Die Fliege


Die Fliege

Übersicht:

Die geniale Erfindung des Wissenschaftlers Seth Brundle könnte das Transportwesen grundlegend verändern. Materie wird in ihre Bestandteile zerlegt, an jeden beliebigen Ort "gebeamt" und wieder zusammengesetzt. Der erste Selbstversuch hat jedoch katastrophale Nebenwirkungen. Bei der Teleportation verirrt sich eine Stubenfliege in seinen Apparat, worauf Körperatome von Mensch und Insekt sich miteinander vermischen. Unaufhaltsam beginnt Seth Brundle, sich in ein 180 Pfund schweres Insekt zu verwandeln. Doch damit beginnt erst der Albtraum.

Stimmen 1056 (7,1/10)

Laufzeit: 96 Minuten

Release-Datum 08.01.1987

True

Budget: $15,000,000.00

Umsatz: $60,629,159.00

Tagline: Der erste Alptraum einer neuen Generation.

Produktionsfirma:

  • SLM Production Group
  • Brooksfilms

Produktionsland:

  • Canada
  • United Kingdom
  • United States of America

Genres:

  • Horror
  • Science Fiction

Anhänger

Weitere Informationen

Seth Brundle
Jeff Goldblum
Jeff Goldblum
Veronica Quaife
Geena Davis
Geena Davis
Stathis Borans
John Getz
John Getz
Tawny
Joy Boushel
Joy Boushel
Dr. Brent Cheevers
Leslie Carlson
Leslie Carlson
Marky
George Chuvalo
George Chuvalo
2nd Man in Bar
Michael Copeman
Michael Copeman
Gynecologist
David Cronenberg
David Cronenberg
Nurse
Carol Lazare
Carol Lazare
Clerk
Shawn Hewitt
Shawn Hewitt
Screenplay
David Cronenberg
David Cronenberg
Director
David Cronenberg
David Cronenberg
Editor
Ronald Sanders
Ronald Sanders
Original Music Composer
Howard Shore
Howard Shore
Set Designer
James McAteer
James McAteer
Director of Photography
Mark Irwin
Mark Irwin
Casting
Deirdre Bowen
Deirdre Bowen
Production Design
Carol Spier
Carol Spier
Supervising Sound Editor
David Evans
David Evans
Costume Design
Denise Cronenberg
Denise Cronenberg
Music Editor
Jim Weidman
Jim Weidman
Set Decoration
Elinor Rose Galbraith
Elinor Rose Galbraith
Producer
Stuart Cornfeld
Stuart Cornfeld
Sound Re-Recording Mixer
Gerry Humphreys
Gerry Humphreys
Screenplay
Charles Edward Pogue
Charles Edward Pogue
Creature Design
Chris Walas
Chris Walas
Visual Effects Supervisor
Lee Wilson
Lee Wilson
Visual Effects Supervisor
Hoyt Yeatman
Hoyt Yeatman
Foley
Terry Burke
Terry Burke
Dialogue Editor
Richard Cadger
Richard Cadger
Supervising Sound Editor
Wayne Griffin
Wayne Griffin
Stunt Coordinator
Dwayne McLean
Dwayne McLean
Makeup Artist
Shonagh Jabour
Shonagh Jabour
Co-Producer
Marc Boyman
Marc Boyman
Casting
Deidre Bowen
Deidre Bowen
Sound Effects Editor
Jane Tattersall
Jane Tattersall
Art Direction
Rolf Harvey
Rolf Harvey
Sound Re-Recording Mixer
Robin O'Donoghue
Robin O'Donoghue
Unit Publicist
Prudence Emery
Prudence Emery
Co-Producer
Kip Ohman
Kip Ohman
Hairstylist
Ivan Lynch
Ivan Lynch
Assistant Art Director
Nancey Pankiw
Nancey Pankiw
Property Master
Marc Corriveau
Marc Corriveau
Scenic Artist
Nick Kosonic
Nick Kosonic
ADR & Dubbing
Robin Leigh
Robin Leigh
Animation
Katherine Kean
Katherine Kean
Animation
Mitchell Rothzeid
Mitchell Rothzeid
Gaffer
Scotty Allan
Scotty Allan
Additional Photography
Robin Miller
Robin Miller
Additional Photography
Kenneth Post
Kenneth Post
Still Photographer
Attila Dory
Attila Dory
First Assistant Editor
Michael Rea
Michael Rea
Transportation Coordinator
Matthew Wolchock
Matthew Wolchock
Script Supervisor
Gillian Richardson
Gillian Richardson
Location Manager
Howard Rothschild
Howard Rothschild

