Sublime


Sublime

Übersicht:

Es sollte nur eine Routine-Untersuchung sein, doch im Anschluß ist für George Grieves nichts mehr, wie es vorher war. Mit einer frischen Narbe am Bauch erwacht der 40-jährige auf einer abgelegenen Station des Krankenhauses aus der Narkose. Auf seine Frage hin, berichtet Schwester Zoe von kleineren Komplikationen während der OP, die für den Protagonisten im Laufe der Filmhandlung aber immer bedrohlicher und letztendlich zum Albtraum werden. In einem komaähnlichen Zustand, von den Ärzten belogen, von Freunden sowie der Familie nicht verstanden und von den Anwälten verlassen, wird George zwischen ureigensten Ängsten, Schmerzen, Hoffnungen, Zweifeln und Begierden förmlich zerissen – bis zum folgerichtigsten und unvermeidlichen Ende…

Stimmen 46 (5,2/10)

Laufzeit: 108 Minuten

Release-Datum 15.06.2007

True

Produktionsfirma:

  • Raw Feed

Produktionsland:

  • United States of America

Genres:

  • Horror
  • Thriller

Weitere Informationen

George Grieves
Tom Cavanagh
Tom Cavanagh
P.J.
Jeffrey Anderson-Gunter
Jeffrey Anderson-Gunter
Dr. Sharazi
Cas Anvar
Cas Anvar
Andrea
Paget Brewster
Paget Brewster
Friar Lazaro Mate
Jordi Caballero
Jordi Caballero
European Nurse
Lilyan Chauvin
Lilyan Chauvin
Chloe
Shanna Collins
Shanna Collins
Zoe
Katherine Cunningham-Eves
Katherine Cunningham-Eves
Ned
Kyle Gallner
Kyle Gallner
The Bald Man
Dan Gerrity
Dan Gerrity
The Face
Michael Gregory
Michael Gregory
Mandingo
Lawrence Hilton-Jacobs
Lawrence Hilton-Jacobs
Frank / PVS Host
George Newbern
George Newbern
Ira
Bruce Nozick
Bruce Nozick
Rayven
Michelle Page
Michelle Page
Young Quecha Indian Girl
Sujata Day
Sujata Day
Billy
David Clayton Rogers
David Clayton Rogers
Lichterhand
John Rubinstein
John Rubinstein
Gisella
Susan Santiago
Susan Santiago
Jenny
Kathleen York
Kathleen York
Zoe
Kat Coiro
Kat Coiro
Author
Erik Jendresen
Erik Jendresen
Director
Tony Krantz
Tony Krantz
Producer
Tony Krantz
Tony Krantz
Producer
Daniel Myrick
Daniel Myrick
Director of Photography
Dermott Downs
Dermott Downs
Editor
Robert Florio
Robert Florio

