The Deaths of Ian Stone


The Deaths of Ian Stone

Übersicht:

Ian Stone verdirbt seinen Mannschaftskollegen beim Eishockey den Abend, indem er erst kurz nach dem Abpfiff das entscheidende Tor erzielt. Niedergeschlagen sucht er Trost bei seiner Freundin Jenny und fährt dann allein nach Hause. Auf dem Weg dorthin findet er eine bewusstlose Person vor einem Bahnübergang, die ihn, als er wegfahren will, auf die Schienen zerrt, bis der Zug kommt und Ian überfährt.Ian erwacht daraufhin an seinem Arbeitsplatz. Seine Kollegin Jenny brummt ihm einen Berg Arbeit auf, weshalb er erst später am Abend nach Hause gehen kann. Dabei beobachtet er, wie ein Mann direkt vor seinen Augen auf der Straße stirbt, obwohl ein verdächtiger Mann scheinbar helfen wollte. Zuhause berichtet er seiner Freundin Medea von diesem Vorfall...

Stimmen 84 (5,3/10)

Laufzeit: 84 Minuten

Release-Datum 05.12.2007

True

Tagline: Lebe jeden Tag als wäre es dein letzter.

Produktionsfirma:

  • Stan Winston Productions
  • Odyssey Entertainment
  • Isle of Man Film Commission
  • SWFX

Produktionsland:

  • United States of America
  • United Kingdom

Genres:

  • Horror
  • Thriller

Anhänger

Weitere Informationen

Ian Stone
Mike Vogel
Mike Vogel
Brad Kopple
Michael Dixon
Michael Dixon
Jenny Walker
Christina Cole
Christina Cole
Gray
Michael Feast
Michael Feast
Medea
Jaime Murray
Jaime Murray
Josh Garfield
Charlie Anson
Charlie Anson
Referee
George Dillon
George Dillon
Ryan
Andrew Buchan
Andrew Buchan
Harvester
Marnix Van Den Broeke
Marnix Van Den Broeke
Carl
Anthony Warren
Anthony Warren
Emaciated Ian body
Paul Warren
Paul Warren
Director
Dario Piana
Dario Piana
Producer
Ralph Kamp
Ralph Kamp
Producer
Brian J. Gilbert
Brian J. Gilbert
Original Music Composer
Elia Cmiral
Elia Cmiral
Director of Photography
Stefano Morcaldo
Stefano Morcaldo
Editor
Celia Haining
Celia Haining
Casting
Carrie Hilton
Carrie Hilton
Casting
Tamara Notcutt
Tamara Notcutt
Costume Design
Nancy Thompson
Nancy Thompson
Producer
Stan Winston
Stan Winston
Executive Producer
Steve Christian
Steve Christian
Executive Producer
Brendan Hood
Brendan Hood
Production Design
Amanda McArthur
Amanda McArthur
Art Direction
Gerard Bryan
Gerard Bryan
Set Decoration
Bridget Menzies
Bridget Menzies
Hairstylist
Michael Ornelaz
Michael Ornelaz
Production Manager
Jennifer Wynne
Jennifer Wynne
Construction Coordinator
Dave Reed
Dave Reed
Sound Effects Editor
Alastair Sirkett
Alastair Sirkett
Sound Editor
Carrie Giunta
Carrie Giunta
Sound Editor
James Harrison
James Harrison
Sound Re-Recording Mixer
Matthew Gough
Matthew Gough
Sound Re-Recording Mixer
Craig Irving
Craig Irving
Dialogue Editor
Jennie Evans
Jennie Evans
Visual Effects Producer
Antony Bluff
Antony Bluff
Visual Effects Producer
Ben Lock
Ben Lock
Visual Effects Supervisor
Chris Holmes
Chris Holmes
Visual Effects Supervisor
Dennis Michelson
Dennis Michelson
Visual Effects Supervisor
Jesh Murthy
Jesh Murthy
CG Supervisor
Jabbar Raisani
Jabbar Raisani
Stunt Coordinator
Jim Dowdall
Jim Dowdall
Set Costumer
Kate Laver
Kate Laver
Script Supervisor
Helene Oosthuizen
Helene Oosthuizen
Unit Publicist
Julia Jones
Julia Jones
Location Manager
Jason Wheeler
Jason Wheeler
Line Producer
Paul Ritchie
Paul Ritchie
Writer
Brendan Hood
Brendan Hood