Kalla Malla

Der Wissenschaftler Seth Brundle (Jeff Goldblum) experimentiert mit Teleportation, der Übertragung von Materie von einem Ort zum anderen. Er verliebt sich in die Journalistin Veronica (Geena Davis), die er in seine geheimen Pläne einweiht. Veronica, die zunächst nur ein berufliches Interesse an Brundle hat, dann aber immer stärker ihre Zuneigung zu ihm entdeckt, wird die erstaunte Augenzeugin verblüffender Phänomene. Aber noch hat Brundle sein eigentliches Ziel nicht erreicht - die erfolgreiche Teleportation von Menschen. Im alkoholisierten Zustand unternimmt er einen Selbstversuch, der katastrophale Auswirkungen hat. Brundle übersah im Rausch, dass sich bei dem gefährlichen Versuch eine gewöhnliche Hausfliege in der Telepod-Übertragungskabine befand. Seine Körperatome vermischen sich mit denen der Fliege. Die Folgen sind verheerend. Seth Brundle verwandelt sich allmählich in einen grotesken Insektenmutaten. Veronica sucht Hilfe bei ihrem ehemaligen Geliebten Stathis Borans (John Getz). Aber es ist zu spät, der Alptraum ist nicht aufzuhalten... David Cronenberg hasst Remakes. Und tatsächlich ist »Die Fliege« auch weniger ein Remake des Kurt-Neumann-Klassikers von 1958, sondern eine komplett neue Interpretation der Grundidee. Während bei Neumann das »Monster« direkt aus dem missglückten Experiment erwuchs und der Film seine Spannung daraus bezog, es erst spät zu zeigen, steigt hier Seth Brundle nach der Teleportationsreise mit der Fliege unversehrt aus dem Telepod (zu dessen Design Cronenberg übrigens durch den Zylinderkopf eines Ducati-Motorrads angeregt wurde). Erst allmählich setzen Veränderungen ein: Brundle entwickelt einen Heißhunger auf Süßes, er hat plötzlich Bärenkräfte, dann werden die Transformationen drastischer … Insofern ist »Die Fliege« ein klassisches Horrordrama, das den Leidensweg eines Menschen zeigt, der sich zu einer ungeheuerlichen Mutation entwickelt. Brundle ist kein Mad Scientist, sondern ein zwar etwas exzentrischer, aber liebenswerter und sensibler, wenn auch sehr rationaler Mensch, der das, was mit ihm geschieht, mit Angst und Abscheu durchleidet und gleichzeitig kühl analysiert – bis das Monster in ihm die Oberhand gewinnt. Jeff Goldblum erweist sich als Glücksgriff für die Rolle, er hat genau die richtige Exzentrik, gleichzeitig aber auch eine sehr starke körperliche Präsenz, um alle Phasen der Verwandlung glaubhaft und intensiv darzustellen. Gleichzeitig ist »Die Fliege« aber auch ein Liebesdrama mit »Beauty and the Beast«-Elementen; die Journalistin Veronica ist hin- und hergerissen zwischen ihrer Liebe zu Seth und ihrem Abscheu vor dem, was aus ihm wird. Der Film konzentriert sich ganz auf die intensive Beziehung der beiden und ihre Entwicklung, als »Welt von außen« fungiert Veronicas Ex-Lover und Chef Stathis Borans (John Getz), der als Nebenrolle überraschend vielschichtig angelegt ist: anfangs tut man ihn als fiesen Macho ab, dann ist er wieder hilfreich und väterlich besorgt, dann wieder beißend sarkastisch. Geena Davis als Veronica spielt ihre Rolle sehr lebendig und überzeugend emotional. Vor allem aber stimmt die Chemie zwischen ihr und Jeff Goldblum – was kein Wunder ist, die beiden verliebten sich während der Dreharbeiten tatsächlich und heirateten später. In den Drehpausen spielte Goldblum manchmal auf dem Klavier, und Geena Davis sang dazu. Schließlich ist in einem Mini-Auftritt auch noch Cronenberg selbst zu sehen, in einer Traumsequenz spielt er einen Gynäkologen. Cronenberg hat in seinem bis dahin besten Film die Fleischmutationen aus »Scanners«, »Die Brut« oder »Videodrome« zusammengebracht mit dem psychischen Horror eines Dornenwegs, wie er ihn auch in »Dead Zone« gezeichnet hat. Ähnlich wie in der Stephen-King-Verfilmung sieht sich auch hier der Protagonist einer allmählichen Verwandlung unterzogen, die ihn gleichzeitig von seiner großen Liebe und von der menschlichen Gesellschaft separiert. Doch obgleich Cronenberg eher auf die psychischen Aspekte denn auf Schockmomente setzt, werden diese hier keineswegs vernachlässigt. Die einzelnen Stufen der Verwandlung von Brundle wurden vom Special-Effects-Experten Chris Walas genial umgesetzt, schockierend und eklig, dennoch überwiegt auch in den scheußlichsten Momenten das Mitleid mit der »Brundle-Fliege«. Zu Recht wurde die Maske mit einem Oscar prämiert. Fazit: Mit seinem Remake von »Die Fliege« hat Cronenberg einen großen Klassiker des Horrorgenres geschaffen.

