Zombie Strippers!


Zombie Strippers!

Übersicht:

Die USA in nicht allzu ferner Zukunft: Amerika ist mittlerweile in unzählige Kriege verstrickt und um den Nachschub an Soldaten zu gewährleisten, wurde ein künstlicher Virus entwickelt, der tote Soldaten in Zombies verwandeln soll, damit diese als Untote weiterkämpfen können. Als in einem geheimen Forschungslabor Experimente mit diesem Virus aus der Bahn geraten, soll ein Sondereinsatzkommando eingreifen und die Zombies vernichten. Doch einer der Soldaten wird gebissen und flüchtet in einen nahegelegenen Strip Club, in dem er Kat, die Startänzerin des Clubs, ebenfalls mit dem Virus infiziert. Da Kat als untote Stripperin das Publikum jedoch mehr begeistert als jemals zuvor, riecht Club-Besitzer Ian die große Kohle und überredet die meisten seiner weiteren Tänzerinnen dazu, sich von Kat beißen und in Zombies verwandeln zu lassen. Dumm nur, dass die Zombie Stripper ständig Lust auf frisches Menschenfleisch verspüren...

Stimmen 81 (4,3/10)

Laufzeit: 94 Minuten

Release-Datum 26.06.2008

True

Produktionsfirma:

  • Larande Productions
  • Scream HQ

Produktionsland:

  • United States of America

Genres:

  • Komödie
  • Horror

Weitere Informationen

Kat
Jenna Jameson
Jenna Jameson
Ian
Robert Englund
Robert Englund
Lillith
Roxy Saint
Roxy Saint
Sox
Penny Drake
Penny Drake
Gaia
Whitney Anderson
Whitney Anderson
Jessy
Jennifer Holland
Jennifer Holland
Jeannie
Shamron Moore
Shamron Moore
Berenge
Jeannette Sousa
Jeannette Sousa
Blavatski
Carmit Levité
Carmit Levité
Davis
Johnny Hawkes
Johnny Hawkes
Chushfeld
Brad Milne
Brad Milne
Byrdflough
Zak Kilberg
Zak Kilberg
Camus
Catero Colbert
Catero Colbert
Ryker
Jen Alex
Jen Alex
Kwan
Jessica Custodio
Jessica Custodio
Sassy Sue
Laura Sabbia
Laura Sabbia
Dr. Genet
Shannon Malone
Shannon Malone
Rincon
Billy Beck
Billy Beck
Oxnard
Travis Wood
Travis Wood
Cole
Calvin Green
Calvin Green
Paco
Joey Medina
Joey Medina
Jimmy
Adam J. Smith
Adam J. Smith
Announcer
Jim Lampley
Jim Lampley
Director
Jay Lee
Jay Lee
Writer
Jay Lee
Jay Lee
Producer
Andrew Golov
Andrew Golov
Producer
Angela Lee
Angela Lee
Producer
Larry Schapiro
Larry Schapiro
Executive Producer
Michael J. Zampino
Michael J. Zampino
Original Music Composer
Billy White Acre
Billy White Acre
Director of Photography
Jay Lee
Jay Lee
Editor
Jay Lee
Jay Lee

