Basic Instinct - Neues Spiel für Catherine Tramell


Basic Instinct - Neues Spiel für Catherine Tramell

Übersicht:

Nach einem Unfall mit ihrem Sportwagen gerät die in London lebende amerikanische Krimi-Autorin Catherine Tramell unter Mordverdacht, weil ihr Beifahrer dabei ums Leben kam. Sie wird verhaftet, und der Psychiater Michael Glass erstellt ein Gutachten über sie, in dem er ihr Risikosucht attestiert. Zum Verdruss des Detectives Roy Washburn lässt der Haftrichter Catherine frei. Kurz darauf taucht sie bei Glass auf und verwickelt ihn in ein mörderisches Spiel ...

Stimmen 190 (4,6/10)

Laufzeit: 117 Minuten

Release-Datum 29.03.2006

True

Budget: $70,000,000.00

Umsatz: $38,629,478.00

Produktionsfirma:

  • Intermedia Films
  • Kanzaman
  • C-2 Pictures
  • IMF Internationale Medien und Film GmbH & Co. 3. Produktions KG

Produktionsland:

  • Germany
  • United Kingdom
  • United States of America

Genres:

  • Krimi
  • Mystery
  • Thriller

Weitere Informationen

Catherine Tramell
Sharon Stone
Sharon Stone
Michael Glass
David Morrissey
David Morrissey
Milena Gardosh
Charlotte Rampling
Charlotte Rampling
Roy Washburn
David Thewlis
David Thewlis
Kevin Franks
Stan Collymore
Stan Collymore
Denise Glass
Indira Varma
Indira Varma
Jakob Gerst
Heathcote Williams
Heathcote Williams
Adam Towers
Hugh Dancy
Hugh Dancy
Henry Rose
Terence Harvey
Terence Harvey
Solicitor
Jan Chappell
Jan Chappell
Ferguson
Neil Maskell
Neil Maskell
Prosecutor
Ellen Thomas
Ellen Thomas
Michelle Broadwin
Flora Montgomery
Flora Montgomery
Magda
Kata Dobó
Kata Dobó
Peter Ristedes
Iain Robertson
Iain Robertson
David Bard
Charlie Simpson
Charlie Simpson
Susan Bard
Danielle Lydon
Danielle Lydon
Angry Patient
Christopher Brand
Christopher Brand
Snuffly Patient
Charlotte Purton
Charlotte Purton
Skinhead
Adam Allfrey
Adam Allfrey
Court Reporter 1
Mark Sangster
Mark Sangster
Court Reporter 2
Tim Berrington
Tim Berrington
Thai Prostitute
Vee Vimolmal
Vee Vimolmal
Big Man in Bar
Simon Lenagan
Simon Lenagan
Big Man's Wife
Clair Tebbut
Clair Tebbut
Screaming Woman
Aisling O'Neill
Aisling O'Neill
Stockbroker
Martin Heathcote
Martin Heathcote
Prostitute (uncredited)
Robyn Cooper
Robyn Cooper
Drug Dealer (uncredited)
Peter Rnic
Peter Rnic
Car Driver (uncredited)
Robert Dearle
Robert Dearle
Builder (uncredited)
Keith How
Keith How
Patient (uncredited)
Alexandra Staden
Alexandra Staden
Secretary (uncredited)
Elizabeth Adamczyk
Elizabeth Adamczyk
Soho Cool (uncredited)
João Costa Menezes
João Costa Menezes
Policeman (uncredited)
Andre Schneider
Andre Schneider
Policeman (uncredited)
Timo Gilbert
Timo Gilbert
Police Officer / Nightclub Customer (uncredited)
Robert Clarke
Robert Clarke
Set Decoration
Maggie Gray
Maggie Gray
Production Design
Norman Garwood
Norman Garwood
Original Music Composer
John Murphy
John Murphy
Costume Design
Beatrix Aruna Pasztor
Beatrix Aruna Pasztor
Author
Joe Eszterhas
Joe Eszterhas
Casting
Karen Lindsay-Stewart
Karen Lindsay-Stewart
Director
Michael Caton-Jones
Michael Caton-Jones
Author
Leora Barish
Leora Barish
Author
Henry Bean
Henry Bean
Director of Photography
Gyula Pados
Gyula Pados
Editor
István Király
István Király
Editor
John Scott
John Scott
Co-Art Director
Paul Inglis
Paul Inglis
Art Department Manager
James Foster
James Foster

