6 junge Studenten lassen sich für das Projekt "Dangertainment" anwerben, um für eine Internet-Aktion spezielle Schockeffekte zu inszenieren. Als ihnen jedoch bewusst wird, dass sie genau in dem Haus mit dem Tode spielen, in dem mit Michael Myers einst der blanke Horror regierte, wird ihnen merklich unwohl. Erst das Versprechen eines College-Stipendiums, das jeder der jungen Leute nach erfolgreicher Durchführung des gefährlichen Projektes erhalten soll, überzeugt die Crew zu bleiben. Also werden Kameras installiert und die makabersten Inszenierungen eingeübt. Was die Gruppe jedoch nicht weiß: Es ist Halloween und Michael Myers ist heimgekehrt, um mitzuspielen! Und sein Spiel ist echt!
Laufzeit: 86 Minuten
Release-Datum 07.11.2002
TrueBudget: $13,000,000.00
Umsatz: $37,664,855.00
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Fahles Mondlicht fällt durch das Zimmerfenster in der Psychiatrie, wo Laurie Strode (Jamie Lee Curtis) im Schlaf aufschreckt und in die Augen des Mannes blickt, der sie seit 20 Jahren verfolgt: Michael Myers. Keine Illusion, ihr psychopathischer Stiefbruder ist tatsächlich zurückgekehrt, um sein grausames Werk zu vollenden. Laurie gelingt die Flucht auf das Klinikdach, wo sie ihrem ärgsten Feind ein letztes Mal gegenübersteht ... Szenenwechsel. In Haddonfield versucht der geldgierige Unternehmer Freddie Harris (Busta Rhymes) mit seiner Internetaktion "Dangertainment" das große Geld zu machen. Er wirbt sechs junge Studenten an, die an seinem Projekt teilnehmen wollen. Die "Gefahr" wird den Jugendlichen schnell klar, als sie herausfinden, welcher Ort für das Event ausgewählt wurde: das Haus, in dem Michael Myers aufwuchs. Doch Harris ködert die jungen Leute mit der Zusage auf ein Stipendium am College, woraufhin sich diese nicht lange bitten lassen: And the dangertainment begins! Halloween steht vor der Tür und die Truppe bereitet sich auf das Projekt in dem heruntergekommenen Haus vor. Kameras sind installiert und die Crew beginnt, die Geheimnisse des Hauses zu erforschen. In der Garage sitzen Freddie und seine Assistentin Nora (Tyra Banks), um die von ihnen inszenierten Schockeffekte zu überwachen. Was die Gruppe jedoch nicht weiß: Michael Myers ist heimgekehrt ... Habe ich den Vorgänger "Halloween H20" noch dafür gelobt, dass er die Reihe optisch endlich in das modernen Jahrtausend gehievt hat und man sich trotzdem Mühe gegeben hat, gute Charaktere vorzuweisen, so kann ich mich über "Halloween Resurrection" eigentlich nur aufregen. Während Myers in "H20" auch schon etwas anders rüberkam als vorher, so wird er in "Resurrection" zu einem derartig austauschbaren, gesichtslosen (jaaa, lustig ich weiß) und blöden Schnetzler degradiert, dass selbst "Basement Jack" oder der bescheuerte Clown aus "Camp Blood" dagegen beeindruckend wirken. Außerdem hat man sich als Protagonisten wieder die typischen Vollidioten-Teenies eingeladen. Hier werden wieder Zoten gedroschen, bei welchen man beschämt das Fenster schließt und den Sound leiser dreht, in der Hoffnung, dass der Nachbar auf dem Balkon nebenan diesen peinlichen Scheiß nicht mit anhören muss. Irgendwie muss man ja auch als Horrorkonsument seinen Ruf waren. Die Story ... (hab ich gerade wirklich Story gesagt?) dümpelt dahin und ungefähr eine gefühlte Minute vor dem Abspann taucht Myers auf und plötzlich sind ein paar tot. Die Begründung, warum Myers seine Köpfung aus "H20" überlebt hat, ist wieder derartig bescheuert, dass ich mich frage, wer sich so einen Mist ausdenkt!? Wahrscheinlich hat der Drehbuchautor nach dem Konsum von 10 Mischungen in seiner Bong angefangen, "Halloween Unnecessary" ... äh Quatsch, "Halloween Resurrection" zu schreiben. Dieser Film sollte noch vor "Seasons Of The Witch" als miester Teil der Reihe genannt werden, denn "Halloween 3" war wenigstens einigermaßen durchdacht. Hier haben wir aber wieder alle Trademarks, die jeder Freund des Horrorfilms am modernen Horrorfilm hasst. Und Horrorfilme, welche langweilen und nerven, schaut keiner wirklich gerne an.