The Toolbox Murders


The Toolbox Murders

Übersicht:

Junglehrerin Nell und ihr Ehemann Steven sind gerade erst in Los Angeles angekommen und deshalb heilfroh, in einem zwar baufälligen, doch immerhin historischen Hotelkomplex in der Innenstadt eine bezahlbare Unterkunft zu finden. Die Nachbarschaft ist laut und schmutzig, und die Polizei kaum daran interessiert, dass von Zeit zu Zeit Personen verschwinden und nie wieder auftauchen. Als Nell den Vermissten auf eigene Faust hinterher spürt und mal in der bewegten Geschichte des Hauses blättert, gerät sie in Teufels Küche.

Stimmen 54 (5,2/10)

Laufzeit: 95 Minuten

Release-Datum 18.03.2004

True

Release-Datum 2005-08-09

True

Produktionsfirma:

  • Toolbox Murders Inc.
  • Alpine Pictures
  • Scary Movies LLC
  • Toolbox Films

Produktionsland:

  • United States of America

Genres:

  • Mystery
  • Horror
  • Thriller

Anhänger

Weitere Informationen

Steven Barrows
Brent Roam
Brent Roam
Nell Barrows
Angela Bettis
Angela Bettis
Chas Rooker
Rance Howard
Rance Howard
Julia Cunningham
Juliet Landau
Juliet Landau
Luis Saucedo
Marco Rodríguez
Marco Rodríguez
Ned Lundy
Adam Gierasch
Adam Gierasch
Byron McLieb
Greg Travis
Greg Travis
Austin Sterling
Adam Weisman
Adam Weisman
Jennifer
Christina Venuti
Christina Venuti
Saffron Kirby
Sara Downing
Sara Downing
Daisy Rain
Sheri Moon Zombie
Sheri Moon Zombie
Johnny Turnbull
Eric Ladin
Eric Ladin
Officer Daniel Stone
Price Carson
Price Carson
Officer Melody Jacobs
Carlease Burke
Carlease Burke
Coffin Baby
Christopher Doyle
Christopher Doyle
Director
Tobe Hooper
Tobe Hooper
Writer
Jace Anderson
Jace Anderson
Writer
Adam Gierasch
Adam Gierasch
Producer
Tony DiDio
Tony DiDio
Producer
Gary LaPoten
Gary LaPoten
Producer
Terence S. Potter
Terence S. Potter
Producer
Jacqueline Quella
Jacqueline Quella
Associate Producer
Adam Gierasch
Adam Gierasch
Associate Producer
Straw Weisman
Straw Weisman
Executive Producer
Ryan Carroll
Ryan Carroll
Executive Producer
Frank Strausser
Frank Strausser
Executive Producer
Ronnie Truss
Ronnie Truss
Executive Producer
Mark Wooding
Mark Wooding
Original Music Composer
Joseph Conlan
Joseph Conlan
Director of Photography
Steve Yedlin
Steve Yedlin
Editor
Andrew Cohen
Andrew Cohen
Casting
Mark Sikes
Mark Sikes
Production Design
Yuda Acco
Yuda Acco
Art Direction
Steven R. Miller
Steven R. Miller
Set Decoration
Peggy Paola
Peggy Paola
Costume Design
Shon LeBlanc
Shon LeBlanc
Makeup Effects
Justin Apone
Justin Apone
Makeup Department Head
Dean Jones
Dean Jones
Makeup Artist
Starr Jones
Starr Jones
Hairstylist
Cerina Silvestro
Cerina Silvestro

