Misery


Misery

Übersicht:

Der Autor Paul Sheldon hatte jahrelangen Erfolg mit den Liebesromanen über seine Figur Misery Chastaine. Doch jetzt hat er die Nase voll und will andere Bücher schreiben. Als er jedoch im Schnee einen Autounfall hat, findet ihn ausgerechnet Annie Wilkes, der wohl größte lebende Misery-Fan. Annie, die ihn erkennt, pflegt ihn auf eigene Gefahr gesund, obwohl Paul schwer verletzt ist. Denn Annie ist im stillen schon eine Psychopathin, die ihre Misery auf jeden Fall zurückhaben will. Also zwingt sie Paul, einen neuen Misery-Roman zu schreiben, so wie sie ihn haben will. Und wenn er nicht spurt, schreckt sie auch vor körperlicher Gewalt nicht zurück ...

Stimmen 1208 (7,6/10)

Laufzeit: 103 Minuten

Release-Datum 29.11.1990

True

Budget: $20,000,000.00

Umsatz: $61,276,872.00

Produktionsfirma:

  • Columbia Pictures
  • Castle Rock Entertainment
  • Nelson Entertainment

Produktionsland:

  • United States of America

Genres:

  • Drama
  • Thriller

Anhänger

Weitere Informationen

Paul Sheldon
James Caan
James Caan
Annie Wilkes
Kathy Bates
Kathy Bates
Buster
Richard Farnsworth
Richard Farnsworth
Virginia
Frances Sternhagen
Frances Sternhagen
Marcia Sindell
Lauren Bacall
Lauren Bacall
Libby
Graham Jarvis
Graham Jarvis
Helicopter Pilot
Rob Reiner
Rob Reiner
State Trooper Sherman Douglas
J.T. Walsh
J.T. Walsh
Pete
Jerry Potter
Jerry Potter
Reporter
Archie Hahn
Archie Hahn
Anchorwoman
June Christopher
June Christopher
Anchorman
Thomas Brunelle
Thomas Brunelle
Director
Rob Reiner
Rob Reiner
Novel
Stephen King
Stephen King
Screenplay
William Goldman
William Goldman
Producer
Rob Reiner
Rob Reiner
Producer
Andrew Scheinman
Andrew Scheinman
Original Music Composer
Marc Shaiman
Marc Shaiman
Director of Photography
Barry Sonnenfeld
Barry Sonnenfeld
Editor
Robert Leighton
Robert Leighton
Casting
Janet Hirshenson
Janet Hirshenson
Casting
Jane Jenkins
Jane Jenkins
Co-Producer
Steve Nicolaides
Steve Nicolaides
Co-Producer
Jeffrey Stott
Jeffrey Stott
Production Design
Norman Garwood
Norman Garwood
Art Direction
Mark W. Mansbridge
Mark W. Mansbridge
Set Decoration
Garrett Lewis
Garrett Lewis
Costume Design
Gloria Gresham
Gloria Gresham
Script Supervisor
Kerry Lyn McKissick
Kerry Lyn McKissick
Still Photographer
Merrick Morton
Merrick Morton
Camera Operator
M. Todd Henry
M. Todd Henry
Sound Mixer
Robert Eber
Robert Eber
Sound Re-Recording Mixer
Rick Kline
Rick Kline
Sound Re-Recording Mixer
Gregg Landaker
Gregg Landaker
Sound Re-Recording Mixer
Kevin O'Connell
Kevin O'Connell
Supervising Sound Editor
Donald J. Malouf
Donald J. Malouf
Boom Operator
George Baetz
George Baetz
Art Department Coordinator
Jody Gaber
Jody Gaber
Supervising Sound Editor
Charles L. Campbell
Charles L. Campbell
Supervising Music Editor
Scott Stambler
Scott Stambler
First Assistant Editor
Alan Edward Bell
Alan Edward Bell

