Das Glashaus


Das Glashaus

Übersicht:

Ruby, lebt ein ganz normales Leben mit ihren Eltern und ihrem Bruder. Ihre Freizeit verbringt sie damit Partys zu feiern und ihr Leben zu genießen. Als sie von einer Party zurück kommt, ändert sich ihr Leben jedoch schlagartig, ihre Eltern sind bei einem Autounfall verunglückt. Danach nimmt das benachbarte Ehepaar Glass sich der beiden Geschwister an. Die Kinder ziehen mit den neuen Vormündern nach Malibu in einen beeindruckenden Palast aus Glas und Stahl. Zunächst fühlen sich die Kinder bei den neuen Eltern recht wohl, doch mit der Zeit haben die beiden immer mehr Zweifel an den guten Absichten des Ehepaar Glass...

Stimmen 201 (5,4/10)

Laufzeit: 106 Minuten

Release-Datum 2001-09-14

Budget: $30,000,000.00

Umsatz: $23,619,609.00

Produktionsfirma:

  • Original Film

Produktionsland:

  • United States of America

Genres:

  • Drama
  • Thriller

Weitere Informationen

Ruby Baker
Leelee Sobieski
Leelee Sobieski
Erin Glass
Diane Lane
Diane Lane
Terence Glass
Stellan Skarsgård
Stellan Skarsgård
Alvin Begleiter
Bruce Dern
Bruce Dern
Nancy Ryan
Kathy Baker
Kathy Baker
Rhett Baker
Trevor Morgan
Trevor Morgan
Uncle Jack
Chris Noth
Chris Noth
Dave Baker
Michael O'Keefe
Michael O'Keefe
Whitey
Gavin O'Connor
Gavin O'Connor
Don
Vyto Ruginis
Vyto Ruginis
Tasha
Carly Pope
Carly Pope
E.B.
China Shavers
China Shavers
Zoe
Agnes Bruckner
Agnes Bruckner
Mr. Kim
Michael Paul Chan
Michael Paul Chan
Hannah
Rachel Wilson
Rachel Wilson
Vice Principal
Rutanya Alda
Rutanya Alda
Driving Instructor
John Billingsley
John Billingsley
Deirdre
Maia Danziger
Maia Danziger
Girl
January Jones
January Jones
Casting
Mary Vernieu
Mary Vernieu
Music
Christopher Young
Christopher Young
Co-Producer
Heather Lieberman
Heather Lieberman
Art Direction
Sarah Knowles
Sarah Knowles
Casting
Anne McCarthy
Anne McCarthy
Producer
Neal H. Moritz
Neal H. Moritz
Production Design
Jon Gary Steele
Jon Gary Steele
Set Decoration
Tessa Posnansky
Tessa Posnansky
Color Timer
Jim Passon
Jim Passon
Director
Daniel Sackheim
Daniel Sackheim
Special Effects
R. Bruce Steinheimer
R. Bruce Steinheimer
Editor
Howard E. Smith
Howard E. Smith
Writer
Wesley Strick
Wesley Strick
Director of Photography
Alar Kivilo
Alar Kivilo
Executive Producer
Michael I. Rachmil
Michael I. Rachmil
Unit Production Manager
Michael I. Rachmil
Michael I. Rachmil
Casting
Felicia Fasano
Felicia Fasano
Stunt Coordinator
Bob Brown
Bob Brown
Casting Associate
Freddy Luis
Freddy Luis
Set Designer
Charisse Cardenas
Charisse Cardenas
Steadicam Operator
Chris Squires
Chris Squires
Camera Operator
Chris Squires
Chris Squires
Still Photographer
Peter Iovino
Peter Iovino
Costume Supervisor
Victoria DeKay
Victoria DeKay
Construction Coordinator
Joe Ondrejko
Joe Ondrejko
Sound Editor
Jay Wilkinson
Jay Wilkinson
Sound Re-Recording Mixer
Greg Orloff
Greg Orloff
Sound Re-Recording Mixer
Gary C. Bourgeois
Gary C. Bourgeois
Sound Editor
Richard Burton
Richard Burton
Leadman
Jonathan Bobbitt
Jonathan Bobbitt
Key Hair Stylist
Linda Arnold
Linda Arnold
Music Editor
Thomas Milano
Thomas Milano
Makeup Artist
Nina Kraft
Nina Kraft
Makeup Artist
Christina Criswell
Christina Criswell
Sound Editor
Alison Fisher
Alison Fisher
Camera Operator
Monty Rowan
Monty Rowan
Script Supervisor
Elizabeth Ludwick-Bax
Elizabeth Ludwick-Bax
Storyboard
Gabriel Hardman
Gabriel Hardman
Costume Design
Chrisi Karvonides-Dushenko
Chrisi Karvonides-Dushenko
Supervising Sound Editor
John Morris
John Morris
Boom Operator
Raul A. Bruce
Raul A. Bruce
Production Coordinator
Andrea Gabusi
Andrea Gabusi
Production Supervisor
Cornelia Ryan
Cornelia Ryan
Hairstylist
Lana Heying
Lana Heying
Location Manager
Robert C. Decker
Robert C. Decker
Set Designer
Randy D. Wilkins
Randy D. Wilkins
Property Master
Teri Anne Kopp
Teri Anne Kopp
Unit Publicist
Shelley Kirkwood
Shelley Kirkwood
Casting Associate
Alex Newman
Alex Newman

