Reservoir Dogs - Wilde Hunde


Reservoir Dogs - Wilde Hunde

Übersicht:

Ein perfekt geplanter Coup endet in einem rücksichtslosen Psycho-Horrortrip, der blutige Opfer fordert. Beteiligt sind sechs elegant gekleidete Profi-Gangster, die zu einem Überfall auf ein Juweliergeschäft zusammenkommen. Alles, was die Gentlemen voneinander wissen, sind die Decknamen, die ihnen ihr Auftraggeber Joe Cabot gegeben hat. Mr. White, Mr. Orange, Mr. Pink, Mr. Blonde, Mr. Blue, Mr. Brown. Doch der todsichere Coup misslingt, die Polizei war informiert. Am geheimen Treffpunkt, einem leerstehenden Lagerhaus, wird ein Verdacht zur Gewissheit: unter ihnen ist ein Spitzel. Tödliches Misstrauen macht sich breit. Während einer der Gangster zu verbluten droht, entwickeln sich die anderen zu reißenden Bestien, die weder vor der Folter an einem gekidnappten Polizisten noch vor blutiger Gewalt untereinander zurückschrecken.

Stimmen 3805 (8,1/10)

Laufzeit: 99 Minuten

Release-Datum 10.09.1992

True

Budget: $1,200,000.00

Umsatz: $14,661,007.00

Tagline: Jeder Hund hat seinen Tag.

Produktionsfirma:

  • Live Entertainment
  • Lionsgate
  • Dog Eat Dog Productions Inc.

Produktionsland:

  • United States of America

Genres:

  • Krimi
  • Thriller

Anhänger

Weitere Informationen

Mr. White/Larry Dimmick
Harvey Keitel
Harvey Keitel
Mr. Orange/Freddy Newandyke
Tim Roth
Tim Roth
Mr. Blonde/Vic Vega
Michael Madsen
Michael Madsen
Nice Guy Eddie Cabot
Chris Penn
Chris Penn
Mr. Pink
Steve Buscemi
Steve Buscemi
Joe Cabot
Lawrence Tierney
Lawrence Tierney
Mr. Blue
Edward Bunker
Edward Bunker
Mr. Brown
Quentin Tarantino
Quentin Tarantino
Detective Holdaway
Randy Brooks
Randy Brooks
Officer Marvin Nash
Kirk Baltz
Kirk Baltz
K-Billy DJ (voice)
Steven Wright
Steven Wright
Sheriff #1
Rich Turner
Rich Turner
Sheriff #2
David Steen
David Steen
Sheriff #3
Tony Cosmo
Tony Cosmo
Sheriff #4
Stevo Polyi
Stevo Polyi
Director
Quentin Tarantino
Quentin Tarantino
Producer
Lawrence Bender
Lawrence Bender
Director of Photography
Andrzej Sekula
Andrzej Sekula
Editor
Sally Menke
Sally Menke
Casting
Ronnie Yeskel
Ronnie Yeskel
Production Design
David Wasco
David Wasco
Writer
Quentin Tarantino
Quentin Tarantino
Executive Producer
Richard N. Gladstein
Richard N. Gladstein
Executive Producer
Monte Hellman
Monte Hellman
Executive Producer
Ronna B. Wallace
Ronna B. Wallace
Set Decoration
Sandy Reynolds-Wasco
Sandy Reynolds-Wasco
Costume Design
Betsy Heimann
Betsy Heimann
Production Manager
Paul Hellerman
Paul Hellerman
Special Effects
Stephen DeLollis
Stephen DeLollis
Special Effects
Rick Yale
Rick Yale
Special Effects Coordinator
Larry Fioritto
Larry Fioritto
Music Supervisor
Karyn Rachtman
Karyn Rachtman
Co-Producer
Harvey Keitel
Harvey Keitel
Leadman
Brett C. Smith
Brett C. Smith
Location Scout
Marino Pascal
Marino Pascal
First Assistant Camera
Ziad Doueiri
Ziad Doueiri
Key Grip
Ric Urbauer
Ric Urbauer
Grip
Ross Katz
Ross Katz
Steadicam Operator
Mark Emery Moore
Mark Emery Moore
Costume Supervisor
Mary Claire Hannan
Mary Claire Hannan
Hair Designer
Iain Jones
Iain Jones
Hairstylist
Rachel Tanner
Rachel Tanner
Makeup Artist
Michelle Bühler
Michelle Bühler
Set Costumer
Jacqueline Aronson
Jacqueline Aronson
Craft Service
Jeannie H. Kelly
Jeannie H. Kelly
Dialect Coach
Suzanne Celeste
Suzanne Celeste
Driver
David Coffee
David Coffee
Legal Services
Wayne Alexander
Wayne Alexander
Post Production Assistant
Jennifer Pyken
Jennifer Pyken
Property Master
Jonathan R. Hodges
Jonathan R. Hodges
Public Relations
Warren Betts
Warren Betts
Security
Bruce Comtois
Bruce Comtois
Set Medic
Melanie Molyneux
Melanie Molyneux
Stunt Coordinator
Ken Lesco
Ken Lesco
Stunts
Marian Green
Marian Green
Transportation Captain
Ben C. Giller
Ben C. Giller
Transportation Coordinator
James Lowder
James Lowder
Unit Publicist
Marina Bailey
Marina Bailey
First Assistant Director
Jamie Beardsley
Jamie Beardsley
Script Supervisor
Martin Kitrosser
Martin Kitrosser
Color Timer
Chuck Winston
Chuck Winston
First Assistant Editor
Kelley Dixon
Kelley Dixon
Best Boy Electric
Jay Dahlquist
Jay Dahlquist
Electrician
Joey D. Brown
Joey D. Brown
Gaffer
Greg R. McCullough
Greg R. McCullough
Casting Associate
Peggy Kennedy
Peggy Kennedy
Location Manager
Billy A. Fox
Billy A. Fox
Production Accountant
R. Blaine Currier
R. Blaine Currier
Production Coordinator
Enid L. Kantor
Enid L. Kantor
Boom Operator
Dwayne S. Henkel
Dwayne S. Henkel
Assistant Sound Editor
John Hulsman
John Hulsman
Foley
Cecilia Perna
Cecilia Perna
Production Sound Mixer
Ken Segal
Ken Segal
Sound Editor
Curt Schulkey
Curt Schulkey
Supervising Sound Editor
Stephen Hunter Flick
Stephen Hunter Flick
Creator
Roger Avary
Roger Avary
Dolby Consultant
Steve F.B. Smith
Steve F.B. Smith
Thanks
John Lieberman
John Lieberman

