Nachdem in den 1950er Jahren im Ferienlager Camp Crystal Lake ein grausamer Doppelmord geschah, wurde die Anlage geschlossen. Zwanzig Jahre später möchte Steve Christy das Camp wieder in Betrieb nehmen. Deswegen hat er entgegen der Warnungen der Einheimischen eine Gruppe von Jugendlichen über die Sommersaison eingeladen, das Ferienlager zusammen mit ihm herzurichten. Tatsächlich trügt die malerische Idylle am See: Die junge Annie macht bereits vor ihrer Ankunft Bekanntschaft mit einem unbekannten Mörder. Und auch auf die anderen Teens hat es der Killer abgesehen. Alice Hardy ihrem Freund Bill, Brenda , Marcie und Jack Burrell steht eine Nacht des Schreckens bevor.
Laufzeit: 95 Minuten
Release-Datum 23.10.1980
TrueBudget: $550,000.00
Umsatz: $59,754,601.00
Tagline: Sie wurden gewarnt. Sie sind verflucht. Die werden alle sterben.
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Ich möchte an dieser Stelle vielmehr darauf hinweisen, dass Sean S. Cunningham mit seinem Film ein wahres “Must See” der Filmgeschichte geschaffen hat. Mit einer größtenteils aus unbekannten Jungschauspielern bestehenden Crew schafft er es einen kontinuirlich spannenden Film zu kreieren, der an Splattereffekten nicht geizt. Der bekannteste Name unter den Darstellern dürfte wohl Kevin Bacon sein, der bei “Freitag der 13.” noch am Beginn seiner Karriere stand und zuletzt in der Clint Eastwood Produktion “Mystic River” zu sehen war. In “Freitag der 13.” kommt Bacon alias Jack Burrell allerdings nach knapp der Hälfte des Films ums Leben. Kommen wir nach dieser kurzen Exkursion über Kevin Bacon zurück zu den Effekten des Films. Im Vergleich mit der heutigen Tricktechnik wirkt Sean S. Cunningham’s Werk von 1980 schon ein wenig billig, für seine Zeit allerdings war der Film von den Effekten großartig und verfehlte seine Schockwirkung auf das Publikum nicht. Doch auch wenn manche Effekte nicht mehr zeitgemäß wirken, weiß “Freitag der 13.” immer noch zu überzeugen. Wenn einem der Campbetreuer ein Messer von unten durch die Kehle gerammt wird oder eines der Mädchen brutal mit einer Axt erschlagen wird, kreischen auch heute noch die jungen Zuschauerinnen wie verrückt. Für mich persönlich ist “Freitag der 13.” definitiv einer der besten Horrorfilme. Trotz den schwachen Schauspielerischen Leistungen, weiß der Film zu unterhalten und die gut gemachten Spezialeffekte entschädigen für vieles. Mir persönlich hat auch die musikalische Untermalung sehr gut gefallen die an den richtigen Stellen Spannung aufbaut und durch Ihre Dramatik auf nahende Splattereffekte hinweist. Ebenfalls vermittelt Sie an den ruhigeren Stellen, insbesondere am Ende eine idyllische Lagerfeuerstimmung. Aus all diesen Gründen lege ich den Film “Freitag der 13.” jedem volljährigen Horrorfan ans Herz, den den Auftakt der “Freitag der 13.”-Reihe muss man als Fan einfach gesehen haben. [Sneakfilm.de]