkten Vergleich bot Christopher Nolan's "The Prestige" wesentlich mehr Magie. Die Zauberei nimmt einen wesentlichen Bestandteil der Handlung ein, ist aber nicht deren Kern, sondern macht meist der langsam erzählten Story platz. Die Hauptcharaktere wurden allesamt ordentlich vorgestellt, so dass deren Handeln nachvollziehbar und interessant wurde. Edward Norton als Magier Eisenheim ist eine Klasse für sich. Wer den Schauspieler in Filmen wie "Fight Club" oder "American History X" gesehen hat, der weiß von seiner umwerfenden Begabung der absoluten Präsenz. So ist Norton stets im Mittelpunkt des Geschehens und füllt den Part des ruhigen, bedächtigen Eisenheim perfekt aus. Paul Giamatti schlüpft in die Rolle des Inspector Uhl, welcher vom Kronprinzen den Auftrag erhält, Eisenheim in ein schlechtes Licht zu rücken. Giamatti war schon immer perfekt für die unscheinbaren, ruhigen Nebenrollen und fügt sich so auch gut in den Part des Inspectors ein, welcher Eisenheim zwar bewundert, andererseits aber auch seinem Job nachgehen muss. Letztendlich sind noch Jessica Biel und Rufus Sewell in tragenden Rollen zu sehen. Während die aus dem Remake von "Texas Chainsaw Massacre" bekannte Schönheit Biel neben ihren männlichen Kollegen etwas verblasst, fügt sich Sewell wunderbar in die Rolle des brutalen, machtgierigen Kronprinzen ein und stellt so einen optimalen Gegenspieler für Edward Norton dar. "The Illusionist" ist mit Sicherheit eine angenehme Abwechslung zu den effektlastigen US-Filmen, die das Bild des heutigen, starbesetzten Kinos prägen, doch ich persönlich habe etwas mehr erwartet. Die Lovestory ist an und für sich interessant zu verfolgen, muss sich jedoch auch durch einige, nicht bestreitbare Längen kämpfen, Tempo herrscht dabei in keinster Weise vor. So ist der Streifen vielmehr langsames Erzählkino als auf gut verdaubare Unterhaltung ausgelegt, weshalb ich diesem Werk im direkten Vergleich "The Prestige" vorziehen würde. Wer nur auf Actionfilme steht, sollte "The Illusionist" meiden, alle anderen können sich ohne Bedenken ein eigenes Bild von dem Werk machen.

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Release-Datum 04.03.1950

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