Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt


Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt

Übersicht:

Die Besatzung des Weltraumfrachters Nostromo - darunter der dritte Offizier Ellen Ripley - befindet sich im künstlichen Tiefschlaf. Plötzlich empfängt ihr Schiff ein SOS-Signal. Der Bordcomputer weckt daraufhin die Mannschaft, die der Hilferuf wenig später auf einen unwirtlichen Planten führt. Dabei entdeckt die Crew das Wrack eines außerirdischen Raumschiffs. Ein Crewmitglied wird dabei von einem Alien angegriffen, das sich auf seinem Gesicht festsaugt. Dem Schiffsarzt Ash gelingt zwar die Entfernung des fremden Organismus, doch das außerirdische Wesen ist damit längst nicht besiegt. In der Enge des Raumfrachters beginnt ein Kampf ums Überleben, bei der Feind nahezu unsichtbar, heimtückisch und äußerst tödlich ist...

Stimmen 4558 (7,9/10)

Laufzeit: 117 Minuten

Release-Datum 24.10.1979

True

Budget: $11,000,000.00

Umsatz: $104,931,801.00

Tagline: Im Weltall hört dich niemand schreien.

Produktionsfirma:

  • Twentieth Century Fox Film Corporation
  • Brandywine Productions

Produktionsland:

  • United States of America
  • United Kingdom

Genres:

  • Horror
  • Action
  • Thriller
  • Science Fiction

Anhänger

Weitere Informationen

Arthur Dallas
Tom Skerritt
Tom Skerritt
Ellen Ripley
Sigourney Weaver
Sigourney Weaver
Joan Lambert
Veronica Cartwright
Veronica Cartwright
Samuel Brett
Harry Dean Stanton
Harry Dean Stanton
Gilbert Kane
John Hurt
John Hurt
Ash
Ian Holm
Ian Holm
Dennis Parker
Yaphet Kotto
Yaphet Kotto
Alien
Bolaji Badejo
Bolaji Badejo
Mother (voice)
Helen Horton
Helen Horton
Alien (uncredited)
Eddie Powell
Eddie Powell
Director
Ridley Scott
Ridley Scott
Screenplay
Dan O'Bannon
Dan O'Bannon
Producer
Gordon Carroll
Gordon Carroll
Producer
David Giler
David Giler
Producer
Walter Hill
Walter Hill
Producer
Ivor Powell
Ivor Powell
Executive Producer
Ronald Shusett
Ronald Shusett
Original Music Composer
Jerry Goldsmith
Jerry Goldsmith
Director of Photography
Derek Vanlint
Derek Vanlint
Editor
Terry Rawlings
Terry Rawlings
Editor
Peter Weatherley
Peter Weatherley
Production Design
Michael Seymour
Michael Seymour
Production Design
Roger Christian
Roger Christian
Art Direction
Roger Christian
Roger Christian
Art Direction
Leslie Dilley
Leslie Dilley
Set Decoration
Ian Whittaker
Ian Whittaker
Costume Design
John Mollo
John Mollo
Sound Editor
Robert Hathaway
Robert Hathaway
Production Design
H.R. Giger
H.R. Giger
Special Effects
Brian Johnson
Brian Johnson
Casting
Mary Goldberg
Mary Goldberg
Casting
Mary Selway
Mary Selway
Writer
Ronald Shusett
Ronald Shusett
Assistant Art Director
Jonathan Amberston
Jonathan Amberston
Property Master
Dave Jordan
Dave Jordan
Dialogue Editor
Bryan Tilling
Bryan Tilling
Dolby Consultant
Max Bell
Max Bell
Stunt Coordinator
Roy Scammell
Roy Scammell
Still Photographer
Bob Penn
Bob Penn
Conceptual Design
Jean Giraud
Jean Giraud

