Der römische Frühling der Mrs. Stone


Der römische Frühling der Mrs. Stone

Übersicht:

Nachdem der Ehegatte der alternden Schauspielerin Karen Stone auf dem gemeinsamen Flug nach Rom einem Herzinfarkt zum Opfer fällt, beschließt sie, sich aus dem Filmgeschäft zurückzuziehen und vorerst in Rom zu bleiben. Durch eine Contessa macht sie die Bekanntschaft des jungen Paolo , mit dem sie schon bald das Bett teilt. Ihr Interesse an ihm verliert sie auch nicht, als sie erfährt, dass er als Gigolo von der Contessa mit reichen Frauen in Kontakt gebracht wird, um ihnen ihr Geld aus der Tasche zu ziehen.

Stimmen 6 (7,4/10)

Laufzeit: 104 Minuten

Release-Datum 1961-12-28

Produktionsfirma:

  • Seven Arts Productions
  • Warner Bros. Pictures

Produktionsland:

  • United States of America

Genres:

  • Drama
  • Liebesfilm

Weitere Informationen

Karen Stone
Vivien Leigh
Vivien Leigh
Paolo di Leo
Warren Beatty
Warren Beatty
Contessa Magda Terribili-Gonzales
Lotte Lenya
Lotte Lenya
Meg
Coral Browne
Coral Browne
Barbara Bingham
Jill St. John
Jill St. John
Young Man
Jeremy Spenser
Jeremy Spenser
Mrs. Jamison-Walker
Stella Bonheur
Stella Bonheur
Lucia
Josephine Brown
Josephine Brown
Lloyd Greener
Peter Dyneley
Peter Dyneley
Baron Waldheim
Carl Jaffe
Carl Jaffe
Tailor
Harold Kasket
Harold Kasket
Julia Mcllheny
Viola Keats
Viola Keats
Singer
Cleo Laine
Cleo Laine
Bunny
Bessie Love
Bessie Love
Mrs. Barrow
Elspeth March
Elspeth March
Campbell Kennedy (as Henry McCarthy)
Henry McCarty
Henry McCarty
Giorgio
Warren Mitchell
Warren Mitchell
Tom Stone
John Phillips
John Phillips
Stefano the Barber
Paul Stassino
Paul Stassino
Stefano
Ernest Thesiger
Ernest Thesiger
Mrs. Coogan
Mavis Villiers
Mavis Villiers
Party Guest (uncredited)
Jean Marsh
Jean Marsh
Director
José Quintero
José Quintero
Author
Gavin Lambert
Gavin Lambert
Writer
Tennessee Williams
Tennessee Williams
Producer
Louis De Rochemont
Louis De Rochemont
Original Music Composer
Richard Addinsell
Richard Addinsell
Director of Photography
Harry Waxman
Harry Waxman
Editor
Ralph Kemplen
Ralph Kemplen

Kalla Malla

»Der römische Frühling der Mrs. Stone« (»The Roman Spring of Mrs. Stone«) ist die Verfilmung des einzigen Romans von Tennessee Williams und erzählt von einer erfolgreichen Bühnenschauspielerin (Vivien Leigh) in reifen Jahren, die sich nach dem Tod ihres Mannes in Rom verzweifelt und ziellos treiben lässt, um sich dann in einen jungen Gigolo (Warren Beatty) zu verlieben, der nur ihr Geld im Sinn hat. Man muss es dem Film (von 1961) lassen, dass er das Thema des Buches (eine Frau versucht die Leere in ihrem Leben mit Sex und gekaufter Zuneigung zu füllen) so wenig verfälscht wie es ihm zur Zeit seiner Entstehung möglich war. Allerdings war die Zeit leider noch nicht wirklich reif für eine solche Geschichte, schon gar nicht im prüden Amerika. Deswegen muss der Film ständig Andeutungen machen und das Offensichtliche irgendwie umschreiben, was ihn heute sehr verstaubt und verklemmt wirken lässt. Das größere Problem besteht allerdings darin, dass der sehr fragmentarische, unchronologische Roman nicht gut zur Filmerzählung umgearbeitet wurde. Zwar finden sich so ziemlich alle Szenen des Romans im Film wieder, aber er wirkt holprig und unfokussiert, weil ihm schlicht die erzählerischen Mittel fehlen, um das Innenleben der Charaktere darzustellen. So erfährt man nie genau, wie eigentlich die Figuren zueinander stehen und wohin der Film schließlich will. Das führt stellenweise zu Langeweile, obwohl es mehrere großartige Szenen gibt, die eine bessere Verbindung gebraucht hätten. Eine weitere Schwäche des Films ist die offensichtliche Kulissenhaftigkeit. Obwohl mehrere Szenen an Originalschauplätzen gedreht wurden, fand der Hauptteil der Dreharbeiten im Studio in England statt. »Mrs. Stone« handelt von einer Frau, die »sich treiben« lässt, wie sie es ausdrückt, die kein Ziel mehr in ihrem Leben hat. Aber statt eines authentischen Rom-und Sonne-Gefühls, das die Geschichte zwingend benötigt, sieht die Dekoration zu oft nach Studio und Rückprojektion aus, was wirklich bedauerlich ist. Grandios bleiben unbestritten die Leistungen der Darsteller, die pikanterweise sehr viel reale Ähnlichkeit mit den Filmfiguren aufweisen. Vivien Leigh spielt die Mrs. Stone mit einer kühlen Überheblichkeit, hinter der sie ihre Verletzbarkeit verbirgt. Die Angst vor dem Alter kann man ihr praktisch in jeder Szene anmerken. Warren Beatty, der gerade seinen ersten großen Erfolg vorzuweisen hatte, ist ihr absolut ebenbürtig als leicht schmieriger, eitler Schönling, der sich lieber faul beim Friseur oder auf Sonnenliegen aalt als Mrs. Stone die ersehnte Zuneigung zu geben und sieht dabei noch umwerfend aus. Allen die Show stiehlt aber letztlich Lotte Lenya als heruntergekommene italienische Gräfin, die sich für eine große Dame hält, im Grunde aber nichts weiter als eine Zuhälterin ist, die sich sogar Geld erbetteln muss und nur Verachtung für amerikanische Frauen übrig hat. Fazit: Es ist immer schade, wenn Tennessee Williams' gewagte Themen und Blicke in hoffnungslose Seelen nicht adäquat übertragen werden können. So bleibt ein etwas angestaubtes Drama, das in erster Linie von den Schauspielern lebt. Die TV-Neuverfilmung des Stoffes von 2003 mit Helen Mirren und Olivier Martinez ist eine kongeniale Umsetzung des Romans und dieser älteren Fassung absolut vorzuziehen.

Und dennoch leben sie
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Stimmen 99 (7,8/10)
Release-Datum 23.12.1960

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Zeit der Liebe, Zeit des Abschieds
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Stimmen 36 (7,1/10)
Release-Datum 23.09.1936

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Die Villa
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Stimmen 11 (5,6/10)
Release-Datum 14.04.2000

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À Flor do Mar
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Stimmen 3 (7/10)
Release-Datum 02.10.1986

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La Otra
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Stimmen 3 (6,3/10)
Release-Datum 20.11.1946

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Abenteuer in Rom
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Stimmen 3 (7/10)
Release-Datum 21.04.1962

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Román pro ženy
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Stimmen 2 (7/10)
Release-Datum 14.04.2005

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Profundo carmesí
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Stimmen 10 (6,4/10)
Release-Datum 01.01.1996

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Violenza al sole
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Stimmen 1 (6,5/10)
Release-Datum 29.08.1969

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