Anaconda - Offspring


Anaconda - Offspring

Übersicht:

Einer Gruppe skrupelloser Wissenschaftler und Jäger in Diensten des Unternehmers Murdoch ist es gelungen, eine jener gefährlichen Monsteranakondas vom Urwald Brasiliens in ein Labor auf Amerikas grüner Wiese zu verfrachten, um dort einen Jungbrunnen aus ihren Zellen zu destillieren. Prompt macht sich das Mörderreptil selbständig, entkommt in die Natur und bedroht die Einwohner der Umgebung. Ein Team unter Leitung des kriminellen Großwildjägers Hammett soll es erledigen, bevor es sich am Ende noch vermehrt.

Stimmen 74 (4,2/10)

Laufzeit: 91 Minuten

Release-Datum 2008-01-01

Produktionsfirma:

  • Castel Film

Produktionsland:

  • United States of America
  • Romania

Genres:

  • Action
  • Horror
  • Thriller

Weitere Informationen

Hammet
David Hasselhoff
David Hasselhoff
Amanda Hayes
Crystal Allen
Crystal Allen
Pinkus
Ryan McCluskey
Ryan McCluskey
Nik
Patrick Regis
Patrick Regis
Captain Grozny
Anthony Green
Anthony Green
Murdoch
John Rhys-Davies
John Rhys-Davies
Andrei
Alan O'Silva
Alan O'Silva
Director
Don E. FauntLeRoy
Don E. FauntLeRoy
Writer
Nicholas Davidoff
Nicholas Davidoff
Writer
David C. Olson
David C. Olson

