Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street


Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street

Übersicht:

Sweeney Todd wird unschuldig ins Gefängnis geworfen und schwört Rache nicht nur für seine brutale Strafe, sondern auch für das grausige Schicksal, das seine Frau und Tochter erleiden müssen. Eines Tages kehrt er zurück, arbeitet wieder als Frisör und steigt zum dämonischen Barbier der Fleet Street auf: “Er rasiert den Gentlemen die Köpfe, die daraufhin spurlos verschwinden.” Helena Bonham Carter backt als Mrs. Lovett diabolische Fleischpasteten und wird Sweeneys Geliebte und Komplizin. Alan Rickman spielt den bösen Richter Turpin, der Sweeney ungerechterweise zur Haftstrafe verurteilt und damit Sweeneys Rachefeldzug provoziert. Unterstützt wird der Richter von seinem verschlagenen Partner Beadle Bamford.

Stimmen 1971 (7/10)

Laufzeit: 116 Minuten

Release-Datum 20.02.2008

True

Budget: $50,000,000.00

Umsatz: $152,000,000.00

Webseite: Link

Tagline: VERGISS NIE. VERGIB NIE.

Produktionsfirma:

  • Warner Bros.
  • DreamWorks Pictures
  • Tim Burton Productions
  • Zanuck Company, The
  • Parkes+MacDonald Image Nation

Produktionsland:

  • United Kingdom
  • United States of America

Genres:

  • Drama
  • Horror
  • Musik

Anhänger

Weitere Informationen

Sweeney Todd
Johnny Depp
Johnny Depp
Mrs. Lovett
Helena Bonham Carter
Helena Bonham Carter
Judge Turpin
Alan Rickman
Alan Rickman
Beadle
Timothy Spall
Timothy Spall
Pirelli
Sacha Baron Cohen
Sacha Baron Cohen
Anthony Hope
Jamie Campbell Bower
Jamie Campbell Bower
Johanna Barker
Jayne Wisener
Jayne Wisener
Toby Ragg
Ed Sanders
Ed Sanders
Lucy Barker
Laura Michelle Kelly
Laura Michelle Kelly
Man in street - greets Todd after competition
Anthony Stewart Head
Anthony Stewart Head
Barber Customer
Buck Holland
Buck Holland
Minister
David McKail
David McKail
Elixir Sniffing Customer
Colin Higgins
Colin Higgins
Jolly Friend
Jess Murphy
Jess Murphy
Mad Woman in the Asylum (uncredited)
Sophie Morris-Sheppard
Sophie Morris-Sheppard
Production Design
Dante Ferretti
Dante Ferretti
Director
Tim Burton
Tim Burton
Screenplay
John Logan
John Logan
Costume Design
Colleen Atwood
Colleen Atwood
Makeup Artist
Ve Neill
Ve Neill
Editor
Chris Lebenzon
Chris Lebenzon
Set Decoration
Francesca Lo Schiavo
Francesca Lo Schiavo
Director of Photography
Dariusz Wolski
Dariusz Wolski
Casting
Susie Figgis
Susie Figgis
Executive Producer
Patrick McCormick
Patrick McCormick
Producer
John Logan
John Logan
Music Editor
John Warhurst
John Warhurst
Music
Stephen Sondheim
Stephen Sondheim
Musical
Stephen Sondheim
Stephen Sondheim
Musical
Hugh Wheeler
Hugh Wheeler
Still Photographer
Peter Mountain
Peter Mountain
Still Photographer
Leah Gallo
Leah Gallo
Music Editor
Sam Southwick
Sam Southwick
Sound Re-Recording Mixer
Tom Johnson
Tom Johnson
Sound Re-Recording Mixer
Michael Semanick
Michael Semanick
Production Sound Mixer
Tony Dawe
Tony Dawe
Sound Designer
Steve Boeddeker
Steve Boeddeker
Supervising Sound Editor
David Evans
David Evans
Sound Editor
Steve Browell
Steve Browell
Producer
Richard D. Zanuck
Richard D. Zanuck
Producer
Walter F. Parkes
Walter F. Parkes
Producer
Laurie MacDonald
Laurie MacDonald
Co-Producer
Katterli Frauenfelder
Katterli Frauenfelder
Steadicam Operator
Vince McGahon
Vince McGahon
Art Department Assistant
Francesca Balestra Di Mottola
Francesca Balestra Di Mottola