Michael

„Die Fliege“ ist auch nach mehr als 20 Jahren noch ein wirklich beeindruckender Film. Ist die Grundidee des Film eigentlich nicht viel mehr als die Schablone für einen typischen Horrorfilm gelingt es Regisseur David Cronenberg mehr aus dem Film herauszuholen. „Die Fliege“ wird durch Cronenberg zu einer Film, der die damals moderne Wissenschaft hinterfragt und indirekt den Zuschauer darüber nachdenken lässt, ob alles was möglich ist auch gemacht werden muss. Doch nicht nur durch seine Erzählweise gelingt es Cronenberg einen meisterlichen Film zu schaffen. Auch mit seinen Spezialeffekten zieht er die Zuschauer in seinen Bann. Es kommt nicht von ungefähr, dass „Die Fliege“ 1987 mit einem Oscar für das beste Make-Up ausgezeichnet wurde. So kann man ohne Einschränkungen sagen, dass auch im Zeitalter der Computereffekte, die Make-Up-Effekte des Films für Ekel sorgen, da Seth Brundles Metamorphose so genial umgesetzt wurde. Apropos Seth Brundle. Für dessen Rolle hat man mit Jeff Goldblum (Independence Day, Jurassic Park) eine ideale Besetzung gefunden. Sein Gesicht wirkt auf merkwürdige Art und Weise freundlich und angsteinflößend zugleich. Auch Goldblums Filmpartnerin ist gut gewählt. Trifft das Auftreten von Geena Davis (Beetlejuice, Sprachlos) vielleicht nicht mehr das heutige Ideal von Attraktivität, muss ihr Outfit und ihre gesamtes Auftreten 1986 bei den Männern für einen schnelleren Puls gesorgt haben. Hässlich ist die Frau mit Sicherheit nicht und auch schauspielerisch hat sie einiges auf der Pfanne. Wenn man eine Sache festhalten kann, dann die, dass ich wirklich froh bin nun endlich auch in den Genuss von „Die Fliege“ gekommen zu sein. Bisher hatte ich immer nur von diesem Film gehört und gelesen und nun konnte ich mir ein eigenes Bild machen. Aus meiner Sicht ist der Film einer der Filme, die man mindestens einmal gesehen haben sollte. Der Film ist nämlich wirklich viel mehr als nur ein Horrorfilm. [Sneakfilm.de]

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Release-Datum 12.03.1971

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Release-Datum 13.04.2017

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Release-Datum 15.07.1999

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Release-Datum 08.08.2015

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Release-Datum 14.12.2009

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