Kalla Malla

George Grieves (Tom Cavanagh) führt ein Leben, wie es sich viele andere nur wünschen können und hat deshalb eigentlich keinen Grund zur Klage. An seinem 40. Geburtstag beginnt er jedoch langsam, zu zweifeln. Liebt ihn seine attraktive Frau Jenny (Kathleen York) überhaupt noch? Wie wird es künftig weitergehen? Fürs Erste hat George jedoch keine Gelegenheiten, sich über derartige Gedanken den Kopf zu zerbrechen, da für den nächsten Tag eine Routine-Darmspiegelung auf dem Programm steht. Dort angekommen, lernt er den iranischen Arzt Dr. Sharazi (Cas Anvar), der den Eingriff vornimmt, sowie die bezaubernde Krankenschwester Zoe (Katherine Cunningham-Eves) kennen und wird kurz darauf schon für die Koloskopie vorbereitet.. Als George nach dem Eingriff wieder aus der Narkose erwacht, scheint sich irgend etwas verändert zu haben. Die Ärzte verhalten sich allesamt äußerst seltsam, und auf seinem Bauch findet sich ein genähter Einschnitt. Was ist passiert? Hat man versehentlich die Krankenakte vertauscht und an George den falschen Eingriff vorgenommen? Dem völlig verwirrten Mann fällt es fortan schwer, zwischen Realität und Vorstellung zu unterscheiden, immer wieder setzen Halluzinationen ein. Im Krankenhaus scheint es nicht mit rechten Dingen zuzugehen, denn nachdem George's Zimmernachbar ihn noch warnt, wird er kurz darauf brutal von dem schwarzen Pfleger Mandingo (Lawrence Hilton-Jacobs) umgebracht. In der folgenden Zeit scheint alles aus den Fugen zu geraten. Jenny verbringt verdächtig viel Zeit mit Dr. Sharazi und lässt sich kaum noch bei George blicken, während die Wochen verstreichen und sich keiner um seinen immer schlechter werdenden Zustand zu kümmern scheint. Als George's Bein nach einer gefährlichen Infektion amputiert werden muss und er von dem Pfleger Mandingo immer wieder gequält wird, fasst er den Entschluss zur Flucht.. Als Warner vor etwa einem Jahr die Horrorfilmschmiede Raw Feed ins Leben rief und kurz darauf mit "Rest Stop" einen annehmbaren, wenn auch nicht gerade seiner Konkurrenz überlegenen Terrorstreifen auf den Markt brachte, schien die Strategie Warner's für alle Horrorfans schnell ersichtlich. Scheinbar wollte man mit Raw Feed auf den aktuellen Trend aufspringen und dem Publikum das bieten, was damals in Mode war. So konnte man mit "Rest Stop" viele gute Kritiken für sich verbuchen, auch wenn wohl niemand behaupten würde, dass damit ein herausragender Genrefilm geschaffen wurde. Jetzt allerdings steht Raw Feed's neue Produktion in den Startlöchern und diese dürfte bei den Genreanhängern sicherlich für viel Überraschung sorgen. Ging man mit "Rest Stop" noch auf Nummer sicher und setzte auf Altbewährtes, ist "Sublime" nun vielmehr ein Experiment, das an Streifen wie "Jacob's Ladder" und "Room 6" anknüpft. Mit "Sublime" dürfte sich Raw Feed auf jeden Fall den erhofften Respekt ernten, allerdings muss auch die Frage aufwerfen, ob man sich hiermit vielleicht nicht zu weit aus dem Fenster lehnte, denn einfach machen es einem die Produzenten hier definitiv nicht. Bei "Rest Stop" war es noch genau der anspruchslose aber spannende Plot und die altbekannte Ausgangssituation, die dafür sorgte, dass man zwar keinen neuen, aber auf jeden Fall einen gut funktionierenden Streifen vor sich hatte. Scheinbar wollte man sich bei Raw Feed von den Gerüchten entfernen, nichts Kreatives auf die Beine stellen zu können, so entstand dann auch "Sublime", der die Reihen der Horrorfilmfans in zwei Lager spalten wird. Die einen werden ihn mögen, die anderen werden enttäuscht sein, dass einem hier keine leichte Horror-Unterhaltung serviert wird. Regie führte bei alledem Tony Krantz, der schon "Rest Stop" und viele andere Filme und Serien produzierte, für "Sublime" aber erstmals selbst als Regisseur tätig wurde. Für das Projekt standen ihm etwa 1,5 Millionen Dollar zur Verfügung. Sicherlich ist "Sublime" bei Weitem mutiger und einfallsreicher als der siebenundneunzigste "Hostel" Aufguss, aber ganz so neu ist die Thematik dann doch nicht, denn wie bereits erwähnt, bediente sich Drehbuchautor Erik Jendresen merklich bei "Jacob's Ladder" und "Room 6", auch wenn es vermessen wäre, das Resultat "Sublime" deshalb als Plagiat abzustempeln, denn ausreichend eigene Ideen werden auch hier verarbeitet. Der Plot klingt dabei so einfach wie effizient: Ein Mann, der gerade seinen 40. Geburtstag hinter sich gelassen hat, begibt sich für eine Routine-Untersuchung ins Krankenhaus, wo jedoch einiges nicht mit rechten Dingen vorgeht und er sich im Folgenden immer mehr von der Realität entfremdet. So bodenständig und realitätsnah die Handlung in den ersten Momenten des Streifens auch noch ist, umso mehr hebt sich das Ganze gegen später in die nicht gerade leicht verdaulichen Elemente eines Paranoiathrillers um menschliche Abgründe und innere Ängste, in dem nichts so ist, wie es scheint. Man muss sicherlich in der richtigen Stimmung sein, um einen Film wie "Sublime" sehen zu können, denn anders als bei "Rest Stop" wird einem hier keine leichte Unterhaltung geboten. Es gibt nur wenige Sequenzen in dem Werk, die nicht mit elementaren Methapern, Andeutungen und Symbolismen versehen ist, das Undurchsichtige fügt sich nur dann zu einem Ganzen, wenn man der Handlung bereitwillig folgt und sich auf sie einlässt. Schnell wird klar, dass es in "Sublime" nicht nur eine Realitätsebene gibt, vielmehr spielt sich der Film in einem Universum der Furcht ab, in dem George's größte Ängste wahr werden. Jenny betrügt ihn mit dem Chefarzt, seine Tochter wird lesbisch und sein Pfleger ist ein schwarzer Sadist, ganz zu schweigen davon, dass bei der Routine-Darmspiegelung etwas gehörig schief ging und George mit einer unerklärlichen Wunde an seinem Bauch zu sich kommt. Es ist schwer, auf "Sublime" einzugehen, ohne zu viel zu verraten, doch soviel sei vorweggenommen: Die Handlung bietet in ihrem immer weiter fortschreitenden Gang und der letztendlichen Auflösung das Potential zu einem wirklich fesselnden Drama, das ein schwieriges Thema aufgreift. Horrorfans, die nur auf Blut und Brutalitäten aus sind, sollten dieses Werk deshalb auch umgehen, da wahnwitzige Visionen, statt blutgetränkte Szenarien hier die Hauptrolle spielen. Zwar wird es in einer Szene gegen Ende auch mal durchaus übel und sadistisch, doch Splatterfans, die sich aufgrund der FSK 18 schon freudig die Hände reiben, dürfen dieses Werk ruhigen Gewissens umgehen. Der Grund, wieso mir das Ganze jedoch weniger zusagen konnte als erwartet war die stets fehlende Spannung. "Sublime" lebt vom Unerklärlichen, von der Suspense, doch gleichzeitig kommt das komplette Geschehen beinahe ohne Spannung aus. Ebenso störend ist die Laufzeit von 108 Minuten, in der man sich durch so manch langatmige Momente kämpfen muss. Im Gegenzug dazu können die Schauspieler aber überzeugen. Thomas Cavanagh nimmt man die Rolle des George ab, genau so wie allen anderen Akteuren ihre individuellen Charaktere. Vor allem Lawrence Hilton-Jacobs als sadistischer Mandingo wird einem noch länger in Erinnerung bleiben. Fazit: In seinen Grundzügen ist "Sublime" ein beachtenswerter Thriller, der ein komplexes Thema aufgreift und dieses mit der menschlichen Angst verbindet, um daraus einen gut durchdachten und sicherlich einmaligen Film zu machen. Wer dabei allerdings auf einen üblichen Horrorfilm hofft, der dürfte enttäuscht werden, da "Sublime" gerade das nicht bietet. Genauso kommt die Spannung zu kurz, man erhält in den 108 Minuten des öfteren den Eindruck, dass einige Szenen merklich in die Länge gezogen wurden. Inwiefern es also mutig oder einfach nur überschätzt von Warner war, mit ihrer zweiten Raw Feed Produktion auf anspruchsvolle Unterhaltung und nicht auf gut verkaufbaren Horror zu setzen, wird jeder für sich selbst beurteilen müssen. Die Meinungen teilen wird "Sublime" auf jeden Fall.

