Am 23. Januar 2002 wird der Asien-Chefkorrespondent des Wall Street Journal, Daniel Pearl (Dan Futterman), der nach dem 11. September aus der Krisenregion Pakistan berichtet, von Al-Qaida-Terroristen in Karatschi entführt. Als seine schwangere Frau Mariane (Angelina Jolie) davon erfährt, versucht sie erschüttert alles in ihrer Macht stehende zu tun, um ihn freizubekommen. Diplomatenunterhändler Randall Bennett (Will Patton) steht ihr vor Ort bei, wo sie schwere Rückschläge hinnehmen muss und den Tod ihres Mannes nicht verhindern kann. Basierend auf Mariane Pearls Memoiren dringt Michael Winterbottom nach In This World und Road to Guantanamo ein drittes Mal nach Pakistan vor. Trotz Hollywoodstar Jolie behält er abermals den Stil eines authentischen und sehr bewegenden Dokudramas bei.
Laufzeit: 100 Minuten
Release-Datum 01.01.2007
TrueBudget: $16,000,000.00
Umsatz: $18,928,871.00
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„Ein mutiger Weg“ ist einer dieser Filme, die man sich am besten anschaut, wenn man nur wenig über die Story weiß. So kann de Film all seine härte entfalten, die das Szenario mit sich bringt. So kann man intensiv mit Mariane mitfühlen und ihre Reaktionen auf die vielen Rückschläge nachvollziehen. „Ein mutiger Weg“ ist dabei alles andere als einfaches Kino und lebt aus meiner Sicht von der hervorragenden Leistung von Angelina Jolie. Wieder einmal beweist Jolie, dass hinter den vollen Lippen und ihren restlichen optischen Reizen mehr steckt, als nur eine Frau, die in Videospielverfilmungen Nerds den Kopf verdrehen kann. Angelina Jolie beweist hier erneut, dass sie eine gestandene Schauspielerin ist, die schwierigen Rollen mehr als gewachsen ist. Michael Winterbottom setzt bei seiner Inszenierung aber stellenweise etwas zu sehr auf seine Hauptdarstellerin und verliert so das Potenzial, das in diesem Politdrama steckt manchmal etwas aus den Augen. Auch kommt die Story in der zweiten Hälfte des Films nur recht langsam vorwärts, so dass „Ein mutiger Weg“ zwar ein Film ist, der es wert es gesehen zu werden, der allerdings nicht so gut geworden ist, dann man ihn sich ein zweites Mal ansehen möchte. [Sneakfilm.de]