Kalla Malla

Die 16 jährige Ruby (Leelee Sobieski) und ihr junger, etwa 11 jähriger Bruder Rhett (Trevor Morgan) werden eines Tages mit einem schrecklichen Schicksalsschlag konfrontiert, als ihre Eltern bei einem Autounfall tödlich verunglücken. Zwar stellt sich heraus, dass den Kindern durch die Lebensversicherung ihres Vaters eine Summe von 4 Millionen Dollar zusteht, doch über den schmerzlichen Verlust kann Ruby und Rhett nichts hinwegtrösten. Bis zu ihrer Volljährigkeit kommen die Beiden bei den ehemals besten Freunden ihrer Eltern, den Glasses unter. Das erfolgreiche Ehepaar, Terry (Stellan Skarsgård) leitet seine eigene Firma und Erin (Diane Lane) ist Ärztin, lebt in einem riesigen, großteils gläsernen Strandhaus am Strand von Malibu. Auf Ruby machen die scheinbar perfekten Pflegeeltern von Anfang an einen merkwürdigen Eindruck, weshalb sie auch nur schwerlich mit der Situation klarkommt. Zum Einen muss sie ein Zimmer mit ihrem Bruder teilen und außerdem wird sie auf eine neue Schule geschickt. Von dem abgesehen scheint es aber, als ob die Glasses ihr neue Aufgabe ernst nehmen und sich um einen Neuanfang von Ruby und Rhett bemühen würden. Nach einer Zeit beginnt diese Fassade allerdings wieder zu bröckeln, denn es scheint als habe Terry ein Auge auf Ruby geworfen, während Erin allem Anschein nach drogensüchtig ist. Irgendetwas geht bei den Glasses nicht mit rechten Dingen zu, immer mehr Anzeichen sprechen dafür, dass sie nicht die sind, die sie zu sein vorgeben... Mittlerweile gibt es eine derartige Masse an Thrillern aus Hollywood, dass es einen nicht weiter wundert, dass "The Glass House" nicht den erhofften Erfolg verbuchen konnte und an den Kinokassen eher für ein mäßiges Einspiel sorgte. Auch, wenn den meisten Zuschauern die Handlung für die große Leinwand wohl nicht aufregend und neu genug war, darf hier nach näherer Betrachtung ohne Frage gesagt werden, dass Daniel Sackheim einen von vorne bis hinten sehr unterhaltsamen Streifen schuf, was zugleich seine wohl größte Stärke ist. Der Werdegang von Sackheim ist indessen auch nicht uninteressant, ist es doch vordergründig das Medium Fernsehen, dem er sich verschrieben hat, was sich in gewissen Fragmenten von "The Glass House" auch äußert. Seit 1991 führte er Regie bei etwa 15 Serien, von "Akte X", über "Law & Order" bis hin zu "Dr. House", doch für Filme ließ er sich nur selten hinreißen. Die meisten seiner Streifen waren ebenfalls fürs Fernsehen gedreht, bis auf "The Glass House", der die Ausnahme bildete. Hier durfte Sackheim beweisen, dass er auch durchaus in der Lage ist, sein Publikum über die typische Laufzeit eines Serienformates hinaus zu fesseln und ebenfalls einen gut funktionierenden Thriller drehen kann. Die Handlung besticht dabei in erster Linie durch ihre einfache und leicht durchschaubare Struktur und ihre geradlinige Erzählweise. Wenn Kinder die Hauptrollen in Filmen dieses Genres ausfüllen, reagiert das Publikum gerne mal emotionaler, sofern der Plot eine gewisse Realitätsnähe aufweist. Dies ist hier gegeben, die Handlung könnte beinahe wie aus dem Leben gegriffen sein. Zwei Geschwister verlieren ihre Eltern und kommen in die Obhut eines anderen Ehepaares, das jedoch Böses im Schilde zu führen scheint. Einen Originalitätspreis darf man sich hierdurch nicht erhoffen, wohl aber die Gewissheit, ein ordentliches Fundament für einen anständigen Thriller zu haben und dieses Wissen wird hier gekonnt ausgespielt. Eher untypisch für jemanden wie Sackheim, der sich langjährig mit Fernsehserien auseinandersetzte, ist sicherlich die Tatsache, dass er seinen Figuren kaum prägnante Charakteristik verleiht, sondern sie mehr aus der Luft zu greifen scheint. Ruby und Rhett sind zwei gewöhnliche Teenager, die ihre Eltern verloren haben, dies reicht als Information aus, um sich mit den Hauptcharakteren anfreunden zu können, was durch das überzeugende Spiel von Leelee Sobieski und Trevor Morgan auch gut funktioniert. Die Geschwister sind nicht weiter auffallend, sondern zwei normale US-Teens, die in eine scheinbar ausweglose Situation geraten. Hierbei beweist "The Glass House" dann, wo seine Stärken liegen, da das Tempo nach und nach immer weiter beschleunigt wird. Anfangs scheint alles noch harmonisch und zum Wohle der Kinder, doch immer mehr häufen sich die Merkmale dafür, dass etwas ganz und garnicht mit rechten Dingen zugeht. Die Glasses erkaufen sich mit teuren Geschenken die Liebe des kleinen