Michael

„Sweeney Todd“ ist ein Meisterwerk und ein Film, den jeder Filmfan gesehen haben muss. Tim Burton (Corpse Bride, Planet der Affen) beweist erneut, warum er zu den interessantesten Regisseuren Hollywoods gehört. Sein neustes Werk ist ein morbides Kunstwerk, in dem das Blut nicht zum Selbstzweck, sondern als notwendiges Stilmittel fließt. Doch „Sweeney Todd“ ist kein Film für Zwischendurch. Da sich Burton diesmal an eine Musicalverfilmung gewagt hat, wird die meiste Zeit des Films gesungen. Dabei ist die Broadwayvorlage kein fröhliches Musical, sonders es dominiert die traurige und düstere Grundstimmung, was sich so natürlich auch in der Musik und den Texten widerspiegelt. Wer bei „Sweeney Todd“ also fröhliche Sänger und Tänzer erwartet wird enttäuscht werden. Zudem müssen deutsche Kinozuschauer damit Leben, dass die gesprochenen Dialogzeilen synchronisiert wurden, die Gesangseinlagen aber in der Originalversion gelassen wurden. So heißt es für Menschen mit nicht ganz so gut ausgeprägten Englischkenntnissen Untertitel lesen. Und davon gibt es nicht viele. Doch war die Entscheidung aus meiner Sicht richtig, dass man die Songs nicht übersetzt hat. Kommt man doch so in den Genuss die Darsteller selber singen zu hören. Johnny Depp, Alan Rickman (Galaxy Quest, Das Parfum), Helena Bonham Carter (Big Fish, Fight Club) und all die anderen Darsteller haben ihre Lieder nämlich alle selber gesungen. Dabei schwanken die Gesangsleistungen von genial bis zu bitte nie wieder. Doch stören auch die schlechteren Gesangseinlagen nicht, sondern passen sich perfekt in das düstere Bild des Films ein. Wenn Alan Rickman zum Beispiel auf dem Barbierstuhl von Sweeney Todd sitzt und in seinem Duett mit Todd lange nicht jeden Ton trifft, könnte man dies auch so deuten, als wolle Rickman durch seine schiefen Töne ein wenig die innere Angst seines Charakters Turpin vor den Messern von Todd zeigen. Bei den gelungenen Gesangseinlagen hört das Lob für „Sweeney Todd“ aber nicht auf. Insgesamt überzeugen die Schauspieler durch die Bank weg. Es gibt keinen einzigen Darsteller in der gesamten Besetzung, von dem man sagen würde, dass er nicht in die ihm zugewiesene Rolle passt. Ein weiterer Aspekt, der „Sweeney Todd“ Pluspunkte einbringt ist die Ausstattung. Bei den Bühnenbildern fühlt man sich perfekt in das 19. Jahrhundert und in die dunkleren Ecken der Metropole London zurückversetzt. Auch den Requisiten und den Kostümen setzt sich dieser gute Eindruck fort, so dass man ein perfektes Bild erhält. Zum Schluss dürfen die Spezialeffekte nicht unerwähnt bleiben. Ganz bewusst werden die Mordszenen überspitzt dargestellt. So spritzt zwar literweise das Kunstblut über die Leinwand, doch hat man hier eine Flüssigkeit angemischt, die den Begriff Kunstblut absolut verdient hat. Das Blut ist so dickflüssig und vom rotton völlig anders als echtes Blut, so dass wirklich jeder im Kinosaal erkennen kann, dass hier kein echtes Blut fließt. Doch wer in einen Film geht, weiß solche Fakten von vorneherein. Warum wird also kein echt aussehendes Kunstblut verwendet? Ich denke, dass Burton mit der in „Sweeney Todd“ verwendeter Art des Kunstblutes noch einmal den künstlerischen Aspekt seines Werkes unterstreichen wollte und meiner Meinung nach ist ihm dies mit dieser Art von Blut perfekt gelungen. Zudem hat dieses unecht wirkende Blut den Vorteil, dass sich auch Menschen mit einer niedrigen Ekelschwelle die Morde von Todd (fast) ohne Probleme ansehen können. [Sneakfilm.de]

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