Kalla Malla

»Ich bin Ihr Fan Nummer Eins.« So stellt sich die allein lebende Krankenschwester Annie Wilkes dem Schriftsteller Paul Sheldon vor, den sie nach einem Autounfall aus dem Wrack gerettet hat. Was dieser noch nicht weiß: Annie Wilkes ist komplett verrückt und dreht auch prompt durch, als sie erfährt, dass Sheldon seine fiktive Protagonistin Misery Chastain im letzten Band seiner Trivialromanreihe hat sterben lassen. Mit Gewalt und Psychoterror zwingt sie ihn, eine Fortsetzung zu schreiben, »ihre« Heldin wieder zum Leben zu erwecken. Für Paul Sheldon beginnt ein wochenlanges Martyrium … Stephen Kings »SIE« (»Misery« ist der amerikanische Originaltitel des Buches) ist nicht nur einer seiner besten Horror-Romane, sondern bot sich darüber hinaus wie kaum ein anderes seiner Bücher zur Verfilmung an. Rob Reiner wiederum zeichnete mit »Stand by Me - Das Geheimnis eines Sommers« bereits für eine der gelungensten King-Verfilmungen überhaupt verantwortlich, und für Stephen King, der nach einigen schlechten Erfahrungen die Rechte an dem Buch ursprünglich überhaupt nicht weggeben wollte, war es denn auch ein Leichtes, mit Reiners Firma Castle Rocks handelseinig zu werden. King: »Der Vertrag galt nur mit Rob als Regisseur oder Produzent.« Rob Reiner hat aus der düsteren, von langen inneren Monologen und Beschreibungen physischer und psychischer Schmerzen geprägten Vorlage ein charakterstark besetztes Kammerspiel gezaubert, mit einem sehr souverän agierenden James Caan als Sheldon und Kathy Bates als Annie, die perfekt alle Höhen und Tiefen des Wahnsinns darstellt. Zu Recht mit einem »Golden Globe« und einem Oscar für ihre Rolle ausgezeichnet, spielt sie den an Dr. Jekyll und Mr. Hyde gemahnenden Borderline-Effekt perfekt – denn man nimmt ihr nicht nur die geifernde Besessenheit ab, sondern auch die tief empfundene Fürsorge für ihren Patienten und Gefangenen. »Wir entschieden, sie sollte keineswegs verrückt agieren, aber das, was sie tat, sollte doch völlig verrückt sein«, erläutert der Regisseur dazu. In den Nebenrollen interessant: Lauren Bacall als Sheldons kühle Agentin Marcia Sindell, die allerdings wenig mehr zu tun hat, als Sheldon hie und da ein wenig hinterherzutelefonieren, und Richard Farnsworth als der kauzige Sheriff Buster. Das alte Sheriff-Ehepaar fügt dem Film eine wohltuend humoristische Ebene hinzu: Lustig, wie die Frau ihrem Mann eifersüchtige Vorhaltungen macht. Rührend, wie sich das Pärchen zu lieben scheint. Wobei der Film für die so liebevoll aufgebaute Figur des Sheriffs, so viel darf wohl verraten werden, ein jähes Ende bereithält. »Ehrlich gesagt ist es das erste Mal, dass ich mein Publikum zu Entsetzensschreien treibe«, meint Rob Reiner. »Aber das macht fast so viel Spaß, als würde ich alle zum Lachen bringen.« Mit seiner ihm eigentümlichen Ironie schafft Reiner immer wieder schöne Aha-Erlebnisse für Cineasten; die stets wiederkehrende Hubschrauber-Perspektive auf das Annie-Wilkes-Haus baut etwa das Haus selbst zu einem Bedeutungsträger des Unheils auf und gemahnt an die sich wiederholenden Kameraeinstellungen auf das Bates-Motel in Hitchcocks »Psycho«. Und auch die Treppe mit rückwärtigem Kellereingang scheint nicht nur von der Optik, sondern auch von der Bedeutung diesem Klassiker entliehen zu sein - oben Schlafzimmer, unten das Grauen. Die Verfilmung von Misery schafft es, dem Buch eine eigene Interpretation entgegenzusetzen, die stark genug ist, dass sie auch ohne die Vorlage funktioniert. Was natürlich vor allem an der exzellenten, treffsicher ausgesuchten Starbesetzung liegt. Und es ist ein Film, der trotz seiner Schockeffekte der Geschichte ihren Raum lässt – eine Geschichte, in der King metaphorisch kaum verhüllt von seinen eigenen inneren Gefängnissen erzählt.

Saw IV
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Stimmen 1055 (5,9/10)
Release-Datum 25.10.2007

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Patch Adams
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Stimmen 904 (7/10)
Release-Datum 25.12.1998

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The Void
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Stimmen 242 (5,8/10)
Release-Datum 21.10.2016

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Shut In
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Stimmen 170 (4,8/10)
Release-Datum 11.11.2016

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Demolition - Lieben und Leben
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Stimmen 694 (6,6/10)
Release-Datum 06.04.2016

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Feld der Träume
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Stimmen 400 (7,1/10)
Release-Datum 21.04.1989

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Im Zeichen der Libelle
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Stimmen 221 (6,1/10)
Release-Datum 22.02.2002

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50/50 Freunde fürs (Über)Leben
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Stimmen 1377 (7/10)
Release-Datum 30.09.2011

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Doc Hollywood
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Stimmen 160 (6/10)
Release-Datum 02.08.1991

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Scream 4
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Stimmen 1000 (6,1/10)
Release-Datum 11.04.2011

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Sicko
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Stimmen 246 (7,3/10)
Release-Datum 18.05.2007

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Fair Game
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Stimmen 57 (4,1/10)
Release-Datum 03.11.1995

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Halloween VI - Der Fluch des Michael Myers
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Stimmen 182 (5/10)
Release-Datum 29.09.1995

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No Surrender - Schrei nach Gerechtigkeit
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Stimmen 13 (5,7/10)
Release-Datum 13.03.1992

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Der Landarzt von Chaussy
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Stimmen 69 (6/10)
Release-Datum 23.03.2016

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Stimmen 47 (7,8/10)
Release-Datum 22.02.2017

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Phenomena
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Stimmen 160 (6,7/10)
Release-Datum 25.01.1985

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Airport
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Stimmen 92 (6,2/10)
Release-Datum 05.03.1970

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Dead Zone
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Stimmen 349 (6,9/10)
Release-Datum 21.10.1983

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Jugend ohne Jugend
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Stimmen 49 (6,6/10)
Release-Datum 26.10.2007

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