Rhett, während sich seine clevere Schwester nicht hinters Licht führen lässt und schnell bemerkt, dass irgendwas faul ist. "The Glass House" funktioniert als spannender Thriller auf engstem Raum, da sich die Pflegeeltern und die misstrauische Ruby in dem verglasten Haus nicht aus dem Weg gehen können. Hinter vorgespielter Fassade der Freundlichkeit ist es schnell unausweichlich, dass sich das Geschehen immer weiter zuspitzt und man sich einen psychologischen Nervenkrieg liefert. Ist das auf den ersten Blick unscheinbare Ehepaar hinter dem Erbe der Kinder her, hatte es sogar etwas mit dem Tod der Eltern zu tun oder steckt etwas gänzlich anderes hinter ihrem Verhalten? Das immer größer werdende Misstrauen Ruby's bleibt von Terry und Erin nicht unbemerkt, mehr und mehr beginnen sie, die Kommunikationsmöglichkeiten des Mädchens nach außen abzuschotten und sie vom leicht manipulierbaren Rhett zu trennen. Es muss schnell gehandelt werden, bevor sich der Plan der Glasses erfüllt. Mit einfachen Mitteln gelingt es Daniel Sackheim nicht nur, die Spannung konstant zu halten, sondern sie auch konsequent zu steigern, bis hin zum furiosen Showdown. Die Kulisse ist dabei bestens gewählt, denn das großteils verglaste Haus am Strande Malibus weit weg von der nächsten Stadt sorgt für viel Atmosphäre und lässt ein gewisses Gefühl des "ausgeliefertseins" aufkommen. Getragen wird das Psychoduell aber in erster Linie von den hervorragenden Schauspielern. Hierbei ist in erster Linie die hübsche Leelee Sobieski zu nennen, die den Part der 16 jährigen, die hinter das Geheimnis ihrer Pflegeeltern kommt, mit bravour meistert und nach Rollen in Filmen wie "Joyride" und "Jeanne d'Arc - Die Frau des Jahrtausends" ein weiteres Mal beweisen kann, was für eine talentierte Schauspielerin sie ist. Genau so überzeugend fällt die Darbietung von Stellan Skarsgård, den wohl die meisten als Stiefelriemen-Bill aus der "Fluch der Karibik" Reihe kennen, aus, der hier den gefährlichen Ziehvater mimt, der im Laufe des Films mehr und mehr sein wahres Gesicht zeigen darf und dabei zu schauspielerischen Höhepunkten aufläuft. Desweiten gibt es durch tolle Leistungen der Akteure Diane Lane, Bruce Dern, Trevor Morgan und Chris Noth keine Fehlbesetzung zu vermelden. Fazit: Mit "The Glass House" liefert Daniel Sackheim einen spannenden und niemals langweiligen Thriller ab. Sehr einfallsreich ist der Plot um das Psychoduell eines 16 jährigen Mädchens mit ihren Pflegeeltern zwar nicht, doch wenn man sich daran nicht stört, kann man hier für gut 100 Minuten vorzüglich unterhalten werden. "The Glass House" sorgt durch seine tollen Kulissen und das sich immer weiter zuspitzende Spannungskurve für Freude bei Fans von leichter Thrillerkost. Ein Film, an den man sich zwar nicht lange erinnert, und dem man durchaus Belanglosigkeit vorwerfen kann, der aber bestens unterhält und dadurch uneingeschränkt zu empfehlen ist.

Das Schweigen der Lämmer
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Stimmen 4388 (8,1/10)
Release-Datum 01.02.1991

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Stimmen 306 (6,9/10)
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Stimmen 1667 (7,5/10)
Release-Datum 26.07.2006

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Stimmen 418 (6,7/10)
Release-Datum 14.06.2010

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Stimmen 1705 (6,9/10)
Release-Datum 04.03.1950

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Stimmen 858 (5,5/10)
Release-Datum 18.03.2001

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Stimmen 196 (6,6/10)
Release-Datum 02.05.1997

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Stimmen 99 (7/10)
Release-Datum 16.03.1979

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Stimmen 95 (7,9/10)
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Stimmen 67 (8,2/10)
Release-Datum 01.12.1985

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Stimmen 110 (6,3/10)
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Bestseller
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Stimmen 16 (5/10)
Release-Datum 31.10.1978

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The Morgue
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Stimmen 8 (3,4/10)
Release-Datum 01.01.2008

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Stimmen 16 (5,4/10)
Release-Datum 29.04.1995

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