Kalla Malla

Die attraktive Autorin Catherine Tramell (Sharon Stone) hat es von New York nach London verschlagen, wo sie ihren aufregenden Lebensstil sogleich fortführt. Dies kostet schon bald dem bekannten Fußballstar Kevin Franks (Stan Collymore) das Leben, der eines Nachts mit Catherine in deren Wagen durch die Stadt rast und sich bei 180 Sachen auf sexuelle Spielchen am Steuer einlässt. Die beiden haben die Situation schnell nicht mehr unter Kontrolle, rasen mit der Karre in ein Gewässer und gehen in ihr unter. Nur Catherine kann sich aus dem sinkenden Auto retten, Kevin jedoch ertrinkt. Eine Autopsie ergibt, dass der Fußballstar unter lähmenden Drogen stand, was wiederum den Detective Roy Washburn (David Thewlis) auf den Plan ruft, der Catherine sofort misstraut und die "Fotze" hinter Gittern sehen möchte. Die mit allen Wassern gewaschene, hochintelligente Frau begibt sich kurz darauf in Behandlung des Psychiaters Dr. Michael Glass (David Morrissey) und verwickelt diesen in ihre boshaften Psychospielchen. Schnell ist Michael der blonden Schönheit verfallen. Als es zu weiteren Morden in Catherines und auch in Michaels Umkreis kommt, ahnt er, dass sie dahinter stecken könnte, ist jedoch schon viel zu tief in Catherines verworrenem Spiel verstrickt.. Dass ein Sequel zu dem sehr erfolgreichen, skandalösen Erotikthriller "Basic Instinct" aus dem Jahre 1992 schon lange beschlossene Sache ist, war mir bis vor kurzem neu, und so staunte ich natürlich nicht schlecht, als ich hörte, dass bald die Fortsetzung in den Kinos anlaufen würde. Mein erster Gedanke war sicherlich kein guter und tendierte zu einem miesen, lieblosen Schnellschuss, der nur des Geldes wegen gedreht wurde, und wie es der Zufall so will, sollte ich Recht behalten. Allerdings, so muss ich sagen, wundert es mich im Nachhinein nicht, dass gerade Verhoevens Kulthit eine Fortsetzung erfahren musste, so war dieser nämlich ein weltweiter Erfolg, geizte nicht mit überaus freizügigen Sexszenen und machte die blonde Femme Fatale Sharon Stone auf einen Schlag zum Star, die in dem Streifen den wohl berühmtesten Beinüberschlag der Filmgeschichte vorführen durfte. Um so enttäuschender ist es da, dass "Basic Instinct - Neues Spiel für Catherine Tramell" seinem Vorgänger auf absolut allen Ebenen unterliegt, und ihm in keinster Weise das Wasser reichen kann. Das mag sicherlich viele Gründe haben, der Hauptgrund für mich ist allerdings die Handlung, auf der ich auch meine Überschrift aufgebaut habe. Wer den ersten Teil gesehen hat, wird wohl nach dem Lesen der Inhaltsangabe wissen, was ich meine. Was hier vorliegt ist fast 1:1 die Kopie der Erzählung des Originalfilms, da haben die Drehbuchschreiber wirklich ganz, ganz schwache Arbeit geleistet. Einfallsreichtum ist aus der Geschichte in keinster Weise herauszulesen, alles wirkt altbekannt und wie schon einmal gesehen. Genau so verhält es sich dann im Film selbst. Man hat quasi ständig das Gefühl, unter Deja-Vue Attacken zu leiden. Natürlich gibt es etliche Fortsetzungen, die auf ein und derselben Geschichte wie im ersten Teil aufbauen, doch im Fall von "Basic Instinct 2 - Neues Spiel für Catherine Tramell" ist es einfach witzlos. Erschreckend ist auch, dass die Figuren kaum verändert wurden. Sharon Stone mag zwar mit schauspielerischem Talent gesegnet sein, nervt aber auf Dauer einfach mit ihrer andauernden, frühpubertären Fäkalsprache. Wenn sie erzählt, wie, wo und von wem sie sich gerne ficken lässt, und darauf steht, wenn man ihre "Möse leckt" und dergleichen mehr, dann war das vor 14 Jahren noch weitaus schockierender, als es heute ist. Stone ist mittlerweile übrigens schon 48 Jahre alt und somit ist es fraglich, ob es nicht besser gewesen wäre, ihre Besetzung noch einmal zu überdenken. Dank tonnenweise Make Up und neu gemachten Brüsten sieht Sharon Stone zwar nicht unattraktiv, aber auch sehr künstlich und einfach unecht aus. Der absolute und traurige Tiefpunkt des Films ist dann leider der männliche Hauptpart David Morrissey. Dieser schafft es absolut nicht, seinem Charakter Dr. Michael Glass Leben einzuhauchen und ist zu allem Überfluss nicht einmal besonders symphatisch. Hinzu kommt ein extrem unglaubwürdiges, dämliches Verhalten, für dass man den Psychiater am liebsten höchstpersönlich erwürgen würde. Den Vergleich mit seinem indirekten Vorgänger Michael Douglas braucht man vermutlich gar nicht erst anzustellen, es ist klar, wer dabei den kürzeren ziehen würde. Was ich dem Film ebenfalls alles andere als positiv zurechne, ist die Tatsache, dass hier fast vollständig auf die freizügigen Sexszenen verzichtet wurde, die "Basic Instinct" damals so bekannt machten. Klar, hier und da gibt es mal die eine oder andere sexuelle Betätigung, doch diese fallen im großen und ganzen recht harmlos aus und sind zudem nicht sonderlich freizügig, so dass sie eigentlich keinen mehr hinterm Ofen hervorlocken sollten. Fazit: "Basic Instinct 2: Neues Spiel für Catherine Tramell" ist ein groß aufgeblasener Witz, der sich hinter einem bekannten Namen versteckt und so das Kinopublikum verarscht. Der Film ist ein purer Abklatsch des ersten Teils. Gleiche Handlung, gleicher Storyverlauf und einfach Null Neuerungen. So hat sich Sharon Stone wohl umsonst unters Messer legen lassen und konnte ihrer Karriere keinen weiteren Erfolg zuschreiben, wie es Verhoevens "Basic Instinct" zweifelsfrei war. Die Sexszenen sind mir einfach zu zahm, die Darsteller zu blass und alles andere war schon zu sehen. Sicher, wer den kultigen Erstling noch nicht gesehen hat, und auf pseudo-erotische Thrillerkost steht, wird mit "Basic Instinct 2: Neues Spiel für Catherine Tramell" eventuell seinen Spaß haben, allen anderen rate ich aber ab.

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