Kalla Malla

Die Erde in ein paar Jahren: Da die USA beinahe jedem Land der Welt den Krieg erklärt haben, sieht sich die Bush-Regierung langsam aber sicher einem gewissen Soldatenmangel gegenüber. Abhilfe soll ein eigens entwickeltes Virus schaffen, das die Soldaten auch nach deren Tod noch nützlich macht und sie in fleischfressende Untote verwandelt. Bei der Entwicklung des Virus kommt es aber zu einer Zombie-Epidemie in den Laboren, was ein spezielles Einsatzkommando auf den Plan ruft, das unter den Untoten aufräumen soll. Bei der nicht gerade unblutigen Säuberungsaktion wird einer der Söldner gebissen und flüchtet sich anschließend in einen nahegelegenen Stripclub, wo er zuerst langsam vor sich hin verwest und anschließend die pralle Sexbombe Kat (Jenna Jameson) anfällt und ebenfalls mit dem Virus infiziert. Es dauert nicht lange, bis ein Großteil der Stripperinnen aus Zombies besteht und den Gästen fortan eine extraheiße Show bieten. Dass ab und zu vereinzelt Besucher ausgeweidet werden, stört den Besitzer (Robert Englund) des Stripschuppens bei den plötzlichen Gewinnen wenig... Wie geht es ein Regisseur bestmöglich an, der sein B-Movie in Horrorkreisen möglichst in alle Munde bringen möchte? Regel 1: In den Cast gehört zumindest eine Horrorikone á la Englund, Todd oder Bradley, die die gemeinen Horrorfans seit Jahren zur Kasse ziehen wie die Motte ans Licht, obwohl sie nie über den Status ihrer Genre-Prominenz herausgekommen sind. Weiterhin ist es für ein solides Marketing von Vorteil, dem Leitspruch "Sex sells" treu zu bleiben und eine bekannte Porno-Darstellerin an Bord zu holen, die ihre Reize dann natürlich schon bereitwillig auf dem Cover präsentiert. Wenn dies abgehakt ist, orientiere man sich nach Möglichkeit noch an einem Konzept, das in der jüngsten Vergangenheit bereits die Kassen klingeln ließ, in der Zwischenzeit aber noch nicht gänzlich ausgelutscht ist. Jay Lee's Wahl fiel dabei auf Rob Rod's und Quentin Tarantino's Trash-Projekt "Grindhouse", das eindeutig Pate für seine dritte Regiearbeit "Zombie Strippers" stand. Mit viel nackter Haut und einer vernünftigen Portion Gore stellt der Streifen die Hoffnung auf einen großartigen Funsplatter in Aussicht und dürfte die Erwartungen der meisten letztendlich auch erfüllen. Dass man bei einem Film des Titels "Zombie Strippers" nicht mit sonderlich viel anspruchsvoller Kost rechnen sollte, versteht sich im Grunde von selbst. In dieser Hinsicht macht sich Jay Lee's trashige Splatterkomödie dann auch alle Ehre. Während auf dem Bildschirm haufenweise Hirne zu Brei geschossen werden, sollte auch der Zuschauer seinen Verstand bestmöglich über Bord werfen, um bei diesem geballten Aufeinandertreffen von bewusst-debilem Blödsinn gut unterhalten zu werden. "Zombie Strippers" hat seinen Spaß in der Position des sinnfreien Trash-Spektakels und macht auch kein Geheimnis daraus, dass er als solches und nichts anderes verstanden werden möchte. Wer einen ernsthaften Zombiefilm oder spannenden Horror sucht, ist hier definitiv an der falschen Adresse. Die Story ist so simpel gestrickt, wie es sich für ein Werk dieses Kalibers gehört, ohne dabei den einen oder anderen tollen Einfall vermissen zu lassen. Der Ausgangspunkt für die Herkunft des Zombie-Virus ist so beispielsweise die Idee der Vereinigten Staaten, um ihren Soldaten auch nach ihrem Tod einen Nutzen zu geben und so den gravierenden Mangel an jungen Soldaten auszugleichen, was natürlich schnell in die Hose geht. Eine Hintergrundgeschichte ist bei einem Film wie "Zombie Strippers" aber onehin nicht großartig von Belang, beinahe der komplette Streifen spielt sich in dem selben Stripschuppen ab. Anfangs wird man dabei insbesondere von nackter Haut bei Laune gehalten. Viele Damen ziehen blank und zeigen, was sie haben, wobei natürlich vor allen Dingen Porno-Aktresse Jenna Jameson hervorstechen kann und mit ihren zwei riesigen Argumenten beim männlichen Zuschauer keine Langeweile entstehen lässt. Der Plot ist dabei so vorhersehbar wie unterhaltsam. Die Damen werden durch einen infizierten Soldaten der Reihe nach zombiefiziert und kommen dadurch bei ihrer Kundschaft noch wesentlich besser an, die natürlich keine Ahnung hat, auf was sie sich einlässt. Immer mehr Männer landen zwischen den Zähnen der knapp bekleideten Silikonwunder und werden anschließend, selbst zu Zombies verwandelt, von dem Clubbesitzer in den Keller gesperrt. Bevor sie aus diesem wieder ausbrechen und das vielzählige Ableben weiterer Menschen verursachen, wird man weiterhin von nackter Haut, Gore und zickenden Zombie-Damen unterhalten, die sich, wenn sie sich keine Beleidigungen zuwerfen, auch mal gegenseitig mit Billardbällen aus ihren Vaginas beschießen. "Zombie Strippers" bietet ein super aufgelegtes Schauspieler-Ensemble, allen voran Robert "Freddy" Englund, der hier anscheinend voll in seinem Element war und den leicht verrückten Stripclubleiter voller Einsatz verkörpert. Jenna Jameson macht derweil durch ihre optischen Reize über jedwedes Fehlen schauspielerischen Talents vergessen, während auch die anderen Damen hübsch anzusehen sind. Tits & Asses gibt es hier der Erwartung gemäß reichlich, es gibt nur selten Sequenzen, in denen nicht irgendwer nackt durchs Bild spaziert. Auch an blutigen Goreszenen wurde nicht gespart und überraschenderweise fielen diese zum Teil überaus extrem aus. Leider ist der CGI-Einsatz in vielen Splatterszenen unverkennbar, doch die enorme Masse an Blut und Eingeweiden tröstet den geneigten Fan schnell über dieses Manko hinweg. Fazit: Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Trash - und Splatterfans hier genau das geboten bekommen, was sie erwarten. Eine sinnfreie Splatterkomödie, die sich an Vorbildern wie "Grindhouse" und "From Dusk Till Dawn" orientiert und dabei zwar nie deren Klasse erreicht, für einen unterhaltsamen Abend aber die beste Wahl darstellt. Gerade mit einer handvoll Kollegen zusammen dürfte es wohl nur wenige bessere Stimmungsmacher als "Zombie Strippers" geben. Titten, Gekröse, dumme Sprüche und jede Menge Schwachsinn zeichnen ein Werk aus, das in dieser Form zwar nicht einzigartig, bei den Trashfans aber immer wieder gerne gesehen ist. Alle anderen machen um dieses Werk natürlich einen großen Bogen.

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