Kalla Malla

In einem geheimen Forschungslabor ist es einem Team von Wissenschaftlern unter dem Auftrag des skrupellosen Unternehmers Murdoch (John Rhys-Davies) gelungen, eine Anakonda genetisch so zu manipulieren, dass sich daraus letztendlich vielleicht sogar ein Heilmittel gegen Krebs gewinnen lässt. Unglücklicherweise wuchs das Tier durch die Experimente zu einem riesigen und aggressiven Monster heran, das in seinem Terrarium nur auf eine Möglichkeit zur Flucht wartet. Als Murdoch die Forschungseinrichtung eines Tages selbst besichtigt und die Anakonda dabei mit einer Taschenlampe beleuchtet, bringt diese Aktion das Tier derart in Rage, dass es das Panzerglas beinahe mühelos zerstört, ein heilloses Blutbad unter den Mitarbeitern anrichtet und anschließend gemeinsam mit einem schwangeren Weibchen ins Freie flüchtet. Es muss schnell gehandelt werden, denn wenn das Weibchen seine Babys zur Welt bringt, wären die Bewohner der umliegenden Städte in höchster Gefahr. Aus diesem Grund wird der Söldner Hammett (David Hasselhoff) angeheuert, der sich auf das Einfangen gefährlicher Tiere spezialisiert hat und die Anakondas nun mit Hilfe seines Teams und der Unterstützung der Wissenschaftlerin Amanda (Crystal Allen) unschädlich machen soll. Die gefährliche Jagd entwickelt sich bald darauf zu einer äußerst verlustreichen Angelegenheit... Vor nicht all zu langer Zeit ging ein allgemeines Lachen durch die Reihen der Horror-Fangemeinde, als bekannt wurde, dass der Tierhorror-Hit "Anaconda" aus dem Jahr 1997 mit zwei weiteren Sequels bedacht werden soll, bei denen es sich um zeitgleich gedrehte, US-Rumänische Koproduktionen handelt. Zu allem Überfluss sollte kein geringerer als Schnapsleiche David Hasselhoff als Star für Teil 3 herhalten, was den Spott perfekt abrundete und die Filme schon in die Trash-Kategorie beförderte, noch bevor sie überhaupt erschienen oder gar erstes Bildmaterial vorhanden war. Nun ist der erste der beiden Filme, "Anaconda: Offspring" unlängst erschienen und hat souverän alle Befürchtungen der Fans bewahrheitet. Der dritte Teil ist ein übles Trash-Machwerk, das als ernstzunehmender Film vollends versagt, in punkto billigem Horror-Klamauk aber neue Akzente setzt. Zwar handelte es sich schon bei dem 2004 erschienen "Anacondas - Die Jagd nach der Blut-Orchidee" um eindeutige B-Ware, doch mit dem Abstieg, die diese Filmreihe 2008 vollziehen würde, hätte damals wohl noch keiner gerechnet. Während der zweite Teil wenigstens noch passable Drehorte, erträgliche Effekte und sogar ein Kino-Release vorzuweisen hatte, lässt Teil 3 all diese Attribute vermissen und präsentiert sich als unverschämt billiger Ramsch der Marke US-TV-Produktion. Storymäßig bedient man sich nicht an den Vorgängern, sondern griff stattdessen tief in die Klischee-Mottenkiste, um die altbekannte Handlung um den todkranken Millionär erneut zu erzählen, der aus Gründen der Selbsterhaltung fragwürdige Experimente mit Tieren durchführen lässt, die daraufhin zu riesigen Killern mutieren. Hat man zwar schon dutzendfach gesehen, dennoch hat "Anaconda: Offspring" seine Stärken gerade in der ersten Viertelstunde, die sich noch in dem Labor abspielen und sogar eine brauchbare Spannung aufbauen können. Je weiter sich die Story dann voranschlängelt, desto mehr bleibt der Einfallsreichtum auf der Strecke. Es wird die typische Crew aus hirnlosen Machos, ähem, Jägern zusammengetrommelt, welche die Schlangen wieder einfangen sollen und sich dabei ungefähr so geschickt anstellen wie eine Horde scharfer Elefanten im Porzelanladen. Entgegen der Behauptungen bleibt es zu bezweifeln, ob überhaupt schonmal irgend einer dieser Knallchargen an einer Jagd beteiligt war, da die Aktionen keinerlei Sinn ergeben, aber den Zuschauer soll dies nicht stören. Diesem fällt schnell auf, dass "Anaconda: Offspring" ungemein blutiger als seine Vorgänger ausgefallen ist und die Freigabe ab 18 Jahren definitiv zu Recht trägt. Selbstgefällig und aus reiner Freude am blutigen Effekt werden da Gliedmaße entfernt, Köpfe abgerissen und Opfer bei lebendigem Leib gefressen, was aus diesem Film definitiv einen der blutigsten Tierhorrorfilme überhaupt macht. Mehr als ärgerlich ist da allerdings die Tatsache, dass kaum althergebrachte FX-Arbeit zu sehen ist, sondern hauptsächlich CGI-Blut fließt, was einen Großteil der Freude über den reichhaltigen Gore wieder revidiert. Der digitale Ursprung der Effekte ist einfach zu deutlich zu sehen, als dass der Zuschauer seinen Spaß damit haben könnte. Ähnlich desaströs verhält es sich bei der Inszenierung der Riesenschlangen, was aber zu erwarten war. Sorgten schon die Animationen in den ersten beiden Filmen nicht gerade für Jubelschreie bei vielen Zuschauern, so befindet man sich nun endlich um 15 Jahre in der Zeit zurückversetzt und wird mit Effekten aus Atari-Zeiten gequält, die aus diesem Machwerk unter ernsten Gesichtspunkten eine mittelschwere Katastrophe machen. Da der Streifen aber onehin für die Trash-Klientel gedreht worden zu sein scheint und sowieso niemand mit Besserem gerechnet hätte, kann an dieser Stelle auch nicht ernsthaft Beschwerde eingereicht werden. Was dagegen vielmehr für Enttäuschung sorgt, sind die lieblosen Kulissen und Szenarien. Während sich die Anakonda einstmals perfekt in die Dschungel-Szenarien der Teile 1 und 2 einfügte, muss sie sich nun mit einem rumänischen Wald begnügen, wo bekanntermaßen schon viele trashige B-Monster ihr Unwesen treiben mussten. "Anaconda: Offspring" erfüllt wirklich alle Kriterien eines unterirdischen Trashfilms. Rumänische Tagelöhner, die im Abspann sogar als Schauspieler bezeichnet wurden, werden in öden Wäldern von David Hasselhoff auf Schlangenjagd angeführt, der vom Publikum aber mehr bemitleidet wird, als dass er das Machwerk mit seinem Namen in höhere Ebenen hievt. Nach zahlreichen Alkohol-Eskapaden bedeutet sein Auftritt in einem solchen Machwerk wohl das endgültige Aus seiner ernstzunehmenden Schauspielerkarriere, was er im Laufe des Films aber wenigstens mit einigen selbstironischen Späßen quittiert. Ein weiterer, bekannter Name findet sich dann noch mit John Rhys-Davies, der hier tatsächlich noch eine passable Rolle abgreifen konnte und seine Sache als einziger noch ordentlich macht. Fazit: "Anaconda: Offspring" ist genau der Scheißfilm, den der typische Filmkonsument hiervon auch erwarten würde und gleichzeitig, oder gerade deshalb, das langersehnte Spektakel für Trash-Fetischisten. Alle Qualitäten der Vorgänger wurden konsequent die Toilette runtergespült, Einzug hielten hingegen katastrophal schlechte Effekte, unpassende Locations und eine schon tausendmal gesehen Story. Wer deshalb schon "Anaconda" und seine Fortsetzung als Billigfilme ansah, wird hier endgültig den guten Glauben verlieren, Freunde der bewusst schlechten Unterhaltung werden hiermit jedoch ihren Spaß haben.