Kalla Malla

Ian Stone (Mike Vogel) ist ein durchaus begabter Eishockeyspieler, doch an diesem Tag scheint einfach alles schief zu laufen. Aufgrund eines Anzeigefehlers der Spieluhr verliert er ein wichtiges Match und hat die ganze Zeit über ein seltsames, unerklärliches Gefühl. Nachdem er seine hübsche Freundin Jenny (Christina Cole) zu Hause abgeliefert hat, sieht er auf der Heimfahrt eine schwarz gekleidete Person auf einem Bahnübergang liegen. Ian nähert sich dem offenbar verletzten Mann und wird urplötzlich von einem wie aus dem Nichts auftauchenden Etwas vor einen herannahenden Zug gestoßen. Doch Ian ist nicht tot. Er erwacht nach dem Ereignis in einem großen Büro an einem neuen Arbeitsplatz, als sei nichts geschehen. Doch etwas hat sich verändert. Jenny ist plötzlich nicht mehr seine Freundin, sondern nur noch seine Arbeitskollegin, während er nun mit der geheimnisvollen Medea (Jaime Murray) liiert ist. Ein vollkommen anderer Ian Stone in einem, wie es scheint, vollkommen neuen Leben. Mehr und mehr kehren die Erinnerungen zurück und damit die Gewissheit, dass etwas Schreckliches in Gange ist. Von einem mysteriösen Fremden erfährt Ian, dass er auf der Abschussliste übler Dämonen steht, die ihn jeden Tag in ein neues Leben transferieren, nur um ihn dann wieder zu töten. Wieder und wieder stirbt Ian fortan, nur um schlussendlich die ganze, grausame Wahrheit aufzudecken... Als Horrorfilm-Regisseur hat man es wirklich nicht gerade leicht. Liefert man den Fans Kost nach altbekannten Maßstäben und Vorgaben, so werden schnell Empörungsschreie angesichts zu wenig Innovation laut. Entscheidet man sich aber für den bedeutend schwierigeren Weg und versucht, eine neue Story wirksam an den Mann zu bringen, springen schnell die Dauernörgler auf, die alles in Grund und Boden stampfen, was neuartig erscheint und daher eine gute Angriffsfläche bietet. Im Falle des im Jahr 2007 gedrehten Genrefilms "The Deaths of Ian Stone" wollte der bislang eher unerfahrene Regisseur Dario Piana offenbar den komplizierteren Weg gehen und liefert seinem Publikum zwar durchaus massenkompatibles, dafür aber nicht für jedermann zugängliches Horror-Entertainment. Im Großen und Ganzen darf der Filmemacher aber mit dem bisherigen Echo zufrieden sein, denn auf dem letztjährigen "8 Films To Die For"-Festival in den USA sorgte der Streifen allem Anschein nach bereits für applaudierende Festivalbesucher. Dies wirft allerdings die Frage in den Raum, ob der Anspruch bei derartigen Veranstaltungen tatsächlich immer mehr in den Keller sinkt, da es sich bei "The Deaths of Ian Stone" objektiv um einen eher bemühten, als gut funktionierenden Genre-Streifen handelt. Die Story kupfert mehr als eindeutig bei Vorbildern wie "Butterfly Effect" und "Und täglich grüßt das Murmeltier" ab, doch leider geht dieser Genre-übergreifende Mischmasch nicht ganz auf. Die Story um einen sportlich erfolgreichen und mit einer sehr schönen Freundin gesegneten jungen Mann, der scheinbar immer wieder stirbt, um in anderen Existenzen weiterzuleben, mag zwar ihren Reiz haben, fesselt aber letztendlich nur im ersten Drittel. Enttäuschend ist dies in erster Linie deshalb, weil der Film mit einer, für ein B-Movie, tollen Inszenierung aufwartet, mit der man so nicht gerechnet hätte. Um so negativer fällt es da auf, dass die Story irgendwann