The Void
The Void
Stimmen 369 (5,8/10)
Release-Datum 21.10.2016

Details »

The Strangers: Opfernacht
The Strangers: Opfernacht
Stimmen 243 (5,4/10)
Release-Datum 07.03.2018

Details »

The Texas Chainsaw Massacre: The Beginning
The Texas Chainsaw Massacre: The Beginning
Stimmen 591 (5,9/10)
Release-Datum 06.10.2006

Details »

Das Belko Experiment
Das Belko Experiment
Stimmen 559 (6,1/10)
Release-Datum 17.03.2016

Details »

Split
Split
Stimmen 6888 (7,1/10)
Release-Datum 19.01.2017

Details »

The Equalizer
The Equalizer
Stimmen 3726 (7,1/10)
Release-Datum 24.09.2014

Details »

Maze Runner: Die Auserwählten in der Todeszone
Maze Runner: Die Auserwählten in der Todeszone
Stimmen 2114 (7,1/10)
Release-Datum 10.01.2018

Details »

Michael Bay's Texas Chainsaw Massacre
Michael Bay's Texas Chainsaw Massacre
Stimmen 934 (6,1/10)
Release-Datum 21.05.2003

Details »

The Call - Leg nicht auf!
The Call - Leg nicht auf!
Stimmen 1522 (6,7/10)
Release-Datum 14.03.2013

Details »

The Human Centipede 2 (Full Sequence)
The Human Centipede 2 (Full Sequence)
Stimmen 444 (4,5/10)
Release-Datum 06.10.2011

Details »

Brawl in Cell Block 99
Brawl in Cell Block 99
Stimmen 291 (6,7/10)
Release-Datum 23.09.2017

Details »

Silent Hill
Silent Hill
Stimmen 1575 (6,4/10)
Release-Datum 21.04.2006

Details »

Howl - Endstation Vollmond
Howl - Endstation Vollmond
Stimmen 167 (5/10)
Release-Datum 01.10.2015

Details »

Saw IV
Saw IV
Stimmen 1386 (6/10)
Release-Datum 25.10.2007

Details »

Sin City 2: A Dame To Kill For
Sin City 2: A Dame To Kill For
Stimmen 1757 (6,3/10)
Release-Datum 20.08.2014

Details »

Bei Anruf Mord
Bei Anruf Mord
Stimmen 773 (7,9/10)
Release-Datum 29.05.1954

Details »

Stirb langsam 4.0
Stirb langsam 4.0
Stimmen 2673 (6,5/10)
Release-Datum 20.06.2007

Details »

Zodiac - Die Spur des Killers
Zodiac - Die Spur des Killers
Stimmen 3085 (7,4/10)
Release-Datum 02.03.2007

Details »

Die Bourne Verschwörung
Die Bourne Verschwörung
Stimmen 3578 (7,3/10)
Release-Datum 23.07.2004

Details »

The Purge: Anarchy
The Purge: Anarchy
Stimmen 2760 (6,6/10)
Release-Datum 17.07.2014

Details »