11:14


11:14

Übersicht:

Es ist 11:14 Uhr am Abend in einer kalifornischen Kleinstadt. Ein Autofahrer fährt einen Passanten an, der plötzlich auftaucht. Als die Polizei eintrifft, nimmt das Unglück seinen Lauf, denn im Streifenwagen sitzen bereits zwei andere Straftäter. Nach fünfzehn Minuten ist der Zuschauer schon relativ verwirrt: Wer sind alle diese Charaktere und warum hat man den Eindruck, dass hinter diesem simplen Anfang noch viel mehr steckt und die Schicksale der Leinwandfiguren auf die abstruseste Art und Weise miteinander verstrickt sind? Wer im Kinosessel durchhält, wird dafür belohnt. Denn an diesem Abend führen fünf verschiedene Wege zur Uhrzeit 11:14, die nacheinander in Zeitsprüngen erzählt werden und immer neue Verbindungen offenbaren. Auch wenn manchmal eine Figur aus einem anderen Handlungsstrang nur am Bildrand in einer einzigen Sequenz auftaucht, erhält man damit eine entscheidende Information über den Hergang des so schicksalsträchtigen Abends.

Stimmen 206 (6,8/10)

Laufzeit: 86 Minuten

Release-Datum 10.11.2004

True

Budget: $6,000,000.00

Tagline: Das Schicksal kann sich in Sekunden ändern

Produktionsfirma:

  • Firm Films
  • Media 8 Entertainment
  • MDP Worldwide

Produktionsland:

  • Canada
  • United States of America

Genres:

  • Krimi
  • Drama
  • Thriller

Anhänger

Weitere Informationen

Jack
Henry Thomas
Henry Thomas
Aaron
Blake Heron
Blake Heron
Norma
Barbara Hershey
Barbara Hershey
Buzzy
Hilary Swank
Hilary Swank
Officer Hannagan
Clark Gregg
Clark Gregg
Duffy
Shawn Hatosy
Shawn Hatosy
Tim
Stark Sands
Stark Sands
Mark
Colin Hanks
Colin Hanks
Eddie
Ben Foster
Ben Foster
Frank
Patrick Swayze
Patrick Swayze
Cheri
Rachael Leigh Cook
Rachael Leigh Cook
Leon (Paramedic #1)
Jason Segel
Jason Segel
Kevin (Paramedic #2)
Rick Gomez
Rick Gomez
Executive Producer
Hilary Swank
Hilary Swank
Producer
John Morrissey
John Morrissey
Casting
Mary Vernieu
Mary Vernieu
Original Music Composer
Clint Mansell
Clint Mansell
Executive Producer
Mark Damon
Mark Damon
Executive Producer
Stewart Hall
Stewart Hall
Executive Producer
Sammy Lee
Sammy Lee
Producer
Beau Flynn
Beau Flynn
Editor
Dan Lebental
Dan Lebental
Executive Producer
Tripp Vinson
Tripp Vinson
Editor
Richard Nord
Richard Nord
Production Design
Devorah Herbert
Devorah Herbert
Director
Greg Marcks
Greg Marcks
Writer
Greg Marcks
Greg Marcks
Director of Photography
Shane Hurlbut
Shane Hurlbut
Executive Producer
Jeff Kwatinetz
Jeff Kwatinetz
Art Direction
Macie Vener
Macie Vener
Executive Producer
Raju Patel
Raju Patel
Casting
Felicia Fasano
Felicia Fasano
Set Decoration
Martha Ring
Martha Ring
Executive Producer
David Rubin
David Rubin
Unit Production Manager
David Rubin
David Rubin

Michael

Für mich war “11:14″ eine wirklich positive Überraschung. Die fünf Episoden greifen wirklich prima ineinander und sparen nicht an schwarzem Humor. Besonders gelungen finde ich die abgedrehte Geschichte rund um die drei Jugendlichen. Wenn hier von den Spät pubertären Stressmachern aus dem Fenster des Vans gepinkelt wird und einem der drei das wichtigste Stück abgeschossen wird, wirkt dies auf Grund des verwackelten Kamerastils herrlich absurd. Diese Situation wird nur noch dadurch weiter gesteigert, da einer der drei zur Unfallstelle zurückkehrt und aus dem Notarztwagen das auf Eis gelegte beste Stück stibitzt. Doch auch in den Details überzeugt diese Episode. So trägt einer der Jugendlichen zum Beispiel ein T-Shirt mit der Aufschrift “Legalize Crime”. Doch nicht nur diese Episode überzeugte mich, sondern auch die anderen vier. So ist die Episode in der Cherie Ihren Freund auf dem Friedhof verführt ebenfalls herrlich skurril. Nicht nur das recht morbide ist auf einem Friedhof den Geschlechtsakt zu vollführen auch der Umstand, dass Cheries Freund durch einen Grabstein zu Tode kommt weiß auf Grund der perfekten Inszenierung zu überzeugen. Wie ich schon weiter oben schrieb überraschte mich zudem die Leistung von Patrick Swayze. Die Rolle des besorgten Vaters Frank passt erstaunlich gut zum Ex-Johnny aus “Dirty Dancing” und sieht man Swayze in “11:14″ spielen fällt es schwer zu fassen, dass er nach “Dirty Dancing” und “Ghost” fast gänzlich in der Versenkung verschwunden ist. Ein weiterer Punkt, der mir bei “11:14″ positiv aufgefallen ist, ist der, dass es Greg Marcks in seiner seiner zweiten Regiearbeit schafft die richtige Musik an den richtigen Stellen einzusetzen. Wenn Jack zum Beispiel zu Beginn des Film sein Radio anschaltet und harte Rockklänge ertönen und er kurz darauf in den “Wildunfall” verwickelt wird, wirkt dies selbst bei mir noch als gelungener Schockeffekt und auch im Rest des Films wird die Musik perfekt zur Untermalung des gezeigten eingesetzt. Aus all diesen Beispielen kann ich ohne Zweifel behaupten, dass “11:14″ ein richtig gut gelungener Film ist, der es allerdings mit Sicherheit schwer beim Kinopublikum haben wird. Weiß die Story zwar zu überzeugen, ist die gesamte Inszenierung des Film doch zu wenig Hollywood-Mainstream um in den großen Multiplexen gezeigt zu werden um so einem breiten Publikum zugänglich zu sein. [Sneakfilm.de]

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