Kalla Malla

Das junge Pärchen Nell (Angela Bettis), von Beruf Lehrerin, und Steven (Brent Roam), der als Arzt tätig ist, ziehen nach Los Angeles in einen alten, heruntergekommenen Apartmentkomplex. Nell fühlt sich dort von Anfang an unwohl, denn das riesige, dunkle Haus ist alles andere als gemütlich und die Wände sind sehr dünn, weshalb so etwas wie Privatsphäre fast nicht existiert. Doch die Miete ist wenigstens billig und das ist für das junge Paar momentan die Hauptsache. Schon nach einiger Zeit kommt es aber zu merkwürdigen Zwischenfällen. Nicht nur, dass Nells neue Nachbarin eines Tages einfach verschwindet und anscheinend niemand etwas gesehen hat, es sind außerdem furchterregende Schreie zu hören, die durch das gesamte Haus dringen. Während Steven, dem sein Beruf keine Ruhepause gönnt, dies als Hirngespinste und dergleichen abtut, treiben die unerklärlichen Geschehenisse Nell immer mehr in den Wahnsinn. So forscht sie eines Tages auf eigene Faust nach der Ursache und lüftet somit das entsetzliche Geheimnis: In den Zwischenwänden hat sich ein furchtbar entstellter Mörder eingenistet, der mit dem Inhalt seines Werkzeugkastens regelmäßig Jagd auf Menschen macht. Der geisteskranke, degenerierte Killer ist natürlich nicht gerade erfreut darüber, das jemand sein Versteck ausfindig gemacht hat und richtet ein Blutbad an.. Nicht jeder Regisseur schafft es, einen Film für ein Budget zu drehen, für das sich ein Steven Spielberg gerade mal seine Unterhosen kaufen würde und damit gleichzeitig einen Klassiker zu schaffen, der auch 32 Jahre später noch in aller Munde ist. Nun, Tobe Hooper hat es geschafft. Sein "Texas Chainsaw Massacre" ist nicht nur ein Klassiker des Horrorfilms, sondern auch Mitbegründer des sogenannten Terrorkinos und war demzufolge Vorbild für viele andere Filme ähnlicher Machart. Allerdings bringt dies auch einen gewaltigen Nachteil mit sich, nämlich den, dass die nachfolgenden Streifen sich stets an dem erfolgreichen Erstling messen müssen und das ist, wie man bestens an Hooper sehen kann, nicht gerade leicht. Im Laufe seiner Karriere hat er an die 30 Filme gedreht, von denen viele, man kann es nicht anders ausdrücken, schlicht und einfach für die Tonne sind. Doch diese Dürrephase schien 2003 endlich beendet, als ein vielversprechender Neuling von Tobe Hooper veröffentlicht wurde, dessen Release die Fans im Voraus kaum erwarten konnten und um den schnell die wildesten Gerüchte entfacht wurden. Unglaublich brutal sollte der Film sein, eine Rückkehr zum guten, alten "Blutgericht in Texas". Zu gute kamen Hooper, wenn man das makabererweise so sagen darf, die Jungs von der Zensur, die den Film vor seiner Veröffentlichung noch einmal gründlich an Gewalt entschärften, was die Gerüchteküche nur noch mehr anheizte. Nun, mittlerweile ist "Toolbox Murders" längst veröffentlicht, die Fans haben sich nach einer kurzen Ernüchterung wieder beruhigt und schnauben nun nach "Saw 2" gierig dem nächsten, vielversprechenden Brutalostreifen "Hostel" entgegen. Die viele Aufregung war, wie das schon so oft der Fall war, vollkommen umsonst, denn das erwartete Schlachtfest ist "Toolbox Murders" sicherlich nicht und auch sonst hat er nicht sehr viel zu bieten, was man nicht schon dutzende Male gesehen hätte. Eine Art Rückkehr zum Horrorfilm wollte Hooper mit diesem Werk wohl gelingen und um dies zu erreichen, entschied er sich dazu, einen alten Stoff erneut zu verfilmen. Dieser ist in Deutschland als "Der Bohrmaschinenkiller" bekannt und entpuppt sich bei näherer Betrachtung als ein recht interessantes Slasherfilmchen aus dem Jahre 1978. Wie es bei Remakes immer der Fall ist, wurde der zu Grunde liegende Stoff natürlich der heutigen Zeit angepasst, was in diesem Fall bedeutet, dass man sämtliche Sexszenen strich und dafür mehr auf Suspense und sadistische Morde setzte. Fertig ist der (hoffentlich gewinnbringende) Stoff, aus dem die Alpträume von heute sind, schließlich haben auch schon die Franzosen mit "High Tension" bewiesen, dass man mit genügend brutaler Gewalt und geschicktem Marketing einiges erreichen kann. Trotz gutem Willen muss man aber leider sagen, bleibt "The Toolbox Murders" weit hinter dem zurück, was man anhand den Vorabinformationen hätte erwarten können. Was wir hier haben, ist ein und derselbe Einheitsbrei, wie es ihn immer wieder aufs Neue in leicht abgeänderter Form zu sehen gibt. Der einzige Unterschied ist eine andere Kulisse und ein anderer Name, der im Abspann steht, in diesem Fall eben Tobe Hooper, dessen beste Tage anscheinend leider vorbei sind. "The Toolbox Murders" fehlt es schlicht und ergreifend an Mut. Mut, etwas neues zu servieren und nicht nur stumpfsinnig darauf zu hoffen, dass die Fans einem das aus der Hand fressen, was sie eigentlich schon bis zum Überlaufen gefressen haben. Hooper beschränkt sich auf althergebrachtes, spult sämtliche bekannte Klischees ab und packt diese in eine Kulisse, die langweiliger wohl nicht sein könnte. Das große und düstere Apartment soll wohl Atmosphäre erzeugen, hat allerdings eher dafür gesorgt, dass ich nach einer knappen Stunde mit mir selbst zu kämpfen hatte, nicht das Interesse zu verlieren. Zwar hat "Saw" bewiesen, dass es in Ausnahmefällen auch reicht, zwei Protagonisten in einen einzigen Raum zu sperren, doch wodurch dieser Film funktionierte und lebte, war die Spannung. Diese ist in "Toolbox Murders" leider nur in Ansätzen vorhanden und wird häufig schnell wieder zunichte gemacht. 08/15 Charaktere, altbekannte Spannungsmomente, uninteressante Storywendungen und und und. Der Film hat leider einiges, was ihn stark in dem Vorhaben abbremste, Hoopers großes Comeback zu werden, doch eines muss man ihm lassen: Brutal ist er und das ohne wenn und aber. Wenn hier gemordet wird, dann gnadenlos, roh und blutig. Ob nun einem armen Kerl der Schädel in zwei Hälften gesägt wird oder eine Frau durch eine Bohrmaschine ein Loch in den Hinterkopf verpasst bekommt - wer sadistische Gewalt braucht, der wird den Kauf nicht bereuen. Allerdings sollte man vielleicht auf das eventuelle Erscheinen der Unrated Fassung warten, denn in der R-Rated Version sind des öfteren klare Schnitte zu bemerken, die einem den Spaß an Mord und Totschlag etwas nehmen. Fazit: "The Toolbox Murders" ist etwa so innovativ wie der x-te Teil von "Freitag der 13." und gerade das ist das große Problem. Ein bisschen mehr Mut, Herr Hooper und aus diesem Streifen hätte ein Knaller werden können, der eventuell auch mit ähnlichen Filmen à la "High Tension" hätte konkurrieren können. Was uns hier geboten wird ist nichts überraschendes, nichts Neues, aber wenigstens ein brutaler Schocker, der sich optimal in die zur Zeit im Trend liegenden, möglichst brutalen Sado-Horrorfilme einreiht. Sollte eines Tages mal die Unrated Fassung erscheinen, ist ein Kauf für den Genrefan Pflicht, auch wenn uns Tobe Hooper hier absolut nichts zeigt, was wir nicht schon bis zum Erbrechen gesehen haben. Trotzdem, oder gerade dadurch ist "The Toolbox Murders" aber zufriedenstellende Durchschnittsware, die allemal besser ist, als so ziemlich jeder Teeniemüll, der sich heutzutage Horrorfilm schimpft.

