Edeltraut Hertel – eine Geburtshelferin zwischen zwei Welten. Seit fast 20 Jahren arbeitet sie in einem kleinen Dörfchen, nahe Chemnitz, als Hebamme und begleitet werdende Mütter vor, während und nach der Geburt ihres Nachwuchses. Doch die Arbeit als Geburtshelferin bringt gesellschaftliche Probleme, wie Geburtenrückgang oder die Abwanderung aus den Provinzen mit sich. Der Konkurrenzkampf um die Sprösslinge zwischen den Geburtshäusern ist besonders in finanzieller Hinsicht groß geworden. Ganz anders die Geburtshilfe in Tansania, Afrika, Edeltrauds zweiter Arbeitsstelle. Hier bringt die Hebamme nicht nur Kinder zu Welt, sie bildet auch Nachfolgerinnen aus, leistet Aufklärungs- und Entwicklungsarbeit, und kämpft mit kulturellen und sozialen Problemen des Landes.
Laufzeit: 100 Minuten
Release-Datum 28.02.2008
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Ob es daran liegt, dass ich selbst noch keine Kinder habe, dass mir „Der lange Weg ans Licht“ nicht wirklich gefallen hat? Ich glaube nicht! Das Grundthema dieser Dokumentation finde ich nämlich durchaus interessant, doch leider gelingt es Regisseur Douglas Wolfsperger (Die Blutritter, Kies) nicht dieses Thema auch packend einzufangen. Wolfsperger beschränkt sich leider in weiten Teilen seiner Dokumentation darauf die Arbeit der Hebammen in den Himmel zu loben und die moderne Krankenhausarbeit nieder zu machen. Zudem lässt er viele seiner Thesen unreflektiert im Raum stehen. Wo bitte besteht der Sinn darin Behauptungen aufzustellen ohne diese auch zu belegen? Sowas kann vielleicht in einer schlecht recherchierten TV-Dokumentation passieren, in einem Kinofilm sollte und darf so etwas nicht vorkommen. [Sneakfilm.de]