Kalla Malla

Reservoir Dogs ist das Spielfilmdebüt von Quentin Tarantino und somit die filmische Geburt eines der wegweisendsten stilistischen Genies unserer Zeit. Doch nicht nur allein die Tatsache das es sich um Tarantinos Erstlingswerk handelt hebt den Film aus der Masse heraus. In Reservoir Dogs beginnt die Entwicklung von Tarantinos Stil, der in Pulp Fiction seinen Höhepunkt findet. Dabei ist nicht die Geschichte das Interessante an diesem Film. Im Gegenteil: Die Geschichte ist höchst simpel. Das Geniale an Reservoir Dogs ist die Verschmelzung von der Tragödie mit dem klassischen amerikanischen Heist Movie. Doch klassisch, im Sinn von konventionell, ist im Endeffekt rein gar nichts an diesem Werk. Der Gangsterboss Joe Cabot (Lawrence Tierney) trommelt eine Gruppe von Verbrechern zusammen um einen Juwelierladen zu überfallen. Gemeinsam mit seinem Sohn Eddie (Chris Penn) trifft er sich mit den Männern zum Essen. Sie planen den Überfall und legen los. Doch etwas geht schief. Es drängt sich der Verdacht auf dass sich ein Verräter unter ihnen befindet der den Überfall verraten hat. Nach und nach treffen die Verbrecher am vereinbarten Treffpunkt ein und rätseln was schief gelaufen ist. Doch die Zeit drängt: Denn Mr. Orange (Tim Roth) wurde angeschossen und droht zu verbluten... Wie oben bereits erwähnt besitzt Reservoir Dogs sehr viele Stilelemente der klassischen Tragödie, wie zum Beispiel das Suchen des Verräters, das drohende Ungewisse und das mit Leichen gepflasterte Finale. Doch auch gewisse Aspekte des traditionellen amerikanischen Heist Movies finden ihren Weg in den Film. Doch natürlich wäre der Film nicht so berühmt geworden wie er nun einmal ist, wenn dies die einzigen Stützpfeiler von Reservoir Dogs wären. Denn Reservoir Dogs lässt zum Beispiel das wichtigste Element der Heist Movies aus: Den Überfall selbst. Im Film wird nur die Einsatzbesprechung und das Treffen nach dem Misslungenen Überfall gezeigt. Unterbrochen wird dieser Erzählrythmus durch Rückblenden, die den Hintergrund der einzelnen Charaktere beleuchten. Im wesentlichen ist das Magische des Films der Erzählstil von Tarantino und die genialen Dialoge. Obwohl der Film den im Normalfall spannendsten Teil eines solchen Film, den Überfall, weglässt erreicht Reservoir Dogs eine unglaubliche Intensität. Dies erklärt sich vor allem dadurch dass der Zuseher direkt ins ungewisse geworfen wird und erst nach und nach erfährt was eigentlich geschehen ist. Zusätzlich sorgen die wunderbaren Dialoge für einen großen Unterhaltungsfaktor und unterstützen den Film wirklich wunderbar. Bereits der Anfangsdialog des Films, in dem sich die Verbrecher über die wahre Bedeutung des Madonna Songs Like a Virgin unterhalten, gibt Aufschluss darüber wie wichtig Tarantino die Musik ist. Besonders in Erinnerung bleibt die Folterszene des Polizisten Marvin Nash (Kirk Baltz), dem vom Mr. Blonde (Michael Madsen) ein Ohr abgeschnitten wird, nach dem dieser zu Stuck in the middle with you , vor den Augen des schockierten Polizisten tanzt. Doch nicht nur dieses Einzelwerk, sondern der gesamte Soundtrack des Films wurde perfekt gewählt. Es ist wirklich beeindruckend was Tarantino hier geleistet hat. Nach dem er sein Drehbuch eigentlich unter minimalistischen Bedingungen verfilmen wollte, konnte er durch Glück, mit Hilfe der Frau des Schauspiellehrers eines Freundes, Harvey Keitel von dem Stoff begeistern. Dies bescherte ihm ein Budget von einer Million Dollar und ermöglichte die professionelle Umsetzung des Stoffes. Reservoir Dogs ist aus vielerlei Hinsicht interessant. Der erste Punkt ist natürlich