Yella wagt einen Neubeginn. Nachdem ihr Mann Ben Insolvenz angemeldet hat, hält sie es in Wittenberge in Ostdeutschland nicht mehr aus. Am Tag ihrer Abreise bringt Ben sie zum Bahnhof. Die Fahrt in den Westen endet jäh, als der Wagen ein Brückengeländer durchbricht und in die Elbe stürzt. Yella kann sich retten. Gerade noch erreicht sie ihren Zug nach Hannover. Sie lernt Philipp kennen, der für eine Private Equity-Firma unterwegs ist und entdeckt die Welt des Venture Capitals, der gläsernen, kabellos vernetzten Konferenzräume, der lautlos schnurrenden Leasing-Limousinen, der unentwegten Bewegung. Alles scheint leicht, ein Spiel, das keine Verlierer kennt. Yella bewährt sich. Bald schon arbeitet sie als Assistentin von Philipp. Aus der Zusammenarbeit wird mehr, doch Yella kann die Gespenster ihrer Vergangenheit nicht verdrängen.
Laufzeit: 89 Minuten
Release-Datum 14.02.2007
TrueBudget: $3,000,000.00
Produktionsfirma:
Produktionsland:
Genres:
Mit „Yella“ ist Regisseur Christian Petzold ein solides Drama aus Deutschland gelungen. Die Story weiß zu überzeugen und lebt vor allem durch die Hauptfigur Yella. Sie ist immer auf der Suche nach einer besseren Zukunft und begegnet dabei immer nur der Oberflächlichkeit. Und bei den Figuren denen Yella begegnet, weiß man nicht, ob diese Yella nicht einfach nur für ihre Zwecke benutzen wollen. Petzold gelingt es diese Thematik in tolle Bilder umzumünzen und zwar mit einem recht einfachen, oft steril und kühl wirkenden, Set. Und auch seine Hauptdarstellerin Nina Hoss (Elementarteilchen, Liebe Deine nächste!) fügt sich perfekt in dieses filmische Konzept ein. Und auch die anderen Schauspieler liefern sehenswerte Leistungen ab. Perfekt ist „Yella“ dennoch nicht. So wirkt das Ende ein wenig unbefriedigend und löst manche Fragen des Films nicht so, wie man es sich vielleicht gewünscht hat und auch bei den Dialogen lässt „Yella“ federn. Diese wirken stellenweise einfach zu hölzern und konstruiert. [Sneakfilm.de]