The Texas Chainsaw Massacre: The Beginning
The Texas Chainsaw Massacre: The Beginning
Stimmen 598 (5,9/10)
Release-Datum 06.10.2006

Details »

Shocker
Shocker
Stimmen 113 (5,6/10)
Release-Datum 27.10.1989

Details »

Silent Hill
Silent Hill
Stimmen 1594 (6,4/10)
Release-Datum 21.04.2006

Details »

Michael Bay's Texas Chainsaw Massacre
Michael Bay's Texas Chainsaw Massacre
Stimmen 945 (6,1/10)
Release-Datum 21.05.2003

Details »

The Purge: Anarchy
The Purge: Anarchy
Stimmen 2835 (6,6/10)
Release-Datum 17.07.2014

Details »

The Strangers: Opfernacht
The Strangers: Opfernacht
Stimmen 269 (5,4/10)
Release-Datum 07.03.2018

Details »

I saw the Devil
I saw the Devil
Stimmen 733 (7,6/10)
Release-Datum 12.08.2010

Details »

Das Belko Experiment
Das Belko Experiment
Stimmen 561 (6,1/10)
Release-Datum 17.03.2016

Details »

Rache - Bound To Vengeance
Rache - Bound To Vengeance
Stimmen 135 (5,8/10)
Release-Datum 26.06.2015

Details »

Psycho III
Psycho III
Stimmen 108 (5,5/10)
Release-Datum 02.04.1986

Details »

I Am Not A Serial Killer
I Am Not A Serial Killer
Stimmen 187 (6,2/10)
Release-Datum 26.08.2016

Details »

Brennende Rache
Brennende Rache
Stimmen 123 (6,3/10)
Release-Datum 08.05.1981

Details »

Sleepaway Camp - Das Camp des Grauens
Sleepaway Camp - Das Camp des Grauens
Stimmen 173 (6,3/10)
Release-Datum 18.11.1983

Details »

Ich weiß noch immer, was du letzten Sommer getan hast
Ich weiß noch immer, was du letzten Sommer getan hast
Stimmen 554 (5,2/10)
Release-Datum 13.11.1998

Details »

Killing Season
Killing Season
Stimmen 490 (5,4/10)
Release-Datum 12.07.2013

Details »

The Revenant - Der Rückkehrer
The Revenant - Der Rückkehrer
Stimmen 8706 (7,4/10)
Release-Datum 25.12.2015

Details »

Split
Split
Stimmen 6988 (7,1/10)
Release-Datum 19.01.2017

Details »

The Equalizer
The Equalizer
Stimmen 3765 (7,1/10)
Release-Datum 24.09.2014

Details »

The Limehouse Golem
The Limehouse Golem
Stimmen 191 (5,9/10)
Release-Datum 23.12.2016

Details »

The Void
The Void
Stimmen 375 (5,8/10)
Release-Datum 21.10.2016

Details »