dass Tarantino dadurch die Möglichkeit hatte Pulp Fiction zu drehen um seinen Stil zu perfektionieren. Wenn man es kritisch betrachtet ist Reservoir Dogs nämlich nur eine einfachere stilistisch noch nicht vollkommen perfekte Form von Pulp Fiction. Doch dies hat auch einen gewissen Reiz, da der Film einige Ecken und Kanten hat und am Ende aufgrund der perfekten Inszenierung doch zu einem wunderbaren Filmgenuss wird. Das Besondere an Tarantino ist dass die Story die in vielen Filmen das Wichtigste ist, in den Hintergrund rückt, und alleine die perfekte Inszenierung und die Charaktere mit ihren ausgefeilten Dialogen in den Mittelpunkt rückt. Und man kann sich garantiert darauf verlassen dass man bei einem Tarantino Film stets etwas erfrischend anderes sieht. Fazit: Reservoir Dogs ist die Geburt des Tarantinostyle und ein wirklich überzeugendes Filmerlebnis.

Heat
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Stimmen 1882 (7,7/10)
Release-Datum 15.12.1995

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Vier im roten Kreis
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The Art of the Steal - Der Kunstraub
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Stimmen 219 (6,1/10)
Release-Datum 11.09.2013

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Nur noch 60 Sekunden
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Stimmen 1500 (6,1/10)
Release-Datum 09.06.2000

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The Expendables
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Stimmen 2958 (6/10)
Release-Datum 03.08.2010

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Die Unfassbaren
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Release-Datum 29.05.2013

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Sprung in den Tod
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Release-Datum 02.09.1949

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Ocean’s 13
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Stimmen 2026 (6,5/10)
Release-Datum 07.06.2007

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Demolition Man
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Stimmen 1008 (6,3/10)
Release-Datum 08.10.1993

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15 Minuten Ruhm
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Stimmen 193 (5,7/10)
Release-Datum 01.03.2001

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The Hunter's Prayer
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Stimmen 55 (5,5/10)
Release-Datum 08.06.2017

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Escape Plan
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Stimmen 1683 (6,7/10)
Release-Datum 09.10.2013

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Triple 9
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Stimmen 808 (5,6/10)
Release-Datum 19.02.2016

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Hot Chick - Verrückte Hühner
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Release-Datum 13.12.2002

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Auf der Flucht
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Release-Datum 16.01.2009

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Release-Datum 23.11.2005

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Stimmen 221 (7,1/10)
Release-Datum 06.10.2005

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Verlockende Falle
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Stimmen 608 (6/10)
Release-Datum 29.04.1999

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