Das Leben ist schön


Das Leben ist schön

Übersicht:

Die Geschichte eines italienischen Buchhändlers jüdischer Abstammung, der in seiner eigenen Märchenwelt lebt. Doch seine kreative Vorstellungskraft wird vor eine bittere Herausforderung gestellt, als er mit seiner ganzen Familie während des Holocaust in ein Konzentrationslager deportiert wird. Kurzerhand erklärt er seinem kleinen Sohn, dass alles nur ein Spiel sei.

Stimmen 3468 (8,3/10)

Laufzeit: 116 Minuten

Release-Datum 12.11.1998

True

Budget: $20,000,000.00

Umsatz: $229,400,000.00

Produktionsfirma:

  • Miramax Films
  • Melampo Cinematografica

Produktionsland:

  • Italy

Genres:

  • Komödie
  • Drama

Anhänger

Weitere Informationen

Dora
Nicoletta Braschi
Nicoletta Braschi
Guido Orefice
Roberto Benigni
Roberto Benigni
Giosué Orefice
Giorgio Cantarini
Giorgio Cantarini
Eliseo Orefice
Giustino Durano
Giustino Durano
Rodolfo
Amerigo Fontani
Amerigo Fontani
Ferruccio
Sergio Bini Bustric
Sergio Bini Bustric
Signora Guicciardini
Lidia Alfonsi
Lidia Alfonsi
Dottore Lessing
Horst Buchholz
Horst Buchholz
Bartolomeo
Pietro De Silva
Pietro De Silva
Madre di Dora
Marisa Paredes
Marisa Paredes
Direttrice
Giuliana Lojodice
Giuliana Lojodice
Vittorino
Francesco Guzzo
Francesco Guzzo
German Auxilliary
Adelaide Alaïs
Adelaide Alaïs
German Auxilliary
Verena Buratti
Verena Buratti
German Corporal
Hannes Hellmann
Hannes Hellmann
German Major at Party
Wolfgang Hillinger
Wolfgang Hillinger
Bruno
Antonio Prester
Antonio Prester
Dora's Maid
Gina Rovere
Gina Rovere
German Auxilliary
Laura Susanne Ruedeberg
Laura Susanne Ruedeberg
German Lieutenant at Station
Richard Sammel
Richard Sammel
Grand Hotel Doorman
Andrea Tidona
Andrea Tidona
German Soldier
Dirk K. van den Berg
Dirk K. van den Berg
Narrator (voice) (uncredited)
Omero Antonutti
Omero Antonutti
Director
Roberto Benigni
Roberto Benigni
Producer
Gianluigi Braschi
Gianluigi Braschi
Producer
John Davis
John Davis
Producer
Elda Ferri
Elda Ferri
Screenplay
Roberto Benigni
Roberto Benigni
Screenplay
Vincenzo Cerami
Vincenzo Cerami
Director of Photography
Tonino Delli Colli
Tonino Delli Colli
Editor
Simona Paggi
Simona Paggi
Original Music Composer
Nicola Piovani
Nicola Piovani
Production Design
Danilo Donati
Danilo Donati
Costume Design
Danilo Donati
Danilo Donati
Special Effects
Giovanni Corridori
Giovanni Corridori
Production Manager
Tullio Lullo
Tullio Lullo
Color Timer
Pasquale Cuzzupoli
Pasquale Cuzzupoli
Line Producer
Mario Cotone
Mario Cotone
Casting
Shaila Rubin
Shaila Rubin
ADR & Dubbing
David H. Kramer
David H. Kramer
Assistant Editor
Benni Atria
Benni Atria
Orchestrator
Nicola Piovani
Nicola Piovani
Executive Producer
Agnès Mentre
Agnès Mentre
Art Direction
Danilo Donati
Danilo Donati
Production Manager
Attilio Viti
Attilio Viti
Assistant Director
Gianni Arduini
Gianni Arduini
Special Effects
Kenneth Cassar
Kenneth Cassar
Casting Associate
Savannah Haske
Savannah Haske