Anaconda
Anaconda
Stimmen 882 (4,8/10)
Release-Datum 11.04.1997

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Anacondas - Trail Of Blood
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Stimmen 76 (4,1/10)
Release-Datum 27.02.2009

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Kung Fu Panda
Kung Fu Panda
Stimmen 4646 (7/10)
Release-Datum 04.06.2008

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The Jungle Book
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Stimmen 4117 (6,8/10)
Release-Datum 07.04.2016

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John Rambo
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Stimmen 1365 (6,4/10)
Release-Datum 24.01.2008

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Die versunkene Stadt Z
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Stimmen 1050 (6,2/10)
Release-Datum 15.03.2017

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Anacondas - Die Jagd nach der Blutorchidee
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Stimmen 279 (5/10)
Release-Datum 26.08.2004

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Der 13te Krieger
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Stimmen 693 (6,5/10)
Release-Datum 13.08.1999

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Sahara
Sahara
Stimmen 105 (5,5/10)
Release-Datum 01.02.2017

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Snakes on a Plane
Snakes on a Plane
Stimmen 684 (5,1/10)
Release-Datum 06.08.2006

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Fremd in der Welt
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Stimmen 411 (6,6/10)
Release-Datum 19.01.2017

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The Darkness
The Darkness
Stimmen 245 (4,6/10)
Release-Datum 13.05.2016

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Vipers
Vipers
Stimmen 18 (3,9/10)
Release-Datum 01.01.2008

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Mud - Kein Ausweg
Mud - Kein Ausweg
Stimmen 1330 (7/10)
Release-Datum 01.05.2013

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Jackass 3.5
Jackass 3.5
Stimmen 217 (6/10)
Release-Datum 03.08.2011

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A Better Tomorrow
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Stimmen 136 (7,4/10)
Release-Datum 02.08.1986

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The Taking of Deborah Logan
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Stimmen 427 (6/10)
Release-Datum 21.10.2014

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Joe - Die Rache ist sein
Joe - Die Rache ist sein
Stimmen 433 (6,6/10)
Release-Datum 11.04.2014

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Die Girls von St. Trinian
Die Girls von St. Trinian
Stimmen 199 (5,8/10)
Release-Datum 21.12.2007

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Snake Outta Compton
Snake Outta Compton
Stimmen 6 (3,5/10)
Release-Datum 23.04.2018

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