einfach auf einer dünnen Eisscholle einbricht und sich bis zum Ende hin nicht mehr retten kann. Anfangs tappt der Zuschauer genau wie Ian noch absolut im Dunkeln und findet auf das gegebene Rätsel einfach keine passende Lösung, doch je mehr sich das Puzzle zusammensetzt, desto mehr verfährt sich "The Deaths of Ian Stone" in Belanglosigkeiten. Dabei ist das Grundgerüst der Story durchaus mal was anderes und auch die hier gezeigten Dämonen bringen mal frischen Wind mit. Diese erschaffen parallele Dimensionen, in die sie die Menschen transferieren, nachdem diese von ihnen getötet wurden. In diesen Dimensionen können die Menschen kurze Zeit weiterleben, bis sie wieder umgebracht werden und den Geisterwesen somit Energie verschaffen, denn die schemenhaft-schwärzlichen Gestalten ernähren sich von der Angst der Menschen und diese ist bekanntlich kurz vor dem Moment des Todes am Intensivsten. Ein kleines Lob also an Drehbuchautor Brendan Hood. Scheinbar gingen aber auch ihm irgendwann die guten Ideen aus, denn ab irgend einem Zeitpunkt erstreckt sich "The Deaths of Ian Stone" nur noch in unzähligen Verfolgungsjagden und actionreichen Momenten, die die Story allerdings nicht sonderlich weiterbringen. Viele Fragen bleiben unbeantwortet, auf Jenny wird viel zu wenig eingegangen. Woher die Dämonen genau kommen, bleibt ebenso im Dunkeln. Dafür soll der Zuschauer mit reichlich Spannungsmomenten und gelegentlichen Blutschwällen bei Laune gehalten werden. Für Gorehounds gibt es hier allerdings nichts besonderes zu sehen, auch wenn vereinzelte Kehlenschnitte, die von den Geistern durchgeführt werden, für eine FSK 16 durchaus graphisch ausfallen. Wer leichte Unterhaltung sucht, wird sich mit diesem Film dennoch zufrieden geben, da permanent eine gewisse Grundspannung vorhanden ist und man pausenlos solide unterhalten wird. Effektetechnisch gibt es zudem rein garnichts zu bemängeln, hier hat man das Beste auf die Leinwand gebracht, was für ein vermutlich nicht all zu hohes Budget möglich war. Auch die Schauspieler machen ihre Sache überraschend gut. Mike Vogel, der bereits in "Michael Bay's Texas Chainsaw Massacre", "Poseidon" und "Cloverfield" zu sehen war, überzeugt als vom Verfolgungswahn getriebener junger Mann, dem sich die Antworten zu dem Verwirrspiel erst langsam erschließen. Vogel zur Seite stehen die beiden attraktiven Darstellerinnen Jaime Murray, die Tochter von Hollywood-Ikone Bill Murray, sowie Christina Cole, die bereits eine kleine Rolle in "Casino Royale" hatte. Cole und Murray werten den Film optisch noch einmal auf und fügen ihren Charakteren etwas sehr undurchsichtiges, mysteriöses hinzu. Fazit: Ob einem "The Deaths of Ian Stone" gefallen wird oder nicht, ist letztendlich abhängig vom individuellen Betrachter. Für 84 Minuten seichte Gänsehaut, etwas Spannung und gelegentliche Schocks ist der Streifen sicherlich nicht verkehrt, wer sich das Werk allerdings aufgrund der Story ansieht, steht auf verlorenem Posten. Die anfangs noch sehr interessante Geschichte verliert sich irgendwann in hanebüchenen Erklärungsversuchen und versucht fehlende Inhalte durch pausenloses Thrill-Dauerfeuer zu ersetzen. "The Deaths of Ian Stone" ist kein richtig schlechter Film, hätte aber mehr sein können, ja sogar müssen, als er nun ist.

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