Kalla Malla

Das Frachtraumschiff Nostromo ist auf dem Weg zurück zur Erde, als plötzlich der Bordcomputer "Mother" ein Hilfesignal von einem unbekannten Planeten empfängt und die komplette Manschaft aus dem Kälteschlaf weckt. Trotz einem unguten Gefühl von Seiten der Crew, entschließt man sich dazu, den Planeten anzufliegen. Kaum darauf gelandet, machen sich Kane (John Hurt), Lambert (Veronica Cartwright) und Dallas (Tom Skerritt) auf zu einem Erkundungsgang und finden dabei ein riesiges Raumschiff. Darin entdecken sie den toten Körper einer unbekannten Lebensform, sowie dutzende Eier. Beim genaueren Untersuchen von eben diesen, springt Kane plötzlich ein Parasit ins Gesicht, der sich dort festsetzt und Kane bewusstlos werden lässt. Lambert und Dallas bringen Kane zurück ins Schiff, ohne zu ahnen, dass sie damit das Schicksal der Crew besiegeln.. Bei einer Untersuchung des seltsamen Wesens und dem Versuch, es von Kanes' Gesicht zu entfernen, nimmt der Offizier Ash (Ian Holm) einen Einschnitt vor, doch anstatt Blut spritzt Säure aus der Kreatur, die in der Lage ist, sich durch mehrere Decks zu fressen. Zwar löst sich das seltsame Lebewesen kurz darauf von Kane, doch eine Verschnaufpause ist der Mannschaft nicht vergönnt. In Kane hat sich ein Wirt eingennistet, der kurze Zeit später aus ihm herausplatzt und die Flucht ergreift. Aus dem kleinen Parasit wird ein übergroßes Alien, das Jagd auf die Crew macht und diese schnell dezimiert... "Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt" hat mittlerweile zwar schon 27 Jahre auf dem Buckel, wird aber trotzdem noch immer mit ziemlicher Sicherheit dann genannt, wenn die großen Klassiker des Horrorkinos zur Sprache kommen. Ridley Scott hat hiermit einen Meilenstein und Klassiker zugleich geschaffen, der seinerzeit so erfolgreich war, dass er noch drei Fortsetzungen nach sich zog und Scott zugleich zu einem enormen Bekanntheitsschub verhalf. Vielleicht hat dies ja auch damit zu tun, dass sich der Regisseur an den richtigen Vorbildern orientierte? So sollen "Star Wars" und "2001: Odyssee im Weltraum" als Vorbilder nicht gänzlich unwichtig gewesen sein, was man aus heutiger Sicht betrachtet voll und ganz nachvollziehen kann, so verdienen nämlich alle drei die Bezeichnung "wegweisende Klassiker". Obwohl ich im Voraus eine sehr gute Vorstellung davon hatte, was mich erwarten würde, war ich dann letztendlich doch noch überrascht, wie schlicht und ergreifend gut der Film einfach ist. Leider herrscht bei insbesondere älteren Filmen oftmals das Phänomen vor, dass man sie ohne jedwede Kritik in den Himmel lobt und dies einfach aus dem Grund, weil der entsprechende Film gemeinhin als Klassiker tituliert ist. Bei "Alien" muss dies allerdings nicht mit einem schlechten Gewissen vonstatten gehen, jeder Horrorfan wird auch heute noch seinen Spaß mit diesem Streifen haben, so viel steht fest. Ridley Scott ist eine super Mischung aus beeindruckenden Science-Fiction Parts und düsteren Horrorelementen gelungen. Während der Anfang gigantisch und beinahe schon ruhig wirkt, wendet sich dies mit der Zeit immer mehr zu einem spannenden Kammerspiel, in dessen Verlauf ein Crewmitglied nach dem anderen dem erbarmungslosen Alien zum Opfer fällt. Anfangs lässt sich Ridley Scott noch Zeit, um seine Charaktere einzuführen, so dass in den ersten 20 Minuten fast nichts geschieht, ja, sie sogar nur mit sehr wenig Dialog auskommen. Ab einem gewissen Zeitpunkt ist das bedrohliche Böse aber stets präsent, kündigt sich schleichend an, um dann um so brutaler zuzuschlagen. So zieht der Film die Spannungsschraube immer mehr an, schafft es, den schleppenden Anfang mit sehr viel klaustrophobischem Horror und einigen Schockeffekten wieder wett zu machen. Diese konstante Abwechslung ist typisch für "Alien". Hier haben wir kein Dauerfeuerwerk an Action und Effekten, sondern vielmehr einen Film, der auf Atmosphäre und Stimmung aufbaut. Wo wir schon bei den Effekten sind, möchte ich sogleich auch näher auf diese eingehen und bemerken, dass man insbesondere die Goresequenzen kaum hätte besser inszenieren können. "Alien" musste seinerzeit mehrere Male rabiat an Gewalt erleichtert werden, ist aber auch in seiner jetzigen Fassung alles andere als harmlos. Insbesondere die Sequenz, in der das kleine Alien aus Kane's Brust herausplatzt und alle herumstehenden mit Blut und Eingeweiden bespritzt werden, ist legendär. Nicht nur, weil sie so unglaublich gut aussieht, sondern weil Scott dazu echtes Blut und echte Eingeweide verwendete, was er den Schauspielern zuvor nicht mitteilte. Der Schock, den die Akteure damals beim Dreh erlitten haben, als ihnen plötzlich Schweineinnereien um die Ohren flogen, steht ihnen wirklich ins Gesicht geschrieben. Doch nicht nur blutig geht es hier zur Sache, auch das Alien ist ein Meisterwerk der Tricktechnik. Selten zuvor habe ich ein grausameres und zugleich ekelerregenderes Filmmonster als diese schwarze Killermaschine gesehen. Obwohl das Alien von einem Schauspieler namens Bolaji Badejo dargestellt wurde, der für die nötigen Grundbewegungen sorgte, hat das Monster nichts menschliches an sich und wirkt übermächtig, absolut tödlich. Sigourney Weaver wurde durch ihr Schauspieldebut in "Alien" sozusagen über Nacht zum Star und war auch noch in den drei Fortsetzungen zu sehen, was einen nicht wundern sollte. Die Dame weiß, wie man eine toughe und coole Einzelkämpferin selbstbewusst darstellt, auch wenn dieses Element im ersten Teil noch nicht ganz so stark ausgeprägt war. Neben Weaver sticht meines Erachtens nach keiner der Schauspieler durch überragende Glanzleistungen hervor, doch dies ist nicht im negativen Sinne gemeint, da jeder genrebedingt sein bestes gibt. Fazit: "Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt" wird jedem Horrorfan und Filmliebhaber im Allgemeinen bestimmt zusagen. Ridley Scott schuf einen sehr düsteren, klaustrophobischen und beklemmenden Weltraumschocker, der durch seinen akuten Wechsel zwischen ruhigen und temporeichen Passagen niemals langweilig wird. DER Horrorfilmklassiker schlechthin ist "Alien" nicht, doch wer sich ernsthaft für das Genre interessiert, der muss den Streifen sehen, mit dem 1979 ein Kult begann, der noch bis heute andauert. Großes Schauerkino, leider mit einigen schleppenden Passagen, doch letztendlich definitiv ein Must See.

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