Kalla Malla

Italien 1939: Der Jude Guido (Roberto Benigni) wird gemeinsam mit seinem Sohn in ein Konzentrationslager interniert. Seine Frau Dora (Nicoletta Braschi) ist nicht jüdisch, doch aus Liebe zu ihrer Familie begleitet sie die beiden. Im Lager angekommen redet Guido seinen kleinen Jungen ein dass alles nur ein Spiel ist. Er erzählt ihm das der der als erstes 1000 Punkte hat einen echten Panzer gewinnt. Somit kann Guido seinen kleinen Jungen auf spielerische Art die Regeln des Lagers beibringen. Er erzählt ihm zum Beispiel dass man Punkteabzug bekommt wenn man jammert, und ähnliches. So kann er seinen kleinen Jungen selbst unter widrigsten Bedingungen davon überzeugen dass das Leben schön ist... Nach diesem Film war ich richtig gespalten. Auf der einen Seite steht die eher mäßige erste Stunde, in der Roberto Benigni durch seine Blödelorgie einfach nur nervt. Die Geschichte ist zu diesem Zeitpunkt mehr als seicht, und der Film will und will einfach nicht in Gang kommen. Die erste Stunde erzählt wie sich Guido in seine Frau Dora verliebt und kann weder durch besonders ausgefeilten Humor, noch durch eine außergewöhnliche Handlung überzeugen. Es sind lediglich ein paar Szenen dabei die zum Schmunzeln anregen, aber ansonsten dient der Anfang nur als zweckmäßige Einführung der Charaktere. Doch durch einen radikalen Schnitt wird alles anders. Plötzlich geht alles Schlag auf Schlag, und schon sind unsere Hauptcharaktere im KZ. Dort spielt der Film sein wahres Können aus. Die Idee das Leben selbst unter widrigsten Umständen schön zu finden, und seine Lebensfreude selbst an so einem schrecklichen Ort nicht zu verlieren ist neu, und fesselt den Zuseher. Der Film versucht in der zweiten Hälfte spürbar in die Fußstapfen von Charlie Chaplins zeitlosem Meisterwerk Der große Diktator zu schlüpfen. Dies schafft der Film zwar in keiner Sekunde, allerdings gelingt es Roberto Benigni glaubhaft den Spagat zwischen Komödie und Drama zu schlagen. Es ist nicht leicht in einem Film der solch ein Thema behandelt Humor zu zeigen, ohne das es in Geschmacklosigkeit endet, aber hier ist es voll und ganz gelungen. Die Szenen im Lager sind an Charme nicht zu überbieten und zeigen denkwürdige Szenen, die man nicht so schnell vergisst. Das Ende ist bis auf eine Kleinigkeit wirklich perfekt geraten. Der Dauergrinsende amerikanische Soldat, der das kleine Kind auf seinem Panzer mitnimmt war etwas zu viel des Guten, aber hier wollte Roberto Benigni, der nicht nur Hauptdarsteller sondern auch Regisseur ist, wohl einen eindeutigen Wink in Richtung Oscarjury zeigen. Dieser dürfte auch angekommen sein, denn warum Roberto Benigni den Oscar als bester Hauptdarsteller entgegen nehmen durfte wissen wohl nur die Götter. Der Film an sich verdient sicher Auszeichnungen, die Regie von Roberto Benigni kann man auch würdigen, aber der Hauptdarsteller Oscar war definitiv ungerecht. Roberto Benigni blödelt sich durch den Film und kann kaum eine Reaktion realistisch darstellen. Viel mehr wirkt er den Großteil des Film einfach nur nervig und zieht den Film, auf Grund des in der erste Hälfte oft gezwungen wirkenden Humor hinunter. In den KZ Szenen funktioniert das Konzept von Benigni allerdings großartig, da er hier nicht mehr auf Brachialhumor setzt, sondern auf charmante Weise seinen Sohn erheitern will. Doch man muss sich auch in die Lage der Academy hineinversetzen: Sie hatten die Wahl zwischen Edward Norton, der einen Nazi gespielt hat, und Roberto Benigni, der einen Juden verkörperte. Meiner Meinung nach hatte diese Entscheidung nichts mit Schauspiel, sondern nur mit Politik zu tun. Edward Norton war definitiv besser. Alles in allem bleibt Das Leben ist schön als wirklich ausgezeichneter Film in Erinnerung. Nach dem Ende sieht man ein das der Anfang auf diese Weise gestaltet werden musste um die Charaktere einzuführen, und den nötigen Kontrast für die folgenden KZ Szenen zu schaffen. Dieser Film ist bewegend, aussagestark, ergreifend und wichtig. Dennoch war der Film am Anfang zu schlecht um eine höhere Wertung zu rechtfertigen. Roberto Benigni nervte nur und die erzählte Geschichte war einfach nichts besonderes. Die brillante zweite Hälfte tröstet aber darüber hinweg. Fazit: Das Leben ist schön ist ein wirklich ausgezeichneter und wichtiger Film mit leider etwas schwachen Anfang. Dennoch: Lebensfreude wurde nie schöner portraitiert.

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Stimmen 4228 (8,3/10)
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Stimmen 5796 (8,4/10)
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Stimmen 3850 (7,4/10)
Release-Datum 15.10.2014

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Stimmen 139 (7,1/10)
Release-Datum 30.03.2017

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Stimmen 1498 (5,8/10)
Release-Datum 24.01.2014

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Stimmen 1418 (7,7/10)
Release-Datum 07.05.2008

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Stimmen 1389 (7,9/10)
Release-Datum 26.11.1942

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Stimmen 6945 (6,6/10)
Release-Datum 22.07.2011

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Stimmen 1301 (6,5/10)
Release-Datum 17.11.2016

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Stimmen 153 (7,6/10)
Release-Datum 01.12.1961

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Stimmen 702 (7,8/10)
Release-Datum 20.06.1963

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Stimmen 998 (6,8/10)
Release-Datum 19.03.2004

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Stimmen 1821 (8/10)
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Release-Datum 06.09.2006

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Stimmen 14 (5,4/10)
Release-Datum 24.07.1968

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Stimmen 108 (7,8/10)
Release-Datum 10.09.1969

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